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Von der Schönheit

Roman. Ausgezeichnet mit dem Orange Prize 2006. Nominiert für den Man Booker Prize 2005

(3)
Zadie Smiths Weltbestseller  über alles, was schön ist Wenn Howard Belsey etwas hasst, dann sind es neokonservative Menschen. Ein Paradebeispiel ist für ihn sein Erzfeind Monty Kipps, wie er Universitätsprofessor und Rembrandt-Experte. Als sich Howards Sohn Jerome in Montys attraktive Tochter verliebt, fühlt sich Howard genötigt einzuschreiten  erotische, intellektuelle und familiäre Verwicklungen und Katastrophen nehmen ihren Lauf.
Howard Belsey, ein weißer Engländer, der an einem College in der Nähe von Boston Kunstgeschichte lehrt, ist mit der schwarzen Kiki verheiratet. Zu seinem Missfallen nimmt ihr Sohn Jerome einen Ferienjob bei seinem Erzfeind Monty Kipps in London an  und verliebt sich unsterblich in dessen Tochter Victoria. Unerträglich werden die Dinge für Howard, als Monty Kipps auch noch an seine Uni berufen wird, seine Frau Kiki ihn wegen seiner Affäre mit einer Kollegin links liegen lässt und sich zudem mit Mrs. Kipps anfreundet, seine Tochter ihm in der Uni den Rang abläuft und Jerome sich zunehmend zum Christentum hingezogen fühlt.
Komisch, rasant, mit liebenswerten und unvergesslichen Charakteren erzählt Zadie Smith in ihrem dritten Roman die Geschichte einer mehr als turbulenten Familie zwischen England und Amerika, schwarz und weiß, Hässlichkeit und Schönheit, Liberalismus und Konservativismus. Der Roman, wie Zähne zeigen ein Welterfolg, ist ein gelungenes Spiel, das den englischen Gesellschaftsroman, namentlich E.M. Fosters Howards End, gekonnt in die heutige Zeit transferiert.
Das Hörbuch erscheint parallel im Hörverlag
Rezension
"Von der Schönheit ist ein grandioses Buch. Klug, geistreich, niveauvoll und von hellem Witz. [...] Bald werden Zadie Smiths Bücher ein Teil des Kanons sein." Daniel Kehlmann Die Zeit, Daniel Kehlmann
Portrait
Zadie Smith wurde als Sadie Smith am 25. Oktober 1975 im Arbeiter-Stadtteil Willesden im Londoner Norden geboren. Ihre Mutter ist gebürtige Jamaikanerin, die 1969 nach England eingewandert ist. Smith besuchte die staatliche Malorees Junior School. Als Jugendliche nahm sie Unterricht im Stepptanz und erwog eine Karriere als Musicaldarstellerin. Mit 14 änderte sie die Schreibweise ihres Vornamens von Sadie zu Zadie. Ihr Studium der Englischen Literatur am King’s College an der Universität Cambridge finanzierte Sie sich als Jazzsängerin. In dieser Zeit träumte sie davon Journalistin zu werden, veröffentlichte allerdings auch erste Kurzgeschichten in der Studentenschrift The Mays Anthology. Dadurch wurden Verleger auf die Autorin aufmerksam und so hatte Smith zum Ende des Studium einen Vertrag für das noch ungeschriebene Werk Zähne zeigen in der Tasche. Das Debut wurde ein Bestseller und machte Zadie Smith weltweit berühmt. Heute lebt Zadie Smith mit Ihrem Ehemann, dem Dichter Nick Laird, und zwei Kindern überwiegend in New York City. Seit 2010 ist sie ordentliche Professorin an der New York University und lehrt Kreatives Schreiben. Außerdem publiziert sie Artikel und Buchrezensionen unter anderem für Harper’s Magazine.
WerkZadie Smiths Werk behandelt die großen Themen Geschichte, Herkunft und Identität, Hautfarbe, Religion und soziales Ungleichgewicht. Ihre Romane spielen fast ausschließlich in der britischen Hauptstadt, und dort meist in den Arbeitermilieus des Londoner Nordens. Ihr Erstling Zähne zeigen, um die Soldaten Archie Jones und Samad Iqbal, die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg mit ihren verpfuschten Leben kämpfen, gilt seit seinem Erscheinen 2002 als Klassiker der englischsprachigen Gegenwartsliteratur. Auch nachfolgende Romane wurden von Kritikern und Publikum positiv aufgenommen. Dennoch ließ Zadie Smith mehrmals durchblicken, wie sehr sie der Erfolg von Zähne zeigen unter Druck gesetzt hat. Dies hatte unter anderem zur Folge, dass sie nach ihrem dritten Roman Von der Schönheit fast zehn Jahre keinen Roman mehr veröffentlicht hat. Stattdessen schrieb sie viele Kurzgeschichten, Essays, Artikel und Buchbesprechungen unter anderem für Harper’s Magazine. 2014 ist ihr vierter Roman London NW erschienen. Die Protagonisten, die sich seit der Schulzeit kennen, sich aber in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, kämpfen im Spannungsfeld von Hautfarbe, sozialem Auf- und Abstieg und Unzufriedenheit der Großstädter mit dem Alltag sowie, wie so oft bei Smith, mit geplatzten Lebensträumen.
Auszeichnungen2016 Welt-Literaturpreis2006 Orange Prize for Fiction2006 Orange Prize for Fiction für Von der Schönheit2006 Somerset Maugham Award für Von der Schönheit2005 Anisfield-Wolf Book Award für Von der Schönheit 2003 Wingate Literary Prize für Der Autogrammhändler2001 Commonwealth Writers Prize (Overall Winner, Best First Book) für Zähne zeigen2001 WH Smith Award for Best New Talent für Zähne zeigen2000 EMMA (BT Ethnic and Multicultural Media Award) for Best Book/Novel für Zähne zeigen2000 EMMA (BT Ethnic and Multicultural Media Award) for Best Female Media Newcomer für Zähne zeigen2000 Guardian First Book Award für Zähne zeigen2000 James Tait Black Memorial Prize (for fiction) für Zähne zeigen2000 Whitbread First Novel Award für Zähne zeigen
Publikationen
Romane/Prosa• Zähne zeigen, aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Droemer 2000. (OT: White Teeth, Hamish Hamilton 2000) • Der Autogrammhändler, aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: The Autograph Man, Hamish Hamilton 2002) • Von der Schönheit, aus dem Englischen von Marcus Ingendaay, Kiepenheuer & Witsch 2006. (OT: On Beauty, Hamish Hamilton 2005) • London NW, aus dem Englischen von Tanja Handels, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: NW, Hamish Hamilton 2012) • Die Botschaft von Kambodscha/ The Embassy of Cambodia. Deutsch-Englische Ausgabe, aus dem Englischen von Tanja Handels, Kiepenheuer & Witsch 2014. (OT: The Embassy of Cambodia, Hamish Hamilton 2013)
Kurzgeschichten• Mirrored Box, in The May Anthology of Oxford and Cambridge Short Stories 1995.• The Newspaper Man, in The May Anthology of Oxford and Cambridge Short Stories 1996.• Mrs. Begum’s Son and the Private Tutor, in The May Anthology of Oxford and Cambridge Short Stories 1997.• Picnic, Lightning, in The May Anthology of Oxford and Cambridge Short Stories 1997.• Stuart, in The New Yorker, Dezember 1999.• I’m the Only One, in Nick Hornby (Hrsg.): Speaking with the Angel, 2000.• The Girl with Bangs, in Timothy McSweeney’s Quarterly Concern, Issue 6, 2001.• The Trials of Finch, in The New Yorker Winter Fiction Edition 2002.• The Wrestling Match, in The New Yorker, Juni 2002.• Hanwell in Hell, in The New Yorker, September 2004.• Martha, Martha, in Granta 81: Best of Young British Novelists 2003.• Hanwell Senior, in The New Yorker, Mai 2007.• The Embassy of Cambodia, in The New Yorker, Februar 2013.
Essays• On the Road: American Writers and Their Hair, in Timothy McSweeney’s Festival of Literature, Theater, and Music 2001.• The Divine Ms H, über Katharine Hepburn in The Guardian, Juli 2003.• The Limited Circle is Pure, über Franz Kafka in The New Republic, November 2003.• Love, Actually, über E. M. Forster in The Guardian, November 2003.• You Are In Paradise, in The New Yorker, Juni 2004.• Shades of Greene, in The Guardian, September 2004.• The Zen of Eminem, über Eminem in VIBE 2005.• Nature’s Work of Art, über Greta Garbo in The Guardian, September 2005.• Fail Better, über das Schreiben in The Guardian, Januar 2007.• Dead Man Laughing, über Humor in ihrer Familie, in The New Yorker, Dezember 2008.• An Essay is an Act of Imagination. It still Takes Quite as Much Art as Fiction, über den Roman, in The Guardian, November 2009.• Sinneswechsel. Gelegenheitsessays, aus dem Englischen von Tanja Handels, Kiepenheuer & Witsch 2015. (OT: Changing My Mind, 2009) • Monsters, über 9/11, in The New Yorker, September 2011.• The North West London Blues, über urbanen Verfall, in The New York Review of Books, Juni 2012.
Artikel• Killing Orson Welles at Midnight, Besprechung des 24-Stunden-Filmprojekts The Clock von Christian Marclay, in The New York Review of Books, 28. April 2011.• Generation Why?, Besprechung des Films The Social Network und Jaron Laniers Buch You Are Not a Gadget: A Manifesto, in The New York Review of Books, 25. November 2010.• F. Kafka, Everyman, Besprechung von Louis Begleys Buch The Tremendous World I Have Inside My Head: Franz Kafka: A Biographical Essay, in The New York Review of Books, 17. Juli 2008.• What Does Soulful Mean?, über Zora Neale Hurstons Roman Und ihre Augen schauten Gott, in The Guardian, 1. September 2007.• We Proceed in Iraq as Hypocrites and Cowards – and the World Knows It, in The Guardian 27. Februar 2003)
Herausgaben• Piece of Flesh, Institute of Contemporary Arts 2001.• Das Buch der anderen, Kiepenheuer & Witsch, 2009. (OT: The Book of Other People, Penguin Books 2008)
Literatur• Ingrid Jacobs: 'Past Tense, Future Perfect'? - Die Wurzelkanäle von Geschichte mit Humor in Zadie Smith’s White Teeth, in Manuel Aßner, Jessica Breidbach et al. (Hrsg): AfrikaBilder im Wandel? Quellen, Kontinuitäten, Wirkungen und Brüche. Peter Lang Verlag 2012.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 517
Erscheinungsdatum 21.08.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03716-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 216/139/42 mm
Gewicht 632
Originaltitel On Beauty
Auflage 4. Auflage.
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23,60
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Von der Schönheit dieses Buches
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 09.05.2008

