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Systematische Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien: Eine qualitative Untersuchung mit Studienabbrechern

Inhaltsangabe:Einleitung:
Kapitel 1, Einleitung:
‘Ich glaube, ich bin aus der Schule total orientierungslos herausgekommen’ (E: 198-199).
Dieses Zitat eines Studienabbrechers steht wahrscheinlich stellvertretend für viele Abiturienten. Plötzlich ist die Schulzeit vorbei und die große weite Welt steht offen. Diese Multioptionalität, die insbesondere Abiturienten zu spüren bekommen, stellt oft eine Schwierigkeit dar. Fehlt eine systematische Unterstützung an dieser Stelle, kommt es zu derartigen Äußerungen, die oftmals einen Studienabbruch zur Folge haben.
Wie wichtig jedoch hoch qualifiziertes Personal für den derzeitigen Arbeitsmarkt ist, konnte bereits in der Bachelorarbeit (2009) gezeigt werden. An diese Erkenntnisse des Fachkräftemangels anknüpfend, der sich insbesondere in den MINT-Bereichen zeigt, scheint eine schulische Berufsorientierung immer notwendiger zu werden. Unnötige Moratorien, in Form von Fehlentscheidungen, zukünftiger high potentials, gilt es daher zwingend zu vermeiden. Der Berufsorientierungsansatz schlägt sich bereits in zahlreichen Angeboten nieder, jedoch kaum an Gymnasien. Nicht zuletzt aufgrund der Historie herrscht der allgemeine Glaube vor, dass die ‘bildungsprivilegierte’ Gruppe keinerlei Hilfestellung bedarf. Ob dem tatsächlich so ist, wird im Rahmen der Arbeit nachgegangen.
Ausgehend von diesem theoretischen Hintergrund, soll es Ziel dieser Arbeit sein, zu erörtern, wie mit einer systematischen Berufs- und Studienorientierung, explizit an Gymnasien, ein Beitrag zur Reduzierung von Studienabbrüchen geleistet werden kann. Dabei gilt es zu analysieren, wie der Berufsorientierungsprozess vorzeitig Exmatrikulierter erlebt wurde und inwieweit ein Studienabbruch mit mangelnder Berufsorientierung am Gymnasium einhergeht. Um diesem Anliegen nachzukommen, wird sich der Thematik der Berufsorientierung zunächst fundamental genähert, indem der Terminus sowohl definitorisch als auch hinsichtlich seiner Bestandteile und Relevanzen betrachtet wird. In Anlehnung daran steht die konkrete Gestaltung und Umsetzung schulischer Berufsorientierung im Fokus. Angesichts der Tatsache, dass die Berufsorientierung bedeutende geschichtliche Entwicklungen zu verzeichnen hat, wird diesen zunächst nachgegangen. Aus der historisch gewachsenen Forderung Berufsorientierung als verbindliche Aufgabe für alle Schultypen werden zu lassen, ergeben sich verschiedene curriculare Modelle zu deren Umsetzung. Diese werden kurz dargestellt und auf Grundlage […
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Beschreibung

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 209, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.09.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783842839472
Verlag Diplom.de
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