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Regeln des Tanzes

Roman

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'Es ist mitten im Winter, ein grauer Tag in einer Reihe von grauen Tagen, ein guter Zeitpunkt.' Wofür? Um sein Leben zu ändern; für den 'totalen Umsturz der Verhältnisse'. Stangls vierter Roman ist der Zustandsbericht rund um diesen Imperativ herum, der die Veränderung des schlechten Bestehenden verlangt:

Da ist eine junge Frau, die als Demonstrierende gegen die neue, rechtslastige Regierung in Wien im Februar 2000 durch politisches Handeln ein neues Existenzgefühl erfährt. Ihre Schwester Mona geht zur selben Zeit einen ganz anderen Weg, der in einem schockierend-befreienden acte gratuit endet. Und 15 Jahre später gerät ein Dr. Walter Steiner in eine existenzielle Krise, da seine Frau ihn verlässt; gleichzeitig verbindet ihn der zufällige Fund von alten Bildern mit diesen zwei Frauen und stellt neue Zusammenhänge her.
Die drei Personen dieses Romans durchstreifen Wien zu unterschiedlichen Zeiten, mit unter-
schiedlichen Motiven, und versuchen auf unterschiedliche Weisen, in der Wirklichkeit anzukommen – durch politisches Engagement, durch Kunst oder durch die Aufkündigung aller existierenden Zwänge. Stangls Roman ist eine hypnotische Meditation über unsere Gegenwart und die Rolle, die der Kunst darin und in unserem Leben zukommt, ein Roman voller magischer Momente.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum 20.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85420-846-4
Verlag Literaturverlag Droschl
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3 cm
Gewicht 465 g
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kostbar“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Strangl gehört zu jener Spezies von Autoren, denen Vielschreiberei abhold ist. Er braucht Zeit für seine Romane, er lässt sie scheinbar reifen, wie der Wein im Eichenfass. Die Geschichte dreier komplett verschiedener Personen, auch zu komplett verschiedenen Zeiten spielend, und doch durch Handlungsstränge verbunden ist eine kostbare. denn kaum ein anderer Autor geht so bedachtsam und wohl überlegt mit der Sprache um wie Strangl. Strangl gehört zu jener Spezies von Autoren, denen Vielschreiberei abhold ist. Er braucht Zeit für seine Romane, er lässt sie scheinbar reifen, wie der Wein im Eichenfass. Die Geschichte dreier komplett verschiedener Personen, auch zu komplett verschiedenen Zeiten spielend, und doch durch Handlungsstränge verbunden ist eine kostbare. denn kaum ein anderer Autor geht so bedachtsam und wohl überlegt mit der Sprache um wie Strangl.

Kundenbewertungen

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Tanz im Labyrinth
von Henrik Nobis aus Dresden am 22.10.2013

Ich bin ganz ehrlich: Stangls Roman "Regeln des Tanzes", der es auf die Longlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis schaffte, hat mich nach der Lektüre etwas ratlos zurückgelassen! Warum? Zunächst einmal spielen die Donnerstagsdemonstrationen in Wien im Jahre 2000 eine gewichtige Rolle, bei denen die Menschen gegen eine rechtslastige Regierungskoalition... Ich bin ganz ehrlich: Stangls Roman "Regeln des Tanzes", der es auf die Longlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis schaffte, hat mich nach der Lektüre etwas ratlos zurückgelassen! Warum? Zunächst einmal spielen die Donnerstagsdemonstrationen in Wien im Jahre 2000 eine gewichtige Rolle, bei denen die Menschen gegen eine rechtslastige Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ und gegen Fremdenhass auf die Straßen gehen - doch ein politischer Roman ist es deswegen nicht! Vielmehr stehen die inneren Zustände der drei Protagonisten im Mittelpunkt: zerbrechliche, hilflose und einsame Personen, die ohne Ziele durch das Leben gehen und deren menschliche Beziehungen zerrüttet sind. Doch die Protagonisten bleiben dem Leser fremd, wirken irgendwie unnahbar. Es ist schwierig, Sympathie für sie zu entwickeln oder Mitleid mit ihnen zu empfinden! Der Clou dabei ist allerdings folgender: unterm Strich scheinen all die Widersprüche und Verwirrungen von Stangl beabsichtigt und perfekt choreografiert zu sein! Wir können die Hauptfiguren also gar nicht kennenlernen, da diese sich selbst nicht kennen! Wir können auch nur erahnen, wo die Realität aufhört und wo Imagination anfängt! Menschsein ist eben ein Labyrinth, in dem wir nervös und gehetzt nach dem Sinn des Lebens suchen... Mit "Regeln des Tanzes" gelang Thomas Stangl ein poetischer und zum Nachdenken anregender Roman! Sehr anspruchsvoll - doch das muss Literatur hin und wieder auch sein!