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Stiller Tod

Thriller

(5)
Nick Exley ist mit Frau und Kind in die Stadt seiner Kindheit zurückgekehrt, das gepflegte Kapstadt der reichen Weißen. Doch sein luxuriöses Leben wird zum Albtraum, als seine vierjährige Tochter stirbt und Expolizist Vernon Saul teuflischen Nutzen aus der Tragödie zieht. Bald läuft Exley Gefahr, nicht nur seine Familie, sondern auch sich selbst zu verlieren.
Als die kleine Sunny vor dem Haus ihrer Eltern ertrinkt, raucht ihr Vater gerade einen Joint, während ihre Mutter sich mit ihrem Liebhaber in der Küche vergnügt. Nur Vernon Saul, eine verwundete, aber gefährliche Seele, bekommt mit, was am Strand vor sich geht. Doch er greift nicht ein. Der ehemalige Polizist aus den Elendsvierteln von Kapstadt ist für seine Skrupellosigkeit und Brutalität bekannt. Inzwischen arbeitet er für eine Sicherheitsfirma und dreht in den Bezirken der Reichen seine Runden. Das Gefühl von Macht ist das Einzige, was Saul antreibt. Und er hat Macht - über Dawn, eine drogensüchtige Prostituierte, die er erpresst, über seine Mutter, die er in ihrem eigenen Haus wie eine Sklavin hält, und über Nick Exley, der kurz nach Sunnys Tod eine Tat begeht, die alles auf den Kopf stellt. Als die kleine Sunny vor dem Haus ihrer Eltern ertrinkt, raucht ihr Vater gerade einen Joint, während ihre Mutter sich mit ihrem Liebhaber in der Küche vergnügt. Nur Vernon Saul, eine verwundete, aber gefährliche Seele, bekommt mit, was am Strand vor sich geht. Doch er greift nicht ein. Der ehemalige Polizist aus den Elendsvierteln von Kapstadt ist für seine Skrupellosigkeit und Brutalität bekannt. Inzwischen arbeitet er für eine Sicherheitsfirma und dreht in den Bezirken der Reichen seine Runden. Das Gefühl von Macht ist das Einzige, was Saul antreibt. Und er hat Macht - über Dawn, eine drogensüchtige Prostituierte, die er erpresst, über seine Mutter, die er in ihrem eigenen Haus wie eine Sklavin hält, und über Nick Exley, der kurz nach Sunnys Tod eine Tat begeht, die alles auf den Kopf stellt.
Portrait
Roger Smith, 1960 in Johannesburg geboren, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent, lebt und arbeitet in Kapstadt. Während der südafrikanischen Apartheidjahre hat er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv gegründet. Daraus ist eine Reihe von wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervorgegangen. Sein Debüt »Kap der Finsternis« aus dem Jahr 2009 war ein großer internationaler Erfolg und wird in Hollywood verfilmt. 2010 erschien »Blutiges Erwachen«, beide Bücher standen wochenlang auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 380
Erscheinungsdatum 24.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-50132-2
Verlag Tropen
Maße (L/B/H) 216/149/32 mm
Gewicht 564
Originaltitel Capture
Auflage 1. Auflage
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20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Schuld und Sühne 2.0. oder: Kapstadt Noir
von einer Kundin/einem Kunden am 13.11.2012

Zerrissene Gestalten mit verwundeten Seelen vor düsterem Hintergrund...et voila: ein neuer Roger Smith, literarischer Schwarzgurtträger in der Klasse 'Roman Noir'. Albtraumartig entwickelt Smith eine Geschichte von Schuld und Sühne. Kain und Abel. Nick Exley und Vernon Saul in 'Warten auf Godot'. Wobei Godot in diesem Roman vielleicht als die Sehnsucht... Zerrissene Gestalten mit verwundeten Seelen vor düsterem Hintergrund...et voila: ein neuer Roger Smith, literarischer Schwarzgurtträger in der Klasse 'Roman Noir'. Albtraumartig entwickelt Smith eine Geschichte von Schuld und Sühne. Kain und Abel. Nick Exley und Vernon Saul in 'Warten auf Godot'. Wobei Godot in diesem Roman vielleicht als die Sehnsucht nach dem Unmöglichen beschrieben werden kann, - dem Glück. "Hinunter in Richtung des lockenden Meeres und des leeren seelenlosen Hauses. Hinunter in Richtung des total durchgeknallten Wahnsinns." Und so ist die ganze Geschichte eine sogartige Abwärtsspirale in die Untiefen des menschlichen Wesens. Eine Reise ins Herz der Finsternis. Die Frage nach Gut und Böse verliert sich im menschlich luftleeren Raum, - wären da nicht Dawn, ExProstituierte und ihre Tochter Brittany, die einzig positiv besetzten Figuren. Und so kommt, was man von Roger Smith bisher nicht kannte, das Unmögliche: die Aussicht auf ein Happy End. Ob dieses eine Zukunft hat, wissen wir nicht. Wie immer. Trocken, staubtrocken schwingt Smith seinen literarischen Baseballschläger. Homerun. Der vierte.

