Tagebuch

(Fischer Taschenbibliothek)

(46)

Das Tagebuch der Anne Frank – das eindringlichste und bewegendste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Das Tagebuch der Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.

Portrait
Anne Frank, am 12. Juni 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren, flüchtete 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfiel und besetzte, 1942 außerdem Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung in Kraft traten, versteckte sich die Familie Frank in einem Hinterhaus an der Prinsengracht. Die Familie und ihre Mitbewohner wurden im August 1944 verraten und nach Auschwitz verschleppt. Anne Frank und ihre Schwester Margot starben infolge von Entkräftung und Typhus im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ihr genauer Todestag ist nicht bekannt.

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main und lebt heute als Übersetzerin und Schriftstellerin in der Nähe von München. Sie ist die Übersetzerin des Tagebuchs der Anne Frank, hat eine Biographie Anne Franks veröffentlicht (›Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank‹) und mit großem Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher publiziert. Mirjam Pressler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, so u.a. 1995 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ›Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen‹, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache, 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis (Kinderbuch) für ›Malka Mai‹, 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk, 2010 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis Sonderpreis Gesamtwerk und 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse sowie dem Internationalen Literaturpreis in der Kategorie Übersetzung.

Literaturpreise:

Shortlist Hans Christian-Andersen-Preis 2016

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 18.01.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-51149-5
Reihe Fischer TaschenBibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 145/93/21 mm
Gewicht 237
Originaltitel .
Auflage 5
Verkaufsrang 25.663
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Buchhändler-Empfehlungen

„Beklemmend und berührend“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Anne Frank bekam, kurz bevor sie und ihre Familie wegen den Nazis untertauchen müssen, ein Tagebuch geschenkt. Hierin hielt sie ihre Erlebnisse und Gedanken der folgenden zwei Jahre fest und schrieb damit eine ergreifende Dokumentation über das Heranwachsen eines Mädchens, über den Krieg und insbesondere über das Leben von versteckten Anne Frank bekam, kurz bevor sie und ihre Familie wegen den Nazis untertauchen müssen, ein Tagebuch geschenkt. Hierin hielt sie ihre Erlebnisse und Gedanken der folgenden zwei Jahre fest und schrieb damit eine ergreifende Dokumentation über das Heranwachsen eines Mädchens, über den Krieg und insbesondere über das Leben von versteckten Juden. Sie selbst beschloss, ihre Tagebücher nach dem Krieg zu veröffentlichen.

Obwohl Anne viel über ihre persönlichen Beziehungen zu ihrer Familie und den anderen Untergetauchten schreibt, fesselt dieses Buch. Es entsteht ein anschauliches Bild über das Zusammenleben der versteckten Familien, man spürt nahezu, wie beengt und angsteinflößend ihre Situation war und wie groß die Sehnsucht nach Frieden und Freiheit.

Anne Franks Schreibstil hat mich sehr beeindruckt, schließlich war sie zwischen 13 und 15 Jahren alt, als sie ihre Aufzeichnungen machte. Natürlich erkennt man ihr Alter an vielen Passagen, aber immer wieder finden sich Zeilen und ganze Eintragungen, die ein ganz anderes Bild von Anne geben. Sie schreibt so klar und eindrucksvoll über den Krieg, von ihren Ängsten und von den Sorgen über die Situation ihrer Helfer, dass man beim Lesen oft vergisst, dass hier ein junges Mädchen schreibt.

Was mich besonders berührt hat: Gerade die letzten Einträge sind voller Hoffnung auf ein Kriegsende, dann enden sie abrupt und der Leser erfährt im Nachwort vom weiteren Schicksal der Familien.

