Schattenboxer

(ungekürzte Lesung)

(9)
Dein Gegner ist m??chtig.
Er zeigt sich nicht.
Du k??mpfst gegen Schatten.
Erst gestern stand Vincent Che Veih von der D??sseldorfer Kripo vor diesem Grab: Pia, die 17-j??hrige Nichte eines Kollegen, hat sich das Leben genommen und wurde hier beigesetzt.
Jetzt liegt eine zweite junge Frau inmitten der Blumen und Trauerkr??nze. Entstellt von zahllosen Verletzungen, Spuren eines tagelangen Martyriums. Abgelegt am Ende einer st??rmischen Nacht. Warum ausgerechnet hier?
Pia und die ermordete Alina kannten einander nicht, und doch glaubt Vincent an eine Verbindung. Er beginnt, einen alten Mordfall aufzurollen und st????t auf ein Komplott, in dem seine eigene Mutter, eine bekannte RAF-Terroristin, eine Rolle spielt.
Dann verschwindet eine weitere junge Frau ...
Portrait
Horst Eckert, geb. 1959 in Weiden/Oberpfalz, lebt als hauptberuflicher Autor in Düsseldorf. Er studierte Politische Wissenschaft und arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist.
Im Jahr 1995 erschien sein Debüt "Annas Erbe". Seine Romane gelten als "im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit" (Deutschlandfunk). Sie sind in mehrere Sprachen übersetzt sowie preisgekrönt (u.a. Friedrich-Glauser-Preis für "Die Zwillingsfalle", Krimi-Blitz für "Schwarzer Schwan").
Wie kaum ein Zweiter versteht er es, Spannung mit Tiefgang zu erzeugen, indem er Seelen in all ihren Schattierungen auslotet. Dabei erweist er sich zudem als schonungsloser Chronist unserer Zeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Dietmar Wunder
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783863462338
Verlag Kuebler Verlag
Spieldauer 570 Minuten
Format & Qualität MP3, 570 Minuten
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
8
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1
0
0

sehr gut und zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 30.03.2015

Am 1.4.91 wird Werner Wineken, Präsident der Treuhandanstalt von einem Scharfschützen ermordet. Davon berichtet der Prolog. 23 Jahre später wird die 17 jährige Pia, Nichte eines Kollegen des hiesigen Kommissariats, nach einem Selbstmordversuch beerdigt. Später findet man ausgerechnet auf ihrem Grab eine ermordete junge Frau. Haben... Am 1.4.91 wird Werner Wineken, Präsident der Treuhandanstalt von einem Scharfschützen ermordet. Davon berichtet der Prolog. 23 Jahre später wird die 17 jährige Pia, Nichte eines Kollegen des hiesigen Kommissariats, nach einem Selbstmordversuch beerdigt. Später findet man ausgerechnet auf ihrem Grab eine ermordete junge Frau. Haben sich die beiden jungen Frauen gekannt und was haben diese beiden Taten miteinander zu tun? Hauptkommissar Vincent Veih soll mit seinem Team Licht ins Dunkel bringen. MEINE MEINUNG : Dieser Politthriller ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend geschrieben. Vorhandene Zeitsprünge von 1991 und 2014 sind überschaubar und gut verständlich. Der Schreibstil ist locker, flüssig und zeitweise rasant. Der Autor hat mich von Anfang an beim lesen gefesselt. Die Geschichte ist authentisch, gut recherchiert, nachvollziehbar und besitzt keine Längen. Der Prolog und die sieben Teile des Thriller 's sind in 81 unterschiedlich lange Kapitel unterteilt sodass man ihn auch gut zur Seite legen kann und gut wieder in die Geschichte findet. Hauptkommissar Vincent Veih hat zusätzlich ein interessantes Privatleben, mittlerweile geschieden ist seine neue Freundin Journalistin. Mit seiner Mutter, welche in seiner Kindheit als Sympathisantin der RAF im Gefängnis saß, hat er immer noch ein schlechtes Verhältnis. Der Autor schafft es sehr gut Vergangenheit und Gegenwart mit mehreren Fällen zu verbinden. Erst am Ende des Buch's erfahre ich als Leserin wie alles zusammen passt und das eine oder andere ist ziemlich überraschend. Die einzelnen Protagonisten werden interessant, mit ihren persönlichen Eigenarten dargestellt. Schattenboxer ist mein erster Thriller von Horst Eckert. Trotz zweitem Fall war er für mich gut zu lesen und zu verstehen. Jedes Buch ist für sich abgeschlossen. Der Titel konnte sich am Ende für mich recht schlüssig erklären. Ich war und bin sehr begeistert von diesem tollen Buch und freue mich auf weitere Fälle von dem Autor Horst Eckert. FAZIT : Dieser Politthriller verdient es weiter empfohlen zu werden.

