>> GUTSCHEIN-COUNTDOWN: Montag 18% | Dienstag 16% | Mittwoch 14% Rabatt auf Spiele, Filme & mehr**

Nichts, was man fürchten müsste

(6)
»Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn.«
Julian Barnes, brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft. Es geht um unsere Sterblichkeit, um provozierende Gedanken und aufrüttelnde Ereignisse auf dem Weg zum Ende. Eigentlich müsste man sich nicht davor fürchten. Wirklich nicht?»Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?«, fragt nüchtern Julian Barnes’ Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: »Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran.« Die Angst vor dem Tod treibt Julian Barnes seit seiner Jugend um, immer wieder umkreist er das Thema in seiner ganzen Unerbittlichkeit und Hoffnungslosigkeit, denn er glaubt nicht an Gott, vermisst ihn aber. Neugierig und um Erkenntnis bemüht sucht er in der Kunst und in der Literatur, in den Naturwissenschaften und in der Musik nach Antworten. Doch Julian Barnes ist Romancier, deshalb entwickelt er seine Gedanken aus Personen und Handlung. Und so erzählt er auch die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes – von den originellen Großeltern, der herrischen Mutter, dem in sich gekehrten Vater, dem besserwisserischen Philosophen-Bruder und dem belesenen, an den Künsten interessierten Julian. Seine wahren Angehörigen und Vorfahren sind für Julian Barnes allerdings nicht die Mitglieder einer englischen Lehrerfamilie, sondern Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Mit ihnen erörtert er scharfsinnig und verängstigt, flapsig und tröstlich, ironisch und ernsthaft die Angst vor dem Treppenlift, den Blick in den Abgrund, das Wie und Wo und Wann. Und hat ein aufregendes Buch geschrieben.
Portrait
Julian Barnes, 1946 in Leicester geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Jour-nalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor, darunter »Flauberts Papagei«, »Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln« und »Lebensstufen«. Für seinen Roman »Vom Ende einer Geschichte« wurde er mit dem Man Booker Prize ausgezeichnet. Julian Barnes lebt in London.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.10.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783462305234
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Übersetzer Gertraude Krueger
eBook
10,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 41648930
    Die verbotenen Evangelien
    von Jürgen Werlitz
    (2)
    eBook
    12,99
  • 33640559
    Was man für Geld nicht kaufen kann
    von Michael J. Sandel
    (6)
    eBook
    9,99
  • 33815293
    Warum es die Welt nicht gibt
    von Markus Gabriel
    eBook
    10,99
  • 29379428
    Weit entfernt von dem Ort, an dem ich sein müsste
    von Bahman Nirumand
    (1)
    eBook
    16,99
  • 17202645
    Channeln
    von Eleonore Jacobi
    eBook
    6,99
  • 62295273
    Panikattacken und andere Angststörungen loswerden
    von Klaus Bernhardt
    eBook
    13,99
  • 29058750
    Wie gut ist Ihre Allgemeinbildung? Politik & Gesellschaft
    von Martin Doerry
    eBook
    4,99
  • 33180909
    Gerechtigkeit
    von Michael J. Sandel
    (2)
    eBook
    9,99
  • 85245124
    Schluss mit euren ewigen Mogelpackungen!
    von Peter Hahne
    eBook
    8,99
  • 92334716
    Zeit der Zauberer
    von Wolfram Eilenberger
    eBook
    19,99

Buchhändler-Empfehlungen

„feiner englischer Humor“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Wovon handelt das Buch? - von unserer Zukunft - unserem Finale!
Der Titel " Nichts, was man fürchten müsste" läßt es schon ahnen.......
Julian Barnes gewährt uns Einblick in seine Gedanken über den Tod.
Diese Gedanken sind scharfsinnig, ironisch, klug, amüsant.
....und man erfährt, warum es ausgerechnet ein entzückender, als rührend
Wovon handelt das Buch? - von unserer Zukunft - unserem Finale!
Der Titel " Nichts, was man fürchten müsste" läßt es schon ahnen.......
Julian Barnes gewährt uns Einblick in seine Gedanken über den Tod.
Diese Gedanken sind scharfsinnig, ironisch, klug, amüsant.
....und man erfährt, warum es ausgerechnet ein entzückender, als rührend fürsorglich bekannter Pinguin auf das Cover eines Buches dieser Thematik geschafft hat.........
"Nichts, was man fürchten müsste" ? - ich weiß nicht...
Höchst vergnügliche Leselektüre, das wohl.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
5
1
0
0
0

