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Sieben Minuten nach Mitternacht

Roman (ungekürzte Lesung)

(115)
Es ist sieben Minuten nach Mitternacht. Wie jede Nacht erwartet Conor bange den Alptraum, der ihn quält, seit seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt ist. Doch diese Nacht klopft etwas an sein Fenster und ruft seinen Namen: ein Wesen, das uralt ist und wild und weise - und das wie niemand sonst Conors Seele und seine geheimsten Ängste kennt.(Laufzeit: 4h 40)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Maria Furtwängler
Erscheinungsdatum 16.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783844507799
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 274 Minuten
Format & Qualität MP3, 274 Minuten
Übersetzer Bettina Abarbanell
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Buch über Trauer und loslassen“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Krems

Die Mutter des 11jährigen Conor ist unheilbar an Krebs erkrankt. In der Schule wird er gemobbt, seine Oma ist nicht gerade die Oma die man sich wünschen würde und sein Vater ist nach Amerika ausgewandert, wo er eine neue Familie gegründet hat. Conor versucht nun mithilfe eines Monsters, den nahen Tod seiner Mutter zu verdrängen.

Eine traurige und einfühlsame Geschichte über den Tod und den Mut loslassen zu können. Das Buch wird durch die großartigen Illustrationen noch einzigartiger.

Einfach empfehlenswert für Erwachsene und Jugendliche.

Die Mutter des 11jährigen Conor ist unheilbar an Krebs erkrankt. In der Schule wird er gemobbt, seine Oma ist nicht gerade die Oma die man sich wünschen würde und sein Vater ist nach Amerika ausgewandert, wo er eine neue Familie gegründet hat. Conor versucht nun mithilfe eines Monsters, den nahen Tod seiner Mutter zu verdrängen.

Eine traurige und einfühlsame Geschichte über den Tod und den Mut loslassen zu können. Das Buch wird durch die großartigen Illustrationen noch einzigartiger.

Einfach empfehlenswert für Erwachsene und Jugendliche.

„Manche Monster findet man unter keinem Bett“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Seit der Krebserkrankung seiner Mutter, wacht Conor jede Nacht aus einem Albtraum auf. Doch eines Nachts, sieben Minuten nach Mitternacht, ist der Grund für sein Wachwerden ein anderer. Er bekommt Besuch von einem furchterregenden Monster, dass ihm drei Geschichten erzählen will....

Einfühlsam, berührend, traurig, tragisch, ergreifend herzzerreißend und düster sind die Worte die mir zu diesem Buch einfallen. Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein hervorragendes Buch, das sich mit dem Sterben auseinandersetzt; wenn man in diesem Zusammenhang von einem hervorragend gemachten Buch sprechen darf. Es ist wohl ein arg schlimmer Schicksalsschlag, dass ausgerechnet die Autorin das Buch nicht mehr zu Ende schreiben konnte, da sie selbst einem Krebsleiden erlag. Es geht um das Gefühlschaos eines 13 jährigen Jungen der von der Gesellschaft, seinen Freunden und seiner Familie alleingelassen wird. Die düsteren Illustrationen verstärken das Gefühl der Ohnmacht, das Conor befällt. Jeder der einen ähnlichen Verlust ertragen hat, wird sich mit der Frage der Schuld, des Alleinseins und der Traurigkeit beschäftigt haben. Die eine oder andere Charaktereigenschaft erkennt man vielleicht in sich selber oder in anderen Mitmenschen wieder. Sieben Minuten nach Mitternacht, ist eine Geschichte die mich lange nach dem Lesen, noch beschäftigt und emotional berührt hat.
Seit der Krebserkrankung seiner Mutter, wacht Conor jede Nacht aus einem Albtraum auf. Doch eines Nachts, sieben Minuten nach Mitternacht, ist der Grund für sein Wachwerden ein anderer. Er bekommt Besuch von einem furchterregenden Monster, dass ihm drei Geschichten erzählen will....

