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Als die Uhr am Silvesterabend des Jahres 2000 zwölfmal schlägt, beginnt für alle ein neues
Jahr – nur nicht für Max. Entsetzt muss der junge
Wissenschaftler feststellen, dass er stattdessen ein
Jahr in die Vergangenheit gereist ist. Damit nicht
genug: Von nun an wacht er jeden Morgen 365 Tage weiter in der Vergangenheit auf. Was soll das? Wieso ausgerechnet Max? Verwirrt
taumelt er durch die Jahrhunderte, bis er im Mittelalter einen alten Mönch trifft, der ihm rät, Jesus
persönlich um Rat zu bitten. So wendet sich der
Zeitreisende Richtung Jerusalem.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.06.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783865069245
Verlag Brendow & Sohn Verlag GmbH
eBook
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Kundenbewertungen

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EIN GEFANGENER DER ZEIT
von LEXI am 29.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

"Es muss irgendeinen Sinn hinter meiner absonderlichen Existenz geben, irgendeinen Plan oder ein verborgenes System. So etwas Seltsames passiert nicht ohne Grund.“ Der fünfunddreißigjährige Maximilian Temper führt ein recht unspektakuläres Leben. Als Magister der alten Sprachen hat er eine halbe Assistentenstelle an einer Universität inne, jobbt auf dem Bau und... "Es muss irgendeinen Sinn hinter meiner absonderlichen Existenz geben, irgendeinen Plan oder ein verborgenes System. So etwas Seltsames passiert nicht ohne Grund.“ Der fünfunddreißigjährige Maximilian Temper führt ein recht unspektakuläres Leben. Als Magister der alten Sprachen hat er eine halbe Assistentenstelle an einer Universität inne, jobbt auf dem Bau und arbeitet zudem an einer Forschungsarbeit. Max sieht sich als korrekter Wissenschaftler, der Probleme als logische Herausforderung betrachtet. Nach fünfjähriger Beziehung hat seine Lebensgefährtin Anna sich von ihm getrennt und der bevorstehende Jahreswechsel erweckt keine allzu große Vorfreude auf das neue Jahr. Auf der Silvesterparty trifft er auf Anna, doch weder sie noch Max ahnen, dass er das Jahr 2000 nicht erleben wird. Max stirbt jedoch nicht etwa, sondern findet sich in einem Automatismus wieder, den er weder begreift, noch zu akzeptieren bereit ist: er wacht an jedem neuen Morgen um ein Jahr früher auf. Max lebt seit dieser Silvesternacht nicht mehr kontinuierlich vorwärts, sondern zurück – er gehört plötzlich nirgendwo mehr hin. Der junge Wissenschaftler muss lernen, permanent Abschied zu nehmen. Alle Menschen, die er kennen lernt, verschwinden nach wenigen Tagen wieder. Es folgen Jahre unsteten Reisens in die Vergangenheit, ein Vorgang, der weder erklärbar, noch aufzuhalten ist. Fabian Vogt konstruiert im Zuge der Zeitreisen seines Protagonisten interessante Begegnungen mit berühmten Menschen – wie beispielsweise dem Hofmaler Antoon Van Dyck, dem jungen Franz von Assisi, dem Abt Odo von Cluny, dem byzantinischen Feldherrn Germanus, dem antiken Dichter und Schriftsteller Lukian von Sammosata und sogar dem Apostel Paulus. Max Temper erlebt historische Ereignisse hautnah mit, die er bislang nur aus Geschichtsbüchern kannte und verfolgt höchstpersönlich die Fortschritte der Medizin, der Technik und der Kultur. Er durchwandert Zeiten blutiger Auseinandersetzungen, sieht die tragischen Auswirkungen der Schwarzen Pest, der Leibeigenschaft und der Sklaverei, der Unterdrückung der Frauen und der Willkür der Machthabenden. Der Protagonist erhascht bei dieser Reise aber nicht nur Einblicke in das Leben und Wirken der Menschen verschiedener Epochen, sondern erfährt zudem tiefere Hintergründe und Auswirkungen seines eigenen Handelns – er gewinnt wertvolle Erkenntnisse über sich selbst. Die Tatsache, dass ich Science Fiction nicht unbedingt zu meinen favorisierten Genres zähle und ich Zeitreisen eher skeptisch gegenüber stehe, hat in diesem Fall mein Lesevergnügen nicht getrübt. Man darf sich von diesem Buch keinen durchgehenden Spannungsbogen erwarten, hofft jedoch bis zuletzt auf eine Erläuterung von Ursache und Auswirkung dieser Zeitreisen. Als Neuling im Bereich von Zeitreise-Geschichten fand ich es anfangs schwer, mir deren Begleiterscheinungen vorzustellen – mit einigen der angeführten Paradoxa hatte ich zugegebenermaßen Verständnisprobleme. Was mich empfindlich störte war zunächst die viel zu kleine Schrift, die den Lesefluss beeinträchtigte. Ich war auch ein wenig befremdet über die erotischen Anspielungen und der Tatsache, dass der Autor Franz von Assisi im Fäkaljargon sprechen lässt. Leider wurden bis zuletzt offene Fragen teilweise nicht beantwortet. Nichtsdestotrotz hat mich dieses Buch sehr gut unterhalten, was zum einen auf der lebendigen Schilderung historischer Fakten, zum anderen auf viele bereichernde Aussagen des Autors beruht. Einige davon regen durchaus zum Nachdenken an. So schreibt Fabian Vogt beispielsweise: „Es ist ein Geschenk, einen Tag nach dem anderen leben zu dürfen, Pläne zu schmieden, Dinge wachsen zu sehen und Menschen kontinuierlich begleiten zu können.“ „Sieh nicht deine Grenzen, sieh deine Möglichkeiten!“ „Ob ich meine Ideale wegen eines teuren Kleidungsstückes oder wegen meiner Todesangst verkaufe, ist nur ein quantitativer Unterschied. Entweder bewährt sich mein Glauben in allen Lebenslagen oder er ist nur ein lächerlicher Zeitvertreib für gute Tage. Außerdem ist es so, dass einer, der einmal angefangen hat, Kompromisse zu schließen, nicht mehr aufhören kann. Entweder man lebt ernsthaft oder man lässt es. Wenn ich die höchsten Ideen meinen egoistischen Wünschen unterwerfe, haben sie schon verloren. Man kann nur mit der Lüge oder ohne die Lüge leben. Es gibt keinen Mittelweg.“ (Aristides) „Letztendlich handeln wir fast immer nur aus Angst. Und auf die trifft das Gleiche zu wie auf die Lüge. Man kann nur mit ihr oder ohne sie leben. Wer in einem Bereich seines Lebens Angst hat, kann sie auch nicht mehr aus Wahrheit oder Liebe, sondern nur noch aus Angst. Gott sagt: „Fürchte dich nicht!“ und dieser Satz ist der einzige, der wirkliche Freiheit bringt. Darum fürchten wir auch den Tod nicht. Wir wissen, dass er nicht das letzte Wort hat. Wenn wir in dieser Situation nicht auf Gott vertrauen, dann werden wir es auch in keiner anderen schaffen.“ (Aristides)

