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Philosophie der Lebenskunst

Eine Grundlegung

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Aufgabe einer Philosophie ist es, die theoretische Elemente bereitzustellen, mit deren Hilfe ein Individuum sein Leben selbst gestalten kann. Das Buch beginnt mit einem Bild: Exkursion in die Philosophie (1959 Edward Hopper). Seine Forschungsreise führt zunächst in die Geschichte der Philosophie, um aufzuzeigen, wie tief die Frage der Lebenskunst in ihr verwurzelt ist, bevor sie im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts fast gänzlich außer Blick geriet. Mit Bezug auf die Herausforderungen der Gegenwart werden dann die Umrisse einer Philosophie der Lebenskunst skizziert.

Ein neuerliches Nachdenken über die Moderne bildet den Hintergrund für die Entfaltung der Begriffe der Lebensführung, der Lebensform und des Lebensstils. Über die Frage nach dem »guten Leben« hinaus, die in den neunziger Jahren wieder an Bedeutung gewonnen hat, wird hier die weitgehende nach dem »schönen Leben« gestellt.

Die Frage nach dem Subjekt der Lebenskunst wie auch nach dem Verhältnis zwischen dem Selbst und den Anderen wird eingehend erörtert. Eigens thematisiert wird die Hermeneutik der Existenz, die erforderlich ist, um sich »aufs Leben zu verstehen«, sowie die Lehr- und Lernbarkeit dieses Vermögens. Schließlich kommt es Schmid darauf an, die Problemstellung der Ökologie in ihrer Bedeutung für eine neue Lebenskunst herauszustellen und die Grundzüge einer ökologischen Lebenskunst zu entwerfen. Diese Grundlegung einer Philosophie der Lebenskunst möchte einem einst zentralen, dann »vergessenen« Interesse der Philosophie wieder die ihm gebührende Geltung verschaffen.

Portrait
Wilhelm Schmid, geb. 1953, lebt als freier Philosoph in Berlin und lehrt Philosophie als außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt. Viele Jahre lang war er als Gastdozent in Riga/Lettland und Tiflis/Georgien, sowie als »philosophischer Seelsorger« an einem Krankenhaus bei Zürich/Schweiz tätig. Umfangreiche Vortragstätigkeit, seit 2010 auch in China und Südkorea. 2012 wurde er mit dem Meckatzer-Philosophie-Preis und 2013 mit dem Egnér-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 566
Erscheinungsdatum 27.07.1998
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-28985-3
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,7/10,8/3 cm
Gewicht 336 g
Auflage 14. Auflage
Buch (Taschenbuch)
22,70
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Kundenbewertungen

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zwiespältig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 24.02.2013

Der Text ist sehr lang geraten und sehr theoretisch. All die Details zu beachten, dazu reicht 1 Leben womöglich nicht. „Learning by doing“ ist evtl. angebrachter und einzelne Kapitel als Hilfen lesen, die einem gerade interessieren, könnte ratsamer sein. Das Buch richtet sich eher an Menschen, die noch... Der Text ist sehr lang geraten und sehr theoretisch. All die Details zu beachten, dazu reicht 1 Leben womöglich nicht. „Learning by doing“ ist evtl. angebrachter und einzelne Kapitel als Hilfen lesen, die einem gerade interessieren, könnte ratsamer sein. Das Buch richtet sich eher an Menschen, die noch wenig Erfahrung mit Lebensgestaltung haben, also eher an jüngere, unerfahrenere. Für ältere dürfte es wenig Neues enthalten und gelegentlich irgendwie versanden. An der Lebenspraxis zersplittern viele schöne Theoriegedanken, das sollte man im Hinterkopf beachten.

Lebenskunst
von einer Kundin/einem Kunden aus Langenstein am 29.03.2007

Die Philosophie der Lebenskunst von Wilhelm Schmid beschreibt wie der Mensch in unserer Gesellschaft einen Weg der Achtsamkeit gehen kann. Er beschreibt die Sorge um sich selbst und warum sie die Voraussetzung für ein gutes Leben ist. Er beschreibt Phronesis (Klugheit) und die Bedeutung einer Ökologischen Lebensführung. Das Buch... Die Philosophie der Lebenskunst von Wilhelm Schmid beschreibt wie der Mensch in unserer Gesellschaft einen Weg der Achtsamkeit gehen kann. Er beschreibt die Sorge um sich selbst und warum sie die Voraussetzung für ein gutes Leben ist. Er beschreibt Phronesis (Klugheit) und die Bedeutung einer Ökologischen Lebensführung. Das Buch ist leicht verständlich und gibt einen guten Überblick. Es versteht sich als Lebensratgeber und nicht als philosophisches Manifest.