>> BLACK FRIDAY: 20% Rabatt auf tolino eReader & mehr**

Zurück

Roman

(6)
Als die Uhr am Silvesterabend des Jahres 2000 zwölfmal schlägt, beginnt für alle ein neues Jahr – nur nicht für Max. Entsetzt muss der junge Wissenschaftler feststellen, dass er stattdessen ein Jahr in die Vergangenheit gereist ist. Damit nicht genug: Von nun an wacht er jeden Morgen 365 Tage weiter in der Vergangenheit auf. Was soll das? Wieso ausgerechnet Max? Verwirrt taumelt er durch die Jahrhunderte, bis er im Mittelalter einen alten Mönch trifft, der ihm rät, Jesus persönlich um Rat zu bitten. So wendet sich der Zeitreisende Richtung Jerusalem. Eine ungewöhnliche Idee, kraftvoll erzählt und nicht nur für Fans historischer Romane ein Genuss. Ein kleines Meisterwerk christlicher Erzählkunst.
Portrait
Fabian Vogt ist evangelischer Pfarrer, Schriftsteller und Künstler. Außerdem liebt er so verrückte Sportarten wie Tauchen, Segelfliegen und Skifahren. Mit seiner Familie lebt er im Taunus.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 15.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86506-895-8
Verlag Brendow Verlag
Maße (L/B/H) 213/134/22 mm
Gewicht 304
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
15,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 20 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 30577549
    Wölfe
    von Hilary Mantel
    (25)
    Buch (Taschenbuch)
    12,40
  • 45165745
    Dies sind die Namen
    von Tommy Wieringa
    Buch (gebundene Ausgabe)
    22,70
  • 44253467
    Ich kenne dich aus meinen Träumen
    von Clélie Avit
    (7)
    Buch (Taschenbuch)
    9,30
  • 44147472
    Fremde Gäste
    von Sarah Waters
    Buch (gebundene Ausgabe)
    22,70
  • 11379476
    Stasiland
    von Anna Funder
    (1)
    Buch (Taschenbuch)
    11,40
  • 45030509
    Physik der Schwermut
    von Georgi Gospodinov
    Buch (Taschenbuch)
    10,20
  • 44066598
    Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr
    von Franz Friedrich
    Buch (Taschenbuch)
    11,30
  • 44253277
    Das Trugbild
    von Kjell Westö
    Buch (Taschenbuch)
    11,30
  • 44066643
    Die Hälfte der Sonne
    von Chimamanda Ngozi Adichie
    (1)
    Buch (Taschenbuch)
    13,40
  • 45366486
    Birk
    von Jaap Robben
    (2)
    Buch (gebundene Ausgabe)
    20,60

Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
1
5
0
0
0

Zeitreise einmal anders
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 21.09.2016

Das Cover zeigt eine Uhr, einen Globus, alte Schriften, ein Treppenhaus von oben, ein Buch und einen Ausschnitt aus dem Gemälde "Charles I. at the Hunt" von Antoon van Dyck, alles Hinweise auf den Inhalt des Romans. Insbesondere der Maler und das Gemälde spielen noch eine Rolle in dem... Das Cover zeigt eine Uhr, einen Globus, alte Schriften, ein Treppenhaus von oben, ein Buch und einen Ausschnitt aus dem Gemälde "Charles I. at the Hunt" von Antoon van Dyck, alles Hinweise auf den Inhalt des Romans. Insbesondere der Maler und das Gemälde spielen noch eine Rolle in dem Roman und zeigen einmal mehr, dass sich genaues Hingucken lohnt. Das Buch ist in relativ kleiner Schrift gedruckt, was jedoch meinen Lesefluss in keinster Weise beeinträchtigt hat. Fabian Vogt schreibt einen gut lesbaren und klaren Stil, dem ich sehr gut folgen konnte. Ihm gelingt es, die Spannung aufrecht zu halten, denn der Protagonist ist ein ganz normaler junger Mann, dessen Leben plötzlich einen gänzlich unerwarteten Verlauf nimmt. Neben Prolog und Epilog ist das Buch in sechs Kapitel (= Jahre) unterteilt, die mit Wer, Wohin, Was, Warum, Wann und Wie überschrieben sind. Damit sind die wesentlichen Fragen des Lebens benannt. Fabian Vogt gibt keine Antworten, sondern wirft Fragen auf, die zum Mit- und Nachdenken anregen, bis hin zum überraschenden Ende. Der Roman ist mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet worden. Davon darf man sich nicht leiten lassen, denn es handelt sich hierbei nicht Science-Fiction im landläufigen Sinn. Fazit: ein Buch, auf das man sich einlassen muss und das ich mit Gewinn gelesen habe.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
EIN GEFANGENER DER ZEIT
von LEXI am 29.01.2017

