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Paul das Hauskind

Roman für Kinder

(5)
Paul wäre mutterseelenallein, wenn nicht ein ganzes Haus zu seiner Familie würde. Behutsam, leise provozierend erzählt Härtling - ganz aus der Sicht des Kindes - von Eltern auch, die nicht wissen, dass sie da sein müssen.

Eine Stadt, ein Haus und ein Kind, für das in diesem Sommer alles durcheinander gerät: Pauls Mutter ist in New York, sein Vater immer unterwegs. Paul ist allein und er ist es doch nicht. Denn seit ihm die Eltern abhanden gekommen sind, kümmert sich das ganze Haus um ihn: Oma Käthe, Helena und ihre Eltern, Erin Üdal und Bibi und all die anderen. Auf den alten Schwarzhaupt kann sich Paul immer verlassen - in wichtigen Schuldingen und als sie den König der Fahrraddiebe jagen. Manchmal aber überkommt Paul eine große Wut.
Rezension
"Mühelos sichert Härtling Paul alle Empathie - dessen Wut auf die Eltern wird zur Wut des Lesers, denn ein pflegeleichtes Kind, das sich problemlos in die flexibilisierte Arbeits- und Beziehungswelt der Erwachsenen einfügt, kann und will sein Protagonist nicht sein." Die Welt "Wer Pauls Geschichte liest, wird sie noch eine ganze Weile mit sich herumtragen." Hessischer Rundfunk "Wenn sich ein Autor in die Situation von Kindern, die ohne elterliche Fürsorge auskommen müssen, hineinversetzen kann, dann ist es Peter Härtling." Büchermarkt, Deutschlandfunk "Ein einfühlsames, aber auch kritisches und provozierendes Buch." Jugendmagazin JÖ "Peter Härtlings neuer Kinderroman ist Pflichtlektüre für Erwachsene." Tagblatt "Peter Härtlings neuer Roman dreht sich wieder um ein Kind im Ausnahmezustand - ganz leise, ohne Vorwürfe und damit umso eindringlicher." Kölnische Rundschau "Peter Härtling schildert die Gefühle des Zehnjährigen und macht deutlich, dass er jedes Recht hat, so zu fühlen, wie er fühlt, und manchmal auch ganz einfach wütend auf Eltern zu sein, die immer nur arbeiten. Eine Geschichte, in der sich sicher viele Kinder wiederfinden können - mal mehr, mal weniger." Rhein-Main-Zeitung "Es ist dies engagierte und differenzierte Erzählen, das auch Peter Härtlings neues Buch mit dem Prinzip Hoffnung verknüpft. Etwas scheint vor all den bitteren Wahrheiten auf. Möglichkeiten. Nähe. Irgendwo auch Lachen. Härtling macht jenen Wärmestrom spürbar, den ein Kind wie Paul braucht, um zu bleiben, zu wachsen, hinein in eine neue, unerwartete Geborgenheit,...die heutige Kinder oft genug suchen." GoodNewz (Blog der TAZ) "Peter Härtling erzählt einfühlsam, in leisen Tönen, von Paul, der Lügenwelt der Erwachsenen - und dass das Leben trotzdem schön ist." Westdeutsche Zeitung "Menschlich." Schweizer Illustrierte "Härtling erzählt Pauls Geschichte in einem wunderbar klaren Stil: Der Autor lenkt den Blick auf Kinderleid, das uns nicht aus plakativen TV-Reportagen anschreit - sondern sich mitten im Wohlstand ganz leise ereignet." dpa
Portrait
Peter Härtling, geboren am 13. November 1933 in Chemnitz, Gymnasium in Nürtingen bis 1952. Danach journalistische Tätigkeit; von 1955 - 62 Redakteur bei der 'Deutschen Zeitung', von 1962 - 70 Mitherausgeber der Zeitschrift 'Der Monat', von 1967 - 68 Cheflektor und danach bis Ende 1973 Geschäftsführer des S. Fischer Verlages. Seit Anfang 1974 lebt er als freier Schriftsteller in der Nähe von Frankfurt. 1992 wurde der Autor mit dem "Lion-Feuchtwanger-Preis" ausgezeichnet. 1995 erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz, 2001 den "Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises" und 2006 den "Gerty-Spieß-Literaturpreis". 2007 wurde Peter Härtling für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt, 2011 erhielt er den "Großen Preis" der Deutschen Akademie für Kinder-und Jugendliteratur, 2012 wurde ihm der "Jacob-Grimm-Preis" verliehen und 2014 der Hessischen Kulturpreis. Peter Härtling verstarb im Juli 2017.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 181
Altersempfehlung 11 - 13
Erscheinungsdatum 17.01.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-79977-7
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 21,4/15,5/2,1 cm
Gewicht 384 g
Auflage 3
Illustrator Philip Waechter
Buch (gebundene Ausgabe)
7,20
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„Paul“

