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Und dann kam Paulette

Roman

(39)
Vive la WG!

Ferdinand lebt allein auf seinem großen Bauernhof, nur sein Kater leistet ihm Gesellschaft. Bis das Dach seiner Nachbarin Marceline einstürzt und er beschließt, die ältere Dame bei sich aufzunehmen. Doch dabei bleibt es nicht. Nach und nach richten sich immer mehr Personen bei ihm ein: ein Jugendfreund, zwei kopflose alte Damen, eine Krankenschwester in Not und ein Student. Der Bauernhof erwacht zum Leben. Und schnell ist allen klar: Zusammen wohnt man besser als allein!
Rezension
Ein Roman, der lehrt, dass Veränderungen glücklich machen.
Portrait
Barbara Constantine ist Drehbuchautorin, Töpferin und Schriftstellerin. Sie lebt in der Nähe von Paris, fährt aber so oft wie möglich ins Berry, um dort Bäume zu pflanzen, alte Scheunen wiederherzurichten, dem Gesang der Nachtigall in warmen Sommernächten zu lauschen. "Und dann kam Paulette" ist ihr dritter Roman und wurde in Frankreich ein Nummer-eins-Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.08.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26669-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,5/2,5 cm
Gewicht 265 g
Originaltitel Et puis, Paulette
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Ina Kronenberger
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wohngemeinschaft à la française“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Ferdinand lebt alleine auf einem Bauernhof. Er ist Witwer und seine Kinder schon längst ausgezogen. Mit seinen Nachbarn hat er nur sehr wenig Kontakt, bis ein Gewitter ihn mehr oder weniger zwingt, seine Nachbarin Marceline bei sich aufzunehmen, deren desolates Dach den Regen durchlässt. Seine Enkel finden diese Idee ganz wunderbar und schließlich bleibt Marceline nicht die einzige Mitbewohnerin dieser eigentümlichen Wohngemeinschaft.
Dieser wirklich nette und tolle Unterhaltungsroman behandelt nicht nur Themen wie Alterseinsamkeit, Freundschaft und Familienzusammengehörigkeit, sondern lebt vor allem wegen seiner sehr liebenswerten Charaktere. Man fühlt sich beinahe selbst in dieser kleinen verschrobenen Wohngemeinschaft zu Hause. Unbedingt lesen!
Ferdinand lebt alleine auf einem Bauernhof. Er ist Witwer und seine Kinder schon längst ausgezogen. Mit seinen Nachbarn hat er nur sehr wenig Kontakt, bis ein Gewitter ihn mehr oder weniger zwingt, seine Nachbarin Marceline bei sich aufzunehmen, deren desolates Dach den Regen durchlässt. Seine Enkel finden diese Idee ganz wunderbar und schließlich bleibt Marceline nicht die einzige Mitbewohnerin dieser eigentümlichen Wohngemeinschaft.
Dieser wirklich nette und tolle Unterhaltungsroman behandelt nicht nur Themen wie Alterseinsamkeit, Freundschaft und Familienzusammengehörigkeit, sondern lebt vor allem wegen seiner sehr liebenswerten Charaktere. Man fühlt sich beinahe selbst in dieser kleinen verschrobenen Wohngemeinschaft zu Hause. Unbedingt lesen!

„Alters WG“

Helene Oberleitner, Thalia-Buchhandlung Linz

Ferdinand lebt auf seinem Bauernhof, der Sohn ist mit seiner Familie ausgezogen, die Schwiegertochter verbietet den beiden Söhnen den Umgang mit dem Großvater, weil dieser sie nur auf dumme Gedanken bringt.

Als er dann eines Tages bei seiner Nachbarin vorbei kommt und sieht, dass ihr Dach eingestürzt ist, bietet er ihr an doch bei ihm einzuziehen.
Etwas überrascht über dieses Angebot ziert sich Marceline zunächst noch, nimmt aber schließlich sein Angebot an. Dann kommt noch einen Jugendfreund Ferdinands dazu, eine junge Krankenschwester, die dringend eine Wohnung sucht, ein Student, der eine Beschäftigung sucht und schließlich kommt dann noch Paulette.

