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Winter in Maine

Roman

»Winter in Maine: Das Buch des Jahres – ein meisterhafter Roman.«
Aus der Begründung der Jury zum Buch des Jahres 2008
Der Winter in den Wäldern von Maine ist kalt und einsam. Bisher hat das Julius Winsome nicht gestört, er lebt schon lange allein, und er hat einen treuen Gefährten, seinen Pitbullterrier Hobbes. Als sein Hund eines Nachmittags offenbar absichtlich erschossen wird, bricht Julius’ Welt zusammen. Und er fasst einen erschreckenden Entschluss ...
Julius Winsome lebt zurückgezogen in einer Jagdhütte in den Wäldern von Maine. Der Winter steht vor der Tür, er ist allein, aber er hat die über dreitausend Bücher seines Vaters zur Gesellschaft und vor allem seinen Hund Hobbes, ein treuer und verspielter Pitbullterrier. Eines Nachmittags, als er gerade vor dem Feuer sitzt und liest, hört er einen Schuss. Eigentlich nichts Besonderes, denn es ist gerade Jagdsaison. Dennoch wundert sich Winsome, weil der Schuss ganz in seiner Nähe gefallen ist, zu nahe. Als er vor die Tür geht, entdeckt er, dass Hobbes erschossen wurde – offenbar mit Absicht.
Der Verlust trifft Julius mit ungeahnter Wucht. Er denkt an all die anderen Verluste in seinem Leben: die Mutter, die er gar nicht kannte, weil sie bei seiner Geburt starb, den Vater, der nie wieder heiratete, der ihn allein großzog und ihm die Sprache Shakespeares beibrachte und jetzt auch schon zwanzig Jahre nicht mehr da ist, an Claire, die einzige Frau in seinem Leben, die ihn einen Sommer lang liebte und dann wieder verschwand. Und jetzt Hobbes, sein letzter wahrer Freund. Am nächsten Tag holt er das Gewehr seines Großvaters aus der Scheune und zieht los, um seinen Hund zu rächen. Er macht Jagd auf die Jäger. Und obwohl diese Rache ebenso sinnlos ist wie die Tat, die ihr zugrundeliegt, verstehen wir diesen einsamen, verzweifelten Mörder, werden seine Komplizen in Eis und Schnee.
Rezension
„Dieses Buch ist irre. …Wenn Sie es gelesen haben, werden Sie verstehen, warum“
Portrait
Gerard Donovan wurde 1959 in Wexford, Irland, geboren und lebt heute im Staat New York. Er studierte Philosophie, Germanistik und klassische Gitarre, veröffentlichte drei Gedichtbände, Shortstorys und drei Romane. Sein erster Roman „Ein bitterkalter Nachmittag“ wurde mit dem Kerry Group Irish Fiction Award ausgezeichnet und stand auf der Longlist des Man Booker Prize 2003. Sein jüngster Roman „Winter in Maine“ war ein internationaler Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 208, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641168018
Verlag Luchterhand Literaturverlag
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Buchhändler-Empfehlungen

„Muss mann lesen !!!“

Nicole Thannesberger, Thalia-Buchhandlung Wels, max.center

In den Wäldern von Maine lebt Julius in einer Hütte umgeben von 3282 Büchern und seinem treuen Begleiter dem Pitbullterrier Hobbes. Doch als plötzlich sein letzter Freund erschoßen wird beschließt Julius seinen Hund zu rächen. Äußerst lesenswert sehr toll zu lesen !!!! In den Wäldern von Maine lebt Julius in einer Hütte umgeben von 3282 Büchern und seinem treuen Begleiter dem Pitbullterrier Hobbes. Doch als plötzlich sein letzter Freund erschoßen wird beschließt Julius seinen Hund zu rächen. Äußerst lesenswert sehr toll zu lesen !!!!

„unbedingt lesen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Julius Winsome lebt nach dem Tod seiner Eltern allein in einer Hütte, mitten in den Wäldern im Norden von Maine.
Umgeben nur von den 3282 Büchern die ihm sein Vater hinterlassen hat und seinem treuen Begleiter Hobbes,einem Pitbullterrier. Die Winter in den Wäldern von Maine sind kalt und einsam. Bisher hat das Julius Winsome nicht
Julius Winsome lebt nach dem Tod seiner Eltern allein in einer Hütte, mitten in den Wäldern im Norden von Maine.
Umgeben nur von den 3282 Büchern die ihm sein Vater hinterlassen hat und seinem treuen Begleiter Hobbes,einem Pitbullterrier. Die Winter in den Wäldern von Maine sind kalt und einsam. Bisher hat das Julius Winsome nicht gestört....
......Ich glaube,ich habe den Schuss gehört.Es war ein kalter Nachmittag Ende Oktober,und ich saß in meiner Hütte auf dem Stuhl neben dem Holzofen und las.......
Dieses Buch läßt nicht mehr los

„EIN FREUND SIEHT ROT!“

Walter Fürhacker, Thalia-Buchhandlung Salzburg / Europark

"Ich glaube, ich habe den Schuß gehört."
So beginnt Donovans erschütternder Roman "Winter in Maine."

