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Tod und Amore

Kriminalroman

(7)
Schriftstellerin Alexandra zieht sich in das malerische Dörfchen Cormòns im Friaul zurück. Als eine junge Frau getötet wird, gerät ihr Leben jedoch aus den Fugen – denn Alexandra steht unter Mordverdacht. Wer kann ein Interesse daran haben, ihr das Verbrechen unterzuschieben? Und was hat es mit dem mysteriösen Amulett auf sich, das sie kurz darauf in ihrem Haus findet? Gemeinsam mit dem charmanten Kunstdieb Angelo begibt sich Alexandra auf eine abenteuerliche Jagd von Venedig bis nach Triest.
Portrait
Andrea Süssenbacher, geboren 1988 in Klagenfurt am Wörthersee, lebte und arbeitete eine Zeit lang im Friaul, ehe sie zum Germanistikstudium nach Österreich
zurückkehrte. Aktuell ist sie im Verwaltungsbereich der Alpen-Adria Universität Klagenfurt tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 23.02.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0081-9
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/136/25 mm
Gewicht 344
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Kundenbewertungen


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Schuld war nicht nur Casanova
von einer Kundin/einem Kunden aus Andernach am 01.08.2017

Die junge erfolgreiche österreichische Krimischriftstellerin Alexandra Hüttenstätter zieht sich zum Schreiben in das malerische Örtchen Cormons zurück. Zuerst in eine schäbige kleine Wohnung, bis ihr kleines Traumhäuschen mit Garten am Ortsrand überraschend frei wird, warum erfährt sie zunächst nicht. Doch was sich so wunderbar zu fügen scheint, entwickelt... Die junge erfolgreiche österreichische Krimischriftstellerin Alexandra Hüttenstätter zieht sich zum Schreiben in das malerische Örtchen Cormons zurück. Zuerst in eine schäbige kleine Wohnung, bis ihr kleines Traumhäuschen mit Garten am Ortsrand überraschend frei wird, warum erfährt sie zunächst nicht. Doch was sich so wunderbar zu fügen scheint, entwickelt sich schnell zum Albtraum. Der Frühsommer ist kalt, das Haus zugig, die Kaffeekanne zerbricht. Auf dem Weg zum Einkaufszentrum hat sie einen Unfall mit einem Unbekannten, schneidet sich die Hand an ihrer herunterhängenden Stoßstange auf, die sie wütend abreißt…… Als sie sich endlich in ihre Arbeit vertieft, wird sie überraschend festgenommen. Ihre Vormieterin ist angeblich plötzlich verschwunden und nun ist ihre Leiche im nahegelegenen Fluss gefunden worden, überfahren, unweit der Stelle, an der ihre blutige Stoßstange liegt. Commissario Medeot scheint sich auf sie eingeschossen zu haben und ihr etwas anhängen zu wollen. Als ihr Schwager, ein schmieriger Anwalt sie aus der Haft frei bekommt, will sie nun endlich schreiben, doch wird unversehens nachts in ihre Hütte eingebrochen. Alexandra schlägt einen der Eindringlinge nieder und kann gerade noch fliehen. Dank ihrer Krimirecherchen kennt sie in Grado einen ehemaligen Kunstdieb, der ihr helfen soll zu klären, was es mit dem geheimnisvollen Amulett auf sich hat, daß