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Unendlicher Spaß

Roman. Ausgezeichnet mit dem Hieronymusring 2009 und dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Übersetzung 2010

(24)
«‹Alles und noch mehr› könnte eine Beschreibung dieses Romans sein.» (Don DeLillo)
Irgendwann in naher Zukunft machen sich die Insassen des Entziehungsheims Ennet-House und Studenten der Enfield Tennis Academy auf die Suche nach einer Kopie von «Unendlicher Spaß», einem Film, der angeblich so unterhaltsam ist, dass der berauschte Zuschauer am Ende verhungert und verdurstet. Nicht allein der schiere Umfang, sondern vor allem die Sprachmächtigkeit, die ungeheure Themenvielfalt, die treffsichere Gesellschaftskritik, die scharfe Analyse sowie der Humor machen diesen kurz vor der Jahrtausendwende erschienenen Roman zum Meilenstein der internationalen Gegenwartsliteratur – ungeheuerlich, maßlos, bewusstseinsverändernd.
Portrait
David Foster Wallace, geb. 1962 geboren, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur. Er studierte Philosophie und unterrichtete zuletzt Creative Writing am Pomona College in Claremont, Kalifornien. David Foster Wallace starb am 12. September 2008.
Ulrich Blumenbach, geb. 1964 in Hannover, lebt in Basel. Er studierte Anglistik und Germanistik in Münster, Sheffield und Berlin. Seit 1993 übersetzt er Romane und Essays, u. a. von Paul Beatty, Agatha Christie, Kinky Friedman, Stephen Fry, Arthur Miller und Tobias Wolff ins Deutsche. 2009 erhielt er den Ledig-Rowohlt-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 1552
Erscheinungsdatum 01.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24957-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 216/142/50 mm
Gewicht 1173
Originaltitel Infinite Jest
Auflage 5
Verkaufsrang 25.810
Buch (Taschenbuch)
18,50
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Buch der Bücher
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 11.06.2011

Da ich diesen Roman tatsächlich von Deckel zu Deckel gelese habe, verstehe ich die Irritationen bei denjenigen, die 400 Seiten hinter sich gebracht haben (dort aufzuhören ist unglücklich) - um sich dann zu ergeben. Zugegeben: Es bedarf wohl - sofern man damit nicht beruflich assoziert ist - einer persönlichen... Da ich diesen Roman tatsächlich von Deckel zu Deckel gelese habe, verstehe ich die Irritationen bei denjenigen, die 400 Seiten hinter sich gebracht haben (dort aufzuhören ist unglücklich) - um sich dann zu ergeben. Zugegeben: Es bedarf wohl - sofern man damit nicht beruflich assoziert ist - einer persönlichen Extremsituation, um dieses Buch wirklich durchzuhalten. Dann allerdings - es steigert sich über die letzten Hunderte von Seiten - entfaltet es eine Kraft, die ich keinem anderen Buch je zugetraut hätte. Es kann retten. Wer die Kritik am Dauerironismus der Postmoderne nicht verstanden hat, ist natürlich schlecht bedient. D.F.W. ist ein abstrakte Konzepte nutzender Herzblutschreiber von unerhörter Art. "Endlich hat mal jemand die Wahrheit geschrieben, und keiner hat's gemerkt", sagte ein Freund, der sich den Text ebenfalls vollständig angetan hat. Und antun muss man ihn sich. Er ist eine Zumutung. Niemals hätte ich es für möglich gehalten, dass ein einzelner Mensch derartiges zustande bringen würde, einen Roman, der mühelos alles nur Vorstellbare verschluckt - auch alles Erträgliche. Ohne dabei eitel verspielt zu sein. Das Ding ist bitter ernst (und nicht etwa "pubertär". Es wirkt nur vielleicht so - zunächst - und das hat seinen Sinn.) Der Roman hätte auch Anlass sein können für eine Debatte zur strikten Trennung von Autor und Erzähler. Hier ist oft ganz klar nicht zu trennen. Das Ganze ist wie ein gigantischer Hilfeschrei, der in gescheiter Literaturwissenschaftelei untergegangen ist. Besonders beeindruckend: das Finale um Gately und die zirkuläre Struktur des Gesamtwerks. Diese Buch sprengt in jeder Hinsicht alles mir Bekannte.

