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Road to Forgiveness

(9)

**Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…**

Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt…

//Textauszug:

Wir machten eine kleine Kurve zur Treppe, das Wasser schwappte über mein Bein und Oberkörper und ließ uns immer wieder aneinander prallen. Und genau in so einem Moment, als er sich drehte und uns das Wasser noch weiter zusammendrängte, spürte ich eine warme, flüchtige Berührung am Haar. Hat er mich gerade geküsst? Nein, unmöglich. Das muss ich mir eingebildet haben.//

//Weitere rockig-romantische Romane von Martina Riemer: 

-- Road to Hallelujah 

-- Road to Salvation//

Portrait

Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben mit Freude nach. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht und es damit bei Lovelybooks sogar auf Platz 3 der besten Debütautoren des Jahres geschafft.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 252
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 29.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-30057-7
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 21,3/14,4/2 cm
Gewicht 364 g
Buch (Taschenbuch)
13,40
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Nat und Ava
von einer Kundin/einem Kunden am 04.09.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Im zweiten Teil der "Herzenswege" Reihe begleiten wir Nat. Auch hier bewegen wir uns, wie schon im ersten Teil, auf einem Grad zwischen Trauer und Hoffnung, Liebe und Verlust. Die Geschichte zwischen Ava und Nathan ist wunderschön erzählt und man trifft viele alte Bekannte aus Teil 1 wieder. Ein tolles... Im zweiten Teil der "Herzenswege" Reihe begleiten wir Nat. Auch hier bewegen wir uns, wie schon im ersten Teil, auf einem Grad zwischen Trauer und Hoffnung, Liebe und Verlust. Die Geschichte zwischen Ava und Nathan ist wunderschön erzählt und man trifft viele alte Bekannte aus Teil 1 wieder. Ein tolles Buch, dass einen noch lange nach beenden berührt!