Alexandra in der Hütte fand. Eine gnadenlose Flucht durch Norditalien beginnt, und es ist nicht nur die Polizei hinter Alexandra und dem verführerischen Angelo her. Eine malerische Gegend und doch ist schon der Prolog finster und geheimnisvoll. Auch wenn dieser Krimi an einem Sehnsuchtsort spielt und die Schönheit Venedigs und des Friauls selbst auf der Flucht noch zu spüren sind, so ist dieser Krimi vor allem eins, unglaublich spannend, na gut, und emotional. Denn Alexandra ist auf der Flucht und weiß nicht vor wem und weshalb. Wem kann sie denn nun trauen, wenn schon die Polizei ihr anscheinend etwas anhängen will? Angelo Cherubini ist ein Frauenschwarm, doch Alexandra ist auf der Hut. Nicht umsonst wurde er verurteilt und ausgerechnet ihm soll sie Ihr Leben anvertrauen? Gerade diese ständigen Zweifel, bei der Frage wer denn nun gut und wer böse ist, haben einen besonderen Reiz, weil die Zweifel bis zum Ende erhalten bleiben und man mit Alexandra stets am Zweifeln und auf der Hut ist. Dennoch genießt sie den Adrenalin-Kick und auch in der höchsten Gefahr ist sie Angelos Schönheit und Charme gegenüber nicht immun. Sie hat das Gefühl endlich zu leben. Doch liegt das an Angelo oder an dem kniffeligen Rätsel, daß sie zu knacken hat. Denn das Amulett verbirgt viel mehr als es auf den ersten Blick scheint. Und so mischt sich unter die Amore noch eine Prise Da-Vinci-Code und Casanova. Nicht nur durfte ich auf der Flucht durch die Kanäle die Schönheit Venedigs genießen, ich habe auch eine Menge gelernt, nicht nur über Casanova, sondern auch, warum meine Schwester Venedig furchtbar stinkig und dreckig fand und ich hingegen wunderschön. Tja, zwischen unseren Besuchen lagen mindestens 15 Jahren, in denen wohl einiges unternommen wurde, um den früheren Glanz wieder herzustellen. Auch habe ich einiges über Codes und Vermessungsnormen gelernt. Leider ist mein Italienisch noch genauso mies wie zuvor, so daß ich die italienischen Sätze, welche nicht übersetzt wurden, nicht verstand. Ich konnte dem Buch dennoch folgen, aber es ärgerte meinen Wissenshunger. Auch wenn ich ganz sicher nicht immer so gehandelt hätte wie Alexandra (ich bin ja keine Krimi-Autorin, sondern beizeiten Strafverteidigerin/Nebenklagevertreterin), so fand ich sie stets sympathisch, auch in ihrer Verwirrung und ihrer Schlaflosigkeit. Der Stil ist wirklich sehr flüssig und nach den ersten Kapiteln sehr packend, so daß man nur so durch die Seiten rast. Die Perspektivwechsel schaffen es, den Leser immer weiter zu verwirren, bei der Frage, wer denn nun auf der Seite der Wahrheit steht und wer nicht. Für einen Debütroman sehr beachtlich, denn auch wenn ich nicht immer gehandelt hätte wie Alexandra, fand ich das Ende sehr gelungen und nachvollziehbar. Keine losen Enden, keine emotionalen Ungereimtheiten und vor allem keine Dreiecksbeziehungen! Daher vergebe ich gerne 4,5 Sterne, die ich auf 5 aufrunde.

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Tod und Amore
von dorli am 17.07.2017

