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Das Leben der Wünsche

Roman

(55)
Was wäre, wenn Sie plötzlich drei Wünsche frei hätten?
Stellen Sie sich vor, Ihre geheimsten Wünsche würden wahr. So ergeht es Jonas, dem ein Unbekannter eines Tages das Angebot macht: »Ich erfülle Ihnen drei Wünsche.« Der Ehemann, Vater, Werbetexter und leidenschaftliche außereheliche Liebhaber lässt sich auf das Spiel ein. Bis seine Frau eines Abends tot in der Badewanne liegt. Unverwechselbar erzählt Thomas Glavinic die Geschichte eines ganz normalen Mittdreißigers, der genau das bekommt, was er sich wünscht. Und noch ein bisschen mehr.
Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren und arbeitet seit 1991 als freier Schriftsteller. 1998 erschien sein viel beachtetes Debüt ›Carl Haffners Liebe zum Unentschieden‹, das vom ›Daily Telegraph‹ zum Buch des Jahres gewählt wurde. 2001 folgte der Roman ›Der Kameramörder‹, für den Glavinic mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Weitere Romane folgten. Thomas Glavinics Werke sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien ›Unterwegs im Namen des Herrn‹. Er lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 317
Erscheinungsdatum 01.04.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13983-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,2/12,1/1,9 cm
Gewicht 271 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 17.682
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was du dir wünscht...“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein Jonas-Roman. Mein zweiter.
Diesmal hat Jonas alles, was ihm in "Das größere Wunder fehlt", eine Familie, Halt im Leben, Marie. Zwar nur als Geliebte, aber dennoch. Womöglich wünscht er sich ja mehr...
Was ist gleich? Auch hier sucht Jonas, nach Sinn, nach mehr, nach was auch immer. Irgendwas treibt ihn um, und wie immer in Glavinics Romanen muss der Leser selbst herausfinden was. Die Psychologie hier ist nicht so ausgefeilt wie in späteren Romanen, genauso wie die Sprache. In "Das Leben der Wünsche" ist sie fast ein bisschen eckig, ungelenk und lenkt manchmal von der Aussage ab. Dennoch (und vielleich ein bisschen deswegen) habe ich die Lektüre genossen. Es gibt wohl nichts Langweiligeres als ein Buch, bei dem man nicht mitdenken muss.
Ein Jonas-Roman. Mein zweiter.
Diesmal hat Jonas alles, was ihm in "Das größere Wunder fehlt", eine Familie, Halt im Leben, Marie. Zwar nur als Geliebte, aber dennoch. Womöglich wünscht er sich ja mehr...
Was ist gleich? Auch hier sucht Jonas, nach Sinn, nach mehr, nach was auch immer. Irgendwas treibt ihn um, und wie immer in Glavinics Romanen muss der Leser selbst herausfinden was. Die Psychologie hier ist nicht so ausgefeilt wie in späteren Romanen, genauso wie die Sprache. In "Das Leben der Wünsche" ist sie fast ein bisschen eckig, ungelenk und lenkt manchmal von der Aussage ab. Dennoch (und vielleich ein bisschen deswegen) habe ich die Lektüre genossen. Es gibt wohl nichts Langweiligeres als ein Buch, bei dem man nicht mitdenken muss.

„Wünsch dir was“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Die Romane von Thomas Glavinic fesseln mich und zwingen mich quasi dazu, sie in einem Zug durchzulesen. So auch bei "Das Leben der Wünsche". Frei nach dem Motto "Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen" erzählt Glavinic die Geschichte von Jonas, dessen Leben sich radikal verändert, nachdem ihn ein Fremder dazu bringt, drei Wünsche zu äußern. Die Romane von Thomas Glavinic fesseln mich und zwingen mich quasi dazu, sie in einem Zug durchzulesen. So auch bei "Das Leben der Wünsche". Frei nach dem Motto "Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen" erzählt Glavinic die Geschichte von Jonas, dessen Leben sich radikal verändert, nachdem ihn ein Fremder dazu bringt, drei Wünsche zu äußern.

„Wünsch dir was... “

Martina Ruff, Thalia-Buchhandlung St. Johann

Jonas ist gerade „Mitte Dreißig“, hat eine Frau, zwei Kinder und eine Geliebte. Als er sich eines Tages auf eine Parkbank setzt und ihm ein Fremder erklärt er erfüllt ihm drei Wünsche, ändert sich sein Leben schlagartig. Jonas entscheidet sich, wie es jeder unüberlegt machen würde und wünscht sich „Ich wünsche mir, dass alle meine Wünsche in Erfüllung gehen“. Als dann seine Frau stirbt, weil er sich wünscht frei zu sein, für seine Geliebte, glaubt Jonas noch nicht ganz, dass es an seinem Wunsch liegt, jedoch gerät er immer weiter in einen Sumpf, der den Leser zum nachdenken anregt, ob man wirklich alles braucht und will, was man sich oft zu wünschen scheint…. Jonas ist gerade „Mitte Dreißig“, hat eine Frau, zwei Kinder und eine Geliebte. Als er sich eines Tages auf eine Parkbank setzt und ihm ein Fremder erklärt er erfüllt ihm drei Wünsche, ändert sich sein Leben schlagartig. Jonas entscheidet sich, wie es jeder unüberlegt machen würde und wünscht sich „Ich wünsche mir, dass alle meine Wünsche in Erfüllung gehen“. Als dann seine Frau stirbt, weil er sich wünscht frei zu sein, für seine Geliebte, glaubt Jonas noch nicht ganz, dass es an seinem Wunsch liegt, jedoch gerät er immer weiter in einen Sumpf, der den Leser zum nachdenken anregt, ob man wirklich alles braucht und will, was man sich oft zu wünschen scheint….

„Das Leben der Wünsche“

Susanne Haslehner, Thalia-Buchhandlung Wien

35 jähriger Werbetexter, verheiratet, zwei Söhne, eine Geliebte. Er will seine Frau nicht verlieren, liebt aber gleichzeitig seine Freundin.
Er hat drei Wünsche frei und wünscht sich:"Ich wünsche mir, dass sich alle meine Wünsche erfüllen".
Es geht um die eigene Identität, um Antworten auf die Fragen des Lebens. Diese hatte er schon immer in der Liebe gesucht. Er wußte er würde nicht von Jesus gerettet werden, aber vielleicht von einer Frau.
...und von wem möchten Sie gerettet werden? Lesen Sie selbst...

35 jähriger Werbetexter, verheiratet, zwei Söhne, eine Geliebte. Er will seine Frau nicht verlieren, liebt aber gleichzeitig seine Freundin.
Er hat drei Wünsche frei und wünscht sich:"Ich wünsche mir, dass sich alle meine Wünsche erfüllen".
Es geht um die eigene Identität, um Antworten auf die Fragen des Lebens. Diese hatte er schon immer in der Liebe gesucht. Er wußte er würde nicht von Jesus gerettet werden, aber vielleicht von einer Frau.
...und von wem möchten Sie gerettet werden? Lesen Sie selbst...

„Pass auf was du dir wünschst, es könnte in Erfüllung gehen!“

Birgit Matthews, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Jonas, ein Werbetexter trifft auf einen eher zwielichtigen Mann im Park,der mehr über ihn zu wissen scheint als ihm lieb ist.
Der Mann verspricht ihm 3 Wünsche. Jonas, der glaubt einen Spinner vor sich zu haben, äußert halbherzig seine Wünsche. Bald darauf passieren seltsame Dinge um Jonas. Ein Buch das zum Denken anregt und mich mit einem großen Fragezeichen zurücklässt.
Jonas, ein Werbetexter trifft auf einen eher zwielichtigen Mann im Park,der mehr über ihn zu wissen scheint als ihm lieb ist.
Der Mann verspricht ihm 3 Wünsche. Jonas, der glaubt einen Spinner vor sich zu haben, äußert halbherzig seine Wünsche. Bald darauf passieren seltsame Dinge um Jonas. Ein Buch das zum Denken anregt und mich mit einem großen Fragezeichen zurücklässt.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
55 Bewertungen
Übersicht
12
11
14
7
11

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wünsche werden wahr. Jedoch innere, unbewusste Wünsche, und unvermittlet. Magischer Realismus!

Skurril und surreal
von buchstabensalat am 08.03.2016

„Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales... „Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales Leben. Eigentlich. Denn obwohl er jederzeit behaupten würde seine Frau zu lieben, unterhält er eine ziemlich rege aussereheliche Beziehung, die immer mehr Raum in seinem Handeln und Denken einnimmt. Eines Tages macht ihm ein völlig unbekannter Mann das Angebot, dass er ihm drei Wünsche erfüllen wird. Aber es müssen Wünsche sein, die er sich wirklich und wahrhaftig aus tiefstem Herzen wünscht. Jonas hält das zuerst für ausgemachten Blödsinn, stellt aber recht schnell fest, dass es fortan zu erheblichen, teils sehr dramatischen Veränderungen in seinem Leben und zu diversen Merkwürdigkeiten in seinem direkten Umfeld kommt. Sollte es also wirklich möglich sein, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen? Thomas Glavinic hat mit „Das Leben der Wünsche“ zweifelsfrei einen Roman geschrieben, der die Leserschaft spaltet. Was sich sehr schön anhand der vielen, sehr unterschiedlichen Rezensionen und Meinungen erkennen lässt. Und genau diese Tatsache hat mich neugierig zu diesem Buch greifen lassen. Der Schreibstil ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Das konsequente Weglassen von Anführungszeichen bei Dialogen zum Beispiel …. und davon kommen eine Menge vor …. scheint im ersten Moment dazu beizutragen, dass es unübersichtlich wirkt. Dies fällt jedoch nach der Einlesephase nicht mehr wirklich ins Gewicht. Viel mehr gestört hat mich, dass so viele Fragen, die in der Geschichte aufgeworfen wurden, am Ende nicht beantwortet werden. Es passiert nur sehr selten, dass ich nach Beendigung einer Lektüre nicht genau weiß, was genau mir eigentlich der Autor vermitteln wollte. Thomas Glavinic ist es gelungen, mir dieses Fragezeichen ins Gesicht zu projizieren. Zu Jonas, dem Protagonisten dieser Geschichte, fand ich nicht so recht Zugang. Trotz der wirklich dramatischen Geschehnisse, die sein Leben gehörig ins Wanken bringen, wirkt er erstaunlich flach und farblos auf mich. Sein Leben erscheint lediglich als eine Aneinanderreihung von Zufällen, Taten und Geschehnissen, durch die es sich tagtäglich zu wurschteln gilt. Ebenso erging es mir als Leser: Etwas zu vollgestopft und überladen war mir die ganze Handlung, alles plätscherte einfach so vor sich hin. Gleichbleibend grau, egal was auch gerade passierte. Die Einen mögen dies nun als höchste literarische Kost titulieren, wieder Andere finden, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Für meinen persönlichen Lesergeschmack liegt die „Wahrheit“ irgendwo dazwischen. Mein Fazit: Der Autor hat ein sehr interessantes Grundthema etwas skurril, aber keineswegs unlesbar umgesetzt. Vieles was Jonas erlebt, erscheint nicht nur ihm surreal, sondern hinterließ auch bei mir ein ebensolches Gefühl. Der Roman beantwortet nicht alle Fragen, lässt so dem Leser eigenen Raum zum Interpretieren und ist unter dem Strich betrachtet eine Abwechslung im belletristischen Bücherregal. Mir war dieses irgendwie „andere“ Leseerlebnis solide drei Sterne wert.

Skurril und surreal
von Buchstabensalat am 08.03.2016

„Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales... „Das Leben der Wünsche“ ist ein Roman von Thomas Glavinic, welcher im April 2011 im Deutschen Taschenbuch Verlag erschienen ist. Es handelt sich um den zweiten Band der Jonas-Reihe. Erzählt wird die Lebensgeschichte von Jonas. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, Werbetexter von Beruf und führt eigentlich ein ganz normales Leben. Eigentlich. Denn obwohl er jederzeit behaupten würde seine Frau zu lieben, unterhält er eine ziemlich rege aussereheliche Beziehung, die immer mehr Raum in seinem Handeln und Denken einnimmt. Eines Tages macht ihm ein völlig unbekannter Mann das Angebot, dass er ihm drei Wünsche erfüllen wird. Aber es müssen Wünsche sein, die er sich wirklich und wahrhaftig aus tiefstem Herzen wünscht. Jonas hält das zuerst für ausgemachten Blödsinn, stellt aber recht schnell fest, dass es fortan zu erheblichen, teils sehr dramatischen Veränderungen in seinem Leben und zu diversen Merkwürdigkeiten in seinem direkten Umfeld kommt. Sollte es also wirklich möglich sein, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen? Thomas Glavinic hat mit „Das Leben der Wünsche“ zweifelsfrei einen Roman geschrieben, der die Leserschaft spaltet. Was sich sehr schön anhand der vielen, sehr unterschiedlichen Rezensionen und Meinungen erkennen lässt. Und genau diese Tatsache hat mich neugierig zu diesem Buch greifen lassen. Der Schreibstil ist in der Tat etwas gewöhnungsbedürftig. Das konsequente Weglassen von Anführungszeichen bei Dialogen zum Beispiel …. und davon kommen eine Menge vor …. scheint im ersten Moment dazu beizutragen, dass es unübersichtlich wirkt. Dies fällt jedoch nach der Einlesephase nicht mehr wirklich ins Gewicht. Viel mehr gestört hat mich, dass so viele Fragen, die in der Geschichte aufgeworfen wurden, am Ende nicht beantwortet werden. Es passiert nur sehr selten, dass ich nach Beendigung einer Lektüre nicht genau weiß, was genau mir eigentlich der Autor vermitteln wollte. Thomas Glavinic ist es gelungen, mir dieses Fragezeichen ins Gesicht zu projizieren. Zu Jonas, dem Protagonisten dieser Geschichte, fand ich nicht so recht Zugang. Trotz der wirklich dramatischen Geschehnisse, die sein Leben gehörig ins Wanken bringen, wirkt er erstaunlich flach und farblos auf mich. Sein Leben erscheint lediglich als eine Aneinanderreihung von Zufällen, Taten und Geschehnissen, durch die es sich tagtäglich zu wurschteln gilt. Ebenso erging es mir als Leser: Etwas zu vollgestopft und überladen war mir die ganze Handlung, alles plätscherte einfach so vor sich hin. Gleichbleibend grau, egal was auch gerade passierte. Die Einen mögen dies nun als höchste literarische Kost titulieren, wieder Andere finden, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Für meinen persönlichen Lesergeschmack liegt die „Wahrheit“ irgendwo dazwischen. Mein Fazit: Der Autor hat ein sehr interessantes Grundthema etwas skurril, aber keineswegs unlesbar umgesetzt. Vieles was Jonas erlebt, erscheint nicht nur ihm surreal, sondern hinterließ auch bei mir ein ebensolches Gefühl. Der Roman beantwortet nicht alle Fragen, lässt so dem Leser eigenen Raum zum Interpretieren und ist unter dem Strich betrachtet eine Abwechslung im belletristischen Bücherregal. Mir war dieses irgendwie „andere“ Leseerlebnis solide drei Sterne wert.