Tamara Zoltan, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Paul ist zwölf und wohnt in einem Mietshaus mit mehreren Bewohnern. Es ist Sommer und Paul meistens alleine. Seine Mutter ist beruflich in New York und sein Vater viel unterwegs. Hinzu kommt, daß sich seine Eltern scheiden lassen wollen und sein Vater wegen Depressionen ins Krankenhaus kommt. Und so findet Paul bei verschiedenen Bewohnern Paul ist zwölf und wohnt in einem Mietshaus mit mehreren Bewohnern. Es ist Sommer und Paul meistens alleine. Seine Mutter ist beruflich in New York und sein Vater viel unterwegs. Hinzu kommt, daß sich seine Eltern scheiden lassen wollen und sein Vater wegen Depressionen ins Krankenhaus kommt. Und so findet Paul bei verschiedenen Bewohnern Unterschlupf. Dieses Buch macht nachdenklich und auch traurig. Peter Härtling
hat mit den Hausbewohnern besonders liebenswerte Figuren erschaffen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Ein sehr schönes und nachdenkliches Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 19.10.2010

Paul ist 12 Jahre alt und seine Eltern haben keine Zeit für ihn. Seine Mutter ist Journalistin und die meiste Zeit in New York, sein Vater kann auch nicht bei ihm sein. Doch zum Glück kümmert sich das ganze Haus um Paul, alle nehmen ihn bei sich auf und... Paul ist 12 Jahre alt und seine Eltern haben keine Zeit für ihn. Seine Mutter ist Journalistin und die meiste Zeit in New York, sein Vater kann auch nicht bei ihm sein. Doch zum Glück kümmert sich das ganze Haus um Paul, alle nehmen ihn bei sich auf und lösen so manches Problem zusammen. Manchmal überkommt Paul eine große Wut, dass seine Eltern nicht für ihn da sind. Die Eigenschaften von Paul ähneln sehr denen von Hirbel (Romanfigur aus „Das war Hirbel“, ebenfalls von Peter Härtling) und deshalb ist mir diese Figur auch sehr ans Herz gewachsen. Peter Härtling hat wieder mal eine tolle, mitfühlende Geschichte erzählt. Dieses Buch ist eine indirekte Aufforderung an Eltern: „Lasst eure Kinder nicht im Stich“, denn nicht jedes Kind hat ein Haus voller netter Nachbarn.

Endlich ein neues Jugendbuch von Peter Härtling!
von Kerstin Hirth aus Coesfeld am 23.09.2010

Paus Mutter arbeitet in New York, Pauls Vater ist immer irgendwo unterwegs. Zum Glück hat Paus Oma Käthe und Bibi und alle anderen aus seinem Haus. Die kümmern sich um ihn. Doch ihm fehlt eine richtige Famile. Er ist zwar nie allein, doch oft fühlt er sich einsam. Ein... Paus Mutter arbeitet in New York, Pauls Vater ist immer irgendwo unterwegs. Zum Glück hat Paus Oma Käthe und Bibi und alle anderen aus seinem Haus. Die kümmern sich um ihn. Doch ihm fehlt eine richtige Famile. Er ist zwar nie allein, doch oft fühlt er sich einsam. Ein typischer Härtling Jugendroman. Spannend, direkt, nachdenklich!

Generation Allein
von Heike Schilling-Gillmann aus Karlsruhe am 09.09.2010

Paul das Hauskind ist bereits der zweite hervorragende Titel bei Beltz in diesem Jahr zu dem gesellschaftlichen Phänomen " Generation Allein".(vgl. Stephan Knösel: Echte Cowboys). Erzählt wird von Kindern, deren Eltern so sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind, dass sie darüber das Elternsein ganz vergessen. Pauls Mutter macht in... Paul das Hauskind ist bereits der zweite hervorragende Titel bei Beltz in diesem Jahr zu dem gesellschaftlichen Phänomen " Generation Allein".(vgl. Stephan Knösel: Echte Cowboys). Erzählt wird von Kindern, deren Eltern so sehr mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind, dass sie darüber das Elternsein ganz vergessen. Pauls Mutter macht in NY Karriere, sein Vater kommt mit der Situation der gescheiterten Ehe nicht zurecht und verfällt in Depressionen. Paul hat zwar in dem Haus, in dem er lebt viele Zimmer, denn immer ist ein Nachbar bereit ihn aufzunehmen, aber ein Zuhause hat er nicht.


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