Kluge Gedanken über den Tod
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 21.04.2016
Bewertet: Taschenbuch

Nachdem ich "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes gelesen hatte und in den Sog seiner klugen Sätze und echten Beschreibungen hineingezogen wurde, war ich mir fast sicher, dass andere Werke von diesem grandiosen Schriftsteller mir ebenfalls gefallen würden (denn das ist bei meinen Lieblingsautoren immer so). Und ich... Nachdem ich "Vom Ende einer Geschichte" von Julian Barnes gelesen hatte und in den Sog seiner klugen Sätze und echten Beschreibungen hineingezogen wurde, war ich mir fast sicher, dass andere Werke von diesem grandiosen Schriftsteller mir ebenfalls gefallen würden (denn das ist bei meinen Lieblingsautoren immer so). Und ich wurde nicht enttäuscht: In "Nichts, was man fürchten müsste" beschreibt Barnes die Gedanken von sich und Familienangehörigen zu den wichtigen Themen Tod, Gott, Krankheit und Verlust. Viele kluge Sätze, die zum Nachdenken und Weiterdiskutieren anregen und unvergessen bleiben und diese schwierigen Themen etwas Leichtes verpassen. Barnes gehört für mich, auch nach der Lektüre dieses Buches, zu den Schriftstellern, von denen man jedes einzelne Buch lesen sollte. Vielleicht ist die Furcht vor dem Tod nicht weniger geworden, doch ich habe viele neue (positive) Gedanken bekommen!

Nichts, was man fürchten müsste?
von Lisa-Marie Battenberg aus Worms am 11.11.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Julian Barnes philosophiert in diesem Buch über das Alter, Krankheit, unsere Vergänglichkeit und letztendlich den Tod. Er zitiert andere Autoren, Künstler und Philosophen zu diesem Thema und er verweist auf seine Familiengeschichte sowie auf die Geschichte grundsätzlich. Das Buch ist sehr persönlich, da Barnes seine eigenen Gedanken rund... Julian Barnes philosophiert in diesem Buch über das Alter, Krankheit, unsere Vergänglichkeit und letztendlich den Tod. Er zitiert andere Autoren, Künstler und Philosophen zu diesem Thema und er verweist auf seine Familiengeschichte sowie auf die Geschichte grundsätzlich. Das Buch ist sehr persönlich, da Barnes seine eigenen Gedanken rund um den Tod vorstellt, sehr viel Familiäres preisgibt und auch seine schon länger andauernde Faszination für den Tod erklärt. Feiner Humor zieht sich ebenso wie eine leicht melancholische Grundstimmung durch das gesamte Werk. Tiefsinnige und banale Gedanken wechseln sich ab. Stellenweise hat mir persönlich der rote Faden gefehlt - jedoch ist Barnes Buch in jedem Fall lesenswert, da es mich als Leser sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Es regt zu eigenen Reflexionen an und enthält Textpassagen, die ich aus dem Buch herausschreiben musste, so lebensklug und schön waren sie. Lesenswert!

tiesinnig leicht
von justdic aus Köln am 29.08.2010
Bewertet: anderes Format

Ein so schweres Thema wie den Tod anzugehen und dabei zugleich tiefsinnig und leicht zu bleiben ist eine Kunst, der der Autor nahezu immer gerecht wird. Nicht selten musste ich schmunzeln um kurz später wieder einem interessanten Gedankenanstoß nachzugehen. Interessant auch die Erwähnung vieler, oft unbekannter (zumindest mir) Autoren,... Ein so schweres Thema wie den Tod anzugehen und dabei zugleich tiefsinnig und leicht zu bleiben ist eine Kunst, der der Autor nahezu immer gerecht wird. Nicht selten musste ich schmunzeln um kurz später wieder einem interessanten Gedankenanstoß nachzugehen. Interessant auch die Erwähnung vieler, oft unbekannter (zumindest mir) Autoren, auf die ich aufmerksam geworden bin und auch dort weitergelesen habe. Wer anspruchsvolle Lektüre mit Tiefgang sucht ist hier richtig, also "Nichts, was man fürchten müsste..."


Wird oft zusammen gekauft

Nichts, was man fürchten müsste - Julian Barnes

Nichts, was man fürchten müsste

von Julian Barnes

(6)
eBook
10,99
+
=
Flauberts Papagei - Julian Barnes

Flauberts Papagei

von Julian Barnes

eBook
9,99
+
=

für

20,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen