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Visionen 2050

Wohin steuern wir? Trends und Prognosen für Deutschland und Europa

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Nur wer die Risiken kennt, kann richtig handeln!

Das Besondere an diesem Buch ist seine Entstehungsgeschichte. Die Idee hatte Professor Eberhard Hamer, führender deutscher Mittelstandsforscher, der das Projekt von Anfang an leitete. Zehn Arbeitsgruppen haben in vielen Sitzungen die Trends und Prognosen für Deutschland und Europa bis zum Jahr 2050 erarbeitet. Dieses Kompendium bietet das Kondensat der Erfahrungen und Analysen von über 30 Fachleuten und Experten.

So viel geballtes Expertenwissen war selten!

Das Autorenteam beantwortet so wichtige Zukunftsfragen wie:


- Wird die Nahrungs- und Wasserversorgung der Bevölkerung gesichert sein? Wie werden sich die Verfügbarkeit und die Verteilung der Rohstoffe entwickeln? 
- Wie wird sich die Weltbevölkerung entwickeln? Wird es zur größten Völkerwanderung der Weltgeschichte kommen?
- Wann wird das Weltfinanzsystem zusammenbrechen, und wie könnte ein neues Finanzsystem aussehen?
- Wird es einen neuen Technologiezyklus geben? Welche Rolle werden Bio-, Nano- und Neurotechnologie spielen?
- Welche Rolle werden Bildung und Bildungssystem für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und für unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit spielen?
- Wird die NATO Deutschland in ein militärisches Abenteuer gegen Russland hineinziehen und einen Dritten Weltkrieg auslösen? Wird Deutschland den neuen Formen der Kriegsführung gewachsen sein, und wie ist es um die innere Sicherheit bestellt? Droht uns ein Bürgerkrieg im eigenen Land?
- Wie wird die Massenimmigration unsere gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen?
- Droht Deutschland und Europa eine Wirtschaftskrise mit einer langen Korrektur- und Rezessionsphase?
- Welche tief greifenden geopolitischen Veränderungen stehen uns bevor?
- Welche Lebensziele und -werte werden die Menschen in Zukunft bewegen, motivieren und antreiben? Welche Werte sind dauerhaft, tragfähig und wertvoll genug, um unser Leben künftig bestimmen zu können?


Dies sind alles enorm wichtige Aspekte für unsere Zukunft. Deshalb beruhen alle Prognosen auf sorgfältigen Recherchen und werden mit seriösen Argumenten untermauert.

Zu den Autoren dieser bahnbrechenden Analysen und Prognosen zählen neben Prof. Dr. Hamer Militärspezialisten wie Oberstleutnant a.D. Burghard Geller oder Generalmajor a.D. Gerd Schultze-Rhonhof, Forscher wie Prof. Dr. Reinhard Franzke, Prof. Dr. Rainer Gebhardt oder Prof. Dr.-Ing. Hermann Kühnle sowie erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer. Diese Forschungsbeiträge fassen alle wichtigen Trends der kommenden Jahrzehnte kompakt und leicht verständlich zusammen.

Wer sich rechtzeitig und richtig vorbereitet, den werden die kommenden Krisen nicht überraschen, am wenigsten schädigen, und er hat sogar in der Krise besondere unternehmerische Chancen.

Ein gerade in der heutigen Zeit unverzichtbares Buch

Portrait
Eberhard Hamer, Unternehmer und Manager, ist mit zahlreichen Büchern als Begründer der neuen Mittelstandsökonomie bekannt geworden.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Eberhard Hamer
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 05.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86445-332-8
Verlag Kopp Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,7/2,7 cm
Gewicht 450 g
Abbildungen zahlreiche Abbildungen
Auflage 1. Auflage (1. Auflage)
Buch (gebundene Ausgabe)
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Prognosen aus der Vergangenheit werden in der Zukunft wohl eher ein Grund für Heiterkeit sein
von Dr. M. am 15.06.2018

