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Tanz der Tarantel

Ein Apulien-Krimi

(14)
Atmosphärisch, sinnlich, spannend – der perfekte Sommerkrimi aus Italien
Am frühen Morgen des dritten Tages des Festes zu Ehren von Santu Paulu, dem Schutzheiligen der kleinen Stadt Galatina in Apulien, liegt eine Leiche in der Kapelle des Heiligen: Nicolà Capone, der erfolgreichste junge Pizzica-Musiker aus dem Salento, der zwei Tage zuvor noch einen umjubelten Auftritt hatte. Der brummige Commissario Cozzoli, der gerade in Mailand in einem Antimafiaprozess aussagt, kommt Hals über Kopf zurück und trifft auf Elena Eschenburg. Die Hamburger Journalistin, die sich gerade in Apulien niedergelassen hat, um ein neues Leben zu beginnen, hat den Musiker in den Tagen zuvor für eine Reportage begleitet. Gemeinsam beginnen sie zu ermitteln; die Nachforschungen führen sie in malerische Städte und in uralte Steindörfer, zu Nicolàs Familie und zu seinen Verehrerinnen. Sie stoßen auf Schweigen und stellen fest, dass in Apulien manche Geschichten nur die Musik erzählen kann.
Portrait
Kirsten Wulf, geboren 1963 in Hamburg, arbeitete als Journalistin in Mittel- und Südamerika, Portugal und Israel. Seit 2003 lebt und arbeitet sie in Italien. Von ihr erschienen die Apulien-Romane »Aller Anfang ist Apulien« (KiWi 1313), »Tanz der Tarantel« (KiWi 1378) und »Vino mortale« (KiWi 1433).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 368, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.06.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783462307962
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Verkaufsrang 2.939
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Tanz der Tarantel
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.05.2017

Wer eine spannende Einleitung für Apulien sucht, sollte sich mit Elena auf den Weg durch den immer noch sehr traditionellen Salento machen!

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Tanz der Tarantel
von Ines vom Blog Grüsse vom See aus Konstanz am 21.01.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Da ich bereits das erste Buch von Kirsten Wulf “Aller Anfang ist Apulien” gelesen habe, musste ich natürlich auch das zweite lesen. Wieder ist Elena von Eschenburg die Hauptperson der Geschichte. Sie hat sich gemeinsam mit ihrem Sohn Ben im süditalienischen Lecce gut eingelebt und bewohnt eine Wohnung im... Da ich bereits das erste Buch von Kirsten Wulf “Aller Anfang ist Apulien” gelesen habe, musste ich natürlich auch das zweite lesen. Wieder ist Elena von Eschenburg die Hauptperson der Geschichte. Sie hat sich gemeinsam mit ihrem Sohn Ben im süditalienischen Lecce gut eingelebt und bewohnt eine Wohnung im Palazzo ihres Onkels Gigi. Ben hat ist in der Schule integriert und Elena möchte jetzt gern wieder als Fotojournalistin arbeiten. Eines Abends trifft sie in einem Nachbarort auf eine Musikgruppe, die Pizzica, eine traditionelle Musikart der Gegend, spielt. Sofort ist Elena fasziniert von der Magie der Musik und beschließt über die Gruppe Lu Ientu (der Wind), eine der bekanntesten dieser Gruppen, ein Portrait zu machen. Die Gruppe wurde gegründet von Nicola, der mit Lu Ientu den alten salentinischen Musikstil der Taranta wiederbelebt hat. Der Legende nach konnte mit dieser Musik früher das Gift von Spinnen und Schlangen aus gebissenen Menschen herausgetanzt werden. Nicola ist bereit für ein Portrait und führt Elena in die Welt des Pizzica ein. Eines Morgens bekommt sie von ihm eine SMS, dass sie sich mit ihm in der Kapelle in Galatina treffen soll. Als sie dort ankommt, findet sie Nicola tot und drappiert wie einen Tarantato (einen dieser Gebissenen). Der übereifrige Dorfpolizist hält sie erstmal für die Täterin und lässt sie verhaften. Doch Commissario Cozzoli, der schon den letzten Fall mit Elena gelöst hat, mischt sich ein und so kommt Elena wieder frei. Fortan werden sie und ihre Sohn bedroht, denn jemand hat Elena beobachtet in der Kapelle und möchte, dass sie die Fotos, die sie dort gemacht hat, veröffentlicht. Trotz allem kann Elena sich nicht zurückhalten und muss herausfinden wer Nicola warum umgebracht hat. Wer hat einen Nutzen von Nicolas Tod? Was hat dessen Bruder Massimo damit zu tun? Und gibt es eine Verbindung zu den mysteriösen Diebstählen jahrhundertealter Olivenbäume? Die Lösung des Falles finden Cozzoli und Elena in der Vergangenheit… Kirsten Wulf gelingt es den Süden Italiens so lebendig und positiv zu beschreiben, dass man am liebsten mal kurz in Lecce vorbeischauen möchte, um die sympathischen und manchmal auch skurilen Personen zu treffen. Von der ersten Seite an zieht die Geschichte einen mittenhinein in den heißen Sommer Süditaliens und in die chaotische Familie von Elena. Wie immer ist Gigi der Garant, dass alles irgendwie doch organisiert abläuft und am Ende alle keine allzu großen Gefahren bestehen müssen. Besonders amüsiert hat mich die Reise von Elenas Chefredakteurin, die mit einem totalen Touristenblick auf Italien schaut und natürlich nur das Bilderbuch-Italien sieht. Selbstverständlich kennt wieder jeder jeden und so helfen alle mit mehr oder weniger neuen Informationen mit, dass Elena und der Commissario den Fall schließlich lösen können. Das Cover gefällt mir sehr. Darauf zu sehen eine Landzunge mit einer alten Stadt direkt über dem weiten Meer und vor blauem Horizont. Den Titel Tanz der Tarantel finde ich sehr gut gewählt und passend zum Inhalt. Ein winziges Problem hatte ich anfangs mit den Rückblenden, die über die Zeit vor Nicolas Tod berichten. Die kamen für mich etwas unvermittelt. Alles in allem ein großartiger Krimi aus dem tiefen, wilden Süden Italiens über die Macht und Magie der Musik und eine Landschaft, die man sonst nicht so in Romanen und Krimis zu “sehen” kriegt. Diese Buch sollte unbedingt auf den Sommer-Strand-Sonne-Lesestapel und ist eine großartige Lektüre für den (Italien-)Urlaub. Eigentlich müsste es mindestens 6 oder 7 Sterne dafür geben :-)

