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Stadt der Intrigen

Thriller

(3)
Der Weg zur Macht ist mit Lügen gepflastert
Washington, D.C. – Stadt der Macht, Stadt der Intrigen. In der von Männern beherrschten Nachrichtenwelt hat es Virginia Knightly als Fernsehjournalistin bis fast nach ganz oben geschafft. Sie ist talentiert, ehrgeizig, und sie hat eine Gabe: Wenn sie ein Bild einmal vor Augen hatte, vergisst sie es nie wieder. Als ihr das Foto einer verschwundenen Frau auf den Schreibtisch gelegt wird, weiß sie, dass sie diese schon einmal gesehen hat. Nur wo? Virginia beginnt zu recherchieren. Noch ahnt sie nicht, dass sie sich in Machtspiele verwickelt, die bis in die höchsten Ränge reichen – und die auch ihr Leben bedrohen.
Rezension
»Christina Kovac hat zahlreiche Wendungen in ihre Geschichte eingebaut und hält so den Spannungsbogen aufrecht.«
Portrait
Christina Kovac hat mehr als zwanzig Jahre als Produzentin und Redakteurin im Nachrichtenjournalismus gearbeitet, unter anderem für NBC News. Mit ihrer Familie lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. „Stadt der Intrigen“ ist ihr erster Thriller.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 416, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783641213848
Verlag Penguin Verlag
eBook
8,99
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Kundenbewertungen


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Viel Luft nach oben
von Krimisofa[dot]com am 19.04.2017

Medien haben neben Legislative, Judikative und Exekutive wohl die meiste Macht in einem Staat, nicht umsonst zählen sie in den westlichen Ländern zumindest inoffiziell zu den vier Säulen der Demokratie; sie haben viel Einfluss auf das Leben aller, sie können Geschichten klein, aber auch ziemlich groß machen. Dass sie... Medien haben neben Legislative, Judikative und Exekutive wohl die meiste Macht in einem Staat, nicht umsonst zählen sie in den westlichen Ländern zumindest inoffiziell zu den vier Säulen der Demokratie; sie haben viel Einfluss auf das Leben aller, sie können Geschichten klein, aber auch ziemlich groß machen. Dass sie Geschichten groß machen können, zeigt uns Christina Kovac in ihrem Debütroman „Stadt der Intrigen“. Wir schlüpfen in die Rolle von Virginia Knightly, die Producerin bei einem TV-Sender in Washington D.C ist. Sie hat nicht nur eine beeindruckende Geschichte, die den American Way of Life gekonnt wiederspiegelt, nein, sie hat auch noch ein fotografisches Gedächtnis, was die Ausgangslage dieser Geschichte ist. Danach kommt gleich der oben beschriebene Macht-Aspekt, denn Knightly nutzt ihre Position beim Fernsehen, um eine scheinbar kleine Story ganz groß zu machen – ohne ihr wäre die vermisste Frau, um die es in dem Buch eigentlich geht, nur eine von 10.000 Menschen, die jedes Jahr in der US-Hauptstadt vermisst werden (Quelle: Buch). Am Ende des siebten Kapitels fragt sich Knightly: „Was zum Teufel geht mich das alles an?“ – tja, das hab ich mich zu diesem Zeitpunkt allerdings auch gefragt. Über Knightly selbst erfährt man nur nach und nach etwas, die restlichen Charaktere bleiben weitestgehend blass. Ben, ihr engster Arbeitskollege und Anchorman beim TV-Sender, zeichnet sich zum Beispiel dadurch aus, dass er ein unfassbarer Frauenheld ist und Stimmungsschwankungen Ende nie hat – er wird von allen anderen Charakteren noch am besten beschrieben. Was die Äußerlichkeiten der Charaktere betrifft, hält sich Kovac allerdings nicht zurück; was auch okay ist, aber die inneren Werte zählen dann aber  – vor allem in Büchern – doch etwas mehr. Christina Kovac hat selbst einen TV-Hintergrund; sie war bei NBC beschäftigt und kennt den Alltag genau, was sie auch sehr gut in die Geschichte einfließen lässt – ob sie sich beim Schreiben bewusst war, dass ihr Buch auch außerhalb der USA verkauft wird, dessen bin ich mir nicht sicher. Denn man stolpert beim Lesen über Abkürzungen und Begriffe, die man als Europäer nicht unbedingt kennt und die die Autorin entweder sehr spät oder gar nicht erklärt. Da müsste man schon das ein oder andere Mal Google bemühen. Die Geschichte selbst bleibt großteils oberflächlich, nur hin und wieder geht es etwas tiefer. Loyalität ist eines der wichtigsten Themen, was ich wiederum gut finde. Weniger gut finde ich die Beziehungskiste, in der immer wieder gekramt wird. Den Großteil des Publikums von Krimis und Thrillern (Frauen) wird das vermutlich gefallen – ich kann damit aber recht wenig anfangen. Der Showdown ist schon recht früh, weit bevor sich überhaupt ein Ende abzeichnet, aber noch früher kann man erahnen, wie er ablaufen wird – schade. Am Ende dieser Rezension muss ich noch über ein spezielles Problem schreiben, das ich mit dem Buch hatte; wobei ich nicht weiß, ob es an der deutschen Übersetzung, am eReader oder – und das glaube ich dann doch am ehesten – an der Autorin lag: es gibt in der schriftlichen Welt neben einigen anderen Satzzeichen Binde-, und Gedankenstriche, Bindestriche verbinden Wörter, wie zum Beispiel Radio-Moderatoren, Erste-Hilfe-Kasten oder ähnliche Konstrukte – Gedankenstriche symbolisieren eine kurze Pause im Satz (es gibt auch noch Gegenstriche und ähnliche Striche, deren Aufgaben ziemlich gleich sind), ein weiterer Unterschied ist der, dass es beim Bindestrich kein Leerzeichen zwischen Wort und Strich gibt, beim Gedankenstrich schon. Die Autorin jongliert scheinbar willkürlich mit den Binde- und Gedankenstrichen, da kommen dann Konstrukte wie TV – Journalist oder, ganz abenteuerlich, To-do – Liste heraus. Mich hat das anfangs ziemlich zur Weißglut gebracht, aber der Mensch gewöhnt sich bekanntlich an alles – ihr Lektor hätte das dennoch gerne anmerken können. Fazit: Für ein Debüt ist „Stadt der Intrigen“ okay, sonderlich berührt oder gepackt hat mich das Buch allerdings nicht, weil sich die Handlung ziemlich oberflächlich verhält.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Spannender Polit-Thriller...
von einer Kundin/einem Kunden aus Jüchen am 03.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

