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Nichts, was man fürchten müsste

Roman

(6)
»Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?«, fragt nüchtern Julian Barnes’ Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: »Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran.« Und so erzählt er die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes. Seine wahren Angehörigen sind für den Autor jedoch Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich Julina Barnes mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft.

Portrait
Julian Barnes, 1946 in Leicester, England, geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor, darunter "Flauberts Papagei", "Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln", "Der Zitronentisch". Für seinen Roman "Vom Ende einer Geschichte" wurde er mit dem Man Booker Award ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.
Zitat
"Julian Barnes hat ein brillantes Buch über den Tod geschrieben."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 332
Erscheinungsdatum 11.10.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74213-4
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/2,7 cm
Gewicht 308 g
Originaltitel Nothing to be Frightened of
Übersetzer Gertraude Krueger
Verkaufsrang 23.306
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Buchhändler-Empfehlungen

„feiner englischer Humor“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Wovon handelt das Buch? - von unserer Zukunft - unserem Finale!
Der Titel " Nichts, was man fürchten müsste" läßt es schon ahnen.......
Julian Barnes gewährt uns Einblick in seine Gedanken über den Tod.
Diese Gedanken sind scharfsinnig, ironisch, klug, amüsant.
....und man erfährt, warum es ausgerechnet ein entzückender, als rührend fürsorglich bekannter Pinguin auf das Cover eines Buches dieser Thematik geschafft hat.........
"Nichts, was man fürchten müsste" ? - ich weiß nicht...
Höchst vergnügliche Leselektüre, das wohl.
Wovon handelt das Buch? - von unserer Zukunft - unserem Finale!
Der Titel " Nichts, was man fürchten müsste" läßt es schon ahnen.......
Julian Barnes gewährt uns Einblick in seine Gedanken über den Tod.
Diese Gedanken sind scharfsinnig, ironisch, klug, amüsant.
....und man erfährt, warum es ausgerechnet ein entzückender, als rührend fürsorglich bekannter Pinguin auf das Cover eines Buches dieser Thematik geschafft hat.........
"Nichts, was man fürchten müsste" ? - ich weiß nicht...
Höchst vergnügliche Leselektüre, das wohl.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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0
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Kluge Gedanken über den Tod
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 21.04.2016
Bewertet: Taschenbuch

Nachdem ich "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes gelesen hatte und in den Sog seiner klugen Sätze und echten Beschreibungen hineingezogen wurde, war ich mir fast sicher, dass andere Werke von diesem grandiosen Schriftsteller mir ebenfalls gefallen würden (denn das ist bei meinen Lieblingsautoren immer so). Und ich... Nachdem ich "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes gelesen hatte und in den Sog seiner klugen Sätze und echten Beschreibungen hineingezogen wurde, war ich mir fast sicher, dass andere Werke von diesem grandiosen Schriftsteller mir ebenfalls gefallen würden (denn das ist bei meinen Lieblingsautoren immer so). Und ich wurde nicht enttäuscht: In "Nichts, was man fürchten müsste" beschreibt Barnes die Gedanken von sich und Familienangehörigen zu den wichtigen Themen Tod, Gott, Krankheit und Verlust. Viele kluge Sätze, die zum Nachdenken und Weiterdiskutieren anregen und unvergessen bleiben und diese schwierigen Themen etwas Leichtes verpassen. Barnes gehört für mich, auch nach der Lektüre dieses Buches, zu den Schriftstellern, von denen man jedes einzelne Buch lesen sollte. Vielleicht ist die Furcht vor dem Tod nicht weniger geworden, doch ich habe viele neue (positive) Gedanken bekommen!

Nichts, was man fürchten müsste?
von Lisa-Marie Battenberg aus Worms am 11.11.2012

Julian Barnes philosophiert in diesem Buch über das Alter, Krankheit, unsere Vergänglichkeit und letztendlich den Tod. Er zitiert andere Autoren, Künstler und Philosophen zu diesem Thema und er verweist auf seine Familiengeschichte sowie auf die Geschichte grundsätzlich. Das Buch ist sehr persönlich, da Barnes seine eigenen Gedanken rund... Julian Barnes philosophiert in diesem Buch über das Alter, Krankheit, unsere Vergänglichkeit und letztendlich den Tod. Er zitiert andere Autoren, Künstler und Philosophen zu diesem Thema und er verweist auf seine Familiengeschichte sowie auf die Geschichte grundsätzlich. Das Buch ist sehr persönlich, da Barnes seine eigenen Gedanken rund um den Tod vorstellt, sehr viel Familiäres preisgibt und auch seine schon länger andauernde Faszination für den Tod erklärt. Feiner Humor zieht sich ebenso wie eine leicht melancholische Grundstimmung durch das gesamte Werk. Tiefsinnige und banale Gedanken wechseln sich ab. Stellenweise hat mir persönlich der rote Faden gefehlt - jedoch ist Barnes Buch in jedem Fall lesenswert, da es mich als Leser sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Es regt zu eigenen Reflexionen an und enthält Textpassagen, die ich aus dem Buch herausschreiben musste, so lebensklug und schön waren sie. Lesenswert!

tiesinnig leicht
von justdic aus Köln am 29.08.2010
Bewertet: anderes Format

Ein so schweres Thema wie den Tod anzugehen und dabei zugleich tiefsinnig und leicht zu bleiben ist eine Kunst, der der Autor nahezu immer gerecht wird. Nicht selten musste ich schmunzeln um kurz später wieder einem interessanten Gedankenanstoß nachzugehen. Interessant auch die Erwähnung vieler, oft unbekannter (zumindest mir) Autoren,... Ein so schweres Thema wie den Tod anzugehen und dabei zugleich tiefsinnig und leicht zu bleiben ist eine Kunst, der der Autor nahezu immer gerecht wird. Nicht selten musste ich schmunzeln um kurz später wieder einem interessanten Gedankenanstoß nachzugehen. Interessant auch die Erwähnung vieler, oft unbekannter (zumindest mir) Autoren, auf die ich aufmerksam geworden bin und auch dort weitergelesen habe. Wer anspruchsvolle Lektüre mit Tiefgang sucht ist hier richtig, also "Nichts, was man fürchten müsste..."


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