Beste Thrillerunterhaltung
von PMelittaM aus Köln am 06.12.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Hauptkommissar Vincent Che Veih bekommt es mit mehreren Fällen zu tun. Ein Mordfall wird neu aufgerollt, da eine Entlastungszeugin des verurteilten Mörders auftaucht, nahezu parallel wird auf dem Grab Pia Zieglers, Augenzeugin des Mordes und damals schwer verwundet, eine Leiche gefunden. Rückblicke führen den Leser in das Jahr 1991... Hauptkommissar Vincent Che Veih bekommt es mit mehreren Fällen zu tun. Ein Mordfall wird neu aufgerollt, da eine Entlastungszeugin des verurteilten Mörders auftaucht, nahezu parallel wird auf dem Grab Pia Zieglers, Augenzeugin des Mordes und damals schwer verwundet, eine Leiche gefunden. Rückblicke führen den Leser in das Jahr 1991 zum Mord an einem Treuhandchef, für den die RAF verantwortlich gemacht wurde. Ob und wenn ja, wie das alles miteinander zu tun hat, erfährt der Leser im Laufe der Lektüre des Romans, der immer wieder mit neuen Informationen und überraschenden Wendungen aufwartet, und dem Leser eine Menge Spannung bietet. „Schattenboxer“ ist der zweite Fall mit Vincent Veih, der nicht nur mittlerweile Leiter des Düsseldorfer KK 11, sondern auch der Sohn einer RAF-Terroristin ist. Mit seiner Mutter, inzwischen aus der Haft entlassen und mit verschiedenen Projekten auch weiterhin bekannt, will er möglichst wenig zu tun haben, was allerdings nicht immer gelingt, wie auch sein aktueller Fall wieder zeigt. Auch für mich war es der zweite Band mit Vincent Veih, allerdings las ich von hinten nach vorne (der erste Band wird demnächst folgen). Horst Eckert gelingt es überzeugend, deutsche Vergangenheit, Politik und fiktiven Kriminalfall zu einem komplexen und spannenden Roman zu verbinden. Als Leser, vor allem als nicht mehr ganz junger, wird eine ganze Reihe Erinnerungen geweckt, die RAF und die deutsche Wiedervereinigung sind u. a. Themen dieses Romans. Jedem Kapitel ist eine Rückblende vorangestellt, die zunehmend mehr Informationen liefert und es dem Leser ermöglicht, sich über das Geschehen und die Kriminalfälle seine eigenen Gedanken zu machen. Die Ermittlungsergebnisse des aktuellen Falls ergänzen diese perfekt, so dass es dem Leser ermöglicht wird, die Rätsel schon vor dem Ermittler lösen zu können, ohne ihm die Spannung zu nehmen. Die Charaktere wirken authentisch, vor allem Vincent Veih gefällt mir gut. Die Lösung des aktuellen Kriminalfalls ist womöglich etwas zu abgehoben, aber nicht völlig unrealistisch, die Lösungen der älteren Fälle dagegen überzeugen sofort. Der Leser kann, wenn er will, recherchieren, inwiefern vor allem die Rückblenden fiktiv sind bzw. auf welchen historischen Ereignissen oder Persönlichkeiten der Autor hier aufsattelt. Schade finde ich, dass der Roman kein Nachwort Horst Eckerts enthält, in dem er zur Thematik Stellung nimmt bzw. von seinen Recherchen erzählt. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, ich bin durch die Seiten geflogen, habe mich über das Geschehen und manche Charaktere geärgert, mit anderen gebangt und den Roman am Ende zufrieden zugeklappt. Von mir gibt es 4,5 Sterne, die ich gerne aufrunde, und eine Leseempfehlung, für jene, die gerne spannende Kriminalromane und Thriller lesen und vor politischen Hintergründen nicht zurückschrecken.

Überzeugender Polizei-Thriller
von ech am 29.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch der zweite Auftritt von Vincent Veih weiß zu überzeugen. Wie auch im vorangegangenen Buch "Schwarzlicht" liefert Horst Eckert einen Polizei-Thriller ab, in dem die Geschichte sowie die Haupt- und Nebenfiguren überzeugen. Der Plot ist vielschichtig angelegt, die losen Enden werden aber zu einem stimmigen Gesamtbild verknüpft. Auch die Vergangenheit bzw.... Auch der zweite Auftritt von Vincent Veih weiß zu überzeugen. Wie auch im vorangegangenen Buch "Schwarzlicht" liefert Horst Eckert einen Polizei-Thriller ab, in dem die Geschichte sowie die Haupt- und Nebenfiguren überzeugen. Der Plot ist vielschichtig angelegt, die losen Enden werden aber zu einem stimmigen Gesamtbild verknüpft. Auch die Vergangenheit bzw. Herkunft der Hauptperson spielt wieder eine wichtige Rolle, die offenen Fragen, die hier bleiben, lassen für die Zukunft noch einige erwarten.