>> Bestseller made in Austria - Jetzt entdecken

Zehn Tage im Februar

Roman

(3)
10 Tage im Februar: Ein Mann verlässt seine Frau, und die Frau geht ins Kino. Denn das Karussell der Liebe hat sie nie wirklich interessiert, sondern immer nur der nächste Film.
Wie konnte es da passieren, dass sich ihr Leben zu einem müden Melodrama entwickelt hat? Es gibt nur eine Person, die ihr helfen kann: die große Regisseurin Jane Campion.
 
„Die Liebe ist stärker als der Tod, sagt Maupassant. Das Kino ist stärker als die Liebe, sagt Fendel. Ein extravaganter Roman über die Fallstricke hemmungsloser Liebesverkennung.“ Hanns Zischler
 
„Es gibt diese Bücher, aus denen man den Blick hebt und sieht: Das Irrlichtern der Gefühle darf nie enden. Hier ist eins davon.“ Peter Glaser
Portrait
Heike-Melba Fendel schreibt Essays, Storys und Kritiken für diverse Publikationen und ist Kolumnistin bei Zeit Online. Sie leitet die Künstler- und Veranstaltungsagentur Barbarella Entertainment. 2009 erschien ihr Roman „nur die – Ein Leben in 99 Geschichten“. Sie lebt in Köln und Berlin.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 192, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 19.01.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841212832
Verlag Aufbau digital
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 47067707
    Elefant
    von Martin Suter
    (69)
    eBook
    20,99
  • 45298191
    In seinem Herzen
    von Jay Crownover
    eBook
    7,99
  • 48078757
    Trennung
    von Katie Kitamura
    eBook
    16,99
  • 46070933
    Das Erbe der Wintersteins
    von Carolin Rath
    (23)
    eBook
    6,99
  • 46339113
    Easy Love - Ein Pitch für die Liebe
    von Kristen Proby
    (5)
    eBook
    6,99
  • 45303571
    Das Glück der fast perfekten Tage
    von Fioly Bocca
    eBook
    14,99
  • 46111948
    Geschichte eines neuen Namens / Neapolitanische Saga Bd.2
    von Elena Ferrante
    (81)
    eBook
    21,99
  • 47954397
    Als ich aufwachte, war so sehr Montag, dass es wehtat
    von Mikko Rimminen
    eBook
    13,99
  • 41227640
    Die sieben Schwestern Bd.1
    von Lucinda Riley
    (90)
    eBook
    8,99
  • 38301908
    Eine Handvoll Worte
    von Jojo Moyes
    (112)
    eBook
    12,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
1
1
0
0