"Es muss irgendeinen Sinn hinter meiner absonderlichen Existenz geben, irgendeinen Plan oder ein verborgenes System. So etwas Seltsames passiert nicht ohne Grund.“ Der fünfunddreißigjährige Maximilian Temper führt ein recht unspektakuläres Leben. Als Magister der alten Sprachen hat er eine halbe Assistentenstelle an einer Universität inne, jobbt auf dem Bau und... "Es muss irgendeinen Sinn hinter meiner absonderlichen Existenz geben, irgendeinen Plan oder ein verborgenes System. So etwas Seltsames passiert nicht ohne Grund.“ Der fünfunddreißigjährige Maximilian Temper führt ein recht unspektakuläres Leben. Als Magister der alten Sprachen hat er eine halbe Assistentenstelle an einer Universität inne, jobbt auf dem Bau und arbeitet zudem an einer Forschungsarbeit. Max sieht sich als korrekter Wissenschaftler, der Probleme als logische Herausforderung betrachtet. Nach fünfjähriger Beziehung hat seine Lebensgefährtin Anna sich von ihm getrennt und der bevorstehende Jahreswechsel erweckt keine allzu große Vorfreude auf das neue Jahr. Auf der Silvesterparty trifft er auf Anna, doch weder sie noch Max ahnen, dass er das Jahr 2000 nicht erleben wird. Max stirbt jedoch nicht etwa, sondern findet sich in einem Automatismus wieder, den er weder begreift, noch zu akzeptieren bereit ist: er wacht an jedem neuen Morgen um ein Jahr früher auf. Max lebt seit dieser Silvesternacht nicht mehr kontinuierlich vorwärts, sondern zurück – er gehört plötzlich nirgendwo mehr hin. Der junge Wissenschaftler muss lernen, permanent Abschied zu nehmen. Alle Menschen, die er kennen lernt, verschwinden nach wenigen Tagen wieder. Es folgen Jahre unsteten Reisens in die Vergangenheit, ein Vorgang, der weder erklärbar, noch aufzuhalten ist. Fabian Vogt konstruiert im Zuge der Zeitreisen seines Protagonisten interessante Begegnungen mit berühmten Menschen – wie beispielsweise dem Hofmaler Antoon Van Dyck, dem jungen Franz von Assisi, dem Abt Odo von Cluny, dem byzantinischen Feldherrn Germanus, dem antiken Dichter und Schriftsteller Lukian von Sammosata und sogar dem Apostel Paulus. Max Temper erlebt historische Ereignisse hautnah mit, die er bislang nur aus Geschichtsbüchern kannte und verfolgt höchstpersönlich die Fortschritte der Medizin, der Technik und der Kultur. Er durchwandert Zeiten blutiger Auseinandersetzungen, sieht die tragischen Auswirkungen der Schwarzen Pest, der Leibeigenschaft und der Sklaverei, der Unterdrückung der Frauen und der Willkür der Machthabenden. Der Protagonist erhascht bei dieser Reise aber nicht nur Einblicke in das Leben und Wirken der Menschen verschiedener Epochen, sondern erfährt zudem tiefere Hintergründe