Eine warme wohltuende Geschichte, über eine Zeit im Leben, die man nicht alleine verbringen sollte und schon gar nicht abgeschoben in einem Altersheim.
Ferdinand lebt auf seinem Bauernhof, der Sohn ist mit seiner Familie ausgezogen, die Schwiegertochter verbietet den beiden Söhnen den Umgang mit dem Großvater, weil dieser sie nur auf dumme Gedanken bringt.

Als er dann eines Tages bei seiner Nachbarin vorbei kommt und sieht, dass ihr Dach eingestürzt ist, bietet er ihr an doch bei ihm einzuziehen.
Etwas überrascht über dieses Angebot ziert sich Marceline zunächst noch, nimmt aber schließlich sein Angebot an. Dann kommt noch einen Jugendfreund Ferdinands dazu, eine junge Krankenschwester, die dringend eine Wohnung sucht, ein Student, der eine Beschäftigung sucht und schließlich kommt dann noch Paulette.

Eine warme wohltuende Geschichte, über eine Zeit im Leben, die man nicht alleine verbringen sollte und schon gar nicht abgeschoben in einem Altersheim.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
25
12
1
1
0

Zusammen-alt-werden
von einer Kundin/einem Kunden am 27.04.2018
Bewertet: Hörbuch (CD)

Der Einsamkeit entfliehen, sich gegenseitig helfen - warum nicht? Diese Geschichte einer nicht ganz alltäglichen, bunten Wohngemeinschaft ist charmant, leicht und unterhaltsam. In der Hörbuchfassung findet Johannes Steck mit seiner angenehmen Stimme genau den richtigen Ton!!

Gemeinsam dem Alter trotzen
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 15.04.2018

