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Selbstbetrachtungen

Halbleinen

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Von zeitlos klassischem Rang ist die Besinnung auf das richtige Handeln und das gute Leben, die der römische Kaiser Marc Aurel (121-180 n.Chr.) in seinen nahezu zweitausend Jahre alten Aufzeichnungen, den »Selbstgesprächen«, festgehalten hat. Sie dokumentieren die ständigen Selbstermahnungen des Herrschers, seine Bemühung, das Leben verantwortungsvoll und im Bewußtsein der conditio humana zu gestalten, und sein Mißtrauen gegenüber sich selbst, ob er den eigenen Grundsätzen auch genügt. Diese Grundsätze fußen auf der Überlieferung antiker Philosophie, zugleich sind sie voraussetzungslos zugänglich, weil sie die Grundfragen menschlicher Existenz erörtern. Sie sprechen eine Sprache der Suche, die ohne spekulative Ambition oder persönliche Ruhmsucht unternommen wird. Diese Suche wird seit Jahrhunderten als Zeugnis von Weisheit und als Wegweiser für ein gutes Leben geschätzt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86820-297-7
Verlag Nikol Verlagsges.mbH
Maße (L/B/H) 19,3/13/2,5 cm
Gewicht 314 g
Verkaufsrang 34.939
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gegen die sophistische Täuschung
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
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Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz... Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz zur Ersatzreligion erhoben. Es handelt sich um ein System, das auf einer abstoßenden Kultur des Vorgaukelns und der Spiegeleien basiert. Widerwärtiger Betrug und systematische Täuschungen haben gigantische Potemkinsche Dörfer geschaffen, deren hohle Fassaden in der heutigen Weltwirtschafts- und weltpolitischen Krise nun donnernd in sich zusammenstürzen. Das stoische Denken des Marcus Aurelius setzt den Kontrapunkt: Gegen jede Art eines auf (Selbst- und Fremd-) Täuschung angelegten, aber in unserer Zeit hochangesehenen sophistischen Denkens.

Der letzte Stoiker
von Zitronenblau am 28.08.2009
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Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und... Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und in Ordnung - so auch das Individuum mit seiner Umwelt. Aurel repetiert seine Aussagen und Aphorismen, mitunter sind die sehr simpel, dennoch aber nicht unbedingt tief. Oftmals erkenne ich einen ganzheitlichen bzw. göttlich-weltheitlichen Determinismus, den ich persönlich ablehne - da dieses Absolutum übrigens auch im Widerspruch zu Aurels eigener (ungefähren) These steht, dass jedem die Möglichkeit zur Selbstüberwindung immanent sei. Ganz lesenswert, für Menschen, die sich mit der stoischen Lehre auseinandersetzen wollen, ansonsten gibt es in der Weltliteratur m.E. interessantere Literatur (z.B. Montaigne, der auch anfangs Stoiker war, später aber zum Skeptizismus übertrat).