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Und du bist nicht zurückgekommen

(24)

Marceline ist fünfzehn, als sie zusammen mit ihrem Vater ins Lager kommt. Sie nach Birkenau, er nach Auschwitz. Sie überlebt, er nicht. Siebzig Jahre später schreibt sie ihm einen Brief, den er niemals lesen wird.

Einen Brief, in dem sie das Unaussprechliche zu sagen versucht: Nur drei Kilometer sind sie voneinander entfernt, zwischen ihnen die Gaskammern, der Geruch von brennendem Fleisch, der Hass, die Unausweichlichkeit der eigenen Verrohung, die ständige Ungewissheit, was geschieht mit dem anderen? Einmal gelingt es dem Vater, ihr eine kleine Botschaft auf einem Zettel zu übermitteln. Aber sie vergisst die Worte sofort – und wird ein Leben lang versuchen, die zerbrochene Erinnerung wieder zusammenzufügen.

Marceline Loridan-Ivens schreibt über diese Ereignisse und über ihre unmögliche Heimkehr, sie schreibt über ihr Leben nach dem Tod, das gebrochene Weiterleben in einer Welt, die nichts von dem hören will, was sie erfahren und erlitten hat. Und über das allmähliche Gewahrwerden, dass die Familie ihren Vater dringender gebraucht hätte als sie: »Mein Leben gegen deines.«


Und du bist nicht zurückgekommen ist eine herzzerreißende Liebeserklärung, ein erzählerisches Meisterwerk, ein einzigartiges Zeugnis von eindringlicher moralischer Klarheit – das wohl letzte Zeugnis seiner Art.

Portrait
Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, ist seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzt Literatur und wissenschaftliche Schriften französischsprachiger Autoren ins Deutsche, u.a. von Claude Simon, Jorge Semprún, Marcel Mauss, Mircea Eliade, Gilles Deleuze und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 1982 »Helmut-M.-Braem-Preis«, 1991 »Celan-Preis«.

Marceline Loridan-Ivens, 1928 als Marceline Rozenberg geboren, wurde im März 1944 mit ihrem Vater nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie ist Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie lebt in Paris.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 111
Erscheinungsdatum 06.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-17660-2
Verlag Insel Verlag GmbH
Maße (L/B/H) 20,9/12,8/1,5 cm
Gewicht 206 g
Originaltitel Et tu n'es pas revenu
Auflage 1
Übersetzer Eva Moldenhauer
Buch (gebundene Ausgabe)
15,50
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eine persönliche Anklage“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Marceline Loridan-Ivens' Brief an ihren niemals heimgekehrten Vater ist nicht nur bewegend, an vielen Passagen ist er schlichtweg herzzereißend. Ihr Tonfall wechselt von liebevoll zu schmähend, ist dabei aber immer schonungslos ehrlich. Sie fasst das Unfassbare in Worte und schafft somit einen sehr persönlichen Zugang für Leser zu ihrem Leben. Dieses Büchlein ist bestens geeignet für Menschen, die nicht wollen, dass sich eine solche Katastrophe jemals wiederholt - somit also für jeden. Marceline Loridan-Ivens' Brief an ihren niemals heimgekehrten Vater ist nicht nur bewegend, an vielen Passagen ist er schlichtweg herzzereißend. Ihr Tonfall wechselt von liebevoll zu schmähend, ist dabei aber immer schonungslos ehrlich. Sie fasst das Unfassbare in Worte und schafft somit einen sehr persönlichen Zugang für Leser zu ihrem Leben. Dieses Büchlein ist bestens geeignet für Menschen, die nicht wollen, dass sich eine solche Katastrophe jemals wiederholt - somit also für jeden.

