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Triest genießen

200 authentische Rezepte und Lokaltipps

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Was macht die Küche Triests aus? Ist es das kulinarische Zusammenspiel aus venezianischen, friulanischen, slowenischen und nicht zuletzt alt-österreichischen Traditionen – wie es in den (meist oberflächlich recherchierten) Reiseführern steht? Wolfgang Sievers hat ein weiteres Mal eine Lieblingsregion seiner Wahlheimat Italien bereist und hat die Rezepte der Köche und Wirte aus Triest, der Großmütter und Winzer aus dem Karst verkostet.

Dieses Buch führt Sie zu den authentischen Plätzen der Triestiner Küche, die einen Mix aus regionalen Rezepten – Fisch, Meeresfrüchte und Schweinefleisch – und Einflüssen aus
vieler Herren Länder zu einer wunderbar eigen­ständigen, raffiniert einfachen kulinarischen Sprache vereint hat. Wie für die Stadt selbst, die nicht mit prunkvollen Fassaden protzt, dem aufmerksamen Besucher jedoch allmählich ihren Charme offenbart, muss man sich auch für die Entdeckung der Küche Triests Zeit nehmen. Wer sich mit ihr beschäftigt, wird ihre gastfreundliche Seele entdecken. Wolfgang Sievers hält wie immer zahlreiche Tipps bereit, wo Sie Ihre kulinarische Reise beginnen sollten und verführt Sie mit authentischen Rezepten zum Nachkochen.
Rezension
Sievers ist nicht oberflächlich, er lässt sich auf die Stadt ein, erforscht sie essend und trinkend und lässt uns daran teilhaben, nicht zuletzt durch seine wohlrecherchierten Restauranttipps macht er uns gleich Appetit auf einen Besuch.

FALTER
Portrait
Gerd Wolfgang Sievers ist Profi-Koch und Verfasser des zum besten Themenkochbuch in deutscher Sprache gekürten Schneckenkochbuches. In der vorliegenden Reihe sind bereits erschienen Friaul genießen sowie Venedig genießen. Im Christian Brandstätter Verlag veröffentlichte Sievers außerdem sein ebenso umfassendes wie originelles Rindfleisch-Kochbuch Rind & Co.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 16.03.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85033-496-9
Verlag Brandstätter Verlag
Maße (L/B/H) 24,5/16,8/1,8 cm
Gewicht 541 g
Abbildungen 150 farbige Abbildungen
Verkaufsrang 12.782
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Brückenschlag zwischen der mediterranen und der mitteleuropäischen Küche
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 26.04.2011

Die Gastronomie Triests besteht nicht nur aus dem Restaurant Scabar und seiner hervorragenden Köchin Ami Scabar oder dem Winzer und Öl-Virtuosen Vitjan Sancin. Den Beweis dafür bringt Sievers in seinem Buch. Wer sich nun ein Kochbuch mit typischen italienischen Rezepten einer Küche, die am Meer liegt, erwartet, ist... Die Gastronomie Triests besteht nicht nur aus dem Restaurant Scabar und seiner hervorragenden Köchin Ami Scabar oder dem Winzer und Öl-Virtuosen Vitjan Sancin. Den Beweis dafür bringt Sievers in seinem Buch. Wer sich nun ein Kochbuch mit typischen italienischen Rezepten einer Küche, die am Meer liegt, erwartet, ist bis zu einem gewissen Grad enttäuscht. Wobei es für mich eine positive Enttäuschung ist! Denn die Küche Triests und des Karsts, die Siebers samt Lokalen dort, mit einschließt, ist multinational beeinflusst. Aufgrund der über Jahrhunderte zum österreichischen Kaiserreich gehörenden Stadt gibt es Einflüsse aus Slowenien, Istrien, dem östlichen Mittelmeer, des Judentums und natürlich der k.k. österreichischen Küche: Guglhupf, Dobsch-Torte, Liptauer, Kaiserfleisch oder Wurschtsemmel mit Wiener Würstchen (Frankfurter) sind einige Beispiele dafür. Ein echt Triestiner Gericht wäre die Jota, eine „wässrige Suppe“, so die Übersetzung, deren Ursprung ins 17. Jahrhundert zurückreicht. Doch natürlich gibt es auch zahlreiche Speisen, die mit Zutaten aus dem Meer bereitet werden: z. B. Rezepte für den Drachenfisch, Thunfisch (roher Thunfisch mit Olivenmarinade), Sardellen und Sardinen nach Triestiner Art, Fleckerl-Nudeln mit Tintenfischsoße; ein Kennzeichen, dass die Küche schon mehr vom nördlichen Hinterland beeinflusst ist, findet sich in der zahlreichen Verwendung von Fleisch. Bollito misto e luqaniqhe – die absolute Leibspeise der Triestiner besteht aus Wiener Würstchen, Krainer Würstel, Kaiserfleisch, gemischtes gekochtes Schweinernes, Schweinerippchen, gekochten Schweinekamm, Schweinschulter, -kopf und –füße, Rinderzunge und Kuheuter. Dann gibt es zu diesen Eigenheiten auch immer Erklärungen von Siebers, was das Buch in gewisser Hinsicht zu einem gastronomischen Geschichtsbuch werden lässt. Vorspeisen, Hauptspeisen, Beilagen, Salate, alles kommt zu Wort und auch die Nachspeisen. Apfelstrudel nach Karst-Art, Pinze - ein Feiertagsgebäck, das einem Fladen ähnelt, Presnitz – ein typischer Osterkuchen aus der k.k. Monarchie, Kaffeecreme – Triest war und ist ein wichtiger Kaffeehandelsplatz – weltberühmt die Firma Illy; Am Ende des Buches gibt es Lokaltipps, die über den gesamten Karst bis Görz reichen, ein Glossar sowie Rezeptregister auf Italienisch und Deutsch. Und im Buch verstreut appetitanregende Bilder von Speisen sowie Bilder von Lokalen und Köchen. Die Rezepte sind gut verständlich geschrieben, die Zutaten wohl größtenteils auch in Mitteleuropa erhältlich. Ein Buch, das ich als Brückenschlag zwischen der mediterranen und der mitteleuropäischen Küche bezeichnen könnte.