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Sein letzter Trumpf

Ein Parker-Roman

(5)
Ein Casinoschiff, das den Hudson befährt, soll ausgeraubt werden. Die Schwierigkeit besteht darin, Waffen an Bord zu bringen und mit der Beute nach dem Raub das Schiff wieder zu verlassen. Parker soll den Plan ausführen, und das Team, das er zusammenstellt, ist vielfach bewährt: der Mann fürs Grobe, der Fahrer, derjenige, der einen Politiker darstellen soll, die junge Frau, die die Invalidin spielt, in deren Rollstuhl die Beute abtransportiert werden soll. Aber wer ist der Unbekannte, der Parker und Co. die schmutzige Arbeit abgenommen hat? Das ist der Parker-Roman, den Stephan King als Einstieg in die Lektüre Richard Starks empfohlen hat.
Portrait

Richard Stark, geboren 1933 in Brooklyn, gestorben 2008 in Mexiko, ist eines der Pseudonyme des mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Schriftstellers Donald E. Westlake. Bei Zsolnay erschienen Fragen Sie den Papagei (2008), Keiner rennt für immer (2009), Das Geld war schmutzig (2009), Das große Gold (2009), Der Gewinner geht leer aus (2010), Irgendwann gibt jeder auf (2010), Sein letzter Trumpf (2011), Verbrechen ist Vertrauenssache (2011) und The Hunter (2015).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 282
Erscheinungsdatum 07.02.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-05536-0
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 20,8/12,7/3 cm
Gewicht 375 g
Originaltitel Backflash
Auflage 2
Übersetzer Rudolf Hermstein
Buch (Taschenbuch)
18,40
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Was für eine coole Hochform zum Einstieg ist das denn
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Parker mag zwar keine Schiffe, redet aber trotzdem mit ein paar Jungs; denn er braucht tüchtige Profis, um das Ding mit dem schwimmenden Casino durchzuziehen. Aber der undurchsichtige Insider, ein Bürokrat, der die Details erzählt, könnte zum Problem werden. Und Parker weiß, dass immer etwas schiefgehen kann; wenn etwa... Parker mag zwar keine Schiffe, redet aber trotzdem mit ein paar Jungs; denn er braucht tüchtige Profis, um das Ding mit dem schwimmenden Casino durchzuziehen. Aber der undurchsichtige Insider, ein Bürokrat, der die Details erzählt, könnte zum Problem werden. Und Parker weiß, dass immer etwas schiefgehen kann; wenn etwa der ewige Versager sein Meisterstück drehen, seine letzte Chance nutzen will. Motto: Vertrauen ist was Schönes bzw. man gewöhnt sich an alles außer ans Totsein.

He's cold as ice
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 08.09.2012

Richard Stark ist mit Parker eine Figur gelungen, die einem, trotz ihrer zweifellos äußerst dunklen Seiten, Respekt und Bewunderung abnötigt. Dieser amoralische Held plant mit kühler Effizienz, wartet geduldig, kennt keine Nervosität und räumt Hindernisse eiskalt aus dem Weg. Die Möglichkeit, das etwas schief geht, kalkuliert er von vornherein... Richard Stark ist mit Parker eine Figur gelungen, die einem, trotz ihrer zweifellos äußerst dunklen Seiten, Respekt und Bewunderung abnötigt. Dieser amoralische Held plant mit kühler Effizienz, wartet geduldig, kennt keine Nervosität und räumt Hindernisse eiskalt aus dem Weg. Die Möglichkeit, das etwas schief geht, kalkuliert er von vornherein mit ein, weshalb ihn Rückschläge nicht aus der Bahn werfen. Kurzum: Parker ist ein Profi. Und als ein solcher kann man sich weder amourösen Verbindungen noch Freundschaften hingeben. So ist auch diesmal die Arbeit im Team dem Job geschuldet. Parker braucht die Hilfe seiner Kumpanen, um den Raub durchzuziehen. Es geht ums Geld. Und nur ums Geld. Für weitere moralische Verpflichtungen ist da kein Platz. Und weil sich das herumgesprochen hat, ist Parker inzwischen ein gefragter und auch bei anderen Verbrechern beliebter Mann. Er ist verlässlich, sein Wort gilt, seine Pläne versprechen Profit. Was natürlich nicht heißt, dass er immer Erfolg hat oder niemand versucht ihn übers Ohr zu hauen. Wenn Letzteres passiert, schlägt Parker gnadenlos zurück. Nie übertrieben brutal, aber meist zumindest so drastisch, dass jeder die Botschaft kapiert: Lege dich nie mit Parker an. Mit dieser Kaltschnäuzigkeit, dieser bedingungslosen Zielgenauigkeit nimmt Stark den Leser, der Parkers Planungen und Vorbereitungen verfolgt und gebannt beobachtet wie die Rädchen nach und nach ineinander greifen, früh für den Gangster ein. Gleichzeitig wird die Geschichte um Handlungsstränge erweitert, die außerhalb der Kontrolle des eiskalten Berufskriminellen liegen. So droht unter anderem ein verdeckt recherchierender Journalist auf dem Casinoschiff die Tarnung auffliegen zu lassen, während ein skrupelloser Cop in aller Ruhe eine Falle aufbaut, welche bei Parkers Rückkehr vom erfolgreichen Beutezug zuschnappen soll. Diese und andere sich im weiteren Verlauf auftürmende Hindernisse gilt es aus dem Weg zu räumen. Und sie sind es auch, die aus einem simplen, problemlosen Raubüberfall eine höchst brenzlige und lebensgefährliche Angelegenheit machen, welche zur Improvisation zwingt und damit immer wieder für Spannung sorgt. Und die kommt hier wahrlich nicht zu kurz. Auch weil Richard Starks sachliche und direkte Schreibe dem Leser jegliche langatmige Ausschweifungen erspart und kein einziges Wort zu viel verschwendet. Wo andere Krimiautoren heutzutage noch den kleinsten Manschettenknopf en detail beschreiben und Auskunft über die Verwandtschaftsgrade der Familie eines Ermittlers geben, da belässt es Stark bei dem, was der Handlung dienlich ist. Keine Schwenks, Kurven oder Kehren. Nur ein Gaspedal, das mit jeder weiteren Seite tiefer durchgetreten wird. Diese Geradlinigkeit und völlige Abstinenz überflüssigen Geschwätzes ist genauso Kennzeichen der Reihe, wie die Zurückhaltung des Autors bei der Zeichnung seiner Hauptfigur. Egal was alles im Laufe eines Coups passiert: Am Ende weiß man über Parker genauso viel wie am Anfang. Er bleibt ein Mann ohne Identität. Ein Mann, dessen Gedanken und Gefühle genauso im Verborgenen bleiben, wie sein nie genannter Vorname. Der achtzehnte Parker ist atemberaubende und zuspitzende Spannung auf 283 Seiten, die mal so wirklich jeden Cent wahrlich wert sind und welche man am Ende nur äußerst ungern aus der Hand legt.

Ein Schiff voller Geld . . .
von einer Kundin/einem Kunden am 09.03.2011

Kein Wunder, das Parker da nicht Nein sagt, vor allem wenn er einen Insiderinformanten hat. Auf der anderen Seite stellt ein Schiff ganz andere Anforderungen, was Waffen und Beute betrifft. Aber Parker wäre nicht Parker, wenn er nicht für alles einen Plan hätte. Nur der andere, der auch hinter der Beute her... Kein Wunder, das Parker da nicht Nein sagt, vor allem wenn er einen Insiderinformanten hat. Auf der anderen Seite stellt ein Schiff ganz andere Anforderungen, was Waffen und Beute betrifft. Aber Parker wäre nicht Parker, wenn er nicht für alles einen Plan hätte. Nur der andere, der auch hinter der Beute her ist, der war nicht mit eingeplant . . . Immer wieder ein Vergnügen Parker zu lesen. Wer ihn noch nicht kennt, dringend nachholen!