Zadie Smith ist erst 33 Jahre alt und finde es deshalb umso erstaunlicher, mit wie viel Lebensklugheit, feiner Beobachtungsgabe und sprachlicher Brillanz ihr neuester Roman über eine Bostoner Professorenfamilie besticht. Der liberale Kunstdozent Howard Belsey, ein weißer Engländer, und seine schwarze amerikanische Frau Kiki sind zusammen mit ihren 3... Zadie Smith ist erst 33 Jahre alt und finde es deshalb umso erstaunlicher, mit wie viel Lebensklugheit, feiner Beobachtungsgabe und sprachlicher Brillanz ihr neuester Roman über eine Bostoner Professorenfamilie besticht. Der liberale Kunstdozent Howard Belsey, ein weißer Engländer, und seine schwarze amerikanische Frau Kiki sind zusammen mit ihren 3 Kindern im Alter von ca. 15-25 Jahren der Mittelpunkt der Handlung. Eigentlich ist dies ein ganz normaler Familienroman, in dem die Ehekrise der Belseys eine eher tragische Rolle spielt, Howards nervenaufreibende berufliche Machtkämpfe mit dem stockkonservativen Monty Kipps dagegen sind äußerst erheiternd, zumindest für sämtliche Familienmitglieder beider Fraktionen, ausgenommen die beiden Streithähne selbst. Als orientierungsloser Fremdgänger in der Midlife-Crisis erntet die Hauptfigur Howard nicht gerade die meisten Sympathiepunkte, seine Frau Kiki allerdings, strahlt trotz Ehekrise, den Sorgen um ihr Gewicht und den Erziehungsproblemen mit den Kindern eine unheimliche Kraft und Ruhe aus. Auch auf die Kinder Levi, Zora und Jerome wird abwechselnd immer wieder ein Augengemerk gerichtet. Der Wechsel zwischen den Generationen wird dabei von der Autorin gekonnt in Sprache und Ausdruckskraft umgesetzt. Brilliert Howards College-Umfeld mit einem ausgefeilten intellektuellen Ton, konfrontiert uns Levi, der Jüngste, mit einer altklugen Street- und Hip-Hop-Sprache. Die Konflikte, die sich zwischen den einzelnen Belsey- und Kipps-Familienmitgliedern allmählich entwickeln, sorgen ebenso für ein abwechslungsreiches, temporeiches Lesevergnügen, wie die messerscharfen, pointierten und gewitzten Dialoge. Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, das den Vergleich mit Jonathan Franzens “Korrekturen” nicht zu scheuen braucht und zu Recht bei Kritikern und Lesern gleichermaßen Begeisterungsstürme entfacht.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
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Eine ganz normale Familie in einer Universitätsstadt in den USA. Hätte der älteste Sohn kein gebrochenes Herz,und der Vater keine Mid-life-crises. Humorvoll und doch ernsthaft.

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Portrait einer nicht perfekten, aber dennoch liebenswerten US-Familie. Blut ist auch hier immer dicker als Wasser.

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