Ich finde, man sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben. Es berührt, es macht nachdenklich und es führt einem ein schreckliches, aber wichtiges Kapitel der Geschichte vor Augen.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
46 Bewertungen
Übersicht
36
4
4
1
1

Lebensnah & bedrückend
von M. Koppauer aus Erlangen am 18.03.2012

"Liebe Kitty!...[E]s muss ... nach dem Krieg schon seltsam erscheinen, wenn erzählt wird, wie wir Juden hier gelebt, gegessen und gesprochen haben. Auch wenn ich dir viel von uns erzähle, weißt du trotzdem nur ein kleines bisschen von unserem Leben." (S. 233) Die Tagebuchaufzeichnungen, die die junge Jüdin Anne Frank,... "Liebe Kitty!...[E]s muss ... nach dem Krieg schon seltsam erscheinen, wenn erzählt wird, wie wir Juden hier gelebt, gegessen und gesprochen haben. Auch wenn ich dir viel von uns erzähle, weißt du trotzdem nur ein kleines bisschen von unserem Leben." (S. 233) Die Tagebuchaufzeichnungen, die die junge Jüdin Anne Frank, die zusammen mit ihren Eltern, ihrer Schwester, einer weiteren Familie und einem Junggesellen im Hinterhaus einer Firma in den Niederlanden versteckt wird, an ihre imaginäre Brieffeundin Kitty schreibt, sind so lebensnah und bedrückend wie es ein Buch nur sein kann. Wie der Alltag in dieser Zweckgemeinschaft aussah, wieviel die Versteckten von der Welt draußen mitbekamen und wie mutig ihre Helfer sie bis zur Erschöpfung in den zwei Jahren unterstützten wird berichtet Anne aus der Perspektive einer 13-Jährigen, die viel zu schnell Erwachsen werden muss. Ebenfalls empfehlenswert: "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne und "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Judith Kerr.

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3 0
Es wird immer dicker ...
von Cora Lein aus Berlin am 27.11.2013

Eine Autobiografie mit 2 Sternen zu bewerten ist schon recht arg, nun möchte ich auch gerne erklären warum: Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dort habe ich das Tagebuch der Anne Frank auch gelesen. Damals im Jahr 1996 kam mir das Buch viel dünner und nicht künstlich aufgebläht vor. Natürlich... Eine Autobiografie mit 2 Sternen zu bewerten ist schon recht arg, nun möchte ich auch gerne erklären warum: Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dort habe ich das Tagebuch der Anne Frank auch gelesen. Damals im Jahr 1996 kam mir das Buch viel dünner und nicht künstlich aufgebläht vor. Natürlich wurden in der neuesten Auflage auch noch Bilder von Anne und ihrer Familie abgedruckt ? was ich gut finde ? aber der Rest?! 1950* wurde das Tagebuch zum ersten Mal veröffentlicht, damals (angeblich) gekürzt, da gewisse Themen als unschicklich galten und nicht in ein Tagebuch einer 13-jährigen gehörten. 1986* erfolgte dann eine Ausgabe die durch das Niederländische Staatliche Institut für Kriegsdokumentation herausgebracht wurde, natürlich neu und vollständig überarbeitet. 1991* erfolgte dann durch den Anne-Frank-Fonds (dieser wurde von Annes Vater gegründet) eine erneute autorisierte Fassung. 1998* fand man dann bisher noch unbekannte Seiten des Tagebuches und schon musste eine neue Fassung mit neuen Erkenntnissen und Nachbemerkungen entstehen. Nun frage ich mich als Leser: Was hat das noch mit einer Autobiografie zu tun?! Ann Frank schrieb ihr Tagebuch selbst und als sie hörte das ein niederländischer Minister im Exil nach dem Krieg alle Dokumente sammeln und veröffentlichen wollte, schrieb sie ihr Buch um. Sie erfand Namen ? Pseudonyme ? und veränderte ihr eigenes Werk, bis sie damit zufrieden war. Also warum hat man es nicht so gelassen?! Diese Fassung hat wenig mit dem bewegenden und erschütternden Berichten von Anne Frank zu tun, die ich noch in Erinnerung hatte. Hier geht es um eine 13-jährige die ihr Tagebuch füttert und sich ihre Probleme (mit ihrer Mutter, ihren Klassenkameraden und Mitmenschen) von der Seele schreibt, nicht immer ist eine Neuauflage einen Kauf wert. Meine Leseempfehlung geht daher an die alten Auflagen, die ungeschönt und auf wesentliche reduziert sind. 2 Sterne für ein zu stark verändertes, in meinen Augen, nicht authentisches Buch.

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2 0
Anne Frank, Tagebuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheinberg am 11.06.2014

Habe es vor über 50 Jahren schon einmal gelesen, und fand es damals sehr ergreifend. Der Sohn hat auch Interesse das Tagebuch zu lesen.

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