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Seelenfeindin

(10)
Nadja Schönberg ist eine erfolgreiche Psychiaterin in einer Privatklinik, doch eine Patientin gibt ihr Rätsel auf: Sie scheint unter Verfolgungswahn zu leiden, wirk aber psychisch völlig gesund. Was, wenn ihr Wahn Wirklichkeit ist. Immer tiefer gerät Nadja in ein verstörendes Spiel um Lüge und Wahrheit – in dessen Mittelpunkt sie selbst zu stehen scheint ...
Portrait
Sabine Trinkaus lebt in Alfter bei Bonn. Sie schreibt seit 2011 Kriminalromane und Kurzgeschichten. »Seelenfeindin« ist ihr fünfter Roman und ihr erster Psychothriller.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 23.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7408-0083-3
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 223/139/32 mm
Gewicht 491
Buch (Taschenbuch)
15,40
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Seelenfeindin
von dorli am 09.05.2017

Die bekannte Talkshow-Moderatorin Konstanze Friedrichs fühlt sich von ihrem Ex-Lebensgefährten Klaus Wolfert verfolgt und bedroht. Nach einem verstörenden Erlebnis ist sie nervlich am Ende und begibt sich zur psychiatrischen Behandlung in die Elbmarsch-Klinik. Auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin übernimmt Dr. Nadja Schönberg die Therapie. Nadja hat vor kurzem selbst... Die bekannte Talkshow-Moderatorin Konstanze Friedrichs fühlt sich von ihrem Ex-Lebensgefährten Klaus Wolfert verfolgt und bedroht. Nach einem verstörenden Erlebnis ist sie nervlich am Ende und begibt sich zur psychiatrischen Behandlung in die Elbmarsch-Klinik. Auf ausdrücklichen Wunsch der Patientin übernimmt Dr. Nadja Schönberg die Therapie. Nadja hat vor kurzem selbst eine schwere Krise durchlebt, fühlt sich aber mittlerweile wieder gesund und ist überzeugt, ihr Trauma verarbeitet zu haben… In „Seelenfeindin“ wartet Sabine Trinkaus mit einem gut durchdachten Verwirrspiel auf. Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte fest im Griff - man lernt zunächst Konstanze und Nadja kennen, erfährt von Konstanzes Ängsten, teilt Nadjas Gedanken und Erinnerungen. Nach und nach lässt Sabine Trinkaus durchsickern, was Konstanze durchgemacht hat. Je mehr Nadja versucht, Licht in das Dunkel rund um Konstanzes Erlebnisse zu bringen, desto verworrener scheint alles zu werden, denn Klaus Wolfert stellt die Vorkommisse ganz anders dar, als Konstanze. Im Verlauf der Handlung geht es dann nicht nur Konstanze immer schlechter, es zeigt sich auch, dass Nadja sich doch nicht so gut erholt hat, wie sie dachte. Es sind im Grunde genommen Kleinigkeiten, die ihr überwunden geglaubtes Trauma wieder erwachen lassen. Die Akteure werden interessant und vielschichtig präsentiert, sie sind allesamt ausdrucksstark und wirken echt, wenn auch durchweg wenig sympathisch. Man kann sehr gut mit Ich-Erzählerin Nadja mitfühlen - es gelingt Sabine Trinkaus ganz hervorragend, dem Leser Nadjas Gedanken und besonders ihren Kampf mit sich selbst zu vermitteln. Sabine Trinkaus lässt nicht nur ihre Figuren in einem Strudel aus Lügen, Wahrheiten und Halbwahrheiten, aus Wahn und grausamen Spiel versinken, auch als Leser wird man von dem undurchsichtigen Wirrwarr mitgerissen und fragt sich ständig, wer in dieser Geschichte eigentlich wen manipuliert und wem man hier wirklich glauben kann. Selbst Nebenfiguren, wie Nadjas netter Nachbar Dirk oder Konstanzes zurückhaltende Freundin Regine, wirken, als hätten sie etwas zu verbergen und würden Böses im Schilde führen. Das Buch liest sich nicht immer einfach. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Sicht von Nadja erzählt – dieser Part lässt sich recht flüssig lesen. Dann gibt es aber auch mehrere Passagen, in denen es um die früheren Erlebnisse von Konstanze und Klaus geht. Diese Einschübe werden so erzählt, als ob sie gerade passieren. Da diese plötzlichen Wechsel von Ort und Zeit im Text aber nicht besonders hervorgehoben werden, verwirren sie etwas und hemmen dadurch den Lesefluss. Zudem gibt es zwischendurch immer wieder Abschnitte, die zwar durch Kursivdruck kenntlich gemacht sind, in denen aber keine Namen genannt werden, so dass man nur spekulieren kann, um wen bzw. was es hier geht. „Seelenfeindin“ hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, Nadja und Konstanze durch dieses Lügengespinst zu begleiten und über Motive, Verwicklungen und Hintergründe zu grübeln.