Eine besondere Zeitreise
von orfe1975 am 29.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Cover: --------------- Eine Collage aus altem Gemälde, einem Buch über Geschichte, einer alten Weltkarte sowie alter Schriftstücke und Teile einer Uhr fassen den Inhalt des Buches, in dem es um eine Zeitreise geht, perfekt zusammen. Es wirkt sehr ansprechend und auch der rote Schriftzug des Titels ist auffallend, aber nicht aufdringlich... Cover: --------------- Eine Collage aus altem Gemälde, einem Buch über Geschichte, einer alten Weltkarte sowie alter Schriftstücke und Teile einer Uhr fassen den Inhalt des Buches, in dem es um eine Zeitreise geht, perfekt zusammen. Es wirkt sehr ansprechend und auch der rote Schriftzug des Titels ist auffallend, aber nicht aufdringlich und fügt sich harmonisch in die Collage ein. Sehr gelungen! Inhalt: --------------- Der Wissenschaftler Max befindet sich auf einer Silvesterfeier, als die Uhr 12 schlägt. Was ihm merkwürdig vorkommt, ist die Vertrautheit seiner eigentlichen Ex-Freundin, und als er sich plötzlich selbst auf der Party sieht, realisiert er, dass er ein Jahr in die Vergangenheit gereist ist. Ab da ist nichts mehr so, wie es war. Nach jedem Tag beginnt zwar der nächste - jedoch um 1 Jahr in die Vergangenheit versetzt. So reist er Tag für Tag zurück in die Vergangenheit und beginnt sich Fragen über den Sinn dieser Reise zu stellen. Als er eines Tages einem Mönch begegnet, der ihm rät, seine Fragen an Jesus zu stellen, richtet er seine Reise nach Jerusalem aus. Mein Eindruck: --------------- Der Einstieg ins Abenteuer beginnt 1640, bevor zum Ursprung, der besagten Silvesternacht 2000 erzählerisch zurückgesprungen wird. Auch im späteren Verlauf wird teilweise zwischen Zukunft und Vergangenheit hin und her gesprungen, was ich etwas gewöhnungsbedürftig fand. Der Zeitstrahl am Ende des Buches sowie die Landkarte mit Max' Reise sind jedoch sehr hilfreich, um den roten Faden nicht zu verlieren. Nach kurzer Zeit war ich eingetaucht und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Autor versteht es, flüssig zu erzählen und durch Streuen von Spuren, die erst in den nachfolgenden Kapiteln ausgearbeitet werden, den Leser bei der Stange zu halten. Zudem erfährt man viel über die Zeit, in der sich Max jeweils befindet und lernt einige interessante historische Persönlichkeiten kennen. Toll finde ich die Weiterentwicklung, die der Leser in den insgesamt 6 Jahren Zeitreise bei Max unmittelbar miterleben kann, da die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird. Anfangs hadert er mit seinem Schicksal, versinkt zeitweise in Selbstmitleid. Später versucht er, Einfluss auf sein eigenes Leben zu nehmen, wobei sich die Frage stellt, ob dies möglich ist und ob er sich bzw. seinem alten Ego dadurch nicht mehr schadet als nutzt. Als er diesen Einflussbereich zeitlich verlässt, irrt er zunächst ziellos umher, bis er schließlich in das Weltgeschehen eingreift, sogar einen Kriminalfall löst und letztendlich seinem Ziel, Jesus zu begegnen sehr nahe ist, als plötzlich die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt. Genau diese Wendung hat mich irritiert. Nachdem ich mit Max zum Ende hin richtig mitgefiebert hatte, fand ich das Ende zwar schlüssig, hat mich aber nicht ganz befriedigen können. Insgesamt ist dies ein sehr lesenswertes Buch. Man spürt den Flair der einzelnen historischen Epochen, fiebert bei den Ereignissen mit und beschäftigt sich mit Max zusammen mit Philosophischen und christlichen Fragestellungen auf unterhaltsame Weise. Dass es zwischendurch zu ein paar "Knoten im Hirn" kommen kann, aufgrund (scheinbarer) fehlender Logik bei der Zeitreise, hat meinen Lesespaß noch verstärkt. Das Buch hat zu Recht den Deutschen Science-Fiction-Preis gewonnen! Fazit: --------------- Eine ungewöhnliche Zeitreise, spannend erzählt mit philosophischen und christlichen Fragestellungen

