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Zehn Milliarden

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Für die Herstellung eines Burgers braucht man 3000 Liter Wasser. Wir produzieren in zwölf Monaten mehr Ruß als im gesamten Mittelalter und fliegen allein in diesem Jahr sechs Billionen Kilometer. Unsere Enkel werden sich die Erde mit zehn Milliarden Menschen teilen müssen. Haben wir noch eine Zukunft?

Stephen Emmott, Leiter eines von Microsoft aufgebauten Forschungslabors und Professor in Oxford, schafft mit »Zehn Milliarden« etwas Einzigartiges: Zum ersten Mal zeichnet ein Experte ein zusammenhängendes, aktuelles und für jeden verständliches Bild unserer Lage. Kein theoretischer Überbau, kein moralischer Zeigefinger, nur die Fakten. Und die unmissverständliche Botschaft: »Wir sind nicht zu retten.«

Emmott greift auf neueste Erkenntnisse zurück und zeigt, dass wir uns längst den Boden unter den Füßen weggezogen haben. »Zehn Milliarden« ist der letzte Weckruf. Wir dürfen ihn nicht überhören.

Rezension
"Um in einer vollkommen veränderten Welt überleben zu können, müssen wir umdenken. Und dieses Umdenken beginnt mit Stephen Emmotts unverzichtbarem Buch."
John Gray, The Guardian
Portrait
Stephen Emmott verantwortet als wissenschaftlicher Leiter eines Microsoftlabors die weltweit führenden Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Computational Science (Rechnergestützte Naturwissenschaften). Zugleich lehrt er das Fach in Oxford. 2012 gelang ihm mit seinem Bühnenstück "Ten Billion" ein Sensationserfolg am Royal Court Theatre in London.
Anke Caroline Burger, geb. 1964 in Darmstadt, übersetzt seit 1992 aus dem Englischen, vor allem Literatur aus Indien, den USA und Kanada. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören unter anderem Tod Wodicka, Jon McGregor, Michelle de Kretser und Mark Haddon.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 204
Erscheinungsdatum 10.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46560-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,8/10,8/1,9 cm
Gewicht 206 g
Originaltitel 10 Billion
Auflage 1
Übersetzer Anke Caroline Burger
Buch (Taschenbuch)
7,20
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Buchhändler-Empfehlungen

„Pflichtlektüre“

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

Ein präziser und nüchterner Blick in die Zukunft. Und eine unangenehme Gewissheit: Das Problem sind wir. "Die Situation, in der wir uns heute befinden, kann man mit Fug und Recht einen beispiellosen Notfall nennen." Der Autor, Leiter eines Forschungslabors und Professor in Oxford, schildert in kurzer und einprägsamer Weise die Lage, in die sich die Menschheit manövriert hat, und macht wenig Hoffnung auf einen Ausweg. Ernüchternd, höchst besorgniserregend, absolut lesenswert! Ein präziser und nüchterner Blick in die Zukunft. Und eine unangenehme Gewissheit: Das Problem sind wir. "Die Situation, in der wir uns heute befinden, kann man mit Fug und Recht einen beispiellosen Notfall nennen." Der Autor, Leiter eines Forschungslabors und Professor in Oxford, schildert in kurzer und einprägsamer Weise die Lage, in die sich die Menschheit manövriert hat, und macht wenig Hoffnung auf einen Ausweg. Ernüchternd, höchst besorgniserregend, absolut lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Gutes Buch - doch Kritik alleine genügt nicht!
von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Zehn Milliarden von Stephen Emmott ist ein Buch, das zum Denken anregt - doch Kritik alleine reicht nicht! Es ist so drastisch geschrieben, dass ich befürchte, dass man auf den Gedanken kommen könnte, dass eh alles schon zu spät ist, dass es eh nichts mehr bringen würde, etwas ändern... Zehn Milliarden von Stephen Emmott ist ein Buch, das zum Denken anregt - doch Kritik alleine reicht nicht! Es ist so drastisch geschrieben, dass ich befürchte, dass man auf den Gedanken kommen könnte, dass eh alles schon zu spät ist, dass es eh nichts mehr bringen würde, etwas ändern zu wollen, da die Probleme zu gross, die Vernetzung zwischen den jeweiligen Teilstrukturen zu unberechenbar, die Regierungen zu korrupt und der Mensch insgesamt zu gierig oder zu blöd ist. Die Klimakatastrophe, auf die wir zusteuern, wird die Menschheit vor noch nie dagewesene Probleme stellen - im schlimmsten Fall wird sie zum Zusammenbruch der bestehenden weltweiten Vernetzung und bisher gekannten Kulturen führen. Die Analyse in diesem Buch ist hervorragend, doch meiner Meinung nach ein wenig zu zynisch. Denn wie sollten sich Menschen noch um Veränderung kümmern, wenn Emmott immer wieder solch zynische Meinungen vertritt wie im Folgenden Abschnitt? »(...)Kosten, die durch Umweltverschmutzung, Klimaveränderungen und die Zerstörung von Ökosystemen verursacht werden. Kosten, die irgendwann irgendjemand wird bezahlen müssen. Wahrscheinlich Ihre Kinder und Ihre Enkel. Auch diesbezüglich liegt unsere einzige Hoffnung in einem radikalen Umdenken, in diesem Fall seitens der Unternehmen. Wir brauchen eine vollkommen neue Unternehmenskultur, um auch nur einige der Probleme, die uns immer stärker zu schaffen machen werden, zumindest geringfügig zu entschärfen. Pavan Sukhdev schreibt dazu: Die Spielregeln, nach denen wir wirtschaften, müssen dringend geändert werden. Es darf nicht länger darum gehen, wer am besten darin ist, Regierungen zu beeinflussen, Steuern zu sparen und Subventionen für fragwürdige Geschäftsmodelle einzustreichen, um damit den Profit einer einzigen Gruppe von Stakeholdern zu maximieren, nämlich den der Aktionäre. In Zukunft sollten die Unternehmen darum wetteifern, innovativer zu sein als die Konkurrenz, schonender mit Ressourcen umzugehen und den Ansprüchen ganz unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen gerecht zu werden. Ob ich glaube, dass das passieren wird? Nein.« Zehn Milliarden, S.186 & S.187 Oder solche: »Ich habe einem der nüchternsten und klügsten Forscher, die mir jemals begegnet sind, einem jungen Kerl aus meinem Labor, der sich weiss Gott in diesen Dingen auskennt, die folgende Frage gestellt: Wenn er angesichts der Situation, mit der wir derzeit konfrontiert sind, nur eine einzige Sache tun könnte, was wäre das? Was würde er tun? Wissen Sie, was er geantwortet hat? „Ich würde meinem Sohn beibringen, wie man mit einem Gewehr umgeht.“« Zehn Milliarden, S.203 & S.204 Auch ein Kritikpunkt, den eine andere Rezensentin schon genannt hat, trifft vollkommen zu: wie kann man über die Verschwendung von Ressourcen und den daraus folgenden Zusammenbruch aller Systeme klagen, gleichzeitig aber die Seiten seines Buches nur zu einem Drittel füllen? Natürlich ist es immer einfach solche Argumente anzuführen - da wir alle Verschwender sind, doch dies ist für mich ein No-Go. Dieses Buch mag für Menschen gut sein, die noch immer nicht glauben wollen, dass wir vor einer riesigen ökologischen Katastrophe mit unberechenbaren Folgen stehen - mich hat das Buch aber eher rat- und hilflos zurückgelassen. Wer nach Lösungen sucht, dem empfehle ich eher "Cradle to Cradle - Einfach intelligent produzieren" von Michael Braunbart und William McDonough oder - mit gewissen Abstrichen (da es die klassische "wir sind die bösen Menschen"-Ökologie-Ideologie vertritt) "Wut allein reicht nicht - Wie wir die Erde vor uns schützen können" von Hannes Jaennicke.

