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Suleika öffnet die Augen

Roman

(13)
„Dieser Roman trifft mitten ins Herz.“ Ljudmila Ulitzkaja.
Suleika ist eine tatarische Bäuerin. Eingeschüchtert und rechtlos lebt die Mutter von vier im Säuglingsalter gestorbenen Kindern auf dem Hof ihres viel älteren Mannes. Ihr Weg zu sich selbst führt durch die Hölle, das Sibirien der von Stalin Ausgesiedelten. Ein anrührendes und meisterhaftes Debüt, das in 21 Sprachen übersetzt ist.
Vielfach preisgekrönt, u.a. als Großes Buch 2015 und mit dem Jasnaja Poljana-Preis 2015.
„Für mich bleibt es ein Rätsel, wie es einer so jungen Autorin gelungen ist, ein so eindringliches Werk zu schaffen.“ Ljudmila Ulitzkaja.
Portrait
Gusel Jachina, geboren 1977 in Kasan (Tatarstan), russische Autorin und Filmemacherin tatarischer Abstammung, studierte an der Kasaner Staatlichen Pädagogischen Hochschule Germanistik und Anglistik und absolvierte die Moskauer Filmhochschule . “Suleika öffnet die Augen“ ist ihr erster Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 541, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783841212870
Verlag Aufbau digital
Verkaufsrang 9.606
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„ungemein fesselndes Leseerlebnis“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Tatarien 1930. Murtasa ist 45 Jahre alt, als er die 15 jährige Suleika heiratet und zu sich nach Hause bringt. Murtasa ist ein wohlhabender Bauer, der mit seiner Mutter auf einem großen Anwesen wohnt. Es ist ein hartes, entbehrungsreiches Leben, das Suleika erwartet. Für den Ehemann eine willkommene, aber wenig wertgeschätzte Arbeitskraft, Tatarien 1930. Murtasa ist 45 Jahre alt, als er die 15 jährige Suleika heiratet und zu sich nach Hause bringt. Murtasa ist ein wohlhabender Bauer, der mit seiner Mutter auf einem großen Anwesen wohnt. Es ist ein hartes, entbehrungsreiches Leben, das Suleika erwartet. Für den Ehemann eine willkommene, aber wenig wertgeschätzte Arbeitskraft, für die Schwiegermutter eine ungeliebte Dienstmagd. Dennoch versucht Suleika, ein dankbares Familienmitglied zu sein. Sie bringt vier Kinder zur Welt, die alle im Säuglingsalter sterben. Vier Mädchen, die in der Nähe des Hofes im Wald begraben sind. Den Schmerz darüber, verbirgt sie tief in sich. Die herrische Schwiegermutter lästert oft genug darüber, dass Suleika nicht in der Lage ist, einem Sohn das Leben zu schenken. Die Zeiten beginngen sich zu ändern. Neue Machthaber regieren das Land. Die Familie wird enteignet. Der sich zur Wehr setzende Murtasa wird erschossen, seine pflegebedürftige Mutter einfach ihrem Schicksal überlassen. Suleika aber wird umgesiedelt. Sie kommt auf einen monatelangen Transport nach Sibirien.
"Suleika öffnet die Augen" von Gusel Jachina ist ein herausragendes Debüt und ungemein fesselndes Leseerlebnis.

„Russland in der Zeit von 1930 bis 1946“

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Dieser Roman gibt nicht nur Einblicke in das schwere Leben von Suleika, einer tatarischen Bäuerin, die in eine sibirische Arbeitskolonie ausgesiedelt wird, sondern erzählt auch über Russland in der Zeit von 1930 bis 1946. Der Roman gibt unteranderem auch einem traumatisierten Arzt eine Stimme sowie dem Kommissar Ignatow, der das Arbeitslager Dieser Roman gibt nicht nur Einblicke in das schwere Leben von Suleika, einer tatarischen Bäuerin, die in eine sibirische Arbeitskolonie ausgesiedelt wird, sondern erzählt auch über Russland in der Zeit von 1930 bis 1946. Der Roman gibt unteranderem auch einem traumatisierten Arzt eine Stimme sowie dem Kommissar Ignatow, der das Arbeitslager führt und der Suleika nicht abgeneigt ist.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Ein Beweis für Schönheit und Kraft der Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2017