Einfühlsam, berührend, traurig, tragisch, ergreifend herzzerreißend und düster sind die Worte die mir zu diesem Buch einfallen. Sieben Minuten nach Mitternacht ist ein hervorragendes Buch, das sich mit dem Sterben auseinandersetzt; wenn man in diesem Zusammenhang von einem hervorragend gemachten Buch sprechen darf. Es ist wohl ein arg schlimmer Schicksalsschlag, dass ausgerechnet die Autorin das Buch nicht mehr zu Ende schreiben konnte, da sie selbst einem Krebsleiden erlag. Es geht um das Gefühlschaos eines 13 jährigen Jungen der von der Gesellschaft, seinen Freunden und seiner Familie alleingelassen wird. Die düsteren Illustrationen verstärken das Gefühl der Ohnmacht, das Conor befällt. Jeder der einen ähnlichen Verlust ertragen hat, wird sich mit der Frage der Schuld, des Alleinseins und der Traurigkeit beschäftigt haben. Die eine oder andere Charaktereigenschaft erkennt man vielleicht in sich selber oder in anderen Mitmenschen wieder. Sieben Minuten nach Mitternacht, ist eine Geschichte die mich lange nach dem Lesen, noch beschäftigt und emotional berührt hat.

„Erschütternd“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

Die Geschichte von Conor, dessen Mutter nach einer Krebserkrankung im Sterben liegt, hat mich tief berührt. Die Emotionen des Jungen, Wut, Angst, Trauer und Verzweiflung, werden sehr einfühlsam beschrieben. Unterstrichen wird das alles noch durch die düsteren Illustrationen. Conor (und der Leser) wird mit der brutalen Wahrheit konfrontiert, dass nicht alle Geschichten ein gutes Ende nehmen können. Trotzdem habe ich die Art und Weise, wie dieses schwere Thema behandelt wurde, als richtig und wahr empfunden. Tief berührend und sehr lesenswert! Die Geschichte von Conor, dessen Mutter nach einer Krebserkrankung im Sterben liegt, hat mich tief berührt. Die Emotionen des Jungen, Wut, Angst, Trauer und Verzweiflung, werden sehr einfühlsam beschrieben. Unterstrichen wird das alles noch durch die düsteren Illustrationen. Conor (und der Leser) wird mit der brutalen Wahrheit konfrontiert, dass nicht alle Geschichten ein gutes Ende nehmen können. Trotzdem habe ich die Art und Weise, wie dieses schwere Thema behandelt wurde, als richtig und wahr empfunden. Tief berührend und sehr lesenswert!

„Sieben Minuten“

Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Ich habe mich ziemlich gesträubt dieses viel diskutierte Buch zu lesen. Aber einmal begonnen, ist es schwer wieder aufzuhören. Die Ahnung ist ein Monster, das Wissen ist ein Monster, die Angst ist ein Monster und das Monster ist auch Hilfe. Am Ende weiß das Conor, der Junge der um seine Mutter fürchtet. Eine sehr zu Herzen gehende Geschichte um das Leben Conor´s, das praktisch auf den Kopf gestellt wird. Lesenswert, mit tollen Illustrationen im Buch, die die Geschichte noch lebhafter gestaltet. auch im EBook. Ich habe mich ziemlich gesträubt dieses viel diskutierte Buch zu lesen. Aber einmal begonnen, ist es schwer wieder aufzuhören. Die Ahnung ist ein Monster, das Wissen ist ein Monster, die Angst ist ein Monster und das Monster ist auch Hilfe. Am Ende weiß das Conor, der Junge der um seine Mutter fürchtet. Eine sehr zu Herzen gehende Geschichte um das Leben Conor´s, das praktisch auf den Kopf gestellt wird. Lesenswert, mit tollen Illustrationen im Buch, die die Geschichte noch lebhafter gestaltet. auch im EBook.

„Kurz nach Mitternacht“

Lisa S., Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Es erscheint jeden Tag. Jeden Tag um sieben Minuten nach Mitternacht.
Als Conor eines Nachts aufwacht, bemerkt er zum ersten Mal das Monster vor seinem Fenster. Es erscheint in Form der großen Eibe, die schon seit er denken kann im Garten seiner Mutter steht. Die Eibe sucht ihn jeden Tag in seinen Träumen auf. Immer wieder hat er diese Albträume, seine Mutter droht abzustürzen. Ihre Hände reichen nach ihm, er versucht sie zu halten und zu sich zu ziehen, doch es gelingt ihm nicht, sie entgleiten ihm…..

