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Reisen im Licht der Sterne

Roman

(10)

Ein Schriftsteller, Galgenvögel und Piratenschätze.
Gegen jede Konvention verliebt sich Robert Louis Stevenson in eine verheiratete Frau und reist mit ihr in die Südsee. Wie kommt Stevenson an das Geld, sich auf Samoa eine fürstliche Residenz zu errichten? Warum trotzt der lungenkranke Dichter bis zu seinem Tod dem Tropenklima? Eines ist gewiss: Der Autor der >Schatzinsel< ist in der Südsee zu Reichtum gelangt, den literarische Erfolge kaum erklären können. Alex Capus folgt dem Weg zweier Liebender, die in der Südsee leidenschaftliche Jahre lebten - und vielleicht Piratenschätze fanden.

Portrait

Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte und Philosophie in Basel. Zwischen 1986 und 1995 arbeitete er als Journalist bei verschiedenen Schweizer Tageszeitungen, davon vier Jahre als Inlandredakteur bei der Schweizerischen Depeschenagentur SDA in Bern. Alex Capus lebt heute als freier Schriftsteller in Olten, Schweiz.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14531-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/2 cm
Gewicht 216 g
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„Das X markiert den Ort“

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

„Reisen im Licht der Sterne“ ist die faszinierende Geschichte über eine Vielzahl von Menschen, die für ihre Träume von Selbstverwirklichung und Reichtum bereit sind, fast alles zu opfern. Einsiedler, Piraten und Handelsreisende, Liebende, Hoffende und Verzweifelte – und unter ihnen ein Schriftsteller: Robert Louis Stevenson.

Der Autor der „Schatzinsel“ reist im Auftrag britischer Zeitschriften auf reisejournalistischer Mission mit Anhang nach Samoa. Und obwohl er in seinen sich wiederholt über die Insel beklagt, versetzt er von einem auf den anderen Tag fast all sein Hab und Gut und erwirbt ein enormes Grundstück auf der Insel, worauf er sich bis zu seinem Lebensende niederlassen wird.

Warum also nimmt er diese Strapazen auf sich, wo ihn in seiner schottischen Heimat ein umsorgt-gemütliches Leben zurückerwartet? Alex Capus hat da so eine Vermutung… und dazu umfangreiches Quellenmaterial um damit in die spekulative Schlacht zu ziehen – Stevenson war auf der Suche nach seiner eigenen, Realität gewordenen Schatzinsel!

Der Schweizer Romancier entwirft ein spinnennetzartiges Geflecht von historischen Fakten: Der Mitte des 19. Jahrhunderts auf See scheinbar verschollene, aber vermutlich auf einer abgelegenen Insel verborgene Kirchenschatz von Lima; die Biografien von niederländischen Handelsreisenden, dänischen Aussteigern und schatzsuchenden Aktionären; pazifischen Stammesmythen und den Beziehungsmustern den Stevenson’schen Familie. Mitten darin sitzt als dominierende Spinne die Figur des weltberühmten Schriftstellers.

Dieses Buch vereint Elemente der Biografie mit weiter ausschweifenden Blicken auf den historischen Kontext des Schatzrauschs des ausgehenden 19. bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Was dem Buch jedoch seinen besonderen Reiz verleiht, ist die stark bildhaft aufgeladene Sprache von Alex Capus, die den Charakter- und Landschaftsbeschreibungen einen literarischen Stil verleihen und umgehend in einem die Lust wecken, wieder einmal Jim Hawkins, Long John Silver und Ben Gunn auf der Schatzinsel zu besuchen.
„Reisen im Licht der Sterne“ ist die faszinierende Geschichte über eine Vielzahl von Menschen, die für ihre Träume von Selbstverwirklichung und Reichtum bereit sind, fast alles zu opfern. Einsiedler, Piraten und Handelsreisende, Liebende, Hoffende und Verzweifelte – und unter ihnen ein Schriftsteller: Robert Louis Stevenson.

Der Autor der „Schatzinsel“ reist im Auftrag britischer Zeitschriften auf reisejournalistischer Mission mit Anhang nach Samoa. Und obwohl er in seinen sich wiederholt über die Insel beklagt, versetzt er von einem auf den anderen Tag fast all sein Hab und Gut und erwirbt ein enormes Grundstück auf der Insel, worauf er sich bis zu seinem Lebensende niederlassen wird.

