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Sharpes Beute

Episode 5 (gekürzte Lesung)

Sharpe 5

(7)
Richard Sharpes Liebe hat in England ein unglückliches Ende gefunden, er hadert mit sich, der Armee - eigentlich mit allen. Auch bei den Rifles, der neuen Scharfschützen-Truppe, wird er nicht so eingesetzt, wie er sich das erhofft hatte. Doch alte Bekannte erinnern sich an ihn und so kommt es zu einem neuen Einsatz, dieses Mal in Dänemark. Frankreich würde sich gern die große dänische Flotte einverleiben, Britannien will das verhindern. Ein Agent wird nach Dänemark geschickt, Sharpe soll ihn begleiten und beschützen. Gold, Verrat, Kämpfe und eine Frau - Richard ist wieder in seinem Element.In dieser Episode wird erstmals der Einsatz der Rifles als Plänkler geschildert. Mit ihren Baker-Rifles haben sie eine weit größere Schussweite als mit den üblichen Musketen. Bei der Beschießung von Kopenhagen werden auch Raketen verwendet, die von Sir William Congreve entwicklet worden waren.Einen ganz kleinen Auftritt - beim Stehlen von Geflügel - hat Patrick Harper, der in den folgenden Episoden eine große Rolle spielen wird.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Thorsten Michaelis
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 27.05.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783863461454
Verlag Kuebler Verlag
Spieldauer 569 Minuten
Format & Qualität MP3, 569 Minuten, 442.96 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

„Von Freunden und Feinden“

Thomas Horvath, Thalia-Buchhandlung Linz, Lentia City

Sharpe frustriert von seiner neuen Tätigkeit als Quartiermeister für die Rifles und ständig benachteiligt von seinen Vorgesetzten spielt mit dem Gedanken die Armee zu verlassen. Um seinen neuen Anfang zu machen versucht er auf brutale Art zu Geld zu kommen. Das läuft nicht nach Plan und per Zufall trifft er einen alten Bekannten der ihn sogleich zu einem Undercovereinsatz in Dänemark überredet.
Dieser Angriff von 1807 ist oft vergessen weil er im Schatten von Nelsons Engagement von 1801 steht der nach wie vor als großer Sieg gefeiert wird. Vor diesem Hintergrund werden von Sharpe nicht nur alles abverlangt sondern auch seine Loyalität in Frage gestellt.
Sharpe frustriert von seiner neuen Tätigkeit als Quartiermeister für die Rifles und ständig benachteiligt von seinen Vorgesetzten spielt mit dem Gedanken die Armee zu verlassen. Um seinen neuen Anfang zu machen versucht er auf brutale Art zu Geld zu kommen. Das läuft nicht nach Plan und per Zufall trifft er einen alten Bekannten der ihn sogleich zu einem Undercovereinsatz in Dänemark überredet.
Dieser Angriff von 1807 ist oft vergessen weil er im Schatten von Nelsons Engagement von 1801 steht der nach wie vor als großer Sieg gefeiert wird. Vor diesem Hintergrund werden von Sharpe nicht nur alles abverlangt sondern auch seine Loyalität in Frage gestellt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
2
0
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016
Bewertet: anderes Format

Tolle Reihe für Fans von historischen Abenteuerroman. Männerbuch.

Verrat und Rache
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2013
Bewertet: Taschenbuch

1807. Seit zwei Jahren ist Richard Sharpe wieder in der englischen Heimat und das Glück hat sich von ihm abgewandt. Seine Geliebte ist tot, sein Reichtum dahin und seine militärische Karriere steckt fest. Während sein Regiment in die Schlacht zieht, bleibt er in der Kaserne zurück. Da tritt man... 1807. Seit zwei Jahren ist Richard Sharpe wieder in der englischen Heimat und das Glück hat sich von ihm abgewandt. Seine Geliebte ist tot, sein Reichtum dahin und seine militärische Karriere steckt fest. Während sein Regiment in die Schlacht zieht, bleibt er in der Kaserne zurück. Da tritt man mit einem geheimen Auftrag an ihn heran und Sharpe ergreift seine Chance: er begleitet einen Geheimdiplomaten, der mit viel Gold das Wohlwollen des dänischen Thronfolgers erkaufen soll. Doch kaum an Land, hintergeht der Gesandte Sharp, macht sich mit dem Gold davon und läuft zu den Dänen über (eigentlich sogar zu den Franzosen, wie sich später herausstellt). Sharpe ist auf sich gestellt, in einem Land, das er nicht kennt, und dessen Sprache er nicht spricht. Er nimmt Kontakt zu Verbindungsleuten auf und hofft auf Hilfe, die ihm jedoch zu Beginn verwehrt wird. Darüber hinaus steht die britische Invasion kurz bevor und so gerät Lieutnant Richard Sharpe in die Belagerung von Kopenhagen und die daraus resultierenden Kämpfe – doch ihn treibt ein persönliches Ziel zurück in die Stadt: Angst um neue Freunde und sein Sinnen auf Rache. +++ Erneut gerät Richard Sharpe, der Held dieser historischen Romanreihe, in eine der Schlachten der Napoleonischen Kriege. Doch diesmal ist es eine der vergessenen, die am Rande Europas – dabei aber nicht weniger blutig – ausgetragen wurde. Die Geschichte liest sich rasant und spannend und Autor Cornwell schildert erneut in allem Detailreichtum das blutige Kriegshandwerk, diesmal auch mit einem Blick auf die unbeteiligten und leidtragenden Zivilisten der Stadt Kopenhagen, die der hohen Politik geopfert werden. +++ Mit diesem Buch sind die von Bernard Cornwell nachgeschobenen ‚ersten’ Abenteuer von Richard Sharpe beendet. Er ist auf dem Kontinent angekommen und mit dem nächsten Band, der Wiederauflage von SHARPES AUFSTIEG, beginnt der spanische Landfeldzug und Sharpes langer Weg nach Waterloo. Es liegen noch viele Abenteuer vor uns. +++ Blutige Geheimmission!

Sharpe in Dänemark
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 04.04.2012
Bewertet: Taschenbuch

Der in England aufgrund der vielen toten Zivilisten in Vergessenheit geratene Angriff der Briten auf Kopenhagen im Jahre 1807 dient diesmal als Ausgangspunkt für Bernard Cornwells (auf Deutsch bisher) letzten militärhistorischen Roman. Und es wirkt ein bisschen so, als wären dem englischen Schriftsteller ein wenig die Ideen in Bezug... Der in England aufgrund der vielen toten Zivilisten in Vergessenheit geratene Angriff der Briten auf Kopenhagen im Jahre 1807 dient diesmal als Ausgangspunkt für Bernard Cornwells (auf Deutsch bisher) letzten militärhistorischen Roman. Und es wirkt ein bisschen so, als wären dem englischen Schriftsteller ein wenig die Ideen in Bezug auf einen möglichen geschichtlichen Handlungshintergrund ausgegangen. „Sharpes Beute“ liest sich bereits zu Beginn erstaunlich konstruiert, die sonstigen Stärken, wie der Aufbau einer landesspezifischen Atmosphäre, wollen diesmal nicht so recht auf den Leser überspringen. Während die Vorgänger, insbesondere die drei in Indien spielenden Bände, sich sehr lebensnah zeigten und auch neben den Schlachten für ein gewisses Flair sorgten, bleiben sowohl die Unterwelt Londons als auch letztlich Kopenhagen selbst irgendwie recht farblos. Dabei hätten besonders die dunklen Gassen von Londons Vororten, wo unser Held aufwuchs, viel Potenzial geboten, um Sharpes jetziges Verhalten näher zu erklären bzw. nachzuvollziehen. Stattdessen geht Cornwell immer wieder auf Sharpes Trauer und innere Zerrissenheit ein. Und auch wenn der Autor viele gute Eigenschaften sein Eigen nennt – die Schilderung menschlicher Gefühle oder zwischenmenschlicher Beziehungen gehört leider nicht dazu. Cornwell, der sich sonst strikt an das Aufbauschema „Kleines Gefecht-Affäre-Zwickmühle-Großes Gefecht“ hält, hat diesmal einen anderen Ansatz gewählt und so unter anderem den Verräter bereits direkt am Anfang enttarnt. Eine interessante Idee, aus der der Autor allerdings mehr hätte machen können und müssen. Stattdessen sorgt diese frühe Identifizierung nur dafür, dass das Buch auch im weiteren Verlauf eher wenig Überraschungen bereithält. Die Wendungen und Twists vorheriger Bände werden diesmal schmerzlich vermisst. Das macht den Plot, der eigentlich auch auf hundert Seiten weniger hätte erzählt werden können, besonders im Mittelteil extrem langatmig. Es fehlt der Geschichte an Substanz, um durchgängig zu unterhalten. Und das können dann auch ein paar kernige Sprüche und brisante Zweikämpfe nicht übertünchen. Wenn es dann wieder darum geht, zur Attacke zur blasen, nimmt Cornwells Buch an Fahrt auf. Die Schilderung der Bombardierung Kopenhagens gerät sehr plastisch und stimmungsvoll, deutet allerdings auch an, dass der englische Schriftsteller mit dem Geplänkel verfeindeter Armeen mehr anfangen kann, als mit der Vermittlung von Gräueltaten an einer zivilen Bevölkerung. Im Vergleich zur Schlacht von Assaye („Sharpes Sieg“) oder Trafalgar („Sharpes Trafalgar“) geraten die Bombeneinschläge sowie das durcheinander in den Gassen Kopenhagens doch irgendwie recht zahn- und einfallslos. „Einfallslos“ ist dann auch leider diesmal wieder die Übersetzung, welche (und das zieht sich ja traurigerweise durch die ganze Reihe) vor Schreibfehlern, unpassender Wortwahl und schlicht falscher Wiedergabe nur so strotzt. Das zudem manch ein Name im Verlauf des Buches in drei verschiedenen Versionen geschrieben wird, erhöht die Verwirrung beim Leser noch. Der Bastei Lübbe Verlag muss hier dringend nachbessern! Insgesamt ist „Sharpes Beute“ der bisher schwächste Band der Reihe, was wohl nicht zuletzt auch daran liegt, dass er als verbindendes Glied zwischen Sharpes Indien-Abenteuern und dem Feldzug gegen Napoleon konzipiert und dementsprechend inhaltlich gefüllt wurde. Für Cornwell-Fans ganz sicher kein Muss. Für Freunde der Sharpe-Reihe ein Band, den man auch getrost mal überspringen kann ohne Elementares verpasst zu haben.