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Nächster Halt: Steppe (DuMont Reiseabenteuer)

10.000 Kilometer durch Kasachstan und China

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Mit zwei Rucksäcken, Neugier und Abenteuerlust reisen Stephanie Karraß und Chris Tomas von Astana nach Peking – zehntausend Kilometer mit Bus und Bahn, von der Einsamkeit der Steppe bis in Chinas quirlige Hauptstadt. Unterwegs treffen sie die Bauleiterin des ersten Solarparks in Kasachstan und begegnen jungen Uiguren, die von ihrem Leben in China erzählen. Sie erfahren vom Klosteralltag tibetischer Mönche und werden in kasachische Hochzeitstraditionen eingeweiht. Sie staunen über Astanas futuristische Hochglanzarchitektur, erkunden den einstigen Gulag der Sowjetunion und bereisen ein Stück der alten Seidenstraße, die heilige Pilgerstätte Turkistan und das verruchte Shymkent.

Portrait

Chris Tomas, geb. 1979, studierte Publizistik und Filmwissenschaft und arbeitet seit 15 Jahren als freie Autorin und Redakteurin. Ihre Reportagen und Berichte erscheinen beim „SZ-Magazin“, „Spiegel Online“ und „Welt der Wunder“. Chris Tomas lebt und arbeitet heute in München.
Stephanie Karraß, geb. 1973, war Bildmischerin beim ZDF. Später studierte sie Sinologie, Interkulturelle Kommunikation und Jura, arbeitete von 2010 bis 2011 in Peking in der deutschen Redaktion von China Radio International. Heute arbeitet sie als freie Grafikerin und lebt in München.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 366
Erscheinungsdatum 06.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7701-8279-4
Reihe DuMont Reiseabenteuer
Verlag Dumont Reise Verlag
Maße (L/B/H) 195/131/30 mm
Gewicht 439
Abbildungen farbige Fotos, Abbildungen, Kartenausschnitte
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
16,50
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NÄCHSTER HALT: STEPPE - Eine faszinierende Reise durch Kasachstan und China
von j.h. aus Berlin am 24.11.2016

Das Ziel ihrer Reise in der reizvollen Kombination zweier sehr gegensätzlicher Länder suchten sich Chris Tomas (*1979) und Stephanie Karras (*1973) eher zufällig im Atlas. Während China mehr und mehr zum touristischen Schwerpunktziel wird, blieb Kasachstan in dieser Hinsicht bisher eher unauffällig. Die rund 10000 Kilometer Entfernung zwischen der kasachischen... Das Ziel ihrer Reise in der reizvollen Kombination zweier sehr gegensätzlicher Länder suchten sich Chris Tomas (*1979) und Stephanie Karras (*1973) eher zufällig im Atlas. Während China mehr und mehr zum touristischen Schwerpunktziel wird, blieb Kasachstan in dieser Hinsicht bisher eher unauffällig. Die rund 10000 Kilometer Entfernung zwischen der kasachischen Hauptstadt Astana und der chinesischen Hauptstadt Peking sollen in zwei Monaten per Bus und Bahn zurückgelegt werden. Astana, von Präsident Nursultan Nasarbajew erst 1997 zur neuen Hauptstadt gekrönt, bietet einen spannenden Auftakt, denn das neue Zentrum der Stadt ist noch im Aufbau. Ein Großteil der Einwohner ist in den letzten 10 Jahren zugezogen, um von der Boomregion zu profitieren. "Hinter den Hochhäusern endet Astana abrupt. Es gibt keine Vororte, keine Übergänge. Wo die Wolkenkratzer aufhören, beginnt die Steppe. Unmittelbar. Von oben gesehen wirkt es, als sei die Stadt in einem Stück vom Himmel gefallen. Astana, am Computer entworfen. Ein Fantasieort. ... Astana erzählt von Aufbruch und Pioniergeist, von Stärke und Modernität, die Stadt hat sich selbst erfunden, aus dem Nichts heraus, wie ein Phönix aus der Asche." (S. 28) Die nächste Station ist Karaghandy. Als Karaganda hat die Stadt durch Stalins größtes GULAG (verewigt auch bei Solschenizyn) traurige Berühmtheit erlangt. Als zweitgrößte kasachische Stadt war Karaganda zur Zeit der Sowjetunion das industrielle und kulturelle Zentrum in der Steppe, in dem bis zu 150 Volksgruppen in kultureller Vielfalt miteinander lebten. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch Anfang der 1990-er Jahre und der damit verbundenen Auswanderungswelle begann die Stadt zu veröden. Doch in den letzten 10 Jahren konnte der Trend durch entsprechende Anreize wieder umgekehrt werden. Weitere Stationen in Kasachstan sind Balchasch, Taraz, Türkistan, Schymkent und Almaty (die frühere Hauptstadt Alma-Ata). Die Weiterreise nach China gleicht der Reise in eine andere Welt: "China ist so anders als Kasachstan, denke ich. Nach der Weite, der völligen Freiheit kommt mir hier alles sehr geregelt vor. Wir sind erst zwei Tage in diesem Land und schon vermisse ich Kasachstans Schlaglöcher in den Straßen, das Unvollkommene, die Offenheit für jede Entwicklung. China, so scheint mir, hat einen Plan, dem alle zu folgen haben. Da ist kein Platz für Ausreißer, für Andersdenkende. Ich dachte, die Reise auf dem Landweg würde ein fließender Übergang sein, von einem Land ins andere. Jetzt stelle ich fest: Das funktioniert nicht. Kasachstan und China sind so verschieden wie Tag und Nacht. Kasachstan ist ein Land, das seine Identität noch sucht, das noch offen ist für viele Richtungen. China blickt auf eine jahrtausendalte Kultur zurück, begreift sich selbst als Nabel der Welt, als Reich der Mitte." (S. 232) Stationen in China sind in der Region Xinjiang Ürümqi, Tian Chi, Turfan, Hami, in der Region Gansu Dunhuang, Jiayuguan, Lanzhou, Labrang und in Ostchina Xi'an und Peking. Als spontanen Schluss-Trip fügen die beiden Reisenden vor dem Abflug in Peking noch einen Abstecher an den Strand von Shanghaiguan an - wo die chinesische Mauer am Meer endet. Die abenteuerliche Reise wird von den Autorinnen packend und mit viel Empathie für die einheimischen Reisebekanntschaften beschrieben. Beide wechseln sich als Erzähler ab, was durch namentliche Kennzeichnung und eine andere Schriftart kenntlich gemacht wird. Zahlreiche Schwarz-Weiß-Fotos sind illustrierend in den Text eingebunden. Eine hier leider nicht genutzte Möglichkeit wäre, die sicher in hoher Stückzahl vorhandenen Farbfotos auf einer Internetseite (beispielsweise mit einem QR-Code aufrufbar) bereitzustellen. Ein sehr empfehlenswerter Titel aus der Reiseabenteuer-Reihe von DUMONT, der den Leser an der Erkundung wenig bekannter Länder teilhaben lässt, ohne ihn dabei mit einem Übermaß an Fakten zu überfordern.

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