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Was ist nur los mit mir?

Krankheitssymptome und Familienstellen. Mit einem Vorwort von Bert Hellinger

Der Blick für das Wesentliche

»Der Körper beginnt zu schreien, wenn seelische Bedürfnisse ignoriert werden.« Diese Beobachtung hat Ilse Kutschera, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, im Laufe ihrer langjährigen Praxis immer wieder gemacht. Sie interessierte daher die Frage, welchen Sinn körperliche Symptome haben können. In der von Bert Hellinger begründeten Methode des Familienstellens fand sie eine neue Perspektive, die die schulmedizinische Sichtweise ideal ergänzt.
Ihre Erfahrung: Oftmals manifestieren sich konkrete Ereignisse aus der Familie in Krankheitssymptomen. Werden diese über das Familienstellen ans Licht gebracht und gewürdigt, dürfen sie sich zurückziehen und verschwinden. Die Versöhnung mit der Krankheit und den Symptomen führt zu Lösungen, die bisher unzugänglich waren.

»Dieses Buch ist eine Pionierleistung ersten Ranges. Neben der Fülle an neuen Einsichten beschreibt es auch die konkreten Schritte, die zu neuen und oft überraschenden Lösungen führen.«
Bert Hellinger

Portrait
geb. 1936, ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und für psychotherapeutische Medizin in München. Seit einigen Jahren bietet sie auch Seminare, Einzel- und Paartherapie sowie Coaching mit NLP und Familienstellen an. Ilse Kutschera steht für Veranstaltungen zur Verfügung.
Zitat
"Das Buch gibt eine Einleitung in die erfahrungsgesättigte therapeutische Weltsicht der Hauptautorin Ilse Kutschera. Sie schreibt aus langjähriger klinischer Praxis als Internistin und Psychotherapeutin. Es wird das Familienstellen als therapeutische Technik beschrieben. Besonders die Grundannahmen Bindung, Ordnung, Ausgleich und die Funktion des Gewissens werden erläutert. Dann wird beschrieben wie diese Therapie durchgeführt wird. Es folgen zahlreiche Fallbeispiele ganz unterschiedlicher Erkrankungen. In den Schlussbetrachtungen formuliert Ilse Kutschera eine Ermunterung und Ermutigung für TherapeutInnen genau hin zu schauen, um eine ganzheitliche Psychosomatik und liebevolle Psychotherapie durchführen zu können. Die Autorin hebt die Bedeutung der Ernsthaftigkeit hervor, Ernsthaftigkeit sowohl auf Seiten der Profis als auch auf Seiten derjenigen, die in Therapie Hilfe suchen. Sie macht deutlich, dass durch die Therapieform des Familienstellens häufig in Ergänzung zu langjährigen verbalen Psychotherapien Menschen in die Lage versetzt werden hinzuschauen was mit ihnen los ist, d. h. in welche familiären Verstrickungen sie eingebunden sind und was dies mit ihrem "sich nicht wohl fühlen" zu tun hat. Die Fallbeispiele diesbezüglich sind durchweg interessant, einige ergreifend, einige durchaus schlicht. Es wird deutlich wie sehr die Autorin von der Wirksamkeit der Methode überzeugt ist, dabei wirkt die Ernsthaftigkeit der Vorgehensweise möglicher Kritik es handle sich um "Wunderheilerei" entgegen. Das Buch ist von freundlicher Klarheit und gut verständlich geschrieben. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Arbeit sondern um die Zusammenstellung großer klinischer Erfahrung, dabei war offenbar die Co-Autorin Christine Scheffler als Journalistin behilflich. Dies hat dem Buch nicht geschadet. Es gibt ein sehr überschaubares Literaturverzeichnis mit Hinweisen zu Grundlagen der Psychotherapie nach Hellinger, der systemischen Therapie, Hypnotherapie und NLP. Fazit: Die Ernsthaftigkeit des Anliegens der Autorin erscheint mir ausgesprochen überzeugend. Die Begeisterung für Hellingers Therapieverfahren wird auf jeder Seite deutlich. Die Kategorien von denen hier die Rede ist sind für eine psychotherapeutische Verstehensweise m. E. ausgesprochen hilfreich und sollten nicht erst bei verfahrenen Konstellationen zum Einsatz kommen sondern gehören zum Grundrüstzeug in der Psychotherapie. Kritisch anmerken lässt sich höchstens, dass vermutlich auch durch diese Art von Familienaufstellung nicht jede Verstrickung so klar gelöst werden kann. Da stellt sich mir die Frage, wie weit es sich um ein Glaubenssystem handelt. Ein ausgesprochen interessantes und sinnvolles Buch das Einblick gibt in Hellingers Therapiemethode (mit Vorwort von Bert Hellinger), einen sehr praxisnahen Ansatz verfolgt und einfach Spaß macht zu lesen. Es ist enorm komprimiert und bietet auf 175 Seiten sehr viele Anregungen. Es ist für Menschen in helfenden Berufen und insbesondere PsychotherapeutInnen voll und ganz empfehlenswert. Jede/jeder die/der schon einmal über seine eigene Familie nachgedacht hat, wird die Relevanz der angesprochenen Bindungen bestätigen. Ein erfreuliches, übersichtliches, ansprechend gestaltetes und sehr verständliches Buch. "
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 180 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641095437
Verlag Kösel
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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