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Wie halte ich das nur alles aus?

Fragen Sie Frau Sibylle

(10)
5 Millionen Spiegel-Leser können nicht irren. Jede Woche beantwortet Sibylle Berg fundamentale Fragen des Lebens. Nun legt sie ihre definite Benimm- und Überlebensfibel vor. Fragen, die man nicht zu stellen wagte, werden endlich in schonungsloser Offenheit beantwortet: „Ist es eigentlich noch cool in die Provence zu reisen?“, „Kann ich mit 46 Jahren die Haare noch lang und offen tragen?“, „Warum ziehen sich Frauen für Herrenmagazine aus?“. Bissig, ironisch und skrupellos beleuchtet eine der scharfzüngigsten literarischen Stimmen in Deutschland die drängendsten Belange unserer Zeit. Sibylle Bergs Texte machen nachdenklich, sie schockieren und sie verzaubern.
Rezension
"Die Texte von Sibylle Berg fühlen sich bisweilen an wie ein Boxkampf ohne Deckung. Auch diesmal setzt es richtig Hiebe - und ein paar satte Volltreffer." Björn Gauges, Fuldaer Zeitung, 16.11.13
Portrait

Sibylle Berg, geboren in Weimar, lebt heute als Dramatikerin und Autorin in Zürich und Tel Aviv. Bisher veröffentlichte sie 15 Romane, 17 Theaterstücke und unzählige Essays. Ihre Werke wurden in 34 Sprachen übersetzt. Bei Hanser erschienen Der Mann schläft (Roman, 2009), Vielen Dank für das Leben (Roman, 2012), Wie halte ich das nur alles aus? (Fragen Sie Frau Sibylle, 2013), Der Tag, an dem meine Frau einen Mann fand (Roman, 2014) und zuletzt Wunderbare Jahre (Als wir noch die Welt bereisten, 2016).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 29.07.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24322-4
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 220/148/18 mm
Gewicht 226
Auflage 4
Buch (gebundene Ausgabe)
15,40
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Es steht zu hoffen, dass sich Bergs Büchlein alle fünf Millionen Spiegel-Leser, welche sie allwöchentlich mit entsprechenden Antworten zu Fragen wie "ist es noch cool in die Provence zu fahren" (cool vielleicht nicht, steil allemal) beglückt, auch kaufen werden. Sie entpuppt sich nicht als Zynikerin, sondern als Verfechterin der gediegenen Es steht zu hoffen, dass sich Bergs Büchlein alle fünf Millionen Spiegel-Leser, welche sie allwöchentlich mit entsprechenden Antworten zu Fragen wie "ist es noch cool in die Provence zu fahren" (cool vielleicht nicht, steil allemal) beglückt, auch kaufen werden. Sie entpuppt sich nicht als Zynikerin, sondern als Verfechterin der gediegenen Zweisamkeit. Und dass ihr der zur Zeit herrschende Selbstoptimierungswahn schwer am A..... geht, macht sie ums sympathischer.

„Sarkastisch, intelligent, zornig, humorvoll“

Hans Wilhelm Schmölzer, Thalia-Buchhandlung Atrio, Villach

"Wie halte ich das nur alles aus?", fragt sich Sibylle Berg. Und legt dann los: sarkastisch, intelligent, zornig, schräg, polarisierend, humorvoll, beinahe frei von jeglichem Anflug "positiven Denkens" und mit nur wenigen menschenfreundlichen "Ausrutschern" nimmt "Frau Sibylle" Stellung zu den drängenden Lebensfragen. Habe das Buch "Wie halte ich das nur alles aus?", fragt sich Sibylle Berg. Und legt dann los: sarkastisch, intelligent, zornig, schräg, polarisierend, humorvoll, beinahe frei von jeglichem Anflug "positiven Denkens" und mit nur wenigen menschenfreundlichen "Ausrutschern" nimmt "Frau Sibylle" Stellung zu den drängenden Lebensfragen. Habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Immer wieder treffende Einblicke in das gegenwärtige Leben
von Michael Lehmann-Pape am 06.12.2013