In einem kleinen Ort findet sich durch eine Reihe von Zufällen und Schicksalsschlägen eine ungewöhnliche WG von Senioren zusammen (plus Katze, Hund und Esel), die beschließt, gemeinsam dem Alter und den damit verbundenen Herausforderungen und Problemen zu trotzen. Barbara Constantine spricht in ihrem Roman durchaus ernste Themen an: die im... In einem kleinen Ort findet sich durch eine Reihe von Zufällen und Schicksalsschlägen eine ungewöhnliche WG von Senioren zusammen (plus Katze, Hund und Esel), die beschließt, gemeinsam dem Alter und den damit verbundenen Herausforderungen und Problemen zu trotzen. Barbara Constantine spricht in ihrem Roman durchaus ernste Themen an: die im Alter drohende Vereinsamung, Trauer und Verlust, Demenz, Konflikte zwischen den Generationen? Aber sie verpackt diese Themen in eine locker-leichte Geschichte zum Wohlfühlen, mit viel Humor und schrulligen Charakteren. Und das fand ich zunächst sehr charmant, fühlte mich jedoch zunehmend entzaubert. Denn die Geschichte plätschert so vor sich hin, für jedes Problem wird im Nu eine gefällige Lösung gefunden, die beiden Enkel des Hauptcharakters sind stets knuddelig und herzallerliebst? Für mich war das auf Dauer zu zuckersüß und zu belanglos. Nicht jede Geschichte braucht Drama, Schmerz und Leid. Ja, es ist bei einer Geschichte wie dieser sogar sehr schön, wenn das Hauptaugenmerk auf möglichen Lösungen liegt, wenn sie hoffnungsvoll und positiv bleibt! Dennoch geht in meinen Augen viel der Wirkung verloren, wenn Konflikte in der Handlung gar nicht erst zugelassen werden. Spannung wollte sich bei mir nicht so recht aufbauen, denn es schien ja ohnehin sonnenklar, dass sich alles in Wohlgefallen auflösen würde ? trotz der ernsten Themen ist die Welt in dieser WG doch letztlich immer rosarot und heil. Auch die Entwicklung der Charaktere ist meines Erachtens nur schwer nachvollziehbar, wenn sich jedes Hindernis scheinbar mühelos überwinden lässt. Man investiert emotional einfach mehr in einen Charakter, der kämpfen muss, mit dem man mitleiden und mitfiebern kann. Schwer tat ich mich auch mit dem Schreibstil. Die Sprache ist sehr einfach, manchmal beinahe kindlich. Die Geschichte wird im Plauderton erzählt, scheint den Leser oft mit verschwörerischem Augenzwinkern direkt anzusprechen, was für mich aber nur den Eindruck verstärkte, dass die Handlung lediglich an der Oberfläche kratzt. ?Ferdinand liegt im Bett und starrt an die Decke, Lolli schnurrt ihm ins Ohr. Bis jetzt ist er ihm keine Einschlafhilfe, Ferdinand denkt an den morgigen Tag. Was soll er ihnen bloß sagen? Welche Worte soll er wählen? Und wie soll er es ihnen am Ende verklickern? Er ist nervös, der arme Kerl." | FAZIT | Barbara Constantine erzählt die Geschichte einer Gruppe von Senioren, die gemeinsam den Unbilden des Alters trotzen ? denn zusammen ist man nicht nur weniger allein, sondern kann sich auch besser die Arbeit und die Kosten teilen. Da der Bauernhof, in den sie nach und nach alle einziehen, viel Platz bietet, finden sich auch noch junge Leute, die gegen Kost und Logis aushelfen bei der Altenpflege. Mir ging zunehmend der Spaß an der Geschichte verloren, weil sich vieles einfach zu schnell und einfach lösen lässt. Ein klein wenig mehr Konflikt und Tiefgang hätten dem Buch meines Erachtens gut getan, ohne dass die Autorin damit auf die hoffnungsvolle, positive Botschaft hätte verzichten müssen.

Federleicht geschrieben und einfach wunderschön!
von Monika Schulte aus Hagen am 03.03.2018

Seitdem Ferdinands Sohn samt Familie ausgezogen ist, lebt er allein auf dem großen Bauernhof. Nur der Kater seiner beiden Enkelkinder ist geblieben. Als er sieht, dass das Dach seiner Nachbarin Marceline und sie selbst auch in einem bedauernswerten Zustand ist, nimmt er sie kurzerhand bei sich auf. Aber nicht... Seitdem Ferdinands Sohn samt Familie ausgezogen ist, lebt er allein auf dem großen Bauernhof. Nur der Kater seiner beiden Enkelkinder ist geblieben. Als er sieht, dass das Dach seiner Nachbarin Marceline und sie selbst auch in einem bedauernswerten Zustand ist, nimmt er sie kurzerhand bei sich auf. Aber nicht nur sie, sondern auch Hund, Katze und einen eigenwilligen Esel. Ferdinand hat so viel Platz, dass nach und nach immer mehr Personen zu ihm auf den Hof ziehen. Da ist sein alter Freund Guy, der gerade Witwer geworden ist und da sind die zwei alten Damen, die Hilfe bedürfen, eine junge Krankenschwester in Ausbildung und ein Student. Eine wunderbare, ungewöhnliche Wohngemeinschaft entsteht und ganz zum Schluss kommt auch noch Paulette... Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich diese leisen, diese ganz besonderen Geschichten liebe! "Und dann kam Paulette" ist so eine Geschichte, typisch französisch, wunderbar. Es ist die stille und doch faszinierende Geschichte um Liebe und Zufälle. Ein lebensbejahender Roman, leicht, gefühlvoll, großartig. Eine Geschichte über Menschen, mehrere Generationen, über das Zusammenleben und den Zusammenhalt. "Und dann kam Paulette" - federleicht geschrieben und einfach wunderschön!