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Schuld, Vergebung und Liebe in Kapstadt
von einer Kundin/einem Kunden am 02.11.2012

Das hat Roger Smith noch nie gewagt: Neben den von ihm bereits bekannten detaillierten Schilderungen des kriminellen Lebens Südafrikas erzählt er diesmal auch von Schuld, Vergebung und der Liebe. Neben dem reichlich grausamen Plot mit all seinen blutigen Volten variiert er das Pretty-Woman-Motiv und gewinnt seinem Roman diesmal fast... Das hat Roger Smith noch nie gewagt: Neben den von ihm bereits bekannten detaillierten Schilderungen des kriminellen Lebens Südafrikas erzählt er diesmal auch von Schuld, Vergebung und der Liebe. Neben dem reichlich grausamen Plot mit all seinen blutigen Volten variiert er das Pretty-Woman-Motiv und gewinnt seinem Roman diesmal fast zwischenmenschliche Tiefe ab. „Stiller Tod“ erzählt von der dysfunktionalen Familie Exley, deren Tocher Sunny ertrinkt, während die Mutter in der Küche mit dem Liebhaber zu Gange ist, während Sunnys Vater Nick auf der Terasse Drogen konsumiert. Dies wäre als Schicksal tieftraurig und bestürzend, würde der ehemalige Cop Vernon Saul nicht teuflischen Nutzen aus der Tragödie ziehen. Dieser beobachtet in seiner Funktion als Wachmann die tödlichen Geschehnisse im Hause Exley und beginnt einen diabolischen Plot in die Tat umzusetzen. Allmählich erschleicht er sich Nicks Vertrauen und verstrickt in ihn in ein Netz aus Schuld und Abhängigkeit, das für ihn schon bald tödliche Konsequenzen bereithält. Sonderlich viel Neues beinhaltet „Stiller Tod“ nicht. Die Motive sind weitestgehend aus den drei Vorgängerromanen bekannt, doch wie oben erwähnt wagt Smith in seinem neuen Thriller auch ein Novum. Zum einen spielt der Roman fast durchgängig in Kapstadt und widmet sich nur dem kriminellen Leben der Hauptstadt anstelle ein Panorama Südafrikas zu zeichnen. Und zum zweiten verzichtet der Südafrikaner zumindest auf den ersten hundertfünfzig Seiten auf brutale Handlung in der Gegenwart. Zwar sind die Rückblenden, die die Geschichten und Schicksale der Protagonisten schildern, gewohnt blutrote Snapshots und in ihrer Intensität manchmal kaum zu ertragen, dennoch passiert zunächst nicht viel. Anstelle von übermäßiger Gewalt setzt Smith lieber seinen Fokus auf die Familie Exley und den Wachmann Vernon Saul und zeigt, wie der Tod von Exleys Tochter sämtliche Strukturen auflöst. Er zeigt, wie die Ehepartner am Tod ihres Kindes zerbrechen und wie Saul unerbittlich an seinem Netz aus Erpressung und Gefälligkeiten webt. Diese Handlungsarmut überrascht für Smith'sche Verhältnisse, da man aus den anderen Büchern eine Beschleunigung von null auf hundert auf wenigen Seiten gewöhnt ist. Hier ist alles anders, doch keinesfalls schlechter. Seine im brutalen Präsens vorantreibende Story gebraucht blutige Metaphern, die dem Leser an manchen Stellen auch zuviel des Guten sein könnten. Der Mond leuchtet über dem Meer wie ein Suchscheinwerfer, die Augen fühlen sich an, als hätte jemand Glasscherben dahinter gestreut, Möwen fliegen wie Schrapnelle. Diese Gewaltprosa kann stören, unzweifelhaft fasziniert sie aber auch. Aufgefangen wird die brutale Klarheit und Explizität in „Stiller Tod“ durch das subtile Einfließen einer Liebesgeschichte, die wie ein Lichtstrahl die Nachtschwärze Kapstadts durchbricht. Zwar ist die Geschichte in ihrer Entwicklung kaum glaubwürdig, dennoch ist „Stiller Tod“ in seiner Gänze ein atemraubend verdichtetes Kapstadt-Gemälde noir!

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Nichts für Zartbesaitete
von einer Kundin/einem Kunden am 11.11.2012

"Die Wahrheit ist, dass Südafrika unglaublich brutal ist. Nicht nur gibt es eine Menge Verbrechen, es ist auch die Art von Verbrechen: Der Grad von Brutalität ist hier ganz außergewöhnlich.", sagt Roger Smith in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. Und so schont er seine LeserInnen nicht. Seine Beschreibung... "Die Wahrheit ist, dass Südafrika unglaublich brutal ist. Nicht nur gibt es eine Menge Verbrechen, es ist auch die Art von Verbrechen: Der Grad von Brutalität ist hier ganz außergewöhnlich.", sagt Roger Smith in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau. Und so schont er seine LeserInnen nicht. Seine Beschreibung der Opfer, die selbst zu Tätern werden, die Gewalt, der sie ausgesetzt sind und die sie gnadenlos weitergeben, ist für die LeserInnen oft schwer auszuhalten. Dennoch: "Stiller Tod" ist ein grandioser Thriller, der von der ersten Seite an fesselt und nicht mehr losläßt.

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