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Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Roman

(70)
Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen.
Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.
Susann Pásztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung – unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen.
Rezension
»An keiner Stelle wird dieses Buch pathetisch oder gar rührselig. Dieser Roman ist keiner, der Angst vorm Sterben macht. Im Gegenteil. Er macht Lust auf das Leben.«
Portrait
Susann Pásztor, 1957 in Soltau geboren, lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Debütroman »Ein fabelhafter Lügner« (KiWi 1201, 2011) erschien 2010 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2013 folgte der Roman »Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts« (KiWi 1326). Sie hat die Ausbildung zur Sterbebegleiterin abgeschlossen und ist seit mehreren Jahren ehrenamtlich tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 288, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783462315936
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Verkaufsrang 19.815
eBook
16,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
56
13
1
0
0

Berührender Denkanstoss
von einer Kundin/einem Kunden aus Geestland am 05.04.2017

Fred ist alleinerziehender Vater und die Beziehung zu seinem 13-jährigen Sohn Phil ist etwas schwierig. Um seinem Leben mehr Sinn zu geben, hat sich Fred zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen. Und so tritt Karla in das Leben von Fred und Phil, denn sie ist Freds „erster Fall“, bei dem... Fred ist alleinerziehender Vater und die Beziehung zu seinem 13-jährigen Sohn Phil ist etwas schwierig. Um seinem Leben mehr Sinn zu geben, hat sich Fred zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen. Und so tritt Karla in das Leben von Fred und Phil, denn sie ist Freds „erster Fall“, bei dem er natürlich alles richtig machen möchte. Doch Karla möchte eigentlich nur etwas menschliche Nähe und das zu ihren eigenen Regeln. Denn nach der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und ihrer abgebrochenen Chemotherapie hat Karla sich mit ihrem bevorstehenden Tod arrangiert. Als Fred versucht, Karla mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, schießt er komplett über das Ziel hinaus und plötzlich ist es nur noch Phil, den Karla zu sich lässt, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Doch dann bekommt Fred eine zweite Chance. Ich glaube, dass ich im Buchladen nicht unbedingt direkt auf das Buch aufmerksam geworden wäre. Das Cover ist eher unscheinbar gestaltet und auch der Titel „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ weißt nicht gerade direkt darauf hin, welch eine tolle Geschichte sich dahinter verbirgt. Daher bin ich froh, hier bei Vorablesen dabei zu sein und das Buch so entdeckt zu haben. Denn schon die Leseprobe hat mir gezeigt, dass es sich hierbei um einen ganz besonderen Roman handelt und das hat das Buch voll und ganz bestätigt. Wie heißt es auf dem Buchumschlag? „Unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen“ – das trifft es voll und ganz! Beim Lesen durchlebt man unterschiedliche Gefühlswelten. Auf der einen Seite Karla auf ihrem Weg zu begleiten und auf der anderen Seite mitzuerleben, wie sich Fred und Phil durch diese Aufgabe verändern und sich ihre Vater-Sohn-Beziehung entwickelt - das ist wirklich sehr bewegend und macht das Buch aus. Was mich von Anfang an begeistert hat, ist der Schreibstil der Autorin, mit dem sie in diesem Buch so viele Themen unter einen Hut bringt, ohne dabei auf die wehleidige oder die mitleidige Schiene zu geraten. Immer auch mit einer Portion Humor. Einfach toll und fesselnd. Der Tod gehört zum Leben dazu, so heißt es immer und doch fällt es einem meist alles andere als leicht, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Sei es bei seinem eigenen Leben oder bei lieb gewordenen Menschen. Doch Susann Pásztor zeigt mit ihrem Buch sehr gut, dass man es sich und auch dem Sterbenden damit oft viel zu schwer macht. Und genau deshalb hat die Geschichte mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt, sich doch mehr und vor allem anders mit dem Thema Tod zu befassen. Susann Pásztor und ihr Buch „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ bekommen von mir ganz klar fünf Sterne. Wirklich ein toller und empfehlenswerter Roman!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein schwieriges Thema hervorragend umgesetzt
von Diamondgirl aus Stolberg am 18.03.2017