Patrick Ness hat das unvollendete Skript der krebskranken Siobhan Dowd auf ihren Wunsch hin fertig gestellt und damit eine tolle, berührende und aufwühlende Geschichte geschaffen, die über einen Jungen erzählt der versucht mit der Krebskrankheit seiner Mutter umzugehen und sich schlussendlich seinen Ängsten stellt und lernt sie, so schwer es auch fällt, loszulassen.
Toll geschrieben! Großartig illustriert! Berührend bis zum Schluss und darüber hinaus.
Es erscheint jeden Tag. Jeden Tag um sieben Minuten nach Mitternacht.
Als Conor eines Nachts aufwacht, bemerkt er zum ersten Mal das Monster vor seinem Fenster. Es erscheint in Form der großen Eibe, die schon seit er denken kann im Garten seiner Mutter steht. Die Eibe sucht ihn jeden Tag in seinen Träumen auf. Immer wieder hat er diese Albträume, seine Mutter droht abzustürzen. Ihre Hände reichen nach ihm, er versucht sie zu halten und zu sich zu ziehen, doch es gelingt ihm nicht, sie entgleiten ihm…..

Patrick Ness hat das unvollendete Skript der krebskranken Siobhan Dowd auf ihren Wunsch hin fertig gestellt und damit eine tolle, berührende und aufwühlende Geschichte geschaffen, die über einen Jungen erzählt der versucht mit der Krebskrankheit seiner Mutter umzugehen und sich schlussendlich seinen Ängsten stellt und lernt sie, so schwer es auch fällt, loszulassen.
Toll geschrieben! Großartig illustriert! Berührend bis zum Schluss und darüber hinaus.

„Geschichten des Lebens“

Lisa Gfällner, Thalia-Buchhandlung Linz

Connor ist 13 Jahre alt, seine Eltern sind geschieden und seine Mutter ist schwer krebskrank. Jede Nacht hat er denselben Traum. Seine Mutter steht an einer Klippe und fällt. Connor erreicht sie nur knapp, doch seine Kraft reicht nicht aus um sie hochzuziehen. In dem Moment in dem sie fällt, wacht er schweißgebadet auf. Eines Nachts, nach dem er diesen Albtraum erneut durchleben musste, um Punkt sieben Minuten nach Mitternacht, bewegt sich die alte Eiche, die er von seinem Fenster aus sehen kann, zu seinem Fenster. Sie erklärt, dass sie nun weitere Nächte zu Connor kommen würde, um ihm 3 Geschichten des Lebens zu erzählen und in der letzten Nacht, soll Connor seine Geschichte erläutern.
Den die Eiche ist das Leben selbst, und sie will Connor lehren, loszulassen.
Ein wirklich berührendes Buch, das mit stimmigen schwarz-weiß Bilder illustriert wurde. Man begleitet Connor durch sein Leiden und lernt mit ihm, dass es manchmal besser ist loszulassen und die Wahrheit zu akzeptieren. Es lässt einen einfach nicht mehr los, vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin selbst ihrem schweren Krebsleiden erlag.
Connor ist 13 Jahre alt, seine Eltern sind geschieden und seine Mutter ist schwer krebskrank. Jede Nacht hat er denselben Traum. Seine Mutter steht an einer Klippe und fällt. Connor erreicht sie nur knapp, doch seine Kraft reicht nicht aus um sie hochzuziehen. In dem Moment in dem sie fällt, wacht er schweißgebadet auf. Eines Nachts, nach dem er diesen Albtraum erneut durchleben musste, um Punkt sieben Minuten nach Mitternacht, bewegt sich die alte Eiche, die er von seinem Fenster aus sehen kann, zu seinem Fenster. Sie erklärt, dass sie nun weitere Nächte zu Connor kommen würde, um ihm 3 Geschichten des Lebens zu erzählen und in der letzten Nacht, soll Connor seine Geschichte erläutern.
Den die Eiche ist das Leben selbst, und sie will Connor lehren, loszulassen.
Ein wirklich berührendes Buch, das mit stimmigen schwarz-weiß Bilder illustriert wurde. Man begleitet Connor durch sein Leiden und lernt mit ihm, dass es manchmal besser ist loszulassen und die Wahrheit zu akzeptieren. Es lässt einen einfach nicht mehr los, vor allem wenn man bedenkt, dass die Autorin selbst ihrem schweren Krebsleiden erlag.

