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Vom Ende einer Geschichte

Roman. Ausgezeichnet mit dem Man Booker Prize 2011

(46)
Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet.
Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Portrait
Julian Barnes, 1946 in Leicester, England, geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor. 2016 wurde er mit dem "Siegfried Lenz Preis" ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.
Gertraude Krueger, 1949 geboren, lebt als Dozentin und freie Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Übersetzungen gehören u.a. Sketche der Monty-Python-Truppe und Werke von Julian Barnes, Alice Walker, Siri Hustvedt und Jhumpa Lahiri.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 10.06.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74547-0
Verlag btb
Maße (L/B/H) 185/118/20 mm
Gewicht 202
Originaltitel The sense of an ending
Übersetzer Gertraude Krueger
Verkaufsrang 36.536
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
33
7
4
1
1

Wir wahr sind Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2013

Julian Barnes ist schon seit einiger Zeit ein vom Feuilleton viel beachteter und hochgelobter Autor. Nachdem er 2011 für diesen Roman „Vom Ende einer Geschichte“ den Booker-Preis bekommen hat, hat ihn auch bei uns nun das Publikum entdeckt. Und für alle, die beim Hardcover noch gezögert haben, gibt es... Julian Barnes ist schon seit einiger Zeit ein vom Feuilleton viel beachteter und hochgelobter Autor. Nachdem er 2011 für diesen Roman „Vom Ende einer Geschichte“ den Booker-Preis bekommen hat, hat ihn auch bei uns nun das Publikum entdeckt. Und für alle, die beim Hardcover noch gezögert haben, gibt es das Buch jetzt auch als Taschenbuch. Julian Barnes erzählt die Geschichte von Anthony Webster. Anthony ist jetzt Anfang sechzig und erinnert sich zurück an seine Schulzeit, seine besten Freunde, seine erste Liebe und an eine große Tragödie, die zwar schon früh in seinem Leben stattfand, ihm aber erst jetzt im Alter richtig bewusst wird. In seiner Schulzeit hatte Anthony, genannt Tony, zwei wirklich dicke Freunde Alex und Colin. Eines Tages kommt Adrian Finn zu dieser Gruppe, ganz unspektakulär. Sie sind eine kleine elitäre Gruppe, die viel philosophiert und mit ihren Gedanken auch immer wieder die Lehrer herausfordern. Nach der Schule trennen sich ihre Wege, da sie an unterschiedlichen Universitäten studieren, aber sie halten lose Kontakt. Tony lernt seine erste Liebe Veronica kennen. Es sind zwar die sechziger Jahre, aber Veronica hält nichts Sex, Drugs and Rock‘, Roll. Sie hält Tony hin. Eines Tages stellt Tony Veronica seinen Freunden vor, und plötzlich ändert sich das Leben für alle. Ein paar Jahre später erhält Tony die Nachricht, dass der intelligenteste der Gruppe, Adrian, Selbstmord begangen hat. Tony ist überrascht, aber lebt sein Leben einfach weiter. Im Alter erhält er plötzlich einen ominösen Brief von einem Anwalt. Veronicas verstorbene Mutter hat ihm etwas Geld und das Tagebuch von Adrian hinterlassen. Warum hat sie dies und wie ist sie überhaupt an das Tagebuch gelangt? Tony erinnert sich an früher und muss feststellen, dass doch einige Erinnerungen ganz anders sind, als sie anscheinend in Wahrheit waren. Ich habe mich damals schon mit den Rezensionen in der Presse schwergetan, konnte mir nicht wirklich etwas unter diesem Buch vorstellen. Nun habe ich es gelesen, ich habe die Lektüre genossen, aber muss jetzt feststellen, dass es mir ungeheuer schwerfällt, Ihnen dieses Buch zu beschreiben. Es ist ein teils philosophischer Roman über ein Leben, bei dem der Ich-Erzähler plötzlich ins Grübeln gerät, ob er wirklich alles aus diesem herausgeholt hat. „ Wir hielten uns für reif, dabei gingen wir nur auf Nummer sicher. Wir hielten uns für verantwortungsbewusst, dabei waren wir nur feige.“ (S. 115) Es liest sich sehr britisch, amüsant. Ich fühlte mich teilweise etwas an „Der Club der toten Dichter“ erinnert. Ein intelligenter, humorvoller Roman über ein mittelmäßiges Leben, der einen über die eigene Lebensphilosophie nachdenken lässt.

Gute Plattform-schlechte Geschichte!
von Kader S. aus Hagen am 02.10.2013

Das Buch hörte sich sehr spannend und interessant an. Nach 80 gelesenen Seiten, dachte ich mir, so langsam muss mal was passieren, da ich die Hälfte schon durch hatte. Pustekuchen! Es wird keinerlei Spannung aufgebaut. Nicht einmal etappenweise steigt Spannung auf. Auf den letzten beiden Seiten wird die eigentliche... Das Buch hörte sich sehr spannend und interessant an. Nach 80 gelesenen Seiten, dachte ich mir, so langsam muss mal was passieren, da ich die Hälfte schon durch hatte. Pustekuchen! Es wird keinerlei Spannung aufgebaut. Nicht einmal etappenweise steigt Spannung auf. Auf den letzten beiden Seiten wird die eigentliche Pointe dann offenbart. Das wird dann so stehen gelassen. Ob es ein Happy End gab oder nicht, war mir nicht ersichtlich. Der Gedanke des Buches ist eigentlich fantastisch gedacht. Wie wahr sind unsere Erinnerungen und wie viel Reue empfindet man, wenn man merkt, dass unsere Erinnerungen nur Lügen waren?! Es geht um Täuschungen, Erinnerungen, Wahrheiten und Lügen. Der Rückblick eines Mannes, auf sein vergangenes Leben. Schade, wirklich extrem schade, dass so eine gute Idee, so falsch umgesetzt wurde. Keine wirklich empfehlenswerte Lektüre und für meinen Geschmack, den eigentlichen Sinn und Zweck verfehlt. Booker Preis nicht verdient!

Können Sie Ihren Erinnerungen trauen?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.06.2013

Wie funktioniert Erinnerung? Was ist wahr? Wie täuschen wir uns selber und andere? Kann ich meinen Erinnerungen überhaupt trauen? Diese Fragen beantwortet Barnes in seinem großartigen Roman, der 2011 den Booker-Preis bekommen hat. Die Geschichte einer Freundesgruppe in England in den sechziger Jahren wird Sie nach dem Lesen der... Wie funktioniert Erinnerung? Was ist wahr? Wie täuschen wir uns selber und andere? Kann ich meinen Erinnerungen überhaupt trauen? Diese Fragen beantwortet Barnes in seinem großartigen Roman, der 2011 den Booker-Preis bekommen hat. Die Geschichte einer Freundesgruppe in England in den sechziger Jahren wird Sie nach dem Lesen der 182 Seiten noch lange beschäftigen!


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