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Unorthodox

(20)
Schon am Tag als »Unorthodox« in den USA erschien, führte dieser aufrührende autobiografische Bericht schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. Die amerikanische Presse erklärte den Erfolg von Deborah Feldman und ihrem Buch so: Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt.
In der chassidischen Satmar Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Die Satmarer, wie sie sich seit ihrer Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg nennen, sehen im Holocaust eine von Gott verhängte Strafe. Um eine Wiederholung der Shoa zu vermeiden, führen sie ein abgeschirmtes Leben nach strengen Vorschriften. Sexualität ist ein Tabu, Ehen werden arrangiert, im Alltag wird Jiddisch gesprochen, Englisch gilt als verbotene, unreine Sprache. Nach Schätzungen zählt die Gemeinde heute 120.000 Mitglieder, denen sie ein Netz an Sicherheit gewährt – ohne jegliche Freiheit.
Deborah Feldman hat schon als Kind Anstoß an der strikten Unterwerfung unter die vom Gründungsrabbiner der Sekte aufgestellten Lebensgesetze genommen, an der Ausgrenzung, der ärmlichen Lebensweise und der Unterordnung der Frau. Ihr Gerechtigkeitsempfinden und ihr Wissenshunger haben sie – verstärkt durch verbotene Literatur – angetrieben, ihren Alltag zu hinterfragen. Stets hat sie Angst, entdeckt und bestraft zu werden, und ihren einzigen Ausweg aus der Enge ihrer Welt zu verlieren. »Unorthodox« führt in die einzigartige Welt von Kindheitserlebnissen, die voller Unschuld scheinen und Einblick geben in alte jüdische Traditionen. Sie führt uns bis an die Grenze des Erträglichen, wenn sie ihre Zwangsehe schildert, und sie lässt uns nachempfinden, wie sie Mut und Kraft zum Auszug aus der Gemeinde findet – um mit ihren Sohn in eine ihr völlig unbekannte Welt in New York zu ziehen.
»Unorthodox« ist eine meisterhafte Schilderung des Emanzipationsprozesses einer jungen Frau aus tiefer Einsamkeit und Angst hin zu einem einzigen Punkt: dem eigenen Denken und Fühlen.
Portrait
DEBORAH FELDMAN (geb. 1986, New York) wuchs in der chassidischen Satmar- Gemeinde im zu Brooklyn gehörenden Stadtteil Williamsburg, New York, auf. Ihre Muttersprache ist Jiddisch. Sie studierte am Sarah Lawrence College Literatur. Ihre autobiographische Erzählung Unorthodox erschien 2012 bei Simon & Schuster und war sofort ein spektakulärer New York Times-Bestseller mit einer Millionenauflage. 2014 folgte ebenso Aufsehen erregend Exodus, das von Pinguin verlegt worden ist.
Heute lebt die Autorin als Schriftstellerin mit ihrem Sohn in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 319
Erscheinungsdatum 29.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-905951-79-0
Verlag Secession Verlag
Maße (L/B/H) 209/137/29 mm
Gewicht 496
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 10.898
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„Erschütternde Innenansicht“

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Die Autorin wächst in einer streng orthodoxen, ultrareligiösen jüdischen Gemeinde in New York auf. Die Mitglieder sehen die Vernichtung durch die Nationalsozialisten als Strafe Gottes an, eine erneute Wiederholung kann nur durch extreme Gottesfürchtigkeit verhindert werden. Alles was außerhalb der strengen Regeln liegt, ist verboten, Die Autorin wächst in einer streng orthodoxen, ultrareligiösen jüdischen Gemeinde in New York auf. Die Mitglieder sehen die Vernichtung durch die Nationalsozialisten als Strafe Gottes an, eine erneute Wiederholung kann nur durch extreme Gottesfürchtigkeit verhindert werden. Alles was außerhalb der strengen Regeln liegt, ist verboten, Englisch darf nur in Ausnahmefällen gesprochen werden, Musik, Literatur außer religiöser Schriften ist verboten. Ehen werden arrangiert, Frauen müssen ihre Haare abrasieren und Perücken tragen, alles ist genormt und reglementiert. Ein erschütterndes Dokument, aufwühlend und schwer zu ertragen. Man kann fast nicht glauben, dass es in unserer westlichen Welt noch Menschen gibt, die so leben wollen und wie die Autorin auch müssen.

„unkonventionell & faszinierend “

Ines F., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Ein Leben abgeschottet von der Außenwelt. Keine (weltlichen) Bücher, kein Internet und eine begrenzte Bildung. Das Leben der Menschen ist strikt geregelt. Männer haben sich überwiegend dem Studium der heiligen Schrift zu widmen. Frauen haben sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Deborah Feldman wuchs in solch einer Gemeinde Ein Leben abgeschottet von der Außenwelt. Keine (weltlichen) Bücher, kein Internet und eine begrenzte Bildung. Das Leben der Menschen ist strikt geregelt. Männer haben sich überwiegend dem Studium der heiligen Schrift zu widmen. Frauen haben sich um den Haushalt und die Kinder zu kümmern. Deborah Feldman wuchs in solch einer Gemeinde ultraorthodoxen Juden auf. In ihrem Buch lässt sie ihre Kindheit und Jugend Revue passieren, bringt dem Leser die Kultur und das Leben jener Gemeinde näher.
Mir persönlich hat "Unorthodox" sehr gut gefallen. Es ist ein schonungsloser Bericht über alle Höhen und Tiefen die das Leben in solch einer Gemeinschaft zu bieten hat. Was ich der Autorin hoch anrechnen muss, ist ihre kritische Betrachtung. Es ist ein subjektives Buch, mit ihren Erfahrungen und Erlebnissen aber gleichzeitig sehr reflektiert. Spannend geschrieben aber nicht reißerisch. Feldman beschönigt nichts aber es ist auch keine reine Anklage.