„Unglaublich berührend“

Barbara Sitter, Thalia-Buchhandlung Wien

Patrick Ness hat es geschafft, trotz des Todes seiner Coautorin Siobhan Dowd ein sehr beeindruckendes, einfühlsames Buch zu schreiben. Besonders außergewöhnlich sind die Illustrationen, die alles in den Schatten stellen, was ich bisher in einem Kinderbuch an Kunst gesehen habe! So beeindruckende, berrührende und so finster wahrheitsgetreue Zeichnungen findet man selten! Diese Buch ist sofort auf den ersten Platz meiner Lieblingsbücher gelandet.

Aber Achtung: Es kann zu Tränen rühren!
Patrick Ness hat es geschafft, trotz des Todes seiner Coautorin Siobhan Dowd ein sehr beeindruckendes, einfühlsames Buch zu schreiben. Besonders außergewöhnlich sind die Illustrationen, die alles in den Schatten stellen, was ich bisher in einem Kinderbuch an Kunst gesehen habe! So beeindruckende, berrührende und so finster wahrheitsgetreue Zeichnungen findet man selten! Diese Buch ist sofort auf den ersten Platz meiner Lieblingsbücher gelandet.

Aber Achtung: Es kann zu Tränen rühren!

„Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich“

Lisa Tritscher, Thalia-Buchhandlung Wien

Patrick Ness hat nach dem Tod von Siobhan Dowd ein sehr berührendes Buch verfasst, das für alle lesenswert ist - egal, ob man mit dem vorgegebenen Thema gerade konfrontiert wird oder nicht.
Patrick Ness hat nach dem Tod von Siobhan Dowd ein sehr berührendes Buch verfasst, das für alle lesenswert ist - egal, ob man mit dem vorgegebenen Thema gerade konfrontiert wird oder nicht.

„Loslassen, die er über alles liebt“

Brigitte Schuster, Thalia-Buchhandlung Wr. Neustadt

Wir müssen die,
die wir lieben,
manchmal
gehen lassen,
um sie im Herzen
zu behalten.

Die Autorin Siobhan Dowd ist bei den Vorbereitungen zu diesem Buch an Krebs gestorben. Patrick Ness hat daraus ein sehr einfühlsames Buch gemacht.

Conor ist 13 Jahre alt und liebt seine Mutter. Seit einiger Zeit kämpft sie gegen ihre Krebserkrankung. Er ist sicher, und voller Hoffnung, dass seine Mutter wieder gesund wird.
Jede Nacht hat er sieben Minuten nach Mitternacht einen Albtraum. Darf er seine Mutter loslassen, die er über alles liebt?
Wir müssen die,
die wir lieben,
manchmal
gehen lassen,
um sie im Herzen
zu behalten.

Die Autorin Siobhan Dowd ist bei den Vorbereitungen zu diesem Buch an Krebs gestorben. Patrick Ness hat daraus ein sehr einfühlsames Buch gemacht.

Conor ist 13 Jahre alt und liebt seine Mutter. Seit einiger Zeit kämpft sie gegen ihre Krebserkrankung. Er ist sicher, und voller Hoffnung, dass seine Mutter wieder gesund wird.
Jede Nacht hat er sieben Minuten nach Mitternacht einen Albtraum. Darf er seine Mutter loslassen, die er über alles liebt?

„Wut, Trauer und Tod“

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Patrick Ness erzählt einfühlsam und überzeugend die Geschichte von Conor. Conor, dem 13jährigen Jungen, dessen schlimmste Träume sich bewahrheiten und dessen Leben sich scheinbar zu einem einzigen Albtraum entwickelt.

Als seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt, bricht die Welt für ihn zusammen. In der Schule wird er gemobbt, mit seiner besten Freundin zerstreitet er sich, mit seiner Großmutter versteht er sich sowieso überhaupt nicht und sein nach Amerika emigrierter Vater "kann" ihn auch nicht zu sich nehmen. In dieser schwierigen Zeit scheint ihm nur das uralte Monster beizustehen.

Conors Verzweiflung verwandelt sich langsam in Wut. Ist er etwa selbst schuld daran, dass sein Leben zum Albtraum mutiert oder ist es nicht doch die Schuld der anderen? Conor wird von Selbstzweifeln geplagt, die Hoffnung, dass seine Mutter wieder gesund wird, gibt er aber nie auf.

Das Buch behandelt in schonungsloser Weise das Thema Tod. Die Geschichte zeigt dem Leser wie die Menschen versagen oder scheinbar versagen, weil sie - mit dem Tod konfrontiert - hoffnungslos überfordert sind und dem Unvermeidbaren ohnmächtig gegenüberstehen.

Wie Conors Geschichte ausgeht möchte ich hier nicht verraten. Das Buch ist geeignet für Kinder ab ca. 10 Jahren, aber ich empfehle unbedingt, dass auch ein Elternteil das Buch liest und es dann mit dem Kind bespricht. Das Lesen lohnt sich auch für Jugendliche und Erwachsene, denn dies ist garantiert keine Geschichte, die der Leser schnell vergessen wird.
Patrick Ness erzählt einfühlsam und überzeugend die Geschichte von Conor. Conor, dem 13jährigen Jungen, dessen schlimmste Träume sich bewahrheiten und dessen Leben sich scheinbar zu einem einzigen Albtraum entwickelt.

Als seine Mutter unheilbar an Krebs erkrankt, bricht die Welt für ihn zusammen. In der Schule wird er gemobbt, mit seiner besten Freundin zerstreitet er sich, mit seiner Großmutter versteht er sich sowieso überhaupt nicht und sein nach Amerika emigrierter Vater "kann" ihn auch nicht zu sich nehmen. In dieser schwierigen Zeit scheint ihm nur das uralte Monster beizustehen.

Conors Verzweiflung verwandelt sich langsam in Wut. Ist er etwa selbst schuld daran, dass sein Leben zum Albtraum mutiert oder ist es nicht doch die Schuld der anderen? Conor wird von Selbstzweifeln geplagt, die Hoffnung, dass seine Mutter wieder gesund wird, gibt er aber nie auf.

Das Buch behandelt in schonungsloser Weise das Thema Tod. Die Geschichte zeigt dem Leser wie die Menschen versagen oder scheinbar versagen, weil sie - mit dem Tod konfrontiert - hoffnungslos überfordert sind und dem Unvermeidbaren ohnmächtig gegenüberstehen.

Wie Conors Geschichte ausgeht möchte ich hier nicht verraten. Das Buch ist geeignet für Kinder ab ca. 10 Jahren, aber ich empfehle unbedingt, dass auch ein Elternteil das Buch liest und es dann mit dem Kind bespricht. Das Lesen lohnt sich auch für Jugendliche und Erwachsene, denn dies ist garantiert keine Geschichte, die der Leser schnell vergessen wird.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
115 Bewertungen
Übersicht
99
14
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2018
Bewertet: anderes Format

Ein schönes aber auch trauriges Buch über einen Jungen dessen Mutter krank ist. Und ein Monster das der weltbeste Tröster und Albtraum zugleich ist.