Friaul/Italien. Die 34-jährige Schriftstellerin Alexandra Hüttenstätter hat ein Häuschen im idyllisch gelegenen Dorf Cormòns gemietet, um in Ruhe an ihrem neuen Roman zu arbeiten. Doch dann kommt alles anders, denn plötzlich ist sie nicht nur die Hauptverdächtige in einem Mordfall, sondern macht sich gemeinsam mit dem Kunstdieb Angelo Cherubini... Friaul/Italien. Die 34-jährige Schriftstellerin Alexandra Hüttenstätter hat ein Häuschen im idyllisch gelegenen Dorf Cormòns gemietet, um in Ruhe an ihrem neuen Roman zu arbeiten. Doch dann kommt alles anders, denn plötzlich ist sie nicht nur die Hauptverdächtige in einem Mordfall, sondern macht sich gemeinsam mit dem Kunstdieb Angelo Cherubini auf eine spannende Spurensuche, um das Rätsel rund um ein geheimnisvolles Medaillon zu lösen… Andrea Süssenbacher beginnt diesen Krimi mit einem fesselnden, sehr neugierig machenden Prolog – eine Frau kann sich aus einer Hütte befreien. Sie flüchtet, doch ihre Verfolger sind ihr dicht auf den Fersen… Im Folgenden lernt man Alexandra und ihr Umfeld sowie die polizeilichen Ermittler kennen. Während die Ermittlungen in dem Mordfall Elena Fritz-Gardini eher im Hintergrund verlaufen, begibt man sich mit Alexandra, ihrem guten Freund Hannes und dem geläuterten Kunstdieb Angelo auf eine ereignisreiche Tour quer durch Friaul – ein Abenteuer, dass sich im Verlauf der Handlung zu einer rasanten Schatzsuche inklusive dramatischer Verfolgungsjagd entwickelt. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Handlung bis zum Schluss wenig durchschaubar ist und man über die Absichten der Akteure und die Hintergründe der Ereignisse rätseln und spekulieren kann. Überraschungen und Wendungen geben der Handlung dabei immer wieder neuen Schwung. Schade nur, dass die Auflösung ein wenig zu überstürzt geraten ist - das Entschlüsseln eines Codes und das Finden des Schatzes gelingen am Ende verblüffend einfach und machen die Geschichte eine Spur zu unglaubwürdig. Äußerst gut gelungen sind die Beschreibungen der Handlungsorte – die Landschaft im Nordosten Italiens wird von Andrea Süssenbacher prima in Szene gesetzt, so dass man sich die Schauplätze alle sehr gut vorstellen kann. „Tod und Amore“ ist ein kurzweiliger, angenehm zügig zu lesender Krimi, der mit einer lebhaften Schatzsuche, undurchsichtigen Akteuren und vor allen Dingen mit einer guten Portion italienischem Flair punkten kann.

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Italien, Casanova, die Liebe und ein rasantes Rätsellösen
von einer Kundin/einem Kunden aus Gundelfingen am 25.06.2017

Krimis aus dem Emons Verlag haben mich noch nie enttäuscht und deshalb war ich auf das Debüt von Andrea Süssenbacher sehr gespannt. Sie hat mich gekonnt auf Casanovas Spuren nach Italien entführt. Die überaus erfolgreiche, österreichische Autorin Alexandra hat sich in ein kleines Häuschen ins malerische Örtchen Cormóns in Friaul... Krimis aus dem Emons Verlag haben mich noch nie enttäuscht und deshalb war ich auf das Debüt von Andrea Süssenbacher sehr gespannt. Sie hat mich gekonnt auf Casanovas Spuren nach Italien entführt. Die überaus erfolgreiche, österreichische Autorin Alexandra hat sich in ein kleines Häuschen ins malerische Örtchen Cormóns in Friaul zurück gezogen, um an ihrem neuen Roman zu schreiben. Durch eine Verkettung von unglücklichen Zufällen gerät sie unter Mordverdacht, die Ermittler haben sich völlig auf sie und einen schnellen Abschluss des Falls eingeschossen, kommt aber dank ihrem Anwalt wieder auf freien Fuß. Völlig nichtsahnend flieht sie vor Einbrechern in ihrem Haus, die es wohl auf das Medaillon, das sie in ihrem Häuschen gefunden hat, abgesehen haben und damit nimmt die Geschichte einen rasanten Verlauf. Denn als eine weitere Leiche, vielleicht die des Einbrechers, bei ihr gefunden wird, ist klar, dass sie unmöglich zurück kehren kann, bevor sie keine Beweise für ihre Unschuld hat. Die Geschichte startet mit einem Prolog, der einem Gänsehaut bereitet, sofort fesselnd. Hat die Flucht der Frau geklappt? Weniger später weiß man, dass nicht, und dann war ich vor allem ergriffen davon, wie Alexandra, völlig unschuldig und nichtsahnend in die Fänge der Justiz gerät. Ein fremdes Land, niemand glaubt einem und schon sitzt man in der Zelle. Wie schlimm muss das sein? Als dann auch noch klar ist, dass nicht nur die Polizei hinter ihr her ist, sondern es wohl auch noch andere auf sie und das Medaillon abgesehen haben, wird die Geschichte immer spannender. Ich habe gebannt gelesen und war begeistert am Knobeln und Kombinieren, wer es auf sie und das Medaillon abgesehen haben könnte. Da hat mich die Autorin auch wirklich mehr als geschickt auf die falsche Fährte gelockt. Ich lese viele Krimis, aber so daneben liege ich bei meiner Tätersuche wirklich selten, was mir imponiert hat. Dem Rätsel um das Medaillon ist Alexandra mithilfe des Kunstdiebs Antonio, viel Fachwissen um Casanova und einigen glücklichen Zufällen auf die Spur gekommen. Verfolgungsjagden verleihen dem Krimi zusätzlich Fahrt, gegen Ende hin, waren sie für mich allerdings schon eine Spur zu rasant, aber da bin ich speziell, ich mag es lieber nicht so dramatisch. Der Schreibstil der Autorin ist besonders, stellenweise fast schon etwas ins Poetische gehend. Beschreibungen wie „Selbst der früheste Vogel befand sich noch im Reich der wohlverdienten Erholung, den Kopf sicher unter sein Federkleid gebettet.“, haben mich anfangs eher zum Träumen gebracht. Ich musste mich erst ein bisschen einlesen, bis ich mich auch leicht auf den Fall an sich konzentrieren konnte. Das hat sich aber recht schnell gelegt und dann sind die Seiten dahin geflogen. Die zunehmende Spannung hat sicher auch dazu beigetragen. Lobend möchte ich auch die gute Recherchearbeit, bzw. die Belesenheit der Autorin erwähnen. Die Charaktere sind gut ausgewählt und wie der Rest der Geschichte toll gezeichnet. Alexandra, die ein wenig chaotische Autorin, war mir super sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen und ich habe so richtig mit ihr gefiebert. Dass der Kunstdieb Angelo sie um den Finger wickelt, konnte ich mehr als gut nachvollziehen, ich könnte mir sogar vorstellen, dass er auch mich gefangen genommen hätte. Die Ermittler wirken dadurch, dass sie sich so auf Alexandra einfahren anfangs unsympathisch, aber Medeot konnte im Verlauf der Geschichte immer mehr punkten. Fast ans Herz gewachsen, ist mir sein Helferlein der junge Inspektor Beazot. Von den kleineren Nebenrollen möchte ich noch den cholerischen Anwalt und Ex Schwager Hartmut erwähnen, der mir höchst unangenehm war, und Gasparo, den findigen und amüsanten Antiquitäten Händler aus Venedig. Exzellent gelungen ist der Autorin den Leser nach Italien zu entführen, denn das Lokalkolorit könnte nicht traumhafter sein. Anschauliche, lebendige Beschreibungen versetzen einen direkt vor Ort. Ich hatte beim Lesen fast das Gefühl z.B. mit Alexandra über die La Piazza Liertá, den Hauptplatz von Friaul, zu schlendernden und Lugi, den smarten Besitzer der Pizzeria Alla Pergola auf Italienisch rufen zu hören, mit ihr einen Fluchttunnel in Venedig zu durchlaufen, oder dort, die, der Stadt typischen Gerüche in der Nase zu haben. Italienische Aussprüche, die zum großen Teil auch gleich im weiten Fortlauf übersetzt werden, tragen ebenfalls dazu bei, den Leser mit auf Urlaub zu nehmen. Alles in allem ein wirklich vielversprechendes Debüt, dem ich am liebsten 4,5 Sterne geben würde, aber leider gibt es nur ganze Sterne. Ich bin schon jetzt gespannt auf neue Fälle aus Andrea Süssenbachers Feder.

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