Die Kolumnen von Sybille Berg auf „Spiegel-Online“ besitzen in weiten Kreisen durchaus bereits Kult Status und das nicht von ungefähr, wie diese kleine Sammlung präziser, immer wieder den Punkt treffender und mit hintergründigem Humor verfasster „Einblicke in das tägliche (wahnsinnige) Leben“ deutlich vor Augen führen Ist das eigentlich schlimm, wenn... Die Kolumnen von Sybille Berg auf „Spiegel-Online“ besitzen in weiten Kreisen durchaus bereits Kult Status und das nicht von ungefähr, wie diese kleine Sammlung präziser, immer wieder den Punkt treffender und mit hintergründigem Humor verfasster „Einblicke in das tägliche (wahnsinnige) Leben“ deutlich vor Augen führen Ist das eigentlich schlimm, wenn in dieser aktionsgeladenen Zeit, in der jeder und jede konsequent aktiv das Leben gestalten, man „hin und wieder Probleme hat, die Freizeit zu gestalten“? Nein, natürlich nicht, wie man mit Vergnügen im Buch nachlesen kann. Nicht ohne unterschwellig darauf gestoßen zu werden, ob denn nicht eher denen, die keine drei Minuten ohne Arbeit und „wichtig Sein“ ertragen, die Fähigkeit zur Entspannung fehlt statt denen, die nicht schon auf dem Weg von der Arbeit bereits wieder mit der Arbeit beschäftigt sind. Bitte also nicht innerlich ständig hetzen lassen von dem Gefühl, zu spät zu kommen, nicht zu genügen, bitte darauf hören, wenn die große Leere einsetzt, wenn „Freizeit“ droht. Und es gibt ein Leben neben dem völlig fertig sein am Wochenende und dem Joggen, um sich fit für die Arbeit zu halten. Und neben solchen „Ermunterungen zum Leben“ stehen dann aber auch schmerzliche und klare Erkenntnisse, die unaufgelöst verbleiben (und damit einfach nur ehrlich sind). Das es eben keinen einfach zu empfehlenden Weg gibt, Trauer zu lernen, Trauer zu tragen und die Zeit nicht allen Schmerz heilt. Wenn man mal den gefunden hatte, mit dem es wirklich ging. Den „Lottogewinn“. Der dann stirbt. In der Fülle der Themen, der Einfälle, der Gedanken, der respektlosen, provozierenden Art, wie Sybille Berg ihre Einsichten formuliert, da kann man dann durchaus mit auf die Idee kommen, „ob man nicht Menschen vor sich selbst schützen müsste“. „Dass der Mensch nur begrenzt lernfähig ist, ist ein Umstand, der mich verzweifeln lässt“. Diese „Sehnsucht nach einfachen Strukturen“ und die Verdummung, die darin ihren tiefen Grund findet, die führt Berg dem Leser einprägsam vor Augen, so dass man am Ende der gerade mal zwei Seiten zu diesem Thema zwar keine einfache Lösung zur Hand hat, aber doch zustimmen kann, dass „hinter jedem Beharren auf den Besitz einer allgemeingültigen Wahrheit lauert eine immense Blödheit“, Einfach eben. Richtig, falsch, gut böse und die Welt ist geklärt. Was für ein bedauerlicher Fehlschluss mit weitreichenden Folgen, sieht man sich allein den religiösen Fundamentalismus an. „Die Torheit der Menschen, sich ins Leben andere einzumischen ist (im Kleinen wie im Großen) ein Witz mit katastrophalen Folgen“. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die in jedem Thema, in allen Gedanken klug, aber auch unerbittlich, zum Nachdenken anregt und dabei auch unliebsame Selbsterkenntnis nicht auslässt, sondern einen großen Spiegel vor die Augen des Lesers hält.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
klein,fein und unvergleichlich....
von einer Kundin/einem Kunden am 27.07.2013

Muss das alles wirklich sein ? Warum machen Ferien oft unglücklich ? Und bitte wo bleibt eigentlich die gute Nachricht ? Fragen , die sich jeder mal stellt - oft keine Antwort dafür findet und die Sibylle Berg mit scharfem Blick für das Detail durchleuchtet !Fragen,... Muss das alles wirklich sein ? Warum machen Ferien oft unglücklich ? Und bitte wo bleibt eigentlich die gute Nachricht ? Fragen , die sich jeder mal stellt - oft keine Antwort dafür findet und die Sibylle Berg mit scharfem Blick für das Detail durchleuchtet !Fragen, die die Welt verbessern können, Fragen, die gute Vorsätze beinhalten und die mal nachdenklich machen oder uns laut auflachen lassen...ein Buch, provokant und polarisierend - zum Verschenken und selber behalten...

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Erschreckend banal
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 18.12.2014

Das Ganze erinnerte mich eher an Boulevard-Geplänkel, ziemlich flach und langweilig, im Gegensatz zu ihrem Roman "Ende gut". Wer "Die Bunte" und so mag, findet hier vielleicht Gefallen, ansonsten würde ich diesen "Ratgeber" unter der Flut von Lebenshalbweisheitsbüchern auf dem Markt niemandem empfehlen. Vielleicht ist es eher für gelangweilte... Das Ganze erinnerte mich eher an Boulevard-Geplänkel, ziemlich flach und langweilig, im Gegensatz zu ihrem Roman "Ende gut". Wer "Die Bunte" und so mag, findet hier vielleicht Gefallen, ansonsten würde ich diesen "Ratgeber" unter der Flut von Lebenshalbweisheitsbüchern auf dem Markt niemandem empfehlen. Vielleicht ist es eher für gelangweilte Frauen gedacht (und schon zeigen sie mit dem Finger auf mich: seht, da ist so ein Störefried). Lest lieber Anais Nin oder so, das ist anregender, aufbauender und stärker als dieses Nebenprodukt von S. Berg.

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