Taschentücher bereit halten
von meggie aus Mertesheim am 01.05.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Conor ist 13 Jahre alt und glaubt nicht mehr an Monster. Allein vor seinen Albträumen fürchtet er sich. Und diese kommen jede Nacht, seit seine Mutter schwer erkrankt ist. Als um sieben Minuten nach Mitternacht jedoch ein Monster bei Conor auftaucht und ihm mit Geschichten seine Weisheit vermittelt will,... Conor ist 13 Jahre alt und glaubt nicht mehr an Monster. Allein vor seinen Albträumen fürchtet er sich. Und diese kommen jede Nacht, seit seine Mutter schwer erkrankt ist. Als um sieben Minuten nach Mitternacht jedoch ein Monster bei Conor auftaucht und ihm mit Geschichten seine Weisheit vermittelt will, weiß Conor, dass der Schmerz, der in ihm wohnt, etwas Gefährliches von ihm abverlangt. Doch was, muss er erst herausfinden. Wenn man sich auf diese Geschichte einlässt, muss man darauf gefasst sein, dass die Emotionen über einen hereinbrechen. Bei mir war es so, denn was Conor in seinem jungen Alter erleben muss, sollte nicht sein. Die Mutter schwerkrank, muss Conor zu früh erwachsen werden. Wenn es seiner Mutter sehr schlecht geht, kümmert er sich um den Haushalt, macht sich und seiner Mutter essen. Regelmäßig geht er in die Schule und macht seine Hausaufgaben. Begleitet wird er dabei von neugierigen Blicken und Fragen von Schülern und Lehrern. Doch Conor gibt sich tapfer. Schon allein dies hat mich unheimlich traurig gemacht, weil Conor, so tapfer und mutig er sich gibt, vollkommen auf sich gestellt ist. Er hat keinen, dem er sich anvertrauen kann, keinen, der ihm hilft, durch die Sache zu kommen. Sein Vater ist nach Amerika gezogen, seine Großmutter interessiert sich nur für ihren eigenen Schmerz. Doch dann taucht das Monster auf, sieben Minuten nach Mitternacht. Und Conor hat keine Angst. Sondern nur Fragen, die ihm leider noch nicht beantwortet werden. Der Autor hat einen wunderbaren Schreibstil, so dass man sich mitten in der Geschichte befindet und auch mitleidet. Ich hätte Conor so gerne in den Arm genommen und ihm gesagt, dass alles gut wird. Dass er weiter tapfer sein und auch seine Gefühle zulassen soll. Dass er noch Kind sein soll. Dass er alles so toll macht und sich wunderbar um seine Mutter kümmert. Doch leider kann ich dies nicht, deshalb konnte ich ihn nur begleiten auf seinem Weg. Unendlich traurig und mit vielen Emotionen gespickt erlebt man, wie sich Conor auf etwas vorbereitet, was sein Leben nachhaltig verändern wird. Der Autor erzählt mit einfühlsamen Worten Conors Geschichte. Dabei schont er aber den Leser nicht. Die Krankheit der Mutter steht immer im Vordergrund und durch den Einblick in Conors Gedankenwelt erfährt man auch von seinen Ängsten, die er nach außen nicht richtig preis gibt. Die Charaktere haben entsprechend des Themas auch viel Tiefe. Ebenso das Monster, das Conor erscheint. Es wirkt furchteinflößend, entwickelt sich dann jedoch ganz anders als gedacht. Die Geschichte ist unendlich traurig. Und gleichzeitig wunderschön. Das Ende ist von vornherein bekannt, und doch ist es bitter, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Die Illustrationen im Buch sind noch mal das Tüpfelchen auf dem I. Denn sie unterstreichen die Geschichte auf eindrucksvolle Weise. Den zugehörigen Film habe ich noch nicht sehen können und ich bin mir auch noch nicht sicher, ob ich diesen sehen möchte. Wenn beim Buch schon solche Emotionen hochkommen, dann will ich nicht wissen, was laufende Bilder bewirken können. Fazit: Taschentücher bereit halten.

