Schattenboxer

(ungekürzte Lesung)

(8)
Dein Gegner ist mächtig.
Er zeigt sich nicht.
Du kämpfst gegen Schatten.
Erst gestern stand Vincent Che Veih von der Düsseldorfer Kripo vor diesem Grab: Pia, die 17-jährige Nichte eines Kollegen, hat sich das Leben genommen und wurde hier beigesetzt.
Jetzt liegt eine zweite junge Frau inmitten der Blumen und Trauerkränze. Entstellt von zahllosen Verletzungen, Spuren eines tagelangen Martyriums. Abgelegt am Ende einer stürmischen Nacht. Warum ausgerechnet hier?
Pia und die ermordete Alina kannten einander nicht, und doch glaubt Vincent an eine Verbindung. Er beginnt, einen alten Mordfall aufzurollen und stößt auf ein Komplott, in dem seine eigene Mutter, eine bekannte RAF-Terroristin, eine Rolle spielt.
Dann verschwindet eine weitere junge Frau ...
Portrait
Horst Eckert, geb. 1959 in Weiden/Oberpfalz, lebt als hauptberuflicher Autor in Düsseldorf. Er studierte Politische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist.
Im Jahr 1995 erschien sein Debüt "Annas Erbe". Seine Romane gelten als "im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit" (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt sowie preisgekrönt (u.a. Friedrich-Glauser-Preis für "Die Zwillingsfalle", Krimi-Blitz für "Schwarzer Schwan").
Wie kaum ein Zweiter versteht er es, Spannung mit Tiefgang zu erzeugen, indem er Seelen in all ihren Schattierungen auslotet. Dabei erweist er sich zudem als schonungsloser Chronist unserer Zeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Dietmar Wunder
Anzahl Dateien 90
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783863462338
Verlag Kuebler Verlag
Spieldauer 570 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 570 Minuten, 430.11 MB
Hörbuch-Download (MP3)
9,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
7
0
1
0
0

sehr gut und zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 30.03.2015

Am 1.4.91 wird Werner Wineken, Präsident der Treuhandanstalt von einem Scharfschützen ermordet. Davon berichtet der Prolog. 23 Jahre später wird die 17 jährige Pia, Nichte eines Kollegen des hiesigen Kommissariats, nach einem Selbstmordversuch beerdigt. Später findet man ausgerechnet auf ihrem Grab eine ermordete junge Frau. Haben... Am 1.4.91 wird Werner Wineken, Präsident der Treuhandanstalt von einem Scharfschützen ermordet. Davon berichtet der Prolog. 23 Jahre später wird die 17 jährige Pia, Nichte eines Kollegen des hiesigen Kommissariats, nach einem Selbstmordversuch beerdigt. Später findet man ausgerechnet auf ihrem Grab eine ermordete junge Frau. Haben sich die beiden jungen Frauen gekannt und was haben diese beiden Taten miteinander zu tun? Hauptkommissar Vincent Veih soll mit seinem Team Licht ins Dunkel bringen. MEINE MEINUNG : Dieser Politthriller ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend geschrieben. Vorhandene Zeitsprünge von 1991 und 2014 sind überschaubar und gut verständlich. Der Schreibstil ist locker, flüssig und zeitweise rasant. Der Autor hat mich von Anfang an beim lesen gefesselt. Die Geschichte ist authentisch, gut recherchiert, nachvollziehbar und besitzt keine Längen. Der Prolog und die sieben Teile des Thriller 's sind in 81 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt sodass man ihn auch gut zur Seite legen kann und gut wieder in die Geschichte findet. Hauptkommissar Vincent Veih hat zusätzlich ein interessantes Privatleben, mittlerweile geschieden ist seine neue Freundin Journalistin. Mit seiner Mutter, welche in seiner Kindheit als Sympathisantin der RAF im Gefängnis saß, hat er immer noch ein schlechtes Verhältnis. Der Autor schafft es sehr gut Vergangenheit und Gegenwart mit mehreren Fällen zu verbinden. Erst am Ende des Buch's erfahre ich als Leserin wie alles zusammen passt und das eine oder andere ist ziemlich überraschend. Die einzelnen Protagonisten werden interessant, mit ihren persönlichen Eigenarten dargestellt. Schattenboxer ist mein erster Thriller von Horst Eckert. Trotz zweitem Fall war er für mich gut zu lesen und zu verstehen. Jedes Buch ist für sich abgeschlossen. Der Titel konnte sich am Ende für mich recht schlüssig erklären. Ich war und bin sehr begeistert von diesem tollen Buch und freue mich auf weitere Fälle von dem Autor Horst Eckert. FAZIT : Dieser Politthriller verdient es weiter empfohlen zu werden.

