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Normal passiert da nichts

Conte Roman 26

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"Ich bin nicht sicher, ob Andi genau verstand, was wir ihm vorschlugen, als Gabriel ihm eröffnete, dass wir eine Mensa überfallen wollten, und auch Speedy starrte er verständnislos an, als der lallte: "unnischbinderfluch … der Fluchtfarra.""
Rafael aus Antwerpen heuert als Pizza-Entwickler bei Tiefkühl-Wagner im Saarland an. In der WG von Mike und Gabriel ist ein Zimmer frei. Aber worauf hat er sich da eingelassen? Das Leben der beiden vaterlosen Cousins zirkuliert zwischen Partys, Trinkgelagen und einem kuriosen Wettkampf in Trier namens Mariathlon. Mike hat bei den Frauen den Dreh raus. Gabriel schreibt über das Bergwerksunglück von Luisenthal 1962, bei dem sein Vater starb. Anteilnahme findet er bei Johanna, die ihr Netz nach ihm schon längst ausgelegt hat. Eine Einkommensquelle der beiden Mittdreißiger sind Schmuggelfahrten ins benachbarte Luxemburg. Doch das Ultimatum des Dorfpolizisten und die bevorstehende Einführung des Euro - es ist das Jahr 1999 - lassen das Geld knapp werden. Die rettende Idee: bei einem Raubüberfall auf die Trierer Unimensa kann eigentlich nichts passieren. Doch damit fangen die Probleme erst richtig an …
Frank P. Meyer erzählt eine turbulente Geschichte vom späten Erwachsenwerden und den überraschenden Wendungen einer außergewöhnlichen Familienkonstellation.
Portrait
Frank P. Meyer, geboren 1962, studierte Anglistik, Germanistik und Niederländische Philologie in Trier und Oxford. Promotion und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Hildesheim. Heute Geschäftsführer des Graduiertenzentrums und Leiter der Studienberatung an der Uni Trier. Meyer veröffentlichte die Erzählbände Es war mir ehrlich gesagt völlig egal und Raum 101. Erzählungen über Männer. Meyer wurde zum Trierer Stadtschreiber 2012 gewählt. Das Amt bekleidet er während des 500. Jubiläums der Heilig-Rock-Wallfahrt von April bis September 2012.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 420 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.01.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783956020247
Verlag Conte Verlag
Dateigröße 3949 KB
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

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Gut gemeint, flott zu lesen, nicht ganz gelungen
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 03.06.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Rafael kommt 1999 aus Antwerpen in eine Wohngemeinschaft (WG) in Primstal, Saarland, zu Mike und Gabriel. Er ist der einzige mit einem Job als Pizzaentwickler. Das gibt schon den skurrilen Grundton des Romans vor. Die andere WG-Bewohner und mancher im Freundeskreis schlagen sich dank mannigfaltiger Quellen (Mütter, Freundinnen, Schmuggel)... Rafael kommt 1999 aus Antwerpen in eine Wohngemeinschaft (WG) in Primstal, Saarland, zu Mike und Gabriel. Er ist der einzige mit einem Job als Pizzaentwickler. Das gibt schon den skurrilen Grundton des Romans vor. Die andere WG-Bewohner und mancher im Freundeskreis schlagen sich dank mannigfaltiger Quellen (Mütter, Freundinnen, Schmuggel) durchs Leben. Gabriel ist der ewige Student, der an einer Arbeit über das Bergwerksunglücks in Luisenthal 1962 sitzt. Er hat ein persönliches Interesse, denn sein Vater kam damals ums Leben. Um die Finanzen zu stablisieren beschließt der Freundeskreis eine Mensa zu überfallen. Normal passiert da nichts. Aber die Ereignisse überstürzen sich. Dem schelmenhaften Geschehen in WG und Primstal unterliegt eine ernste, verworrene Familiengeschichte. Am Ende stellt sich heraus, dass ziemlich viele Protagonisten untereinander verwandt sind. Die Lebenskünstler in der WG sind sattsam aus der Untergrundliteratur bekannt. Auch hier wird gefeiert, getrunken, ins Bett gekrochen und in den Tag hinein gelebt. Das liest sich locker, ist von manchem Witz aufgehellt und als es zu routinemäßig wird, wechselt die Erzählstimme. Der Autor ist zu sehr in seine zahlreichen amüsanten Episoden verliebt und gibt sie alle zum Besten. Dem wird ausführlich das Geschehen in Luisenthal 1962 gegenübergestellt. Dabei trug sich eine Vertauschungsepisode zu, die enorm aufgebauscht wird. Am Ende des Romans hat der Autor dann zwei Probleme: er muss * die Verwandtschaftsverhältnisse durch lange indirekten Reden in der Vergangenheit erläutern, * die sich überstürzenden Ereignisse beim Mensaüberfall entwirren. Beides überforderte ihn oder zumindest mich als Leser. Der breite Erzählfluss über fast 300 Seiten (nur unterbrochen von dem breit ausgewalzten Drama Luisenthal 1962) steht im Missverhältnis zum Höhepunkt der beiden Erzählfolien: WG und Familiendrama. Das Thema der nichtsnutzigen ewigen Junggesellen, die endlich ins Leben treten, ist zudem schon ziemlich ausgelutscht. Frank P. Meyer setzt einige neue Akzente, mehr nicht. Der Versuch zwei Genre (moderner Schelmenroman & historische Verstrickungen, die bis in die Gegenwart reichen) zu verbinden gelang nicht ganz. Vor allem wurden die Gewichte zu ungleichmässig verteilt. Wer aber beispielsweise dem Lob für Hannu Raittila: "Canal Grande" zustimmte wird mit "Normal passiert da nichts" besser bedient.