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Intelligent, großartig, monströs: ein Wunder!
von Martin Bär aus St. Johann am 28.02.2011

Meine Güte, was soll man dazu sagen (oder schreiben)? Das ist ein Buch, so groß wie dick und schwer. 1600 Seiten prallen Lebens, das konnte ich nicht am Stück lesen (oder verarbeiten). Eine Inhaltsangabe ist nicht wirklich möglich, so zersplittert ist das Buch, so ausschweifend die vielen Erzählstränge. Diese... Meine Güte, was soll man dazu sagen (oder schreiben)? Das ist ein Buch, so groß wie dick und schwer. 1600 Seiten prallen Lebens, das konnte ich nicht am Stück lesen (oder verarbeiten). Eine Inhaltsangabe ist nicht wirklich möglich, so zersplittert ist das Buch, so ausschweifend die vielen Erzählstränge. Diese Figuren bleiben jedenfalls lange in Erinnerung, die genialen Incandenzas und all die Satelliten rundherum, die Französischen Freiheitsattentäter im Rollstuhl und die ganzen anderen wunderbar skurrilen Typen. Das ist einfach großartige Literatur, und wer dieses Buch nicht liest, versäumt ein, nein das Meisterwerk der amerikanischen Literatur der letzen zwanzig Jahre!

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Große Kopf-an-Unterhaltung
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 16.09.2014

Dass "Unendlicher Spaß" keine leichte Kost ist, lassen bereits die 1552 hauchdünnen Seiten erahnen. Wer über diesen ersten Schrecken hinweg kommt, stößt auf einen Wust aus Neologismen, Technizismen und Slangausdrücken, die in Satzungeheuer gestopft wurden, deren Sinn sich erst nach mehrmaligem Lesen und der Zuhilfenahme von diversen Wörterbüchern vollkommen erschließen lässt. Wer immer... Dass "Unendlicher Spaß" keine leichte Kost ist, lassen bereits die 1552 hauchdünnen Seiten erahnen. Wer über diesen ersten Schrecken hinweg kommt, stößt auf einen Wust aus Neologismen, Technizismen und Slangausdrücken, die in Satzungeheuer gestopft wurden, deren Sinn sich erst nach mehrmaligem Lesen und der Zuhilfenahme von diversen Wörterbüchern vollkommen erschließen lässt. Wer immer noch nicht die Flucht ergreift, dem steht ein wahres Gesellschaftsepos bevor, dessen dystopisches Zukunftsbild schon in nächster Nähe liegt und erschreckend selten absurd erscheint. Im Mittelpunkt des Werkes stehen drei Charaktere: Hal Incandanza, ein drogenabhängiges Tennistalent mitsamt seiner Familie, deren Geschichte und der dazugehörigen Tennisakademie. Don Gately, Ex-Dieb, anonymer Alkoholiker und „aus-Versehen-Mörder“, mitsamt einer Entzugsklinik und Lebensgeschichte. Und als dritter im Bund der rollstuhlfahrende Terrorist Remy Marathe und dessen Terrorzelle zur Befreiung Quebecs. Allerdings sind diese nur Mittel zum Zweck. Denn im Grunde behandelt das Buch die Verschleißerscheinungen der modernen, westlichen Konsum- bzw. Spaßgesellschaft, deren Höhepunkt in dem titelgebenden Film "Unendlicher Spaß" münden, dessen Unterhaltungswert so hoch liegt, dass er den Zuschauer dazu bewegt nichts - und damit meine ich wirklich NICHTS - mehr zu wollen als diesen Film zu sehen. Dazwischen liegen Drogen, Sex, Macht, Politik und so weiter und so fort. Um all das leichter zu verpacken schreibt Wallace eher eine Aneinanderreihung von Situationen, Rückblicken und Anekdoten unter dem Dach einer mehr oder weniger zusammenhängenden Handlung, auf die man aber auch gut und gerne verzichten könnte, wenn man ohnehin dazu bereit ist, sich auf dieses "Monstrum" einzulassen. "Unendlicher Spaß" ist ein Labyrinth aus scharfen Beobachtungen, Lebenserfahrungen bzw.- weisheiten und Steckenpferden von David Foster Wallace, dessen sprachlicher Wahnsinn, sowohl positiv als auch negativ verstanden werden kann und dessen Beobachtungen uns vor Wahrheiten stellt, die wir allzu gern übersehen wollen. Es ist ein Buch, das auf ein großes Finish verzichten kann und sogar eine spannende Handlung zur Nebensache werden lässt, weil es ausreicht, den Schicksalen der rund 200 Charakteren zu lauschen und zu sehen, was passiert, wenn man unsere Konsumsucht auf die Spitze treibt.

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