Warum also nimmt er diese Strapazen auf sich, wo ihn in seiner schottischen Heimat ein umsorgt-gemütliches Leben zurückerwartet? Alex Capus hat da so eine Vermutung… und dazu umfangreiches Quellenmaterial um damit in die spekulative Schlacht zu ziehen – Stevenson war auf der Suche nach seiner eigenen, Realität gewordenen Schatzinsel!

Der Schweizer Romancier entwirft ein spinnennetzartiges Geflecht von historischen Fakten: Der Mitte des 19. Jahrhunderts auf See scheinbar verschollene, aber vermutlich auf einer abgelegenen Insel verborgene Kirchenschatz von Lima; die Biografien von niederländischen Handelsreisenden, dänischen Aussteigern und schatzsuchenden Aktionären; pazifischen Stammesmythen und den Beziehungsmustern den Stevenson’schen Familie. Mitten darin sitzt als dominierende Spinne die Figur des weltberühmten Schriftstellers.

Dieses Buch vereint Elemente der Biografie mit weiter ausschweifenden Blicken auf den historischen Kontext des Schatzrauschs des ausgehenden 19. bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Was dem Buch jedoch seinen besonderen Reiz verleiht, ist die stark bildhaft aufgeladene Sprache von Alex Capus, die den Charakter- und Landschaftsbeschreibungen einen literarischen Stil verleihen und umgehend in einem die Lust wecken, wieder einmal Jim Hawkins, Long John Silver und Ben Gunn auf der Schatzinsel zu besuchen.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
5
5
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0

Abenteuergeschichte, Biografie und Reisebericht
von einer Kundin/einem Kunden am 06.06.2018

"Die Schatzinsel" ist das wohl berühmteste Werk von Robert Louis Stevenson und gleichzeitig umfassend diskutiert, interpretiert und begutachtet. Die Frage, die die meisten Menschen umtreibt ist die Frage nach der Authentizität - gab es jene Insel wirklich? Wenn ja, wo liegt sie und woher hatte Stevenson seine Informationen? Dieses Buch... "Die Schatzinsel" ist das wohl berühmteste Werk von Robert Louis Stevenson und gleichzeitig umfassend diskutiert, interpretiert und begutachtet. Die Frage, die die meisten Menschen umtreibt ist die Frage nach der Authentizität - gab es jene Insel wirklich? Wenn ja, wo liegt sie und woher hatte Stevenson seine Informationen? Dieses Buch bietet Antworten oder besser ein Angebot, wie es gewesen sein könnte. Alles eingebettet in die letzten Jahre des Autors auf Samoa, eine Südseeinsel, die wider Erwarten sein letztes Zuhause werden sollte. Alex Capus schafft eine ganz eigene Geschichte, die historische Ereignisse heraufbeschwört, die mich bisher nie derart faszinieren konnten, wie in diesem Buch. Freibeuter, Juwelen und die kleinste Hoffnung nach dem ganz großen Glück sind die Ankerpunkte dieser jahrhundertelangen Suche nach DER Schatzinsel.

auf der Suche nach dem Kirchenschatz von Lima
von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Capus geht einer ganz spannenden Vermutung nach. Hat Robert Louis Stevenson, den wir alle als Autor der "Schatzinsel" kennen, den verschwundenen Kirchenschatz von Lima gefunden? Ist das was er in seinem Roman verarbeitet gar keine Fiktion? Er schrieb nur dieses eine Buch und, vormals ein armer Schlucker, wurde er... Capus geht einer ganz spannenden Vermutung nach. Hat Robert Louis Stevenson, den wir alle als Autor der "Schatzinsel" kennen, den verschwundenen Kirchenschatz von Lima gefunden? Ist das was er in seinem Roman verarbeitet gar keine Fiktion? Er schrieb nur dieses eine Buch und, vormals ein armer Schlucker, wurde er zu einem sehr reichen Mann. Unglaublich packend diese Spurensuche, Capus verwebt geschickt die Fakten mit der Fiktion des Romans von Stevenson und nimmt uns mit auf eine ebenso abenteuerliche wie spannende Reise. Und noch dazu großartig geschrieben. Ein Roman der bleibt.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine wunderbare Hommage an Robert L. Stevenson und sein Werk. Alex Capus begibt sich auf eine spannende Spuren- und Schatzsuche. Tolle Geschenkidee in der neuen Ausführung!