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Überzeugender Polizei-Thriller
von ech am 29.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch der zweite Auftritt von Vincent Veih weiß zu überzeugen. Wie auch im vorangegangenen Buch "Schwarzlicht" liefert Horst Eckert einen Polizei-Thriller ab, in dem die Geschichte sowie die Haupt- und Nebenfiguren überzeugen. Der Plot ist vielschichtig angelegt, die losen Enden werden aber zu einem stimmigen Gesamtbild verknüpft. Auch die Vergangenheit bzw.... Auch der zweite Auftritt von Vincent Veih weiß zu überzeugen. Wie auch im vorangegangenen Buch "Schwarzlicht" liefert Horst Eckert einen Polizei-Thriller ab, in dem die Geschichte sowie die Haupt- und Nebenfiguren überzeugen. Der Plot ist vielschichtig angelegt, die losen Enden werden aber zu einem stimmigen Gesamtbild verknüpft. Auch die Vergangenheit bzw. Herkunft der Hauptperson spielt wieder eine wichtige Rolle, die offenen Fragen, die hier bleiben, lassen für die Zukunft noch einige erwarten.

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Präziser Politkrimi
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Vincent Veih, Leiter des KK11, muss einen Mord aufklären. Auf dem Grab einer Selbstmörderin, der 17-jährigen Nichte eines Kollegen, liegt die übel zugerichtete Leiche einer jungen Frau. Es gibt nur eine Verbindung zwischen den beiden: Eine Initiative, die sich für die Freilassung eines verurteilten Mörders einsetzt, den sie für... Vincent Veih, Leiter des KK11, muss einen Mord aufklären. Auf dem Grab einer Selbstmörderin, der 17-jährigen Nichte eines Kollegen, liegt die übel zugerichtete Leiche einer jungen Frau. Es gibt nur eine Verbindung zwischen den beiden: Eine Initiative, die sich für die Freilassung eines verurteilten Mörders einsetzt, den sie für unschuldig halten. Vincent soll die Akten von damals prüfen, der Wiederaufnahmeprozess steht bevor. Plötzlich findet sich Zeugin, die sich damals illegal im Land aufhielt, nicht aussagen wollte. Sie behauptet nun, mit dem Verurteilten zur Tatzeit zusammengewesen zu sein. Zwei Fälle für Vincent. Dann verschwindet eine weitere junge Frau, die Kollegin der Ermordeten auf dem Grab. Vincents Freundin, eine Journalistin, recherchiert für ein Buch über die RAF. Sie glaubt durch Vincent beste Möglichkeiten zu haben, an Informationen zu kommen: Polizeiunterlagen, die Mutter. Vincent geht das zu weit. Wer hatte damals Horst-Werner Winneken ermordet? Gab es wirklich die dritte Generation der RAF. Vincents Mutter, eine ehemalige RAF-Terroristin, präsentiert zur gleichen Zeit ihre Autobiografie. Und nun verschwindet auch noch Vincents Freundin. Horst Eckert ist wieder ein spannender Politkrimi gelungen. Vincent befindet sich im Strudel der Ereignisse und muss an vielen Stellen recherchieren. Seine Ermittlungen werden ständig boykottiert. Es besteht der Verdacht, der Beweismanipulation durch Kollegen und auf der anderen Seite versucht das BAK etwas zu vertuschen. Seine Mutter ist auch nicht kommunikativ, wenn es um ihre Vergangenheit geht und schon gar nicht der abgetakelte Polit-Barde, der ein Comeback versucht, ein Freund seiner Mutter. Veits Freundin rückt ihm obendrauf auf die Pelle, will mit ihm zusammenziehen, ihr Junge braucht eine Vaterfigur. Vincent boxt gegen Schatten. Ein spannender Plot, einzelne Ereignisse die Stück für Stück verbunden werden, spannend bis zur letzten Seite. Der Mord an dem damaligen Treuhand-Chef und langjährigen Hoesch-Manager Detlev Rohwedder wurde bis heute nicht aufgeklärt. So könnte es gewesen sein. Horst Eckert verknüpft Fiktion mit Geschichte. Die Polizeiarbeit wird realistisch dargestellt, die kantigen Charaktere geben der Geschichte den letzten Schliff. Ein rundum gut zu lesendes Buch in präziser, schnörkelloser Sprache.

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