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Was mit dem weißen Wilden geschah

Roman

(3)
1843 wird der junge Matrose Narcisse Pelletier von seinem Kapitän versehentlich an der australischen Ostküste zurückgelassen. Als man ihn nach siebzehn Jahren zufällig wiederfindet, lebt er inmitten eines Stamms von Jägern und Sammlern: Er ist nackt und tätowiert, spricht nur noch deren Sprache, hat seinen Namen vergessen.

Was ist geschehen?
Dieses Rätsel versucht der Entdecker Octave de Vallombrun zu ergründen und glaubt sich der Lösung schon ganz nah, als ihm der "weiße Wilde" in gebrochenem Französisch antwortet. Er bringt seinen verunglückten Landsmann nach Paris und macht es sich zur Aufgabe, ihn in sein altesLeben, zu seiner Familie zurückzuführen. Doch Narcisse Pelletier öffnet sich dem selbsternannten Retter nur widerwillig: Reden, so sagt er, ist wie Sterben.
Packend und elegant, frei nach einer wahren Geschichte, vergleichbar mit Bruce Chatwins "Traumpfade", erzählt François Garde in seinem vielfach ausgezeichneten Debütroman von einem, der die sogenannte Zivilisation über alles stellt, und von einem, dessen Leben dreigeteilt wurde in ein Vorher, Während und Danach.
Portrait
François Garde wurde 1959 in Le Cannet, nahe der französischen Mittelmeerküste, geboren und war als hoher Regierungsbeamter u. a. auf Neukaledonien tätig. ?Was mit dem weißen Wilden geschah? (Ce qu?il advint du sauvage blanc) wurde in Frankreich mit acht Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Prix Goncourt für den ersten Roman.
Sylvia Spatz arbeitet als freie Lektorin und Übersetzerin aus dem Französischen, Englischen und Italienischen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 318
Erscheinungsdatum 20.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-66304-8
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 23,1/15,8/3 cm
Gewicht 529 g
Originaltitel Ce qu'il advint du sauvage blanc
Auflage 3
Übersetzer Sylvia Spatz
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Verkettung unglücklicher Umstände führt im Herbst 1943 dazu, dass Narcisse Pelletier alleine an der australischen Küste zurückgelassen wird – ohne Nahrung oder Wasser, ohne Waffen, ohne auch nur den rudimentärsten Hilfsmittel. Zuerst von der Hoffnung getrieben, sein Schiff würde möglicherweise zurückkommen, um ihn aufzulesen, bleibt Eine Verkettung unglücklicher Umstände führt im Herbst 1943 dazu, dass Narcisse Pelletier alleine an der australischen Küste zurückgelassen wird – ohne Nahrung oder Wasser, ohne Waffen, ohne auch nur den rudimentärsten Hilfsmittel. Zuerst von der Hoffnung getrieben, sein Schiff würde möglicherweise zurückkommen, um ihn aufzulesen, bleibt Pelletier zunächst in der Nähe der Küste, ohne jedoch auf Wasser zu stoßen. Als er bereits dem Tode nahe ist, wird er von Einheimischen gefunden und gesund gepflegt.
Siebzehn Jahre später findet die Besatzung eines englischen Schiffes einen weißen, hochgewachsenen Wilden, mit stammestypischen Tätowierungen und Narben am Körper. Er wird dem Entdecker und Geografen Octave de Vallombrun anvertraut. Dieser macht es sich zur Aufgabe, den verlorenen Sohn der Menschheit zurück in den Schoß der Zivilisation zu führen. Pelletier jedoch versteht kein Wort Französisch mehr und hat anscheinend sein Leben vor den Wilden komplett vergessen.
Die Leser werden Zeuge eines einmaligen Vorhabens. Im selben Maß wie seine alten Erinnerungen zurückkommen, treten die Erlebnisse in Australien in den Hintergrund. Zwar wird das Forschungsinteresse Vallombruns nicht nachhaltig gestillt, den Leser erwartet aber ein eindringlicher und herausragend erzählter Einblick in die Lebenswelt einer Zeit, in der die Landkarte noch weiße Flecken aufwies und Forscher, Entdecker und Seefahrer ein abenteuerliches und aufregendes Leben führten. Die Briefe, die Vallombrun an den Präsidenten der geografischen Gesellschaft in Paris schreibt, bieten dabei eine weitere abwechslungsreiche Sichtweise.

Kundenbewertungen

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Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt!
von Stefania Rubino aus Ulm am 21.05.2014

Ende 19. Jahrhundert: Das Schiff St. Pauli hat sich aus Bordeaux auf die Reise gemacht bis nach Australien: Der Matrose Narcisse wird an der noch wilden und unbekannten australischen Küste zurück gelassen...Er kann kaum fassen, dass das gerade ihm passiert ist! Durch Hunger, Durst und die Einsamkeit wird... Ende 19. Jahrhundert: Das Schiff St. Pauli hat sich aus Bordeaux auf die Reise gemacht bis nach Australien: Der Matrose Narcisse wird an der noch wilden und unbekannten australischen Küste zurück gelassen...Er kann kaum fassen, dass das gerade ihm passiert ist! Durch Hunger, Durst und die Einsamkeit wird er fast wahnsinnig, aber die Aborigines finden ihn und es ist sofort klar, dass dieses wilde Volk keine Worte braucht um seine Gesetze umzusetzen: Sie ziehen Narcisse aus bis er komplett nackt da steht. Den goldenen Ohrring verstehen sie noch weniger... Das heißt, sie schneiden ihm das Ohrläppchen ab. Narcisse wird so selbst zu einem wilden Mann und als er später gefunden wird, spricht er kein Wort Französisch mehr und mag keinen Wein trinken. Wunderba den Erzählstil!

Narcisse Pelletier und seine 3 Leben!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.02.2014

Im 19. Jahrhundert wird ein französischer Matrose, Narcisse Pelletier von seiner Crew an der Ostküste Australiens vergessen und nach 18 Jahren zufällig entdeckt und in die sogenannte Zivilisation zurückgebracht. Er hat seine Sprache vergessen, spricht die Sprache des Stammes der ihn aufgenommen hat, ist nackt und tätowiert. Sein "Retter" der... Im 19. Jahrhundert wird ein französischer Matrose, Narcisse Pelletier von seiner Crew an der Ostküste Australiens vergessen und nach 18 Jahren zufällig entdeckt und in die sogenannte Zivilisation zurückgebracht. Er hat seine Sprache vergessen, spricht die Sprache des Stammes der ihn aufgenommen hat, ist nackt und tätowiert. Sein "Retter" der Wissenschaftler Octave de Vallombrun versucht ihn aufs neue zu "erziehen" und nebenher mehr über die Aborigines zu erfahren. Wo und mit wem fühlt sich Narcisse zu Hause? Was bewegt ihn? Wie konnte er überleben? Wie lernt man eine Sprache, wie schnell vergisst man sie wieder? Wie funktionniert Sozialisierung? Viele Fragen die Vallombrun versucht zu beantworten und die beim Leser auch aufgeworfen werden. Dieses Buch ist außergewöhnlich, spannend und abenteuerlich und es regt zum Nachdenken an. Ein tolles Debüt!


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