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Reichtum ohne Gier

Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten

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Das neue Buch von Sahra Wagenknecht

»Es ist Zeit, sich vom Kapitalismus abzuwenden«, sagt Sahra Wagenknecht. Denn der Kapitalismus ist längst nicht mehr so innovativ, wie er sich gibt. Bei der Lösung der großen Zukunftsfragen - von einer klimaverträglichen Energiewende bis zu nachhaltiger Kreislaufproduktion - kommen wir seit Jahrzehnten kaum voran. Für die Mehrheit wird das Leben nicht besser, sondern härter.
Es ist Zeit für eine kreative, innovative Wirtschaft mit kleinteiligen Strukturen, mehr Wettbewerb und funktionierenden Märkten, statt eines Wirtschaftsfeudalismus, in dem Leistung immer weniger zählt, Herkunft und Erbe dagegen immer wichtiger werden.

Sahra Wagenknecht fordert
- eine andere Verfassung des Wirtschaftseigentums,
- die Demokratisierung des Zugangs zu Kapital und
- die Entflechtung riesiger Konzerne, deren Macht fairen Wettbewerb und Demokratie zerstört.
- Talent und echte Leistung zu belohnen und Gründer mit guten Ideen ungeachtet ihrer Herkunft zu fördern.

Mit ihrem Buch eröffnet Wagenknecht eine politische Diskussion über neue Eigentumsformen und die vergessenen Ideale der Aufklärung. Sie legt eine scharfsinnige Analyse der bestehenden Wirtschaftsordnung vor und zeigt Schritte in ein demokratisch gestaltetes Gemeinwesen, das niemandem mehr erlaubt, sich zulasten anderer zu bereichern.

Portrait
Sahra Wagenknecht ist promovierte Volkswirtin, Publizistin und Politikerin, seit Oktober 2015 Vorsitzende der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Von 2010 bis 2014 war sie Stellvertretende Parteivorsitzende, von 2004 bis 2009 Abgeordnete im Europäischen Parlament.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 292
Erscheinungsdatum März 2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50516-9
Verlag Campus Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,4/3 cm
Gewicht 498 g
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
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Sachlich, Statstisch, Gut
von Monsieur Tortue aus Frankfurt am Main am 11.05.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Ich wähle selbst keine Linkspartei aber Sarah Wagenknecht muss man einfach schätzen. Ihre Kritik am bestehenden System ist keine reine Moraldebatte sondern eine fundierte Analyse von Stärken und Schwächen westlicher Marktwirtschaft. In Reichtum ohne Gier legt sie unter anderem da, dass ein größerer Bankensektor keine Vorteile für eine Volkswirtschaft... Ich wähle selbst keine Linkspartei aber Sarah Wagenknecht muss man einfach schätzen. Ihre Kritik am bestehenden System ist keine reine Moraldebatte sondern eine fundierte Analyse von Stärken und Schwächen westlicher Marktwirtschaft. In Reichtum ohne Gier legt sie unter anderem da, dass ein größerer Bankensektor keine Vorteile für eine Volkswirtschaft bringt. Auch ist der Anteil der Innovationen die aus Universtitäten oder staatlichen Forschungseinrichtungen kommt nach wie vor beachtlich. Nahezu alle Bestandteile eines modernen Smartphone basiseren somit auf staatlich finanzierter Forschung und nicht aufgrund des großartigen Kapitalismus. Deckt sich auch mit meiner Erfahrung nach der ein Erfinder wie Elon Musk ohne Großaufträge der NASA schon lange Pleite wäre. Richtig ist auch, dass viele Firmen im Pharmabereich nicht nach neuen Medikamenten sondern nach der Umgehung von bestehenden Patenten forschen. Diese Form von Marktwirtschaft bringt sicherlich keinen realen Fortschritt. Als Bankberater habe ich selbst erlebt wie schwierig es für Unternehmensgründer ist ein Darlehen zu bekommen. Glaubt man Wagenknecht, ist die Gründung der eigenen Firma eher ein Projekt für reich geborene Menschen. Gutes Gegenbeispiel ist hier aktuell Christian Wegner von Momox. Oft wird Wagenknecht in den Medien als Teil einer kommunistischen Plattform betituliert. Ihre Lösungsansätze sind jedoch viel mehr an die genossenschafltiche Idee angelehnt. Gleichzeitig verteufelt sie die Kapitalgesellschaften was ich persönlich für einen großen Irrweg erachte. Insgesamt ein sehr lesenwertes Buch mit dem Finger in den richtigen Wunden.