und Auswirkungen seines eigenen Handelns – er gewinnt wertvolle Erkenntnisse über sich selbst. Die Tatsache, dass ich Science Fiction nicht unbedingt zu meinen favorisierten Genres zähle und ich Zeitreisen eher skeptisch gegenüber stehe, hat in diesem Fall mein Lesevergnügen nicht getrübt. Man darf sich von diesem Buch keinen durchgehenden Spannungsbogen erwarten, hofft jedoch bis zuletzt auf eine Erläuterung von Ursache und Auswirkung dieser Zeitreisen. Als Neuling im Bereich von Zeitreise-Geschichten fand ich es anfangs schwer, mir deren Begleiterscheinungen vorzustellen – mit einigen der angeführten Paradoxa hatte ich zugegebenermaßen Verständnisprobleme. Was mich empfindlich störte war zunächst die viel zu kleine Schrift, die den Lesefluss beeinträchtigte. Ich war auch ein wenig befremdet über die erotischen Anspielungen und der Tatsache, dass der Autor Franz von Assisi im Fäkaljargon sprechen lässt. Leider wurden bis zuletzt offene Fragen teilweise nicht beantwortet. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten, was zum einen auf der lebendigen Schilderung historischer Fakten, zum anderen auf viele bereichernde Aussagen des Autors beruht. Einige davon regen durchaus zum Nachdenken an. So schreibt Fabian Vogt beispielsweise: „Es ist ein Geschenk, einen Tag nach dem anderen leben zu dürfen, Pläne zu schmieden, Dinge wachsen zu sehen und Menschen kontinuierlich begleiten zu können.“ „Sieh nicht deine Grenzen, sieh deine Möglichkeiten!“ „Ob ich meine Ideale wegen eines teuren Kleidungsstückes oder wegen meiner Todesangst verkaufe, ist nur ein quantitativer Unterschied. Entweder bewährt sich mein Glauben in allen Lebenslagen oder er ist nur ein lächerlicher Zeitvertreib für gute Tage. Außerdem ist es so, dass einer, der einmal angefangen hat, Kompromisse zu schließen, nicht mehr aufhören kann. Entweder man lebt ernsthaft oder man lässt es. Wenn ich die höchsten Ideen meinen egoistischen Wünschen unterwerfe, haben sie schon verloren. Man kann nur mit der Lüge oder ohne die Lüge leben. Es gibt keinen Mittelweg.“ (Aristides) „Letztendlich handeln wir fast immer nur aus Angst. Und auf die trifft das Gleiche zu wie auf die Lüge. Man kann nur mit ihr oder ohne sie leben. Wer in einem Bereich seines Lebens Angst hat, kann sie auch nicht mehr aus Wahrheit oder Liebe, sondern nur noch aus Angst. Gott sagt: „Fürchte dich nicht!“ und dieser Satz ist der einzige, der wirkliche Freiheit bringt. Darum fürchten wir auch den Tod nicht. Wir wissen, dass er nicht das letzte Wort hat. Wenn wir in dieser Situation nicht auf Gott vertrauen, dann werden wir es auch in keiner anderen schaffen.“ (Aristides)