Wahrheit oder Wahn ???
von Claudia Schütz am 02.05.2017

Den Titel "Seelenfeindin", finde ich sehr passend für diese Geschichte, denn Ärztin und Patientin haben einiges gemeinsam. Hier werden diese parallelen Linien im Inneren gezogen, in der Seele und der Psyche. Nach Außen hin könnten die beiden Frauen unterschiedlicher nicht sein. Gerade das hat es für mich so interessant... Den Titel "Seelenfeindin", finde ich sehr passend für diese Geschichte, denn Ärztin und Patientin haben einiges gemeinsam. Hier werden diese parallelen Linien im Inneren gezogen, in der Seele und der Psyche. Nach Außen hin könnten die beiden Frauen unterschiedlicher nicht sein. Gerade das hat es für mich so interessant beim Lesen gemacht. Auf der einen Seite diese "gespielte" Gleichheit, auf der anderen Seite diese extreme "echte" Ungleichheit. Im Grunde erfährt man von den teilnehmenden Personen sehr viel, wie ihren Gemütszustand, die innere Verletzlichkeit und die Angst das jemand einem etwas antun will, aber andererseits bleibt man beim Lesen auch etwas außen vor. Eine gewissen Distanz blieb von Beginn des Buches bis zum Ende. Den Schreibstil fand ich ganz gut zu lesen, aber oftmals wusste ich gar nicht, von welcher Person ich gerade etwas lese, da hätte ich mir vielleicht einen kleinen Hinweis, oder eine Überschrift gewünscht. Manchmal erst nach 4-5 Sätzen habe ich gewusst wer hier nun was zu sagen hat. Viele Kapitel sind "gedanklich" verfasst, aber dadurch, finde ich, kommt man den Protagonisten noch viel näher. Viele LeserInnen haben ja geschrieben, das sie schon ziemlich schnell wussten, wie die Geschichte enden wird, ich muss gestehen, ich habe das nicht so empfunden. Ich ahnte zwar, das es keine normale Aufklärung geben wird, aber dieses Ende fand ich dann doch sehr überraschend. Durch das Auftauchen von anderen Personen, die wieder eine ganz andere Sichtweise auf das Geschehen warfen, hat die Autorin meine feste Meinung, wer nun lügt und wer die Wahrheit sagt, sehr oft wieder auf den Prüfstand gestellt. Das hat mir gut gefallen. Alles in allem ein guter (Psycho)Thriller, der mich von Beginn an mit seinem Geschehen gefangen genommen und gut unterhalten hat.

Verzwicktes Verwirrspiel um Wahn und Wahrheit
von Aennie am 23.04.2017

Was ist wahr? Was ist Wahn? Diese beiden Fragen stellt der Buchumschlag – und zum Glück gelingt es dem Leser sehr lange nicht diese zu beantworten (im besten Fall wie bei mir bis zur Auflösung durch die Autorin). Grundsätzlich kann ich in meiner Rezension kaum mehr vom Inhalt verrate als... Was ist wahr? Was ist Wahn? Diese beiden Fragen stellt der Buchumschlag – und zum Glück gelingt es dem Leser sehr lange nicht diese zu beantworten (im besten Fall wie bei mir bis zur Auflösung durch die Autorin). Grundsätzlich kann ich in meiner Rezension kaum mehr vom Inhalt verrate als es der Klappentext tut, denn ein Thriller dieser Art lebt nun einmal von der Ungewissheit und auch den wechselnden Favorisierungen, wer denn nun die Wahrheit spricht, im Laufe des Plots. Nadja Schönberg ist Psychiaterin in einer Privatklinik. Hierhin kommt, wer eher im Verborgenen seine Leiden kurieren lassen möchte. Und so ist auch die Patientin, die vor ihr sitzt keine Unbekannte: Konstanze Friedrichs, eine TV-Moderatorin, Stalkingopfer ihres Exfreundes und nun nach einem Zusammenbruch in der Klinik. Hat sie sich die merkwürdigen Vorkommnisse – teils nur skurrile Begebenheiten, teils brutaler Natur – nur eingebildet? Wurde versucht ihr etwas einzureden? Ist nicht sie, sondern der Exfreund psychisch krank und leidet evt. an einer Persönlichkeitsstörung? Das sind die Fragen, die Nadja sich stellt und denen sie auf den Grund gehen muss – weil das Management darauf drängt, die Dame wieder tv-fit zu bekommen ohne das Öffentlichkeit und Vertragspartner davon erfahren, weil die Klinikleitung an ihr Renommee denken muss… Doch schnell wird klar, dass auch Nadja nicht unbelastet ist. Dieser Fall ist ehr erster nach einem „Aus“-Fall, ist sie der Situation gewachsen? Kann sie professionell und distanziert agieren – und heilen? Wer spielt eine Rolle, wer inszeniert etwas und wer nicht? Fragen über Fragen, die ich an dieser Stelle nur stellen und nicht beantworten kann, denn wie gesagt, machen sie die Würze dieses Thrillers aus. Ich kann sagen, dass bei allen Mutmaßungen, die ich zwischenzeitlich angestellt habe und alles, was mir plausibel oder merkwürdig vorkam, ich am Ende vollkommen danebenlag. Und das ist ein klarer Pluspunkt für die Konstruktion eines solchen Verwirrspiels, dessen Auflösung eben nicht abwegig, sondern plausibel war. Fazit: geschickt konstruierter Plot, wechselnde Perspektiven, die sich nicht immer im ersten Satz, aber im Verlauf schnell erschlossen haben. Klarer, schnörkelloser Stil und eine fesselnde Handlung. Die Personen sind in meinen Augen alle „verrückt“ genug, um den nötigen Raum für die verschiedensten Optionen der Wahrheit zu geben, die sich der Leser im Laufe der Geschichte als für sich am wahrscheinlichsten herauskristallisiert. Und am Ende war der ein oder andere eben gar nicht hinterlistig, durchtrieben oder verfolgte ein reales oder wahnhaftes Ziel - sondern hatte andere, menschliche Beweggründe, die sich ja nun auch im wirklichen Leben nicht immer dem Gegenüber erschließen. Insgesamt kann ich eine klare Leseempfehlung abgeben, spannende und kurzweilige Unterhaltung. Bis auf eine Episode auch eher unblutig und alleine durch die Frage Wahn oder Wahrheit angetrieben.


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