Das derzeit wichtigste Buch!!!
von Selma Wattendorf aus Darmstadt am 08.12.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Es gibt einen Cartoon, der es auf den Punkt bringt. Gott sieht sich die Erde an und sagt: "Ach du liebe Güte. Menschenbefall! Die kann ich wohl wegwerfen!" Was Dan Brown in seinem Roman "Inferno" zur Sprache bringt, bringt Emmott hier in aller Deutlichkeit und mit knallharten erschütternden Fakten zum... Es gibt einen Cartoon, der es auf den Punkt bringt. Gott sieht sich die Erde an und sagt: "Ach du liebe Güte. Menschenbefall! Die kann ich wohl wegwerfen!" Was Dan Brown in seinem Roman "Inferno" zur Sprache bringt, bringt Emmott hier in aller Deutlichkeit und mit knallharten erschütternden Fakten zum Ausdruck. Der Homo sapiens ist wohl die erste Spezies, der es gelingen wird sich ohne fremde "Hilfe" selbst auszurotten oder sich zumindest die Hölle auf Erden zu schaffen.Durch ungebremste Vermehrung, durch ungebremste Verschwendung, durch ungebremste Vernichtung unserer Lebensgrundlagen, durch ungebremste Gier, durch globales Handeln (globalen Handel) ohne globales Verständnis. Emmond bietet keine Lösung an - welche auch? Ich finde es aber überaus wichtig die aufgeführten Fakten ins Bewußtsein möglichst aller Menschen zu bringen. Vor allem natürlich in das Bewußtsein derer, die etwas retten könnten. Mit dem letzten Fünkchen Hoffnung dass uns/unseren Nachkommen die Erfahrung erspart bleibt, dass man Gold nicht essen kann. Diese Buch ändert die Sichtweise auf alles. Es jagt durch Verzweiflung, Angst, Resignation, Wut, Trauer, lässt eigene Sorgen verschwindend klein werden. Und wirft die Frage auf, wieso der Mensch wider besseren Wissens so unvernünftig handelt. Denn die Problematik ist nicht neu und schon seit Jahrzehnten vorhersehbar. Inzwischen ist es fünf nach zwölf und wenn es überhaupt noch eine Lösung gibt, dann wird sie sehr radikal sein müssen. Bitte lesen! Es geht um unsere Zukunft!

Schlechtestes Buch, welches ich jemals gelesen habe.
von Leseratte am 26.11.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Leider ist das Buch eine vollkommene Papierverschwendung. Ja, das Thema ist wichtig. Mehr noch, es ist sogar ein dringendes Thema. Doch der Autor schießt meiner Meinung nach vollkommen am Ziel vorbei. Zu meinen Vorredner muss ich sagen: Wer nicht gerne liest, der kauft sich auch dieses Buch nicht. Da... Leider ist das Buch eine vollkommene Papierverschwendung. Ja, das Thema ist wichtig. Mehr noch, es ist sogar ein dringendes Thema. Doch der Autor schießt meiner Meinung nach vollkommen am Ziel vorbei. Zu meinen Vorredner muss ich sagen: Wer nicht gerne liest, der kauft sich auch dieses Buch nicht. Da wäre es vom Autor besser gewesen, er hätte es in einer Boulervardzeitung veröffentlicht. Dann hätte er vielleicht auch das entsprechende Klientel erreicht. Das Buch ist so dermaßen schlecht geschrieben, dass es Schmerzen bereitet es zu lesen. Hier finden sich (auch in den Buchvorschlägen) wesentlich bessere Alternativen zu diesem Thema. Mein Rat: Finger weg von diesem Buch.