Triffst du Buddha, töte ihn!

Ein Selbstversuch

(5)
Andreas Altmann ist das Gegenteil eines Esoterikers. Aber auch ein rastloser Reiseschriftsteller braucht Momente der Ruhe. Diese suchte Altmann in Indien. Was er dort fand: ein Trainingscamp des inneren Friedens. Anstrengend, herausfordernd, brutal. Alle mitgebrachten Gegenstände werden eingesammelt. Kein Radio, keine Drogen, kein Sex, kein Strom, keine Gespräche. Altmann befolgt alles, nur eines nicht: das Verbot des Schreibens. Und ganz am Ende bewahrheitet sich die Weisheit, dass Buddha lehrt, Buddha zu überwinden.
Rezension
"Andreas Altmann ist so etwas wie der Superstar der deutschen Reiseschriftsteller."
KÖLNER STADTANZEIGER

"Teils amüsant, teils ernst, schafft es der 60-Jährige, seine Reise auch für andere erlebbar zu machen."
KÖLNISCHE RUNDSCHAU

"Wer nach diesem Buch nicht mit dem Meditieren anfängt, der tut es nie!"
NEUE PRESSE

"Eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet."
SÜDKURIER

"Altmann krallt sich ins Leben, lässt nichts aus, nicht die Wut und schon gar nicht die Leidenschaft."
AUGSBURGER ALLGEMEINE

»Wer nach diesem Buch nicht mit dem Meditieren anfängt, der tut es nie!« Neue Presse

"Eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet."
SÜDKURIER

"Altmann krallt sich ins Leben, lässt nichts aus, nicht die Wut und schon gar nicht die Leidenschaft."
AUGSBURGER ALLGEMEINE

„Andreas Altmann hat eine klarsichtige, persönliche und mutige Reportage geschrieben, die auch den Hiergebliebenen die Augen öffnet.“
BOLERO

„Altmann hat einen Selbstversuch in Vipassana Meditation gewagt und wie immer vergnüglich und pointiert darüber geschrieben.“
ACTIVE BEAUTY
Portrait
Andreas Altmann lebt als Auslandsreporter und Reiseschriftsteller in Paris. Bei DuMont erschienen ›Reise durch einen einsamen Kontinent‹ (2007), ›Im Land der Regenbogenschlange‹ (2008), ›Sucht nach Leben‹ (2009), ›Im Land der Freien‹ (DuMont Taschenbuch 2010) und ›Triffst du Buddha, töte ihn!‹ (2010). Andreas Altmann wurde u.a. mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6150-7
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,4 cm
Gewicht 283 g
Auflage 8. Auflage
Buch (Taschenbuch)
10,30
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 09.01.2018
Bewertet: anderes Format

In einer herrlich rotzigen, aber dennoch klugen Sprache entführt uns Andreas Altmann in die Tiefen der Meditation. Ein genialer Selbstversuch und ein ehrlicher Bericht!

Kurzweiliger Meditationsbericht ohne missionarische Erleuchtungs-Predigt
von fritzcat am 08.06.2015

Getötet wird hier niemand und auch nicht zum Töten aufgefordert. Ein Reiseschriftsteller beschreibt – Überraschung! - eine Reise. Sie führt ihn nach Indien, aber das ist nicht das Wesentliche. Lesenswert wird das Buch durch seinen Kontext: Die Einblicke in das Denken eines Menschen, der viel erlebt hat, witzige Assoziationen,... Getötet wird hier niemand und auch nicht zum Töten aufgefordert. Ein Reiseschriftsteller beschreibt – Überraschung! - eine Reise. Sie führt ihn nach Indien, aber das ist nicht das Wesentliche. Lesenswert wird das Buch durch seinen Kontext: Die Einblicke in das Denken eines Menschen, der viel erlebt hat, witzige Assoziationen, über die man sich schieflachen kann, Persönliches, das authentisch ankommt und Identifikation auslöst, und eine kritische und selbstkritische Grundhaltung, die in wohltuend nicht missionarischer Weise angeboten wird und blendend unterhält. Zentrales Thema ist eine Sache, die wir (die Leser dieses Buchs) - mit ein paar Ausnahmen - alle schon einmal zumindest theoretisch in Erwägung gezogen, aber aufgrund mangelnder Courage nicht durchgeführt haben: Eine Woche „Nirwana“, um anschließend etwas gelassener durch unser Leben zu stolpern. Klingt langweilig, ist es auch, aber – und das ist die schriftstellerische Leistung in diesem Buch – ein unerwartetes Lesevergnügen ebenso. In kurzweiligem Stil wird dem Leser nicht nur situationsbezogene Information geboten, sondern er bekommt – vom Autor verpackt in die Absolvierung eines Meditationskurses - handfesten Einblick in angewandte Selbsttherapie, die ihn mit den zentralen Fragen „Wer bin ich wirklich?“ und „Warum kann ich nicht 15 Minuten stillsitzen und mich einfach nur freuen, dass es mich und mein Drumherum gibt?“ konfrontiert. Und das alles ohne esoterisches Geschwafel und devot religiösen Vernunftentzug. Sehr angenehm. Neben den Grenzen auslotenden Erlebnissen des Autors im Zug der Meditationsstrapazen wird uns das spirituelle Denken eines absoluten Nicht-Esoterikers präsentiert und mit den gängigen religiösen Denkrichtungen relativiert. Auch der Buddhismus – aus dessen Umfeld die geschilderte Meditationspraktik „Vipassana“ stammt - wird in der kritischen Betrachtung nicht ausgespart. Wer auf Erleuchtung hofft, ist hier falsch, wer Anregungen sucht, bekommt sie, und den Abschluss bildet eine amüsante Anekdote. Runde Sache. Passt.

Auf dem Weg der Erleuchtung
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2013

Dieses Mal ist Andreas Altmann in Indien zu den wichtigsten Stätten des Buddhismus unterwegs. Zufällig entdeckt er eines der Meditationszentren Vipassana, gibt es übrigens weltweit. Und er beschließt dort unter Anleitung zehn Tage zu meditieren. Ein hartes Programm, welches zwar kostenlos ist, Unterkunft und Verpflegung ebenfalls, dem Teilnehmer aber... Dieses Mal ist Andreas Altmann in Indien zu den wichtigsten Stätten des Buddhismus unterwegs. Zufällig entdeckt er eines der Meditationszentren Vipassana, gibt es übrigens weltweit. Und er beschließt dort unter Anleitung zehn Tage zu meditieren. Ein hartes Programm, welches zwar kostenlos ist, Unterkunft und Verpflegung ebenfalls, dem Teilnehmer aber einiges abverlangt. Meditationsbeginn um vier Uhr in der Frühe, Schweigen während der gesamten Zeit, kein Strom, keine Kommunikationsmittel. Andreas Altmann nimmt nicht daran teil, weil er jetzt Buddhist werden will, er macht es für sein eigenes Leben, daß er glücklich und in Fülle führen möchte. Ein interessanter Bericht in dem der Autor nicht davor zurückschreckt alle Religionen zu verteufeln.


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