Die mal etwas andere Reise durch die Zeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 24.10.2016
Bewertet: Taschenbuch

Fabian Vogt spielt in seinem Roman “Zurück” auf ganz ungewöhnliche Weise mit “Zeitreisen”, wenn er seine Hauptperson Max rückwärts durch die Zeit reisen lässt, immer in Jahresschritten. Ohne ersichtlichen Grund scheint Max durch die Zeit zu reisen, begegnet dabei beeindruckenden Persönlichkeiten, hadert jedoch des Öfteren auch mit seinem Schicksal.... Fabian Vogt spielt in seinem Roman “Zurück” auf ganz ungewöhnliche Weise mit “Zeitreisen”, wenn er seine Hauptperson Max rückwärts durch die Zeit reisen lässt, immer in Jahresschritten. Ohne ersichtlichen Grund scheint Max durch die Zeit zu reisen, begegnet dabei beeindruckenden Persönlichkeiten, hadert jedoch des Öfteren auch mit seinem Schicksal. Auf gekonnte Weise werden Personen, christliche Gedanken und Ereignisse sowie wirklich profunde Gedanken zum Sein und der Bedeutung des Lebens in diesem unterhaltsamen Roman. Zunächst ist man als Leser genauso Ahnungslos wie Max und muss sich erst einmal in der Geschichte zurecht finden. Erst so nach und nach findet man sich zurecht und auch Max als Person, aber auch wiederkehrende Charaktere gewinnen so langsam an Charakter. Die Geschichte nimmt einen so nach und nach gefangen und kann vor allem durch wirklich tolle Gedanken punkten, die oft zum Nachdenken und Hinterfragen anregen. Man muss sich zudem oftmals vielen Fragen einfach öffnen und sie zulassen. Die Handlung ist dabei durchaus interessant, hat jedoch auch so einige Längen, die überwunden werden wollen. Doch das durchhalten lohnt, denn bis zum Ende gibt es viel zu entdecken. Ein spannender Roman, der das durchaus bekannte Stilmittel der Zeitreisen mal ganz anders anpackt und dieses gekonnt kombiniert mit christlichen und fundamentalen Fragestellungen, die jeden Leser herausfordern anregen sollten.