Gut
von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 05.10.2016

Was würdest du tun, wenn dein Leben einem Scherbenhaufen gleicht? Was würdest du tun, wenn dein Leben einfach nicht mehr so ist, wie es einmal war? Was würdest du tun, wenn du eine Schuld auf deinen Schultern trägst, die dich schier in den Wahnsinn treibt? Was würdest du tun, wenn du jemanden... Was würdest du tun, wenn dein Leben einem Scherbenhaufen gleicht? Was würdest du tun, wenn dein Leben einfach nicht mehr so ist, wie es einmal war? Was würdest du tun, wenn du eine Schuld auf deinen Schultern trägst, die dich schier in den Wahnsinn treibt? Was würdest du tun, wenn du jemanden triffst, der dein Schicksal zu teilen scheint? Was würdest du tun, wenn du diesen jemand magst und mehr? Was würdest du tun, wenn dieser jemand so zerbrechlich wirkt, dass jeder falsche Schritt, den du tust, alles für immer zerstören könnte? Nat hat alles verloren, was ihm lieb gewesen ist und für was er immer gekämpft hat. Seine Großmutter ist gestorben, seine Mutter hat er in ihrer schweren Zeit nicht vor einem Suizid bewahren können und nach einem Autounfall ist er ein Wrack. Seinen Lieblingssport und sein Team hat er an den Nagel gehängt. Einzig seine Schwester Sarah hält ihn aufrecht und bewegt ihn dazu weiter zu machen. Gemeinsam mit ihr und ihrem Freund Johnny ist er nach Amerika gegangen. Doch während Johnny und Sarah durch die Staaten touren, bleibt Nat in der Wohnung von Kelsey, einer Freundin von Sarah und Johnny. Er besucht die Uni und stürzt sich immer mehr in eine Absolution aus Sport und übergesunder Ernährung. Nat versucht seinen inneren Dämonen zu entfliehen, doch immer wieder hadert er mit sich selbst. Erst als er Ava trifft scheint sich sein Leben wieder in andere Bahnen zu lenken, denn Ava scheint seine zweite Hälfte zu sein. Ava ist nach einem schweren Autounfall nicht mehr die, die sie einst war. Sie hat die Musik an den Nagel gehängt und flüchtet sich nach der Schule erfolgreich aus ihrem alten Leben. Sie lässt ihre überfürsorglichen Eltern hinter sich und zieht zu ihrer Freundin Lourdes, die sie zu sich eingeladen hat. Doch auch in einer neuen Umgebung wird Ava immer wieder von ihren Dämonen heim gesucht. Sie hasst sich. Sie hasst ihren Körper. Sie hasst das, was sie getan hat. Doch als sie auf den deutschen Studenten Nat trifft ändert sich plötzlich alles. Mit dem immer nachdenklichen Nat kann sie rumblödeln, er setzt sich für sie ein und im Allgemeinen beginnt Ava mit der Zeit für ihn zu schwärmen. Doch das darf alles nicht sein. Denn sie ist, was sie ist. Als die WG von Ava und Lourdes in Flammen aufgeht, ist Ava gezwungen mit ihrer Mitbewohnerin zu ihrer Cousine Kelsey zu ziehen. Genau in die Wohnung, wo auch Nat ist. Während die beiden zu Beginn noch recht geschockt sind, dass der andere nun der Mitbewohner ist, arrangieren sie sich mit der Zeit. Doch immer wieder schaffen es die beiden den anderen etwas zu sagen oder zu zeigen, was den anderen tief im Inneren verletzt. Ava und Nat begeben sich auf eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Selbstfindung, Liebe und Trauer. Road to Forgiveness ist der zweite Teil der "Herzenswege"-Reihe von Martina Riemer. Nachdem ich den ersten Band gelesen und geliebt habe, habe ich mich schon richtig auf den zweiten Band gefreut. Ich hatte die Hoffnung, dass ich neben alten Charakteren auf neue Protagonisten treffe und ich bin nicht enttäuscht worden. Während sich der erste Band noch sehr auf das Seelenleben der Protagonisten und die Musik gestützt hat, fällt die Musik zu großen Teilen im zweiten band weg und macht noch mehr Emotionen Platz. Das war interessant, aber auch ein bisschen schade, weil ich fand, dass die Musik gerade den Charme des ersten Buches ausgemacht hat. Trotzdem punktet der Roman wieder einmal mit sehr ausführlichen Emotionen und einer Portion Mut, denn Martina Riemer behandelt hier ein Thema, welches nicht jedem Autor liegt. Der Leser lernt das Leben von Ava näher kennen, die ihr ganz eigenes Päckchen mit sich herum zu tragen hat. Durch den Autounfall hat Ava ein Bein verloren. Sie muss mit der Schuld leben ein Menschenleben auf dem Gewissen zu haben. Sie muss sich mit Vorurteilen herumplagen und sich selbst erst wieder lieben lernen. Das ist ein sehr sensibles Thema, wird in diesem Buch aber sehr gut dargestellt und behandelt. Durch Nat schafft es Ava sich endlich wieder wie ein kompletter Mensch zu fühlen und sich selbst mehr zu achten. Aber auch Nat hat seine Probleme, denn noch immer ist er über den Tod seiner Mutter und Großmutter nicht hinweg und auch der Autounfall lässt ihn nicht mehr los. Die beiden versuchen sich immer zu helfen, was ich wirklich niedlich finde. Sie vergessen darüber hinaus ihre eigenen Sorgen und wachsen an ihren neuen Aufgaben. Die Geschichte an sich mag ich wirklich sehr gern, weil sie einfach ein Paket von allem liefert. Trotzdem hat mir zum Ende hin der gewisse Pfeffer gefehlt. Die Geschichte erzählt dir zwar, wie es allen geht, aber mir fehlt da die Spannung. Es ist für mein Empfinden irgendwie unrund, was ich wirklich schade finde. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Ava als Protagonistin ist wirklich sehr gut gelungen. Man kann sich richtig gut in sie hinein versetzen. Man versteht ihre Zweifel und Ängste. Ich hab sie wirklich dafür bewundert, dass sie so eine Kämpfernatur ist, obwohl sie wirklich schon so viel durchgemacht hat. Zu Beginn des Buches versinkt Ava immer wieder in Selbstmitleid, trauert ihrem kompletten Körper hinterher. Jedoch lernt sie sich mit der Zeit zu lieben. Das finde ich sehr wichtig. Sie blickt nach vorn. Sie will es allen zeigen. Und das macht sie in meinen Augen so ungemein sympathisch. Nat hingegen scheint immer nett und bedacht. Dass in seinem Inneren so ein Kampf wütet, würde man erst gar nicht vermuten. Erst im Verlauf der Geschichte lernt man ihn besser kennen, was ihn beschäftigt und welche Gedanken ihn plagen. Dass er es nicht immer leicht gehabt hat, das weiß man schon aus dem ersten Band, doch nun werden noch mehr Storys aus seinem Leben aufgetragen und man weiß erst nicht, ob man ihn für seine Stärke bewundern oder Mitleid für das Erlebte haben soll. Nat muss man einfach gern haben.