Abspann
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 28.01.2017

Die Frau, einen Namen erfährt man nicht, taumelt unverbindlich und ziellos durch ihr Leben. Beziehungen überlässt sie dem Zufall, sie nimmt, was das Angebot hergibt. Der Zufall lässt sie ihre Leidenschaft für Film und Kino entdecken und führt zu einer kurzen Begegnung mit der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion, die ihr... Die Frau, einen Namen erfährt man nicht, taumelt unverbindlich und ziellos durch ihr Leben. Beziehungen überlässt sie dem Zufall, sie nimmt, was das Angebot hergibt. Der Zufall lässt sie ihre Leidenschaft für Film und Kino entdecken und führt zu einer kurzen Begegnung mit der neuseeländischen Regisseurin Jane Campion, die ihr Leitstern wird. Jahre später lebt sie mit dem Mann zusammen, auch hier kein Name, es ist auch nicht entscheidend, denn er wird nie eine wesentliche Rolle in ihrer Gefühlswelt spielen. Sie ist inzwischen auch beruflich dem Kino eng verbunden. Die Berlinale steht an, Jane Campion wird dabei sein, ein wichtiger Termin in ihrem Leben. Der Mann verlässt sie für 10 Tage – es ist besser für uns beide – so schreibt er in einer kurzen Notiz. Diese 10 Tage begleite ich die Frau durch ihr Leben und ihre Erinnerungen, ohne ihr nahe zu kommen. Sie bleibt eine Randfigur, wie eine der Personen, die im Filmabspann immer ganz zum Schluss kommen. Ich lese das Buch und warte immer darauf, dass mein Kopfkino Bilder produziert, aber vergeblich. Hin und wieder ein Satz, an dem ich verweile, aber das war’s auch schon. Ein ungewöhnliches, flüchtiges Buch, die Frau und ihre Gefühlswelt flimmern an mir vorbei ohne tieferen Eindruck zu hinterlassen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Die Frau und der Filmzirkus
von Uwe Taechl aus Bremen am 19.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Ein Buch über Liebe, Filme und das Leben einer Frau, die 10 Berlinale-Tagen Zeit hat, ihr Leben zu reflektieren und Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen. Auch wenn ich wahrscheinlich nicht wirklich zur Zielgruppe gehöre, hatte ich vergnügliche Lesestunden mit diesem möglicherweise teilweise autobiographischen Roman der Autorin. Inhalt: Zehn Tage im... Ein Buch über Liebe, Filme und das Leben einer Frau, die 10 Berlinale-Tagen Zeit hat, ihr Leben zu reflektieren und Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen. Auch wenn ich wahrscheinlich nicht wirklich zur Zielgruppe gehöre, hatte ich vergnügliche Lesestunden mit diesem möglicherweise teilweise autobiographischen Roman der Autorin. Inhalt: Zehn Tage im Februar, bei denen sich in Berlin alles um die Berlinale und die gezeigten Filme dreht. Zumindest für die Frau, für die privat und beruflich Filme eine große Rolle spielen. Im Gegensatz zu ihrem Mann, der dies zum Anlass nimmt, zehn Tage aus ihrem Leben zu verschwinden. Ein idealer Zeitpunkt, um sich über einiges klar zu werden, insbesondere da die Regisseurin Jane Campion in der Stadt ist, der sie schon einige Male begegnet ist und die immer wieder ihr Leben in neue Bahnen lenkte. Setting und Stil: Die Handlung findet rund um die Berlinale statt. Hinzu kommen Rückblenden aus dem Leben der Frau, die uns zu anderen Festivals und Orten führen. Viele bekannte Orte werden lebendig beschrieben und sorgen dafür, dass sich jeder problemlos in das Erzählte hineinversetzen kann. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive, um so den Gedanken und Gefühlen der Protagonistin am Nächsten zu sein. Das erklärt auch die Sprache, die genau das ausdrückt, was die Protagonistin denkt. Eine Frau, die fest im Leben steht und weiß was sie will, bzw. denkt zu wollen. Charaktere: Wenn man sich die Lebensgeschichte der Frau ohne Namen ansieht, so scheint einiges mit der der Autorin übereinzustimmen. Man darf also seine Gedanken spielen lassen, in wieweit Frau Fendels interessanter Werdegang Grundlage der Handlung ist. Es handelt sich auf jeden Fall um eine besondere Frau, die ein nicht alltägliches Leben führt. Sie ist stark, selbstbewusst und dadurch auch anders, als ihr Mann, der eher für das "normale" Alltagsleben steht. Eine besondere Rolle in ihrem Leben spielt die Regisseurin Jane Campion und ihre Filme, der sie zufällig am Beginn ihrer beruflichen Karriere begegnet, und der sie bei fast jedem neuen Film erneut über den Weg läuft. Eine besondere Beziehung, die große Auswirkungen auf die Entscheidungen der Frau hat. Geschichte: Die Frau hat mit dem was sie kann und was sie liebt, ein erfolgreiches Leben aufgebaut. Trotzdem ist sie nicht zufrieden, bzw. scheint es so, als ob alle anderen andere Lebensziele verfolgen als wie sie. So muss sie sich dank der Entscheidung ihres Mannes, für zehn Tage aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen, für sich herausfinden, was sie will. Wir erfahren viel über ihre Geschichte, erhalten eine einmalige Einsicht ins Festivalleben und erleben hautnah mit, wie sie ihre Entscheidungen trifft. Eine sehr glaubhafte Geschichte, die mitten in der Realität verwurzelt ist. Namen und Filme, die den meisten bekannt sein dürften, tauchen auf. Fazit: Das Buch ist für mich eine sehr positive Überraschung, die ich dank eines glücklichen Zufalls zu lesen bekam. Selbst wäre ich wohl leider nie auf die Idee gekommen, zu dem Buch zu greifen. Umso wichtiger, dass jetzt viele andere die Geschichte der Frau ohne Namen lesen. Neben der sehr eigenen Festivalwelt und dem darum gewobenen Netz an beteiligten Personen geht es vor allem um sie, die immer wieder ihren eigenen Weg sucht und findet. Der Zufall oder eine irgendwie geartete Fügung hat ihr immer Neues und Interessantes zu erleben präsentiert und doch führt diese Rastlosigkeit dazu, dass für sie das "normale" Leben keine Lösung ist. Eine einmalige Chance, in das mitreißende Leben einer besonderen Person einzutauchen und hautnah mitzuerleben, was sie fühlt. Empfehlenswert für alle, die bewegende Geschichten lieben.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Zehn Tage im Februar
von miss.mesmerized am 22.01.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