Bis zum Jahr 2050 sind es noch 33 Jahre. Sehen wir uns also einmal an, wie die Welt vor 33 Jahren aussah. Wir schreiben also das Jahr 1984: Der sogenannte Ostblock ist noch intakt. Sein Totengräber wird erst in zwei Jahren an die Macht kommen und dieses System beim... Bis zum Jahr 2050 sind es noch 33 Jahre. Sehen wir uns also einmal an, wie die Welt vor 33 Jahren aussah. Wir schreiben also das Jahr 1984: Der sogenannte Ostblock ist noch intakt. Sein Totengräber wird erst in zwei Jahren an die Macht kommen und dieses System beim Versuch, es zu reformieren, ungewollt abschaffen. Auch das Atomkraftwerk in Tschernobyl ist noch voll am Netz. Es gibt weder das Internet, noch Handys. Selbst das Klima muss noch nicht eifrig gerettet werden. China steht noch weit vor seinem wirtschaftlichen Aufschwung. Das sind nur wenige Fakten aus dieser Zeit. Und nun stellen wir uns einfach einmal vor, dass wir in diesem Jahr eine Prognose für die Welt von 2017 vorlegen sollen. Wie wäre das wohl ausgegangen? Vielleicht würden einige Voraussagen sogar zutreffen, beispielsweise über die Bevölkerungsentwicklung oder die Verfügbarkeit von bestimmten Rohstoffen. Die damalige Prognose der politischen oder gar der technologischen Entwicklung würde uns heute wahrscheinlich eher zum Lachen bringen. Fällt jemandem 2050 dieses Buch in die Hand, wird es ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht anders ergehen. Allein der Vergleich mit 1984 macht das wohl hinreichend deutlich. Tatsächlich denkt man nämlich bei "Visionen" zwangsläufig linear, schreibt also den gegenwärtigen Zustand fort. Alles andere übersteigt einfach unsere Vorstellungskraft. Ein Mensch, der 1984 eine zutreffende Prognose für 2017 abgegeben soll, hätte damals nämlich zum Beispiel schon wissen müssen, welchen Weg die Computertechnologie gehen wird. Wenn also jemand für die Zukunft eine in der Gegenwart völlig unbekannte Technologie (beispielsweise das Smartphone) und ihre weitreichenden Konsequenzen beschreibt, dann weiß dieser Mensch einfach mehr als er tatsächlich wissen kann. Das ist paradox und deshalb nicht möglich. Neue Technologien oder politische Umbrüche haben stets weitreichende Konsequenzen, die wieder neue Konsequenzen haben werden. Es gibt folglich theoretisch aus der Gegenwart heraus unendlich viele Pfade in die Zukunft. Wie soll man da denjenigen finden, der dann beschritten wird? Das ist eine unlösbare Aufgabe. Für dieses Buch haben sich ganze Arbeitsgruppen zusammengetan, die aus Menschen mit hoher Bildung und Erfahrung bestanden. Aber selbstverständlich deckt eine solche Auswahl niemals die Gesamtkompetenz der geistigen Eliten einer Gesellschaft ab. Zu den objektiven Schwierigkeiten gesellen sich somit subjektive, die auf die Auswahl der Visionäre und ihre beschränkten Kompetenzen zurückzuführen sind. Ein Beispiel: Im ganzen Buch spielt die Entwicklung künstlicher Intelligenz überhaupt keine Rolle, weil es unter den Autoren offenbar keinen gab, der über den nötigen Sachverstand verfügt. Doch künstliche Intelligenz ist bereits heute ein wesentlicher Faktor in der Gesellschaft. Nur mit künstlicher Intelligenz können riesige Datenmengen zusammengeführt und nach einzelnen Kriterien ausgewertet werden. Künstliche Intelligenz gehört zu den wesentlichen Bedrohungen für die Existenz der Menschheit, weil sie vielleicht irgendwann nicht mehr zu kontrollieren ist oder Entscheidungen fällt, die Menschen nicht getroffen hätten. Man denke da zum Beispiel an den kürzlich verstorbenen sowjetischen Oberstleutnant Petrow, der 1983 einen Fehlalarm eines automatischen Systems richtig interpretierte und so vielleicht einen atomaren Weltkrieg verhinderte. Trotz dieser eher allgemeinen Kritik bleibt dieses Buch dennoch durchaus lesenswert, weniger weil es die Zukunft richtig voraussagt, was man in der Gegenwart sowieso nicht entscheiden kann, sondern, weil es die meisten Probleme der Gegenwart durchaus richtig beschreibt und versucht, mögliche Lösungen vorauszusehen. Das ist etwas anderes als zu versuchen, die Zukunft bereits heute zu kennen. Das können nämlich selbst Spezialisten für ihr Spezialgebiet nicht. Zu Beginn des Textes über "technologische Entwicklungen bis 2050" findet man dazu lustige Voraussagen von Bill Gates und Albert Einstein. Die zehn Kapitel widmen sich folgenden Themen: (1) Ressourcen bis 2050, (2) Bevölkerungsentwicklung bis 2050, (3) Entwicklung des Weltfinanzsystems bis 2050, (4) Technologische Entwicklungen bis 2050, (5) Bildung und Bildungssysteme bis 2050, (6) Öffentliche Ordnung/äußere und innere Sicherheit, (7) Gesellschaftliche Entwicklungen bis 2050, (8) Wirtschaft, Arbeitsmärkte, Umverteilung und Sozialsysteme, (9) Geopolitische Entwicklung bis 2050, (10) Wertewandel, Lebenswerte bis 2050. Man kann es den Autoren nachsehen, dass sie oft allgemein und vage bleiben. Allerdings machen sie es damit dem Leser auch schwer, ihrem mitunter zähen Text zu folgen. Wie man ein solches Buch bewerten soll, weiß ich nicht wirklich. Auf der einen Seite ist es durchaus interessant, zu welchen Prognosen die Autoren kommen. Andererseits kann man sehr skeptisch sein, dass sie in den meisten Fällen rechtbehalten. Als Denkanstoß ist das Buch nicht schlecht. Deshalb drei Sterne.