„tief bewegend“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Die Autorin ist 15 Jahre alt, als sie zusammen mit ihrem Vater ins Konzentrationslager deportiert wird. Der Vater nach Ausschwitz, Marceline nach Birkenau. Sie werden sich niemals mehr wiedersehen. Marceline überlebt, ihr Vater nicht. Ihr ganzes Leben lang schweigt Marceline beharrlich über das Unfassbare. Sie trägt das Erlebte tief vergraben in sich. 70 Jahre später schreibt Marceline einen Brief an ihren Vater.
..."Einen Brief, in dem sie das Unaussprechliche zu sagen versucht: Nur drei Kilometer sind sie voneinander entfernt, zwischen ihnen die Gaskammern, der Geruch von brennendem Fleisch, der Hass, die Unausweichlichkeit der eigenen Verrohung, die ständige Ungewissheit.......Einmal gelingt es dem Vater, ihr eine kleine Botschaft auf einem Zettel zu übermitteln. Aber sie vergisst die Worte sofort - und wird ein Leben lang versuchen, die zerbrochene Erinnerung wieder zusammenzufügen...."
Tief bewegend
Die Autorin ist 15 Jahre alt, als sie zusammen mit ihrem Vater ins Konzentrationslager deportiert wird. Der Vater nach Ausschwitz, Marceline nach Birkenau. Sie werden sich niemals mehr wiedersehen. Marceline überlebt, ihr Vater nicht. Ihr ganzes Leben lang schweigt Marceline beharrlich über das Unfassbare. Sie trägt das Erlebte tief vergraben in sich. 70 Jahre später schreibt Marceline einen Brief an ihren Vater.
..."Einen Brief, in dem sie das Unaussprechliche zu sagen versucht: Nur drei Kilometer sind sie voneinander entfernt, zwischen ihnen die Gaskammern, der Geruch von brennendem Fleisch, der Hass, die Unausweichlichkeit der eigenen Verrohung, die ständige Ungewissheit.......Einmal gelingt es dem Vater, ihr eine kleine Botschaft auf einem Zettel zu übermitteln. Aber sie vergisst die Worte sofort - und wird ein Leben lang versuchen, die zerbrochene Erinnerung wieder zusammenzufügen...."
Tief bewegend

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
19
4
0
0
1

von einer Kundin/einem Kunden am 07.05.2017
Bewertet: anderes Format

Eine wenn auch nur kurze, so doch eine Geschichte von unglaublicher Heftigkeit, Wucht - sie lässt niemanden kalt. Erschütternd, bewegend und mit einer eindeutigen Botschaft an uns.

Berührend...
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2017

Einfach beeindruckend was Marceline in ihrem Brief an ihren Vater schreibt... Die Sehnsucht nach ihm und der Schrecken des Lagers Auschwitz-Birkenau, der Schrecken der Nazis sind allgegenwärtig!!! Lässt niemanden ungerührt zurück und mahnt gleichzeitig davor so was nie wieder geschehen zu lassen....!

Berührendes Zeitzeugnis
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 20.01.2017

Marceline wird als junges Mädchen gemeinsam mit ihrem Vater nach Auschwitz deportiert. Sie überlebt den Holocaust, doch ihr Vater stirbt und kehrt nie wieder nach Hause zurück. 70 Jahre später schreibt sie ihm einen Brief, der ihn nie erreichen wird… . Marceline Loridan-Ivens hat hier einen bewegenden und sehr persönlichen... Marceline wird als junges Mädchen gemeinsam mit ihrem Vater nach Auschwitz deportiert. Sie überlebt den Holocaust, doch ihr Vater stirbt und kehrt nie wieder nach Hause zurück. 70 Jahre später schreibt sie ihm einen Brief, der ihn nie erreichen wird… . Marceline Loridan-Ivens hat hier einen bewegenden und sehr persönlichen Brief verfasst, der Zeugnis von den Schrecken der Lager, aber auch von dem Leben danach gibt. Besonders eindringlich beschreibt sie das einzige Zusammentreffen mit ihrem Vater in Auschwitz. Dieses Erlebnis und die verschwommene Erinnerung an eine Nachricht, die er ihr heimlich zukommen ließ, haben sie ihr ganzes Leben lang nicht losgelassen. Sie gibt auch einen tiefen Einblick in die Zeit nach Auschwitz, in der niemand ihre Geschichte hören wollte und sie zum Vergessen gedrängt wurde. Es ist tieftraurig zu lesen, wie sie von der mutigen jungen Frau, die im Holocaust jeden Tag um ihr Überleben gekämpft hat, innerlich daran zu zweifeln beginnt, ob sie überhaupt hätte zurückkehren sollen und ob sich ein Leben danach überhaupt noch lohnt. Mich persönlich hat Marcelines Brief sehr berührt. Sie beschreibt eindrücklich das Leiden der KZ-Insassen und schafft es, dass erlebte Grauen mit all seinen Ausmaßen in Worte zu fassen und hat so auf ihre ganz eigene Weise ihre Vergangenheit literarisch verarbeitet. Obwohl das Buch vom Umfang nicht sehr lang ist, kann man es nur Stück für Stück lesen, da es doch sehr bewegt und nachdenklich macht. Insgesamt hat mich dieser eindrücklich geschriebene Zeitzeugnis von Marceline sehr berührt. Ich kann es daher an jeden empfehlen, der sich mit dem Holocaust auseinandersetzen möchte und starke Nerven mitbringt.