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Eine besondere Zeitreise
von orfe1975 am 29.10.2016

Cover: --------------- Eine Collage aus altem Gemälde, einem Buch über Geschichte, einer alten Weltkarte sowie alter Schriftstücke und Teile einer Uhr fassen den Inhalt des Buches, in dem es um eine Zeitreise geht, perfekt zusammen. Es wirkt sehr ansprechend und auch der rote Schriftzug des Titels ist auffallend, aber nicht aufdringlich... Cover: --------------- Eine Collage aus altem Gemälde, einem Buch über Geschichte, einer alten Weltkarte sowie alter Schriftstücke und Teile einer Uhr fassen den Inhalt des Buches, in dem es um eine Zeitreise geht, perfekt zusammen. Es wirkt sehr ansprechend und auch der rote Schriftzug des Titels ist auffallend, aber nicht aufdringlich und fügt sich harmonisch in die Collage ein. Sehr gelungen! Inhalt: --------------- Der Wissenschaftler Max befindet sich auf einer Silvesterfeier, als die Uhr 12 schlägt. Was ihm merkwürdig vorkommt, ist die Vertrautheit seiner eigentlichen Ex-Freundin, und als er sich plötzlich selbst auf der Party sieht, realisiert er, dass er ein Jahr in die Vergangenheit gereist ist. Ab da ist nichts mehr so, wie es war. Nach jedem Tag beginnt zwar der nächste - jedoch um 1 Jahr in die Vergangenheit versetzt. So reist er Tag für Tag zurück in die Vergangenheit und beginnt sich Fragen über den Sinn dieser Reise zu stellen. Als er eines Tages einem Mönch begegnet, der ihm rät, seine Fragen an Jesus zu stellen, richtet er seine Reise nach Jerusalem aus. Mein Eindruck: --------------- Der Einstieg ins Abenteuer beginnt 1640, bevor zum Ursprung, der besagten Silvesternacht 2000 erzählerisch zurückgesprungen wird. Auch im späteren Verlauf wird teilweise zwischen Zukunft und Vergangenheit hin und her gesprungen, was ich etwas gewöhnungsbedürftig fand. Der Zeitstrahl am Ende des Buches sowie die Landkarte mit Max' Reise sind jedoch sehr hilfreich, um den roten Faden nicht zu verlieren. Nach kurzer Zeit war ich eingetaucht und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Autor versteht es, flüssig zu erzählen und durch Streuen von Spuren, die erst in den nachfolgenden Kapiteln ausgearbeitet werden, den Leser bei der Stange zu halten. Zudem erfährt man viel über die Zeit, in der sich Max jeweils befindet und lernt einige interessante historische Persönlichkeiten kennen. Toll finde ich die Weiterentwicklung, die der Leser in den insgesamt 6 Jahren Zeitreise bei Max unmittelbar miterleben kann, da die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird. Anfangs hadert er mit seinem Schicksal, versinkt zeitweise in Selbstmitleid. Später versucht er, Einfluss auf sein eigenes Leben zu nehmen, wobei sich die Frage stellt, ob dies möglich ist und ob er sich bzw. seinem alten Ego dadurch nicht mehr schadet als nutzt. Als er diesen Einflussbereich zeitlich verlässt, irrt er zunächst ziellos umher, bis er schließlich in das Weltgeschehen eingreift, sogar einen Kriminalfall löst und letztendlich seinem Ziel, Jesus zu begegnen sehr nahe ist, als plötzlich die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt. Genau diese Wendung hat mich irritiert. Nachdem ich mit Max zum Ende hin richtig mitgefiebert hatte, fand ich das Ende zwar schlüssig, hat mich aber nicht ganz befriedigen können. Insgesamt ist dies ein sehr lesenswertes Buch. Man spürt den Flair der einzelnen historischen Epochen, fiebert bei den Ereignissen mit und beschäftigt sich mit Max zusammen mit Philosophischen und christlichen Fragestellungen auf unterhaltsame Weise. Dass es zwischendurch zu ein paar "Knoten im Hirn" kommen kann, aufgrund (scheinbarer) fehlender Logik bei der Zeitreise, hat meinen Lesespaß noch verstärkt. Das Buch hat zu Recht den Deutschen Science-Fiction-Preis gewonnen! Fazit: --------------- Eine ungewöhnliche Zeitreise, spannend erzählt mit philosophischen und christlichen Fragestellungen

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?

Wird oft zusammen gekauft

Zurück - Fabian Vogt

Zurück

von Fabian Vogt

(6)
Buch (Taschenbuch)
15,50
+
=
Fallers große Liebe - Thommie Bayer

Fallers große Liebe

von Thommie Bayer

(21)
Buch (Taschenbuch)
10,30
+
=

für

25,80

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen