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Tod am Gardasee

Fontanaros und Breitwiesers zweiter Fall

Fontanaro ermittelt 2

(4)
Sengende Sonne am See.
Schüsse.
Ein Körper klatscht ins Wasser.
Mit der Ruhe ist es vorbei.

Matthias Holzinger, Bürgermeister einer Chiemsee-Gemeinde, wird am Ufer des Gardasees jäh aus dem Leben gerissen. Die Kommissare aus Verona und Traunstein stoßen auf ein Netz aus Korruption, Immobilienschwindel und Rivalität bei den Opernfestspielen der Arena di Verona. Als die Ermittlungen diesseits und jenseits der Alpen vorankommen, fallen wieder Schüsse ...

Künstler, Politiker und eine der Musik verfallene Brauerei-Besitzerin – die Gier nach Erfolg, Einfluss und Liebe macht aus ihnen Täter und Opfer zugleich.

Ein Krimi, der Blicke hinter die Kulissen der „besseren Gesellschaft" wirft. Ein listiges Verwirrspiel in zwei herrlichen Urlaubsregionen - für alle, die schon immer geahnt haben, dass hinter der Idylle Abgründe lauern.
Portrait
Marta Donato ist Germanistin und Kunsthistorikerin. Sie wurde in München geboren, wo sie heute in einem Medienunternehmen arbeitet. Ihre zweite Heimat ist der Chiemgau. Und ihren Urlaub verbringt sie mit ihrer Familie fast ausschließlich in Italien, einem Land, das wie kein anderes reich ist an Schauplätzen für spannende Romane voller Atmosphäre.
Dass es die Autorin versteht, Flair und Thrill meisterlich zu verbinden, wissen auch die deutschen TV-Zuschauer, seit das ZDF ihren (unter dem Pseudonym Cristina Camera erschienenen) Italien-Krimi "Die Gärten der Villa Sabrini" für das Hauptabendprogramm verfilmte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 19.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944936-31-4
Verlag Edition tingeltangel
Maße (L/B/H) 21,1/13,6/3 cm
Gewicht 395 g
Abbildungen Vignetten, Farbfotos der Arena die Verona und des Chiemsees in den Klappen
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 19.074
Buch (Paperback)
15,40
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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1
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Essen, Mord und viele Gehemnisse
von Anneja aus Halle am 03.05.2017

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich den Vorgänger nicht gelesen und auch noch kein Werk der Autorin in den Händen hatte. Zudem interessierte es mich wie eine Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland aussah, wenn es um einen Mordfall geht. Doch leider wurde ich enttäuscht. Denn am... Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich den Vorgänger nicht gelesen und auch noch kein Werk der Autorin in den Händen hatte. Zudem interessierte es mich wie eine Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland aussah, wenn es um einen Mordfall geht. Doch leider wurde ich enttäuscht. Denn am Ende hatte ich keinen AHA-Effekt sondern blieb verwirrt zurück. Die Buchbeschreibung verspricht so einiges und lässt aufmerksame Leser bereits erkennen, das es viel zu viel ist. Wo andere Bücher einen Mord haben und dieser für Spannung und Aufmerksamkeit sorgt, haben wir in "Tod am Gardasee" gleich mehrere Baustellen. Gerade die kleinen Nebenbaustellen, wie das Hochwasser, sorgten dafür das ich sehr schnell die Interesse am Buch verlor und mich teilweise zwingen musste weiter zu lesen. Es wurde mir einfach zuviel. Die Morde im Buch waren auch nicht der Rede wert und waren für meinen Geschmack einfach zu plump erzählt. Da fand ich es interessanter zu lesen wer korrupt war oder wer wen bestach. Die ermordeten Männer selbst lösten in mir nicht das Verlangen aus, herauszufinden wer sie ermordet hat, da rund um sie herum spannendere Dinge passierten. Auch die Kommissare sagten mir nicht unbedingt zu, da diese mehr mit ihren Essenslüsten zu kämpfen hatten. In fast jedem Kapitel ging es ums Essen und wo man es einnehmen könnte. Auch wenn die italienische Küche berühmt ist, so hat sie in einem Krimi, für mich, keinen bedeutenden Wert. Von ermitteln konnte auch keine Rede sein, da die meisten Informationen durch Zufälle zustande kamen. Die beiden Kommissare wirkten dadurch meist sehr träge und gaben mir einfach nicht das Gefühl, das sie wüssten was sie tun. Der Schreibstil gefiel mir da doch schon viel besser. Gerade die kleinen einfachen Worte auf italienisch waren gut platziert. Trotzdem hätte ich mich gefreut wenn das Buch mehr Spannung enthalten hätte. Diese fehlte einfach und lies die Geschichte träge wirken. Die Personen die im Buch mitwirken, fand ich teilweise sehr gut. Allerdings hätte es realistischer gewirkt, wenn die Figuren nicht all zu extravagant gewesen wären. Wirklich umwerfen konnte mich das Buch leider nicht. Die Geschichte ist überfüllt von Geschehnissen, die am Ende kaum noch auf zu zählen waren. Vielleicht sollte die Autorin einmal überlegen Politik-Krimis/Thriller zu schreiben, den Mord allein beherrscht sie leider nicht so ganz.

"Tod am Gardasee" von Marta Donato
von einer Kundin/einem Kunden aus Hettstedt am 04.01.2017

Ein Italien -& Bayern Krimi von der deutschen Autorin Marta Donato, erschienen im Oktober 2016 bei edition tingeltangel. Klappentext: Sengende Sonne am See. Schüsse. Ein Körper klatscht ins Wasser. Mit der Ruhe ist es vorbei. Matthias Holzinger, Bürgermeister einer Chiemsee-Gemeinde, wird am Ufer des Gardasees jäh aus dem Leben gerissen. Die Kommissare aus Verona und... Ein Italien -& Bayern Krimi von der deutschen Autorin Marta Donato, erschienen im Oktober 2016 bei edition tingeltangel. Klappentext: Sengende Sonne am See. Schüsse. Ein Körper klatscht ins Wasser. Mit der Ruhe ist es vorbei. Matthias Holzinger, Bürgermeister einer Chiemsee-Gemeinde, wird am Ufer des Gardasees jäh aus dem Leben gerissen. Die Kommissare aus Verona und Traunstein stoßen auf ein Netz aus Korruption, Immobilienschwindel und Rivalität bei den Opernfestspielen der Arena di Verona. Als die Ermittlungen diesseits und jenseits der Alpen vorankommen, fallen wieder Schüsse ... Künstler, Politiker und eine der Musik verfallene Brauerei-Besitzerin – die Gier nach Erfolg, Einfluss und Liebe macht aus ihnen Täter und Opfer zugleich. Ein Krimi, der Blicke hinter die Kulissen der „besseren Gesellschaft" wirft. Ein listiges Verwirrspiel in zwei herrlichen Urlaubsregionen - für alle, die schon immer geahnt haben, dass hinter der Idylle Abgründe lauern. Meine Meinung: Ein spannender und nervenaufreibender Regionalkrimi, der mich sofort in seinen Bann zog und fesselte. Der Schreibstil der Autorin war flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Charaktere empfand ich als realistisch und interessant ausgearbeitet. Die Handlung war sehr komplex mit vielen Wendungen und Drehungen, was mich sehr begeistert hatte. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin. Meine Fazit: Sehr Lesenswert!

Ein spannender, nicht vorhersehbarer Krimi, der zwei Regionalgeschichten in sich vereint
von JDaizy aus Berlin am 03.01.2017

"Er schickte einen letzten Blick über den See. Schwere Wellen von fast schwarzer Farbe mit breiten, weißen Schaumbändern oben drauf brachen sich mit Getöse kurz vor dem Kiesstrand, der kaum noch zu sehen war. Der See kochte. Wer ihn nur an heißen, windstillen Sommertagen kannte, konnte sich nicht vorstellen,... "Er schickte einen letzten Blick über den See. Schwere Wellen von fast schwarzer Farbe mit breiten, weißen Schaumbändern oben drauf brachen sich mit Getöse kurz vor dem Kiesstrand, der kaum noch zu sehen war. Der See kochte. Wer ihn nur an heißen, windstillen Sommertagen kannte, konnte sich nicht vorstellen, welche Gewalt er entwickeln konnte. Der Wind, der böig über die Wasserfläche strich, brachte reichlich Gischt mit, die Antonio ins Gesicht schlug, als wäre der Regen noch nicht genug." "Tod am Gardasee" ist der zweite Ermittlungsfall für der Kommissare Fantanaro und Breitwieser. Dabei wird der eigensinnige, rücksichtslose Bürgermeister Matthias Holzinger in seiner Ferienvilla am Gardasee tot aufgefunden. War es ein Unfall? Unglückliche Umstände oder sogar Mord? Fontanaro ermittelt, unter erschwerten Bedingungen, in der feinen Gesellschaft von Verona und nach und nach offenbaren sich eine Vielzahl an möglichen Unglücksszenarien und Motiven. Auch wenn man, wie ich, den ersten Teil der Reihe (noch) nicht kennt, findet man schnell ins Geschehen. Anfangs musste ich die vielen Namen erst für mich sortieren. Aber die Charaktere sind klar und unverkennbar gekennzeichnet, so dass es mir nicht schwer gefallen ist. Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die atmosphärischen Umgebungsbeschreibungen. Obwohl ich selbst noch nicht am Gardasee war und auch den Chiemsee nur von einer Kurzreise kenne, macht das Lesen Lust auf mehr. Sehr gespannt war ich, wie die Autorin ihre zwei Schauplätze in Italien und Deutschland in Szene setzen wird, ohne das man sich irgendwo verloren fühlt. Denn das ist das Wichtige für mich an Regionalkrimis - das Gefühl, örtliche Gegebenheiten wiederzuerkennen oder für sich neu zu entdecken; ein einfacher, leichter Schreibstil, in dem man sich nicht unnötig verfängt und der eine überschaubare Geschichte schafft. Das Atribut "überschaubar" trifft diesen Regionalkrimi aber nicht wirklich. Allerdings hat mich das hier überhaupt nicht gestört, weil es die Autorin schafft, die Spannung bis zum Ende des Buches aufrecht zu erhalten. Ich habe mitgerätselt und musste meine Theorien immer wieder verwerfen und korrigieren. Und eins sei verraten - ich hatte bis zum Schluss riesige Freude dabei. Der "Tod am Gardasee" ist ein verwobene Geschichte aus dubiosen Geschäften, Korruption, Lügen und Verrat. Man verzweifelt bei der Motivsuche zwischen politischen Verstrickungen, zwischen einer gefühlten Familientragödie, mit Eifersucht, blindem Hass und verletzten Stolz. Jeder hat mit jedem eine Rechnung offen. Und trotzdem kann man bis zum Ende einen unglücklichen Zufall nicht ausschließen. Zur falschen Zeit, am falschen Ort? Wer weiß das schon. Euch wird nichts anderes übrig bleiben, als zu lesen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Katharina Breitwieser, die Mutter des Kommissars. Ihre offene, unverfälschte Art und ihr Kaiserschmarrn werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. "Während des Essens wird nicht erzählt"! Genau so siehts aus. :) Auch für Jan, den verschlossenen Sohn des Tenors, hatte ich viel Mitgefühl. Nicht nur wegen des eigensinnigen Vaters, sondern auch wegen der Verblendung der Mutter, die mit ihrer abhängigen Liebe einmal mehr zeigt, dass man es durchaus gut meinen, damit aber das Leid und die Verzweiflung noch vergrößern kann. Das Taschenbuch wurde 2016 in der zweiten Auflage im Verlag "edition tingeltangel" veröffentlicht. Es hat 38 Kapitel auf 365 Seiten. Ich liebe das kleine Verlagslogo mit der Hand, die den Zylinder hält. Auch das Cover, mit seinem einklappbaren Umschlägen macht einen hochwertigen, stabilen Eindruck. Es hat eine wunderbare, glänzende Farbgestaltung und ist auch haptisch überzeugend. Nur das Motiv finde ich persönlich ausbaubar. Es ist schön und ich mag das minimalistische. Aber ich finde zum Beispiel die Motive auf den Innenseiten des Covers und des Buchrückens atmosphärischer. Das ist aber "jammern" auf hohen Niveau und tut dem Inhalt des Buches keinen Abbruch. Dafür finde ich die Scherenschnittmotive zu Anfang der Kapitel wunderschön und einprägsam. Fazit: Ein spannender, nicht vorhersehbarer Krimi, der aufgrund seiner Geschehnisse am Garda- und am Chiemsee gleich zwei Regionalkrimis in sich vereint. Meine absolute Leseempfehlung.