Karla ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Fred hat sich gerade zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter weitergebildet und sie ist seine erste "Klientin". Eigentlich weiß er nicht einmal genau, warum er Sterbebegleiter werden wollte. Weil er in seinem Leben endlich etwas Wichtiges tun möchte? Oder womöglich doch nur, weil er damit bei... Karla ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Fred hat sich gerade zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter weitergebildet und sie ist seine erste "Klientin". Eigentlich weiß er nicht einmal genau, warum er Sterbebegleiter werden wollte. Weil er in seinem Leben endlich etwas Wichtiges tun möchte? Oder womöglich doch nur, weil er damit bei Freunden und in Gesprächen Eindruck schinden kann? Denn sein Selbstbewusstsein ist nicht besonders ausgeprägt und sein Leben ziemlich langweilig. Ausgerechnet Karla passt so gar nicht in sein Bild einer Sterbenden. Sie ist störrisch, launig und ausgesprochen reserviert. All das, was er sich klammheimlich vorgenommen hatte für seine Klienten, funktioniert bei ihr nicht. Er begeht, durchaus gut gemeint, Fehler auf Fehler und Karla ist nicht geneigt, diese Fehler großzügig zu übergehen. Dazu ist ihre Zeit zu knapp. Phil ist der 13jährige Sohn Freds und er wird von Karla engagiert, ihre umfassende Dia-Sammlung einzuscannen und zu archivieren. Phil ist sehr intelligent und ein Eigenbrötler wie sein Vater. Er zeigt insgesamt leichte autistische Züge. Er schreibt heimlich Gedichte und leidet ansonsten still vor sich hin - vor allem unter seiner esoterischen Mutter, die nach der Trennung vom Vater mit neuem Partner auf einem Hof lebt und ihm regelmäßig Päckchen schickt, die er sich beharrlich weigert zu öffnen. Die Wochenenden, die er bei ihr verbringen muss, sind ihm ein Graus. Zwischen diesen drei Protagonisten pendelt die Handlung des Buches hin und her. Die einzelnen Kapitel beziehen sich auf die Sicht jeweils einer dieser Personen, wobei Karla lediglich eine 1seitige Liste verschiedener Begriffe folgt. Wie sie selbst im ersten Kapitel sagt, weil ihr zu mehr die Worte fehlen. Schon der Inhalt ist kein leichtes Thema. Umso erstaunlicher, wie leichtfüßig Susann Pasztor diese Gratwanderung gelingt. Ich habe wirklich immer wieder schmunzeln und tlw. auch lachen müssen über manch komische Begebenheit und vor allem Karlas teils respektlose und lakonische Art des Umgangs mit der Situation. Ein schönes Beispiel bietet dieses Zitat: »Es ist mein erstes Mal.« Er versuchte, seine Stimme fest und selbstbewusst klingen zu lassen. Sie sah ihn verblüfft an. Dann versuchte sie ein Lächeln, was ihr misslang, und sagte: »Was für ein Zufall. Bei mir ist es auch das erste Mal.« Leider waren für mich die letzten 30 Seiten ein schweres Stück Lesearbeit, was aber damit zu tun hat, dass fast genau vor einem Jahr ein guter Bekannter an genau diesem Krebs verstarb. Da kommt dann bei der Lektüre doch so einiges aus seinen letzten Wochen wieder hoch. Ansonsten ist das Buch wirklich erfrischend undramatisch geschrieben. Das Schöne ist, dass durch die gemeinsame Bewältigung dieser unglaublich schwierigen Situation alle Beteiligten ein Stück gewachsen und sich auch näher gekommen sind. Sogar das angestrengte Verhältnis zwischen Mutter und Phil wird am Ende etwas leichter, weil Phil manches jetzt anders sehen kann. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Leicht, angenehm, humorvoll und man taucht sofort in die Handlung ein. Die Personen sind hervorragend heraus gearbeitet - sogar die Nebenpersonen wie der phantastische Hausmeister Klaffki nebst Dogge Kottke oder die anderen Sterbebegleiter aus den Supervisionstreffen. Fazit: Dieses Buch ist wirklich ein Glücksgriff! Wenn auch nicht unbedingt für jemanden, der noch recht frisch ähnliches erlebt hat, so doch für jeden, der sich überhaupt mit der Thematik Sterbebegleitung beschäftigen möchte. Und wer nicht, der tut es nach diesem Buch garantiert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Berührend
von einer Kundin/einem Kunden am 20.02.2017

Fred ist alleinerziehender Vater des 13jährigen Phil. Er hat sich zum Sterbebegleiter ausbilden lassen und ist ganz aufgeregt, weil er für Karla das erste Mal diese Rolle ausführen wird. Fred plant gerne alles, kommt grundsätzlich zu früh und stellt sich vor, wie es ablaufen wird. Doch so läuft es... Fred ist alleinerziehender Vater des 13jährigen Phil. Er hat sich zum Sterbebegleiter ausbilden lassen und ist ganz aufgeregt, weil er für Karla das erste Mal diese Rolle ausführen wird. Fred plant gerne alles, kommt grundsätzlich zu früh und stellt sich vor, wie es ablaufen wird. Doch so läuft es mit Karla nicht, die unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist. Die Kapitel werden abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben, vorrangig aus denen Freds und Phils, einige aus der Sicht von Karla, nur in Listenform und dann gibt es noch eine weitere Perspektive. So erhält der Leser tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der Personen. Ich hatte ein wenig Angst dieses Buch zu lesen, weil ich im letzten Jahr einen lieben Menschen an diese Krankheit verloren habe und gerade wieder eine Freundin kämpft. Doch es hat mir geholfen, dieses Buch zu lesen. Es ist nicht gefühlsduselig, es zeigt keine heile Welt, doch es gibt hoffnungsvolle Szenen. Die Autorin hat eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin und es fließt viel Hintergrundwissen ein. Ein wunderbares Buch, nicht nur über den Tod, sondern auch über Freundschaft, Beziehungen und das Leben.

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