Die Jagdsaison ist eröffnet. Im finsteren Grün des Waldes verhallen Schüsse. Nichts Ungewöhnliches in den tiefen, dunklen Wäldern Maines, in die sich Julius Winsome zurückgezogen hat. Er führt ein Leben in Einsamkeit, in Verbundenheit
"Ich glaube, ich habe den Schuß gehört."
So beginnt Donovans erschütternder Roman "Winter in Maine."

Die Jagdsaison ist eröffnet. Im finsteren Grün des Waldes verhallen Schüsse. Nichts Ungewöhnliches in den tiefen, dunklen Wäldern Maines, in die sich Julius Winsome zurückgezogen hat. Er führt ein Leben in Einsamkeit, in Verbundenheit mit der Natur, der Schönheit des nordamerikanischen Sommers und der klirrenden Verlorenheit des eisigen Winters.
Die Tragik nimmt einen bitteren Verlauf, denn der Schuß galt seinem treuen Freund, einem verspielten Pitbullterrier.
Der Verlust seines Gefährten läßt Julius Winsomes schließlich ausrasten.

Die Klarheit und Nüchternheit in Donovans Sprache hat mich zutiefst bewegt. Er beschreibt Dinge nicht, er fabuliert nicht darum herum, er sieht Dinge, Begebenheiten, Gefühle und blutet sie aufs Papier. Worte werden zutiefst lebendig, Sätze suchen in kräftigen, dann wieder hochsensiblen Schlingen ihren Weg zum Leser.

Donovan meint in einem Kapitel: "Ausrufezeichen sind Satzzeichen, über die sich sein Vater oft beschwert hatte, weil es kraftlosen Worten als Krücke diente."

Diese Satzzeichen braucht dieser Roman auf keiner Seite.

Krücken hingegen brauchte mein Verstand, meine Gedanken, als ich die letzte Seite dieses Buches zuschlug und erkennen mußte, daß ich in keiner Lage meines Lebens, sei es das Verschmerzen eines Verlustes, das Einstecken einer Niederlage, ein ruhmreicher Sieg oder nur das einfache, stille Ausharren und Warten auf Nichts, weiß, zu welchen Taten ich in Extremsituationen fähig wäre.

Ein starkes, eindrucksvolles Leseerlebnis.

„Es ist kalt in Maine“

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Julius Winsome lebt alleine mit seinem Hund Hobbes in einer Jagdhütte weit draussen in den Wälder von Maine. Er ist ein eigenbrötlerischer Eremit, der allerdings sehr belesen ist und tausende Bücher in seiner Hütte hat. Dann wird eines Tages sein Hund erschossen, ein herber Verlust für ihn, denn Hobbes war sein letzter Freund. Er beschliesst Julius Winsome lebt alleine mit seinem Hund Hobbes in einer Jagdhütte weit draussen in den Wälder von Maine. Er ist ein eigenbrötlerischer Eremit, der allerdings sehr belesen ist und tausende Bücher in seiner Hütte hat. Dann wird eines Tages sein Hund erschossen, ein herber Verlust für ihn, denn Hobbes war sein letzter Freund. Er beschliesst seinen Hund zu rächen, und wir begleiten diesen verzweifelten Rachefeldzug. Trotz des brutalen Themas ein großartiger Roman über die amerikanische Seele und darüber, wozu wir fähig sind, wenn wir das Liebste verlieren, das uns noch geblieben ist.

„Ein kleines literarisches Meisterwerk“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Linz

Julius Lebt allein mit seinem Hund Hobbes und seinen 3282 Büchern in einer Hütte in den Wäldern von Main.
Eigentlich kann nichts seinen Frieden stören, bis er eines Tages einen Schuss aus dem nahegelegen Wald hört, und Hobbes nicht mehr nach Hause kommt.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein kleines literarisches Meisterwerk.
Julius Lebt allein mit seinem Hund Hobbes und seinen 3282 Büchern in einer Hütte in den Wäldern von Main.
Eigentlich kann nichts seinen Frieden stören, bis er eines Tages einen Schuss aus dem nahegelegen Wald hört, und Hobbes nicht mehr nach Hause kommt.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch ein kleines literarisches Meisterwerk.

„Ganz große Erzählkunst“

Andrea Felsner, Thalia-Buchhandlung Krems

Dem Autor gelingt es mit den ersten Sätzen, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Und wenn man das Buch zuschlägt, spürt man noch immer den "Winter in Maine", die Kälte, die Stille, aber auch die Trauer und Wut des Julius Winsome über den Tod seines Hundes. Jemand hat Hobbes erschossen, einfach so. Der Verlust trifft Julius mit ungeahnter Dem Autor gelingt es mit den ersten Sätzen, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Und wenn man das Buch zuschlägt, spürt man noch immer den "Winter in Maine", die Kälte, die Stille, aber auch die Trauer und Wut des Julius Winsome über den Tod seines Hundes. Jemand hat Hobbes erschossen, einfach so. Der Verlust trifft Julius mit ungeahnter Wucht. Er zieht los,um seinen Hund, seinen einzigen und letzten treuen Freund, zu rächen.
Ein großartiges und gleichsam erschütterndes Buch über menschliche Verluste und den (unmöglichen) Versuch, durch Gewalt eben diese Verluste rückgängig zu machen.

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