Eine überwältigende Geschichte über Tod, Trauer, Verlust und Ängste
von Ricarda Heeskens am 23.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt Der 13jährige Conor O'Malley lebt alleine mit seiner krebskranken Mutter. Eines Nachts wird er um 00:07 von einer Stimme, die seinen Namen ruft, aus einem ihm wohlbekannten Albtraum, geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Besitzer der Stimme und trifft auf ein Monster in Form der Eibe,... Inhalt Der 13jährige Conor O'Malley lebt alleine mit seiner krebskranken Mutter. Eines Nachts wird er um 00:07 von einer Stimme, die seinen Namen ruft, aus einem ihm wohlbekannten Albtraum, geweckt. Er macht sich auf die Suche nach dem Besitzer der Stimme und trifft auf ein Monster in Form der Eibe, die in dem Garten seiner Mutter steht. Das Monster verspricht ihm, dass es ihm drei Geschichten erzählen wird, bevor Conor ihm eine vierte, seine Geschichte, erzählen wird. Meine Meinung "Geh weg", flüsterte Conor in die Dunkelheit seines Zimmers hinein, um den Albtraum zurückzudrängen und nicht zuzulassen, dass er ihm in die Wirklichkeit folgte". (S.14) Das Erste, was mir gleich zu Beginn des Buches aufgefallen ist, ist, dass es extrem atmosphärisch geschrieben ist. Jeder Satz, jeder Abschnitt, jedes Kapitel ist wie durchtränkt von Conors Gefühlen: von der Angst, seine Mutter zu verlieren; der Wut, die Conor angesichts seiner eigenen Hilflosigkeit verspürt; von der Einsamkeit, die Conor empfindet, seit seine Mitschüler von der Erkrankung seiner Mutter erfahren haben. Diese düstere, bleischwere Atmosphäre dieses Buches, die wunderbar untermalt wird von den in Schwarz, Weiß und Grautönen gehaltenen Illustrationen von Jim Kay, führt dazu, dass ich dieses Buch mit einer gewissen Beklemmung gelesen habe. Es war mir von Anfang an klar, wie dieses Buch enden würde und vor allem, dass es mich zu Tränen rühren würde. Aber ich habe nicht damit gerechnet, wie sehr es mich aus der Bahn werfen würde, wie intensiv ich Conors Emotionen nachempfinden würde, und wie stark beeindruckt es mich zurücklassen würde. Patrick Ness gelingt es, diese Gefühlsachterbahn, die jemand durchlebt, wenn ein geliebter Mensch an Krebs oder einer anderen tödlichen Erkrankung leidet, so authentisch, so intensiv und so berührend darzustellen, dass es mich als Leser regelrecht umgeworfen hat. Doch er stellt nicht nur die verschiedenen Emotionen dar, die Conor empfindet, sondern auch, welche Auswirkungen dieser starke Einschnitt in sein Leben auf sein Umfeld bzw auf die Beziehungen zu seiner Familie, seinen Freunden, seinen Mitschülern und Lehrern hat. "(...) und bevor der Tag halb herum war, schien es, als hätte sich eine Zone um ihn gebildet, ein Niemansland mit Conor in der Mitte, umgeben von Landminen, auf die keiner treten wollte. Mit einem Schlag hörten Mitschüler, die er für seine Freunde gehalten hatte, auf zu reden, wenn er dazukam (...). Er merkte, wie sie flüsterten, wenn er über die Flure ging oder beim Mittagessen saß. Selbst die Lehrer bekamen einen anderen Gesichtsausdruck, wenn er sich im Unterricht meldete." (S.80) Und dann ist da auch noch das Monster, das Conor nun immer öfter begegnet, und bei dem ich mich zunächst wie Conor selbst gefragt habe, was es mit seinen Geschichten denn nun eigentlich auf sich hat. Dabei stellt sich heraus, dass das Monster voller Weisheit steckt und für Conor noch eine entscheidende Rolle spielen wird. "Geschichten sind das Gefährlichste von der Welt, knurrte das Monster. Geschichten jagen, beißen und verfolgen dich." (S.47) "Du schreibst die Geschichte deines Lebens nicht mit Worten, sagte das Monster. Du schreibst sie mit Taten. Es ist nicht wichtig, was du denkst. Wichtig ist nur, was du tust." (S.204) Das Monster sorgt dafür, dass Conor sich mit seinem schlimmsten Albtraum, mit seinen geheimsten Gefühlen auseinandersetzt und es somit schafft, sich nicht selbst zu verlieren. Die letzten vierzig Seiten des Buches haben den Damm in mir zum Brechen gebracht und ich habe sie unter fließenden Tränen gelesen. Als ich das Buch beendet hatte, musste ich mir direkt ein neues schnappen um dieser tiefen Traurigkeit, die mich erfasst hatte, zu entkommen. Ich bin mir sicher, dass dieses Buch noch lange in mir nachhallen wird und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Wichtig ist, dass von diesem Buch eine gewaltige Triggergefahr besteht für alle, die grade den Verlust oder die unheilbare Erkrankung eines geliebten Menschen verarbeiten müssen. Dieses Buch ist überwältigend und so unfassbar traurig und gleichzeitig unglaublich schön und ermutigend, ich gebe ihm volle fünf Sterne.