„Ziehe für zehn Tage zu Sepp, das ist besser für uns beide.“ Das ist die Nachricht, die die Protagonistin von ihrem Mann vorfindet. Für die Zeit der Berlinale ist sie allein zu Hause und im Kino. Zehn Tage, in denen sie nicht nur unzählige Filme sieht und Partys besucht,... „Ziehe für zehn Tage zu Sepp, das ist besser für uns beide.“ Das ist die Nachricht, die die Protagonistin von ihrem Mann vorfindet. Für die Zeit der Berlinale ist sie allein zu Hause und im Kino. Zehn Tage, in denen sie nicht nur unzählige Filme sieht und Partys besucht, sondern auch ihr Leben Revue passieren lässt und ihr Dasein in Frage stellt. Schon früher einmal hatte die Regisseurin Jane Campion, die sie wegen ihrer großartigen Filme und insbesondere der gezeichneten Frauenrollen verehrt, einen entscheidenden Wink für ihr Leben gegeben. Wird sie ihr auch dieses Mal dabei helfen, die richtige Richtung einzuschlagen? Namenlos bleibt die Frau, die wir zehn Tage lang begleiten. Eigentlich könnte alles gut und sie zufrieden sein: ein bodenständiger Mann, ein Häuschen in Berlin, ein Leben gefüllt mit typischen Dingen, die Paare eben tun. Doch die vermeintliche Stabilität, die die äußeren Zeichen suggerieren, entsprechen nicht der inneren Wahrnehmung und die Fragilität der Eigenheime und bodenständigen Beziehungen war auch vorhergehenden Generationen schon bekannt und deren glückbringender Faktor, der bisweilen recht überschaubar ist, ebenso. Die Frau denkt zurück an die Zeit vor dem Mann, das Leben geprägt von Eigenständigkeit und Unabhängigkeit, das nun so verlockend scheint. Selbst die finanzielle Unsicherheit, die mit der Selbstständigkeit und der eigenen Agentur einherging, scheint verlockender als das Reihenhaus mit akkurat gestutzter Hecke und den optisch auf die Möbel abgestimmten Gardinen. Als Kontrast wird dagegen der Film gesetzt, das Medium, in dem alles möglich und alles denkbar ist. Das Frauen unendliche Gelegenheiten zur Selbsterfindung und Selbstverwirklichung gibt. Aber ist das Leben ein Film? Ist dann nach 90 Minuten alles vorbei? Das Paar ohne Namen kann symbolisch für jeden mittleren Alters stehen. Das Leben verläuft in geordneten Bahnen, beruflich wie privat scheint alles von Erfolg gekrönt, doch innerlich wächst langsam die Sinnfrage heran. Die Rollen, die wir spielen sind unser Leben und vielleicht passen diese gar nicht zu uns. Auch der Widerspruch zwischen der stabilen Zweierbeziehung und dem Drang nach Unabhängigkeit lässt sich nicht auflösen. Heike-Melba Fendel gelingt es, diese Zerrissenheit in ihrer Protagonistin aufzuzeigen und im Medium Film zu spiegeln. Hier wird das Oberflächliche, das mit der Realität nichts gemein hat, besonders deutlich und der Blick dahinter – sei es durch die erfolglose Schauspielerin Sarah oder die falsch verstandene Intention der Regisseurin – macht insbesondere deutlich, dass der Blick von außen kaum erfassen kann, was hinter der Fassade stattfindet. Bleibt die Frage, ob die Fassade aufrechterhalten werden soll und das Leben zu einer Rolle verkommen darf oder ob man es wagt auszubrechen, die Fassade einzureißen und einen Neuaufbau zu beginnen. Ein Buch, das Erinnerungen an zahlreiche Filme weckt und gleichzeitig wesentliche Fragen stellt – die man als Leser für sich aufgreifen kann, aber nicht muss.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?

Wird oft zusammen gekauft

Zehn Tage im Februar

Zehn Tage im Februar

von Heike-Melba Fendel

(3)
eBook
13,99
+
=
Im Schatten das Licht

Im Schatten das Licht

von Jojo Moyes

(63)
eBook
12,99
+
=

für

26,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen