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Die Infantin trägt den Scheitel links

Roman

Helena Adler

(15)
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Beschreibung

Dass sie, die jüngste Tochter, das zarte Kind, den Bauernhof ihrer Eltern abfackelt, ist nicht nur ein Versehen, es ist auch Notwehr. Ein Akt der Selbstbehauptung gegen die Zumutungen des Heranwachsens unter dem Regime der Eltern, einer frömmelnden, bigotten Mutter und eines Vaters mit einem fatalen Hang zu Alkohol, Pyrotechnik und Esoterik. Von den älteren Zwillingsschwestern nicht zu reden, zwei Eisprinzessinnen, die einem bösen Märchen entsprungen sind und ihr, der Infantin in Stallstiefeln, übel mitspielen, wo sie nur können. Und natürlich fehlen auch Jäger, Pfarrer und Bürgermeister nicht in dieser Heuboden- und Heimatidylle, die in den schönsten Höllenfarben gemalt ist und in der es so handfest und herzhaft zugeht wie lange nicht.
Dieses Buch ist ein Fanal, ein Feuerwerk nach dem Jüngsten Gericht unter dem Watschenbaum. Es erzählt von Dingen, als gingen sie auf keine Kuhhaut. Schrill, derb, ungeschminkt, rotzfrech und hart wie das Landleben nach dem Zeltfest und vor der Morgenmesse. Eine sehr ernste Angelegenheit, ein sehr großer Spaß!

Geboren 1983 in Oberndorf bei Salzburg in einem Opel Kadett. Studium der Malerei am Mozarteum sowie Psychologie und Philosophie an der Universität Salzburg. Diverse Ausstellungen und Kunstaktionen, Veröffentlichungen in Anthologien und Literaturzeitschriften. Lebt als Autorin und Künstlerin in der Nähe von Salzburg.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 176
Erscheinungsdatum 14.10.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99027-242-8
Verlag Jung u. Jung
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,2 cm
Gewicht 262 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 290

Buchhändler-Empfehlungen

Gerda Keinprecht, Thalia-Buchhandlung Liezen

„Ich will die Schwestern zur Ernte am Watschenbaum zwingen. Ich möchte unseren Stammbaum fällen, die einzelnen Äste mit der Axt zerteilen und mit fremden Ästen veredeln. " Ein gewaltig rasantes Buch über einen wütenden "Fratz".Tolles Cover, bildhafte Sprache, absolute Empfehlung!

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Eine Sprachgewalt und ein Sprachwitz, die ihresgleichen suchen. Dabei zutiefst österreichisch, auch auf eine erschreckende Art und Weise. Erschließt sich nicht immer leicht, ist aber umso bewegender, wenn man sich richtig auf den Text einlässt. Ein hartes aber starkes Buch!

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Kreative Sprachbilder
von Forti am 31.10.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Helena Adler hat eine ungewöhnliche Coming of Age-Geschichte geschrieben. Die Abgründe in der Vier-Generationen-Familie im ländlichen Österreich in den 1980‘er und 1990‘er Jahren tun sich nach und nach auf. Die namenlose Ich-Erzählerin gehört nicht richtig dazu - sowohl in der Familie als auch im Dorf eckt sie an. Nichtsdestotr... Helena Adler hat eine ungewöhnliche Coming of Age-Geschichte geschrieben. Die Abgründe in der Vier-Generationen-Familie im ländlichen Österreich in den 1980‘er und 1990‘er Jahren tun sich nach und nach auf. Die namenlose Ich-Erzählerin gehört nicht richtig dazu - sowohl in der Familie als auch im Dorf eckt sie an. Nichtsdestotrotz (oder deswegen?) wächst sie dem Leser unwillkürlich ans Herz. Das Buch strotzt von einer kreativen, bildhaften Sprache - für mich das Highlight dieses Buches! Der österreichische Einschlag machte es noch interessanter. Insgesamt sprachlich oft anspruchsvoll. Fordernd, intelligent, lesenswert!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2020
Bewertet: anderes Format

Grandios, famos und schamlos. Ein rasanter Roman der schon ab dem ersten Satz den Leser mit seiner Bildgewalt mitreist (den ein oder andren eventuell auch erschlägt - aber nur kurz) und voller Sprachwitz ist. Wer sich mitreißen lässt, wird es nicht bereuen.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.10.2020
Bewertet: anderes Format

Eine alpine Bauernhofkindheit! Was den Roman so beeindruckend macht, ist seine Sprachgewalt und sein Sprachwitz. Ich hätte mir noch ein Register/ Fusnoten für die vielen Wörter aus der voralpinen Gegend gewünscht, die mich manchmal rätseln liessen als Berlinerin.

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