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Ein Apulien-Krimi
von Inge Weis aus Pirmasens am 18.06.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch lässt sich flott lesen. Die Erzählperspektive wechselt, ist häufig bei Elena Eschenburg, die Hamburger Journalistin, die sich gerade in Apulien niedergelassen hat, um ein neues Leben zu beginnen, aber auch immer wieder bei anderen Charakteren. Dadurch hat man als Leser immer wieder andere Sichtweisen auf die Geschehnisse.... Das Buch lässt sich flott lesen. Die Erzählperspektive wechselt, ist häufig bei Elena Eschenburg, die Hamburger Journalistin, die sich gerade in Apulien niedergelassen hat, um ein neues Leben zu beginnen, aber auch immer wieder bei anderen Charakteren. Dadurch hat man als Leser immer wieder andere Sichtweisen auf die Geschehnisse. Die Handlung bleibt spannend und liefert bis zum Schluss interessante Wendungen. Details verrate ich natürlich nicht, nenne nur ein Stichwort: Una tarantata-Der Tanz der Tarantel. An dieser Stelle muss ich allerdings noch einen Kritikpunkt anbringen. Für meinen Geschmack passierte auf den 343 Seiten fast schon ein wenig zu viel, mir wäre es lieber gewesen, wenn man einigen Handlungspunkten mehr Raum gegeben hätte. Aber für kurzweilige Unterhaltung ist bei diesem Buch auf jeden Fall gesorgt. Ein durchweg spannender Krimi mit einem interessanten, tiefgründigen Hintergrund. Der Krimi ist keineswegs reißerisch, er trieft auch nicht vor Blut. Aber man spürt die Bedrohung, zunächst unterschwellig, dann immer offener. Es ist unser normaler Alltag, der die Gefahren, die unterschiedlichen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft und ihre negativen Auswirkungen auf das Individuum überdeckt. Das macht die Geschichte so glaubwürdig. Überdies deutet die Autorin viele Tatsachen nur an, und es bleibt dem Leser überlassen, sich die Dinge weiter auszumalen. Es ist ein wirklich erfrischender, bodenständiger Krimi, dessen Stoff gut recherchiert ist. Auch scheint der Autorin dieses Thema sehr wichtig zu sein. Atmosphärisch, sinnlich, spannend –ein Sommerkrimi aus Italien. Im wahrsten Sinn des Wortes.......liebe Leser es prickelt und knistered. Der Leser muss mit vielen Überraschungen rechnen; denn wieder einmal stellt sich heraus, dass nichts so ist wie es zunächst scheint...Die beste Neuerscheinung seit langem mit einem liebenswerten, ungewöhnlichen Ermittlerpaar bei seinem ersten Fall...........hoffentlich gibts einen Nächsten.

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