Suleika ist eine tatarische Bäuerin, die ein entbehrungsreiches und rechtloses Leben auf dem Hof ihres Mannes unter der Herrschaft ihrer verbitterten Schwiegermutter fristet. Im Zuge der stalinistischen Säuberungen gerät sie in die Hölle der sibirischen Lager. Doch ausgerechnet dort scheint sich ihr Leben tatsächlich zum Besseren zu ändern. Das Anrührende... Suleika ist eine tatarische Bäuerin, die ein entbehrungsreiches und rechtloses Leben auf dem Hof ihres Mannes unter der Herrschaft ihrer verbitterten Schwiegermutter fristet. Im Zuge der stalinistischen Säuberungen gerät sie in die Hölle der sibirischen Lager. Doch ausgerechnet dort scheint sich ihr Leben tatsächlich zum Besseren zu ändern. Das Anrührende an diesem Buch liegt in der Kraft seiner Sprache, die zunächst schlicht und beinahe spröde eine äußerst reduzierte Existenz beschreibt, dann jedoch zunehmend an Tiefe und Schärfe gewinnt und gerade durch diese leise Poesie eine außergewöhnliche emotionale Wirkung erzielt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Suleika erwacht und öffnet endlich die Augen
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Von Arietta Meine Meinung zur Autorin: Gusel Jachina ist mit ihrem Debüt Roman „ Suleika öffnet die Augen“, ein gelungenes Erstlingswerk gelungen. Er Roman ist schon ein kleines Meisterwerk und Kleinod. Man spürt schon beim Lesen wie viel Herzblut sie diese Geschichte geschrieben hat. Vielleicht weil sie selbst aus Tatarstan... Von Arietta Meine Meinung zur Autorin: Gusel Jachina ist mit ihrem Debüt Roman „ Suleika öffnet die Augen“, ein gelungenes Erstlingswerk gelungen. Er Roman ist schon ein kleines Meisterwerk und Kleinod. Man spürt schon beim Lesen wie viel Herzblut sie diese Geschichte geschrieben hat. Vielleicht weil sie selbst aus Tatarstan wie ihre Hauptproganistin Suleika, konnte sie sich so gut in sie hineinversetzen. Ihr Sprachstil ist warmherzig, poetisch, klar und sehr Kraftvoll. Sie hat viel Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl bewiesen beim erzählen dieser Geschichte. Ihre Recherche ist einfach großartig. Sie lässt einem Abtauchen in das Russland nach 1930, nach der Revolution und der Schreckensherrschaft von Stalin. Schon erschütternd wie man einfach Menschen ihrer Heimat entwurzelte und sie Entkulasierte, einfach unter primitivsten Bedingungen nach Sibirien deportierte. Menschen die nicht ins Schema passten oder sich nicht beugte von der Bildfläche verschwinden lies und in die Verbannung schickte. Das alles hat sie so eindringlich und Bildhaft wiedergegeben. Ihre Figuren sind wie aus Fleisch und Blut, auch deren einzelnen Charaktere und Emotionen hat sie sehr gut heraus gearbeitet. Eine Geschichte die einem beim Lesen unter die Haut geht, einem betroffen macht und schaudern lässt. Ich habe mit großer Begeisterung diesen Roman gelesen, er ist sehr facettenreich und Lehrreich, auch wenn es traurige Abschnitte gibt, gibt es auch Humor und Hoffnung. Mir war es gar nicht bewusst das der Islam in Russland verbreitet war . Schon traurig das man die Menschen einfach so gnadenlos in die Verbannung schickte. Meine Meinung zum Inhalt: Sehr eindringlich hat sie die Tatarin Suleika beschrieben, eine Junge Frau die mit dem viel älteren Murtasa verheiratet hat. Die den untersten Weg in dieser Ehe geht. Ihr Mann ist nicht sehr Liebevoll zu ihr, im Gegenteil sie ist für ihn nur eine billige Arbeitskraft. Das die vier Kinder die sie geboren hat, nicht überlebt haben wird ihr zum Vorwurf gemacht. Die Schwiegermutter ist die Ausgeburt der Hölle, sie demütigt und schikaniert Suleika wo sie kann. Ich fand es so schlimm, ich hätte Suleika gerne mal in die Arme genommen und gesagt Öffne die Augen. Das alles ändert sich als die roten Horden die Kulaken Bauern tyrannisieren, Murtasa gibt sein Vieh und Vorräte nicht her, was ihm zum Verhängnis wurde, man erschoss ihn vor den Augen seiner Frau. Man verschleppt Suleika und deportiert sie mit vielen anderen. Eine wochenlange und beschwerliche Reise, in Viehwagons gepfercht rollen sie durch Russland Richtung Sibirien Was sich dort in den Waggons abspielte und was die Menschen erleiden mussten trieb einem die Tränen in die Augen, das schlimme Suleika ist von ihrem Mann schwanger. Es herrschten unmenschliche und Bedingungen. Ihre Endstadion ist die Taiga in Sibirien, keine Unterkunft sie nächtigen unter freiem Himmel. Unter primitivsten Bedingungen und Hilfsmitteln, erbauen sie sich mit der Zeit ein Dorf. Suleika, bringt dort ihren Sohn zur Welt, ihren Jusuf den sie zärtlich liebt. Hier wächst Suleika über sich hinaus, sie hat gelernt ihre Augen zu öffnen. Sehr gut gefiel mir auch Dr. Wolf Karlowitsch, ein warmherziger Mensch, der sich am Anfang der Geschichte wie eine Auster in seine Muschel zurück gezogen hatte, und sich langsam wieder öffnet. Eine sehr Abenteuerliche Geschichte von Menschen die man in die Wildnis der Taiga deportierte, und die täglich um ihr überleben kämpfen. Was aus Suleika , Jusuf und den Menschen dort wird und wie ihre Wege weitergehen das ist sehr spannend zu lesen und es gibt überraschendes.Es ist spannend !!!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Buch zum "Abtauchen". Die Seele Russlands eingefangen in einem bildhaft beschriebenen Frauenschicksal. Großartig!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?

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