Eine scheinbar spurlos verschwundene Frau zieht die Aufmerksamkeit der Nachrichten-Producerin Virginia Knightly auf sich. Sie forscht nach und wittert eine große Story. Doch je weiter sie den Hinweisen nachgeht und je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für Virginia Knighty und ihr Team. Denn sie hat... Eine scheinbar spurlos verschwundene Frau zieht die Aufmerksamkeit der Nachrichten-Producerin Virginia Knightly auf sich. Sie forscht nach und wittert eine große Story. Doch je weiter sie den Hinweisen nachgeht und je näher sie der Wahrheit kommt, desto gefährlicher wird es für Virginia Knighty und ihr Team. Denn sie hat sich mit mächtigen Menschen angelegt, die ihre öffentliche Integrität mit allen Mitteln schützen wollen. Und letztlich bleibt dabei immer noch die Frage: Was geschah mit Evelyn Carney, der vermissten Person? Christina Kovac hat mit „Stadt der Intrigen“ nach ihrer langjährigen journalistischen Tätigkeit im Washingtoner Dunstkreis nun ihren ersten Polit-Thriller vorgelegt. Ein eher stilles und ruhiges Buch, das mit wenigen Action-Szenen auskommt, aber immerzu Spannung aufzubauen weiß. Packende Verläufe und manchmal auch dramatische Entwicklungen lassen die Geschichte zu einem extrem fesselnden Gesamtkonstrukt werden. Der Leser ist dabei immer mit den „Ermittelnden“ auf Augenhöhe, wird jedoch auch das ein oder andere Mal auf die falsche Fährte geschickt. Mir gefielen das Topic wie auch der allgemeine Aufbau des Thrillers sehr gut. Man kauft der Autorin den Polit-Thrill jederzeit ab, da die Inhalte sehr authentisch und reell wirken und auch die Protagonisten gut konzipiert sind. Der Schreibstil ist dabei sehr eingängig und flüssig lesbar. Einzig ein kurzer Nebenschauplatz schien mir überflüssig und im Gesamtrückblick nicht unbedingt stimmig. Ansonsten ist der Thriller aber definitiv eine runde Sache: spannend, mit vielen Eindrücken zu möglichen politischen und polizeilichen Machenschaften in den USA. Mich jedenfalls hat das Buch durchaus überrascht und auch überzeugen können. Absolut empfehlenswert, deshalb 5 Sterne.

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Starker Thriller mit schwacher Hauptfigur
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 12.07.2017
Bewertet: Taschenbuch

Einen gut recherchierten Thriller wie diesen habe ich lange nicht mehr gelesen. Die Autorin Christina Kovac hat lange Zeit als Produzentin und Redakteurin beim Fernsehen gearbeitet, entsprechend authentisch sind ihre Schilderungen des Alltags ihrer Protagonistin. Gerade bei einem Thriller, der in einem politischen Umfeld spielt, ist es wichtig, dass... Einen gut recherchierten Thriller wie diesen habe ich lange nicht mehr gelesen. Die Autorin Christina Kovac hat lange Zeit als Produzentin und Redakteurin beim Fernsehen gearbeitet, entsprechend authentisch sind ihre Schilderungen des Alltags ihrer Protagonistin. Gerade bei einem Thriller, der in einem politischen Umfeld spielt, ist es wichtig, dass der Laie das Gefühl bekommt, die Dinge könnten sich in der Realität ganz genauso abspielen. Das ist Kovac in ihrem Debüt gut gelungen. Das Buch startet langsam, denn obwohl die Hauptfigur Virginia gleich zu Beginn über das Bild der vermissten Frau stolpert, zeichnet sich zunächst nicht ab, welche Bedeutung ihr Verschwinden bekommen würde. Tatsächlich dauert es etwa bis zur Hälfte des Thrillers, bis sich den Helden die Größe dessen offenbart, womit sie es zu tun haben. Das ist realistisch gestrickt, da auch Menschen, die ihr täglich Brot mit politischem Journalismus verdienen, selten damit rechnen, in eine riesige Intrige zu stolpern. Die Art, wie Virginia zusammen mit ihren Kollegen Ben, Isaiah und anderen Informanten befragt und langsam das Puzzle zusammensetzt, baut ganz langsam, aber unaufhaltsam Spannung auf. Während auf der einen Seite die Ermittlungen zum Verschwinden der Frau voranschreiten, bekommen wir auch Einblicke in das Privatleben und das berufliche Umfeld der Personen. Auf der einen Seite entwickelt sich eine sehr vorsichtige, und genau deswegen realistische Liebesgeschichte zwischen Virginia und ihrem Kollegen, während gleichzeitig Personalkürzungen und betriebsinterne Intrigen allen Beteiligten das Leben schwer machen. Auch das Verhältnis der Journalisten zu ihren Quellen, seien es Zivilisten oder Polizeiangehörige, wird immer wieder beleuchtet. Als jemand, der selbst für verschiedene Zeitungen und Radios gearbeitet hat, kann ich bestätigen, dass Loyalität und Vertrauen zwischen Reportern und Informanten das Fundament jeglicher journalistischer Arbeit ist. Der ständige Kampf, eine Geschichte auf Basis präsentierbarer Fakten zu produzieren, und Quellen zu beschützen und bei der Stange zu halten, ist manchmal ein Spagat, der kaum machbar ist. Die Geschichte selbst ist solide dargestellt, realistisch insbesondere im Kontext von Washington, und entwickelt sich in einem angemessenen Tempo. Trotzdem konnte das Buch mich nicht überzeugen. Das Problem liegt bei dem Erzählstil: Wir haben es mit einer Ich-Erzählerin zu tun, das Buch wird konsequent ausschließlich aus der Perspektive von Virginia geschrieben. Paradoxerweise führt das dazu, dass Virginia ein oberflächlicher Charakter bleibt. Zwar bekommen wir immer wieder kurze Einblicke in ihren Hintergrund und ihre Kindheit, doch werden diese Pfade nicht wirklich weiter verfolgt und entwickeln keine Relevanz für ihren Charakter. So gut sie in ihrer Arbeit als Journalistin ist, bleiben die präsentierten Mängel ihres Charakters immer oberflächlich. Einige ihrer Entscheidungen sind für mich entsprechend nicht nachvollziehbar, insbesondere das Ende – welches ich hier nicht verraten werde – hat mich vollkommen sprachlos und ungläubig hinterlassen. In meinen Augen ist ihr Charakter nicht entwickelt genug, um sie wirklich verstehen zu können. Das ist schade, denn dieser Thriller lebt von den zwischenmenschlichen Beziehungen. Insbesondere in jenen Momenten, da es um verletzte Eitelkeiten und Affären geht, hat das Buch seine Stärken. Sogar die angedeutete Sexszene ist herausragend ausgeführt. Leider blieb Virginia immer kalt für mich, wenn ich mit Charakteren mit litt und um sie bangte, waren es immer die anderen, nicht sie selbst. Ich frage mich, ob eine andere Erzählperspektive, die erlaubt hätte, Virginia von außen zu sehen, der Geschichte geholfen hätte, die Hauptfigur tiefer zu gestalten. Fazit: Der Thriller „Stadt der Intrigen“ ist ein gelungenes Debüt von Christina Kovac. Die immer größer werdenden Kreise, welche die Intrige rund um das Verschwinden der Frau zieht, sind gekonnt inszeniert und bauen systematisch Spannung auf. Wir erhalten tiefe Einblicke in die Nachrichtenwelt und das politische System von Washington, wo anscheinend jeder seine ganz eigenen Motive hat. Leider bleibt die Hauptfigur Virginia Knightley bis zuletzt blass, so dass manche Entscheidungen und Entwicklungen nicht so nachvollziehbar und authentisch sind, wie sie sein sollten. Trotzdem konnte ich die Lektüre mehr als genießen.

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