Reichtum ohne Gier
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 13.02.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch zeigt viele Probleme und Ungerechtigkeiten in unserer europäischen Gesellschaft und macht einem nachdenklich. Das Buch ist sehr empfehlenswert besonders für Politiker und Ökonomen aber auch für Menschen die an Zukunft der Generationen denken und interessiert sind.

Mein Eindruck
von Ghostreader am 11.02.2017

Ein Buch, das sich so spannend liest, wie ein Roman und dazu sehr aufschlussreich und sachlich. Zum Anfang ihres Werkes beginnt sie mit Teilen aus der Geschichte, wer die Welt regiert und warum, doch nicht so wie sie uns beschrieben wurde. Sie schildert den Kapitalismus mit allen seinen Facetten, der... Ein Buch, das sich so spannend liest, wie ein Roman und dazu sehr aufschlussreich und sachlich. Zum Anfang ihres Werkes beginnt sie mit Teilen aus der Geschichte, wer die Welt regiert und warum, doch nicht so wie sie uns beschrieben wurde. Sie schildert den Kapitalismus mit allen seinen Facetten, der Grund warum nur 1% der Bevölkerung finanziell und auch technologisch über den Rest der Welt herrscht. Der Unterschied zu früher besteht darin, dass im 19. Jahrhundert die wohlhabendsten 1% der Bevölkerung fast ausschließlich von leistungslosem Kapitaleinkommen lebten, während heute nur noch die Reichsten dieses Privileg genießen. Doch genauso ist es mit dem Betriebsvermögen, 90% sind der Hand von 10% der reichsten Familien. So zitiert sie Piketty in ihrem Buch, das wenn erst einmal ein Vermögen da ist, folgt die Vermögensdynamik ihrer eigenen Logik und das vorhandene Kapital wird von nun an über Jahre und Jahrzehnte aufgrund seiner Größe substantiell zunehmen. Genauso ist es mit der Produktion, Produkte werden herstellt, nicht um den vorhandenen Bedarf zu decken oder um Arbeitsplätze zu erhalten, es geht um die investierte Kapitalvermehrung und um eine möglichst hohe Rendite aus ihm herauszuziehen. Doch sie bemerkt auch, das der entscheidende Faktor für die nach und nach entstandenen Preissenkung nur in arbeitssparenden Technologien liegt. Ebenso kann man sich nicht unbedingt über den Zugewinn der Produktivität durch Digitalisierung verlassen, denn er macht uns nicht nur reicher, sondern in vielen Fällen ärmer, wenn die kapitalistische Wirtschaft für Wiedereinsteiger keine Arbeitsplätze aufgrund vom Strukturwandel schafft. Doch der Clou beschreibt sie im Kapitel „Eigentum ohne Haftung, der Clou des Kapitalismus. Hier wird explizit aufgezeigt, warum die meisten großen Firmen und Unternehmen eine GmbH, KG oder AG wählen, Kapitalvermehrung ohne Haftungsrisiko. Dennoch hat sie auch Lösungen parat, die so meine ich mal, die kapitalistische Führungsriege keineswegs eingehen wird, denn es würde ja ihre Gewinne schmälern. Ein Buch das aufweckt und zugleich aufzeigt, worin der Kapitalismus in der sozialen Marktwirtschaft fehl am Platz ist. Kapitalismus oder Strukturwandel?