Wahnsinns Buch!
von Mii's Bücherwelt am 03.10.2016

Inhalt **Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…** Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in... Inhalt **Vom Wunsch zu vergessen und der Hoffnung zu lieben…** Ava hat zu viel verloren, um noch ihren Träumen hinterherzujagen. Nicht einmal der Klang ihrer Violine kann sie von dem Schmerz ihrer Vergangenheit befreien. Bis sie an der Uni auf Nathan trifft. Ein BWL-Student, der ebenso viel Leid in seinem Blick trägt wie sie selbst und der ihr erst so fern und dann so nah erscheint. Als sie sich begegnen, weiß keiner vom Leben des anderen, sie sehen nur, wer sie heute sind, und werden unweigerlich voneinander angezogen. Aber auch die größte Liebe wird irgendwann vom Schatten der Vergangenheit eingeholt… Charaktere Ava ist eine sehr verunsicherte junge Frau. Sie ist geplagt von Selbstzweifeln, Selbstvorwürfen und Selbstmitleid. Ava arbeitet aber daran und entwickelt sich im Laufe des Buches. Sie wird zu einer sehr taffen jungen Frau und ist sehr tapfer und mutig. Außerdem ist sie sehr zäh, lebensfroh und wahnsinnig stark. Des Weiteren ist Ava immer für Nat da! :) Nathan ist nicht wirklich mit sich selbst im Reinen. Er ist wie auch Ava von Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen geplagt. Außerdem spielt er allen Leuten in seinem Umfeld gerne etwas vor. Aber Nathan ist auch sehr stark und er wird mutiger. Des Weiteren ist er sehr tapfer und immer auf Avas Seite. Kelsey ist eine sehr verrückte junge Frau. Sie versucht immer das Beste aus jedem hervorzubringen und hält sich manchmal für eine Therapeutin. Außerdem ist sie sehr natürlich und sie steht zu sich selbst. Sie akzeptiert jeden und ist auch für alle da. Des Weitern ist sie sehr aufgeweckt. Sarah ist eine sehr natürliche junge Frau. Sie ist immer für ihren Bruder da und ist sehr in ihren Freund verliebt. Außerdem ist Sarah größenteils sehr freundlich und offen. Meine Meinung Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Vor allem hat mich der Sichtwechsel zwischen Ava und Nathan sehr überzeugt. Man wusste eigentlich immer, wie sich der andere Protagonist zu der fast gleichen Zeit gefühlt hat. Außerdem ist es sehr locker und flockig geschrieben, so dass ich sofort in meinen gewohnten Lesefluss gekommen bin. Es ist an den richtigen Stellen spannend und richtig unterhaltsam. Die einzige Sache, die mich hier gestört hat, war ein Logikfehler. Der Inhalt hat mir auch sehr gut gefallen. Mal nicht eine Geschichte, bei der alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern die Protagonisten sehr mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen haben. Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass die Charaktere in ihrem Leiden verbunden sind und ähnliches erlebt haben. Sehr überzeugt hat mich auch, dass man den Fortschritt, den die Protagonisten machen, sehr gut verfolgen kann. Zur Autorin Martina Riemer wurde 1985 in Niederösterreich geboren und wohnt nun in Wien. Zurzeit ist sie als Sachbearbeiterin mit eher zahlenlastigen Arbeiten beschäftigt. Privat geht sie ihrer Leidenschaft Bücher zu lesen und eigene Geschichten zu schreiben mit Freude nach. 2014 hat sie ihre ersten beiden Bücher veröffentlicht und es damit bei Lovelybooks sogar auf Platz 3 der besten Debütautoren des Jahres geschafft. Empfehlung Wenn euch Band 1 gefallen hat, dann lest auf jeden Fall weiter. Es lohnt sich! :) Das Buch ist einfach wundervoll!