„Fesselnder Bericht!“

Manuela W., Thalia-Buchhandlung Wien

Als eine der wenigen hat die Autorin den Ausstieg aus einer abgeschotteten Gemeinschaft chassidischer Juden geschafft. Was sie über ihr Aufwachsen und ihre Kindheit erzählt ist gleichzeitig faszinierend, erschreckend und fesselnd.
Rund um diese Publikation gab es viele Kontroversen, v.a. von Seiten der Gemeinschaft gab es heftige
Als eine der wenigen hat die Autorin den Ausstieg aus einer abgeschotteten Gemeinschaft chassidischer Juden geschafft. Was sie über ihr Aufwachsen und ihre Kindheit erzählt ist gleichzeitig faszinierend, erschreckend und fesselnd.
Rund um diese Publikation gab es viele Kontroversen, v.a. von Seiten der Gemeinschaft gab es heftige Proteste und Kritiken. Umso wichtiger erscheint Feldmans Bericht, der nicht nur kritisiert, sondern auch informiert. Man erfährt viele interessante Fakten über die chassidisch jüdischen Traditionen und die Lebensweise der Gläubigen.
Für alle, die schon immer wissen wollten was sich wirklich hinter den Schläfenlöckchen und ausladenden Pelzhüten verbirgt!

„Schlafräuber!“

Bettina Berger, Thalia-Buchhandlung Linz

Deborah Feldman wuchs als chassidische Jüdin in Williamsburg, New York auf; ihre Kindheit und Jugend war geprägt von Regeln, Unterwerfung und stetiger Kontrolle.

In „Unorthodox“ lässt sie uns an ihrem Leben in dieser Gemeinde teilhaben und später auch an ihrer Flucht.
Sehr interessant geschrieben, die Flucht hätte ich mir ein bisschen
Deborah Feldman wuchs als chassidische Jüdin in Williamsburg, New York auf; ihre Kindheit und Jugend war geprägt von Regeln, Unterwerfung und stetiger Kontrolle.

In „Unorthodox“ lässt sie uns an ihrem Leben in dieser Gemeinde teilhaben und später auch an ihrer Flucht.
Sehr interessant geschrieben, die Flucht hätte ich mir ein bisschen dramatischer vorgestellt, das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch, mich zumindest hat diese Autobiografie eine ganze Nacht wach gehalten.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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1
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Ein faszinierendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Uznach am 28.11.2017

Ich habe das Buch nur aus Neugierde gekauft, und wurde absolut überrascht wie ich die Seiten nur so verschlungen habe. Zum Teil gelacht, dann wieder den Kopf geschüttelt, und ich konnte es jeweils kaum erwarten um weiter zu lesen. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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In dieser Autobiographie beschreibt Deborah Feldman auf fesselnde Art und ohne Schwarz-Weiß-Malerei ihre Kindheit und ihr Erwachsenwerden in einer streng chassidischen Gemeinde in New York. Der Leser taucht ein in das Leben in dieser sektenhaft anmutenden Gemeinschaft und begleitet die Autorin bis zu ihrem Neuanfang in Berlin, den sie... In dieser Autobiographie beschreibt Deborah Feldman auf fesselnde Art und ohne Schwarz-Weiß-Malerei ihre Kindheit und ihr Erwachsenwerden in einer streng chassidischen Gemeinde in New York. Der Leser taucht ein in das Leben in dieser sektenhaft anmutenden Gemeinschaft und begleitet die Autorin bis zu ihrem Neuanfang in Berlin, den sie mit 23 Jahren und einem kleinen Kind wagt.

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New York, Brooklyn, Williamsburg – hier wächst die kleine Devoiri bei ihren ultraorthodoxen Großeltern Bubby und Zeidi in der chassidischen Satmar Gemeinde auf. Die religiösen Extremisten führen ein abgeschirmtes Leben nach strengen Regeln und Vorschriften, denen sich die kleine Devoiri schon bald versucht zu widersetzen. Sie fühlt sich unverstanden,... New York, Brooklyn, Williamsburg – hier wächst die kleine Devoiri bei ihren ultraorthodoxen Großeltern Bubby und Zeidi in der chassidischen Satmar Gemeinde auf. Die religiösen Extremisten führen ein abgeschirmtes Leben nach strengen Regeln und Vorschriften, denen sich die kleine Devoiri schon bald versucht zu widersetzen. Sie fühlt sich unverstanden, in ihr steckt soviel Wissensdurst und Neugier, was sie versucht mit dem Lesen von verbotenen Büchern zu kompensieren. Ihre Männerwelt besteht aus stillen, blassen Männern mit schwarzen langen Mänteln, schwarzen Hüten und gekringelten Schläfenlöckchen. Ehen werden arrangiert. Es ist ein langer und steiniger Weg, bis aus Devoiri Deborah Feldman wird, die heute mit ihrem Sohn in Berlin lebt. Aber sie hat es geschafft und sich aus den Fängen einer religiösen Vereinigung befreit, die auch heute noch ihren ganz eigenen Weg geht und man dort der Ansicht ist, nur dieser Weg sei der richtige. Ein Buch, dessen wahre Geschichte noch lange in mir nachwirken wird.

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