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Roman eines Schicksallosen

Ausgezeichnet mit dem WELT-Literaturpreis 2000

(17)

Imre Kertész ist etwas Skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das in dieser Konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu geblieben ist. Wohl nie zuvor hat ein Autor seine Figur Schritt für Schritt bis an jene Grenze hinab begleitet, wo das nackte Leben zur hemmungslosen, glücksüchtigen, obszönen Angelegenheit wird.

Portrait

Am 9. November 1929 in Budapest geboren, wurde er 1944 nach Auschwitz deportiert und 1945 in Buchenwald befreit. Nach Kriegende folgte die journalistische Tätigkeit bei der Tageszeitung "Világosság", die bald umbenannt und zum Parteiorgan der Kommunisten wurde.
Nach seiner Entlassung bestritt Kertesz seit 1953 seinen Lebensunterhalt als freier Schriftsteller und schrieb Musicals und Unterhaltungsstücke für das Theater. Seit 1960 Arbeit am Roman "Sorstalanság" (Schicksallosigkeit), der 1973 von einem der beiden staatlichen Verlage ("Magvetö") abgelehnt, von dem anderen ("Szépirodalmi Könyvkiadó") 1975 veröffentlicht wurde. Ab 1976 Übersetzertätigkeit (Nietzsche, Freud, Hofmannsthal, Canetti, Wittgenstein, Josef Roth, Schnitzler, Tankred Dorst u. a.).
Für sein literarisches Werk wurde Kertesz mit folgenden Auszeichnungen geehrt: Brandenburgischer Literaturpreis (1995), Budapester Kossuth-Preis, Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung, Jeannette-Schocken-Preis¿, Gundolf-Preis (alle 1997), ¿Welt¿-Literaturpreis (2000), Orden "Pour le Mérite" (2001), Hans-Sahl-Preis (2001). Zuletzt wurde ihm am 10. Oktober 2002 der Nobelpreis für Literatur verliehen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 286
Erscheinungsdatum 01.10.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22576-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/11,8/2,2 cm
Gewicht 234 g
Originaltitel Sorstalanság
Auflage 32. Neuausg.
Übersetzer Christina Viragh
Verkaufsrang 32.524
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10,30
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 30.06.2017
Bewertet: anderes Format

Ich habe dieses Buch in meinem Urlaub innerhalb weniger Stunden geradezu inhaliert. Dennoch fällt es mir schwer diesem Buch eine Wertung aufzudrücken, da es zu speziell ist.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Ein autobiographisches Buch. Keine unbeschwerte Kindheit in Budapest, die durch den Einzug des Vaters zum Arbeitsdienst so abrupt endet. Großartig.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Dieser Roman erzählt realistisch und schockierend aus einem der schwärzesten Kapiteln der Geschichte. Absolut lesenswert.