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Silo

Roman

Silo 1

(47)
In einer feindlichen, zerstörten Umwelt gibt es nicht mehr viele Menschen. Sie haben sich in ein riesiges Silo unter der Erde geflüchtet. Um zu überleben, müssen sie die strengen Regeln des Silos befolgen. Aber einige Wenige tun das nicht. Sie sind gefährlich. Sie wagen es zu hoffen und zu träumen und stecken andere mit ihrer Hoffnung an. Ihre Strafe ist einfach und tödlich. Sie müssen nach draußen. Raus aus dem Silo. Juliette ist eine von ihnen. Vielleicht ist sie die Letzte.
Rezension
"Howey meißelt in jedem Kapitel die Persönlichkeit eines anderen Silo-Bewohners gekonnt heraus, seine Biografie unter der Erde, seine Antriebe, seine Ängste.", 05.08.2014
Portrait
Hugh Howey, Jahrgang 1975, verdiente sein Geld als Skipper, Bootsbauer, Dachdecker und Buchhändler, bevor er als Romanautor erfolgreich wurde. Mit seinem großen Endzeitthriller »Silo«, der als Erzählung angelegt war und so überwältigend viele Leser fand, dass schließlich, ein Roman daraus wurde, gelang ihm der internationale Durchbruch. Inzwischen verkaufte sich die Trilogie weltweit mehr als 3 Mio. mal. Hugh Howey lebt mit seiner Frau in Jupiter, Florida.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 10.06.2014
Serie Silo 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30503-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 192/122/38 mm
Gewicht 400
Originaltitel Wool
Übersetzer Johanna Nickel, Gaby Wurster
Verkaufsrang 33.721
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„Die letzten Überlebenden“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Seit Generationen leben die Menschen unter der Erde in einem Silo. Sie sind von der äußeren Welt abgeschnitten und haben eine eigene neue Gesellschaftsordnung erschaffen. Allerdings kann jeder die Welt draußen durch eine Scheibe sehen. Sie ist hoch toxisch und höchst tödlich. 3 Jahre nachdem seine Frau Allison freiwillig nach draußen Seit Generationen leben die Menschen unter der Erde in einem Silo. Sie sind von der äußeren Welt abgeschnitten und haben eine eigene neue Gesellschaftsordnung erschaffen. Allerdings kann jeder die Welt draußen durch eine Scheibe sehen. Sie ist hoch toxisch und höchst tödlich. 3 Jahre nachdem seine Frau Allison freiwillig nach draußen gegangen ist, kommt Sheriff Holston etwas auf die Spur. Anscheinend sind die Bilder der Luken nicht echt, sondern nur ein Bild das projiziert wird. Auch wenn es seinen sicheren Tod bedeutet, will er sehen was seine Frau gesehen hat und verlässt das Silo. Damit setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben aller Silo-Bewohner für immer verändert.
Das Thema Dystopie(=Vollendet, Silo, Tribute von Panem um nur einige zu nennen) scheint am deutschen Buchmarkt seinen Höhepunkt entgegenzusteuern, auch wenn das dystopische Element in dem einen oder anderen Blockbuster von Hollywood noch seinen Platz erkämpft hat und noch erkämpfen wird. Deswegen verwundert es mich nicht, dass Hugh Howey die Filmrechte bereits an 20th Century Fox verkauft hat. Dabei hatte aber der Autor einen ungewöhnlichen Karrierestart. Silo wurde von ihm ohne Verlag als eBook-Reihe konzipiert und veröffentlicht. Piper konnte sich für den deutschen Markt die Rechte sichern. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass gerade der Anfang für mich ein wenig schleppend und zu langatmig geraten war. Selbst die Charaktere gewinnen aber deutlich an Fahrt und als Leser fragt man sich unweigerlich, wie man selbst in so einem geschlossenen Kokon verhalten würde. Das Thema sehr gefangen genommen und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Das Ende hat mich echt überrascht und der Mix aus gut durchdachten Details und offenen Fragen hat mir sehr gut gefallen.

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Fesselnder Auftakt
von NiWa aus Euratsfeld am 01.10.2016

Die Menschen leben seit Generationen in einem Silo unter der Erde. Keiner weiß, warum sie sich einst von der Erdoberfläche zurückgezogen hat. Aber was, wenn alles nur eine große Lüge ist? Hugh Howey hat mit „Silo“ eine fesselnde Dystopie geschaffen, die meine Erwartungen weit übertroffen hat. Ein Silo, der hundert Stockwerke... Die Menschen leben seit Generationen in einem Silo unter der Erde. Keiner weiß, warum sie sich einst von der Erdoberfläche zurückgezogen hat. Aber was, wenn alles nur eine große Lüge ist? Hugh Howey hat mit „Silo“ eine fesselnde Dystopie geschaffen, die meine Erwartungen weit übertroffen hat. Ein Silo, der hundert Stockwerke in die Erde ragt, ist zum Zuhause der Menschheit geworden. Nur in der obersten Etage ist ihnen ein Blick nach draußen vergönnt und diese Aussicht muss regelmäßig gereinigt werden. Doch die Reinigung kommt einem Todesurteil gleich. In diesem ersten Band der Silo-Trilogie führt der Autor den Leser ins Leben im Silo ein. Man lernt das gesellschaftliche System und die Funktionsweise des Silos kennen. Aber man merkt schnell, dass sich niemand an den Untergang der Menschheit auf der Erde erinnern kann und auch keine Aufzeichnungen dazu vorhanden sind. Schon allein dadurch hat der Autor meine Neugier geweckt, weil ich natürlich unbedingt wissen wollte, welche Katastrophe die Menschen unter die Erde zwang. Noch mysteriöser und dadurch fesselnder ist das Geheimnis um den Ausblick im obersten Stock und der Aufwand, der betrieben wird, um es zu wahren. Hier wickelt der Autor seine Figuren und den Leser geschickt um den Finger, um ihn immer wieder auf eine falsche Fährt zu führen und lässt allesamt vor Überraschung nach Luft schnappen. Die Geschichte ist sehr gut aufgebaut, weil Hugh Howey dazu mehrere Perspektiven anhand der Figuren einsetzt. Als Protagonistin würde ich zwar Juliette Nichols bezeichnen, die sich durch ihre Neugier in Lebensgefahr begibt, allerdings gibt es vor ihrem Auftritt auch andere Charaktere, die den Hintergründen ihrer Existenz auf den Grund gehen möchten. Immer wenn man glaubt, es begriffen zu haben, wird man mit einem gewaltigen Irrtum konfrontiert und fängt wieder von vorne an. Der Autor hat nicht nur einen höchst interessanten dystopischen Rahmen geschaffen, sondern seine Geschichte in einer vollendeten Spannungsform zum Leben erweckt. Positiv anmerken möchte ich, dass die Figuren verschiedenen Altersgruppen entsprechen und es nicht die typische Besetzung aus Jugendlichen ist, die ihre Welt in die Revolution führt. Ganz im Gegenteil. Es liest sich sehr erwachsen und auch die Protagonistin Juliette Nichols zählt zu den wenigen Mittdreißigern, die man in diesem Genre trifft. Der Silo selbst ist ein geniales Meisterwerk, wie es mir bisher noch nie untergekommen ist. Technisch ausgereift, andrerseits mit einer mittelalterlich anmutenden Gesellschaft bestückt und von wirren Regeln geprägt, hat mich seine Beschreibung an jede einzelne Seite gefesselt, weil es so real und furchteinflößend wirkt. Meiner Meinung nach ist Hugh Howeys Trilogie-Auftakt „Silo“ eine der besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe, und ich denke, dass es vielen Genre-Freunden und Interessierten ähnlich ergehen wird. Absolut empfehlenswert! Die Silo-Trilogie: 1) Silo 2) Level 3) Exit

herausragende Dystopie, spannend von der ersten bis zur letzten Seite !
von Sandra W. am 08.03.2016

Inhalt : Juliette lebt im Silo zusammen mit hunderten anderen Menschen und arbeitet als Mechanikerin. Das Silo : Knapp 150 Stockwerke, auf denen ganz oben die Silochefetage ( Mayor und Sheriff ) untergebracht sind. Darunter folgt die IT, ganz unten sind die Mechaniker, dazwischen Versorgungstrakte, medizinische Abteilungen, Wohnungen etc. Die Erdoberfläche... Inhalt : Juliette lebt im Silo zusammen mit hunderten anderen Menschen und arbeitet als Mechanikerin. Das Silo : Knapp 150 Stockwerke, auf denen ganz oben die Silochefetage ( Mayor und Sheriff ) untergebracht sind. Darunter folgt die IT, ganz unten sind die Mechaniker, dazwischen Versorgungstrakte, medizinische Abteilungen, Wohnungen etc. Die Erdoberfläche ist seit hunderten von Jahren unbewohnbar. Das Silo ist der einzige Lebensraum für die übriggebliebenen Menschen. An der Oberfläche sind Kameras angebracht, die die Außenwelt zeigen – in den oberen Stockwerken werden die Außenbilder auf Leinwänden ins Innere übertragen. Zumindest ist dass die Wahrheit, die jeder kennt. Die einzigen Menschen, die an die Oberfläche gehen, sind Verbrecher und Verrückte. Als letzte Handlung, bevor sie an der vergifteten Luft ersticken, müssen Sie die Kameralinsen reinigen, damit die Siloinsassen weiterhin den Blick nach draußen „geniessen“ können. Warum das alle zum Tode Verurteilten noch freiwillig machen und nicht einfach davonlaufen – das weiß keiner. Als Sheriff Holston dahinterkommt, was seine Frau vor 3 Jahren bewogen hat, anscheinend durchzudrehen und sich freiwillig rausschicken zu lassen, beschließt er, dass er des Lebens im Silo müde ist, und folgt ihr nach. Da Juliette vor einigen Jahren sehr erfolgreich bei einer seiner Ermittlungen geholfen hat, soll sie ihm – gegen einige Widerstände – nachfolgen. Doch Juliette hat Feinde, die eigentlich jemand anders auf ihrem neuen Platz als Sheriff sehen wollen. Außerdem stellt Juliette unbequeme Fragen – der Abgang von Sheriff Holston lässt ihr keine Ruhe und sie stößt bei Ihren Recherchen auf Ungereimtheiten, die manche Mitbewohner mit viel Einfluss lieber im Dunklen lassen wollen. Und so steht Juliette eines Tages, bevor sie weiß, wie ihr geschieht, auf der anderen Seite der Schleuse…. Das Buch Die Idee, eine Dystopie zu schreiben, in der die Erdoberfläche verwüstet wurde und die letzten Menschen irgendwo eingepfercht leben und einer Lüge glauben, ist nicht neu. Tatsächlich habe ich schon einige Bücher gelesen, in denen sich die Grundszenarien wie dieses hier bis fast aufs Haar gleichen. ABER – aber, aber : SILO ist ein Meisterwerk und sticht aus allen gleichartigen Romanen heraus. Der Autor versteht es eine unglaubliche Spannung aufzubauen und immer wieder Wendungen zu vollbringen, mit denen keiner in dieser Form gerechnet hat. Immer wenn man denkt, man weiß schon wie es ausgeht, wird man wieder eines Besseren belehrt. Sehr detailliert beschrieben, entsteht das Silo richtiggehend plastisch vorm inneren Auge beim Lesen, man kann sich als Leser mit Haut und Haar in die beschriebenen Situationen der Protagonisten hineinversetzen, die ebenfalls sehr lebendig und anschaulich charakterisiert sind. Auch hat man es hier nicht, wie in so vielen ähnlichen Romanen, mit gerade erwachsen gewordenen Teenagern zu tun, sondern die Protagonisten sind gestandene Personen mittleren Alters – die Protagonistin Juliette ist Mitte 30 und viele andere wichtige Handelnde sind ebenfalls noch deutlich älter. Hier wird ein Querschnitt durch klassische „Typen“ gezogen – weshalb vermutlich auch fast jeder Leser hier „seine“ Person findet, mit der er oder sie sich besonders identifizieren kann. Silo ist der erste Band einer Trilogie. Da ich bereits den 2. Band, „Level“ bereits begonnen habe, kann ich auch hier schon versprechen, dass der Inhalt anders aufgebaut ist, als man es von einer „Fortsetzung“ erwarten würde…..und mich bereits nach den ersten 70 Seiten mindestens genauso fesselt wie „Silo“. Diese Dystopie ist wirklich zu Recht ein Bestseller und sticht aus Ihresgleichen durch vollendetes schriftstellerisches Können heraus – UNBEDINGT lesen, ihr werdet nicht mehr aufhören können.

Schöne neue Welt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2014

Wir befinden uns in der Zukunft. Oberhalb der Erdoberfläche gibt es kein Leben mehr. Das Volk wohnt im Silo, alles wird unter der Erde produziert und spielt sich dort ab. Kinder werden per Lotterie-Los zugeteilt und persönlicher Kontakt ist eingeschränkt, jede Email kostet Marken und das Essen wird zugeteilt.... Wir befinden uns in der Zukunft. Oberhalb der Erdoberfläche gibt es kein Leben mehr. Das Volk wohnt im Silo, alles wird unter der Erde produziert und spielt sich dort ab. Kinder werden per Lotterie-Los zugeteilt und persönlicher Kontakt ist eingeschränkt, jede Email kostet Marken und das Essen wird zugeteilt. So weit so gut ! Bis zu dem Zeitpunkt an dem das einzelne Individuum das System des Silos hinterfragt. Das wird als Hochverrat verstanden. Und hart bestraft! Ein grandioser SiFi-Roman, packend erzählt! Ich habe knapp zwei Nächte im „Silo“ verbracht und das hat sich gelohnt. Ein Buch nicht nur für Jungs !


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