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Nachtruhe

Ein Baden-Württemberg-Krimi

(4)
Das Leben des Hamburger Kriminalkommissars Malte Jacobsen steht kopf: Nach einem schwierigen Fall wird er wegen Burnouts »zur Erholung« versetzt - ausgerechnet ins schwäbische Waiblingen. Kaum angekommen, muss er sich um einen neuen Fall kümmern: Der Leiter eines kleinen Backnanger Pfadfinderbundes wurde beim Zeltlager an einem Baum erhängt aufgefunden. Schnell ist klar: Das war kein Suizid, sondern Mord!
Gemeinsam mit seiner neuen, attraktiven Kollegin beginnt Jacobsen zu ermitteln, aber er findet niemanden, der einen Groll gegen den scheinbar perfekten, allseits geliebten und geachteten Ehemann, Familienvater und Pfadfinder gehegt hätte. Dann wird eine 14-jährige Pfadfinderin aus derselben Gruppe tot aufgefunden. Ob die Fälle zusammenhängen? Hartnäckig kratzt Jacobsen am glänzenden Renommee des ersten Opfers. Und obwohl Erinnerungen an seinen letzten, verstörenden Fall aufbrechen, dringt er unerbittlich vor in ein verzwicktes Labyrinth voller alter und neuer schrecklicher Geheimnisse und tragischer Missverständnisse …
Portrait
Simone Dorra erblickte 1963 in Wuppertal das Licht der Welt und ist seit 1983 in Baden-Württemberg zu Hause. Die gelernte Buchhändlerin arbeitete zunächst in einem Stuttgarter Verlag und gestaltete dann als Sprecherin und Journalistin Radioprogramme für den Privatrundfunk. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Welzheim, wo sie heute als Lokaljournalistin für die örtliche Tageszeitung arbeitet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783842516908
Verlag Silberburg-Verlag
eBook
10,20
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Mord bei den Pfadfindern
von gaby2707 aus München am 21.11.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

Kriminalhauptkommissar Malte Jacobsen bekommt einen Fall nicht aus dem Kopf und sein Leben nicht mehr in den Griff. Auf Anraten seines Chefs wird er nach Waiblingen ins Schwabenland versetzt. Seine Schwester Heike lebt mit Mann und Sohn in Backnang und ist sofort bereit, ihren Bruder bei sich aufzunehmen, bis... Kriminalhauptkommissar Malte Jacobsen bekommt einen Fall nicht aus dem Kopf und sein Leben nicht mehr in den Griff. Auf Anraten seines Chefs wird er nach Waiblingen ins Schwabenland versetzt. Seine Schwester Heike lebt mit Mann und Sohn in Backnang und ist sofort bereit, ihren Bruder bei sich aufzunehmen, bis er eine eigene neue Bleibe hat. Noch nicht richtig in seinem neuen Job angekommen muss er sich mit einem Mordfall befassen: Peter von Weyen, der Chef einer Pfadfindertruppe wird erhängt auf einem privaten Zeltplatz in der Nähe von Murrhardt gefunden. Schnell ist klar - es war Mord. Zusammen mit seiner neuen Kollegin Melanie Brendel beginnt er mit den Ermittlungen. Dann wird in einem nur wenig tiefen nahegelegenen Fluss die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Auch sie hatte Verbindungen zu den Pfadfindern. Hängen die beiden Fälle vielleicht zusammen? In diesem Regionalkrimi geht es zum einen um Mobbing und zum anderen um Kindesmissbrauch. Beides ist in diesem Krimi sehr gut und einfühlsam verarbeitet. Die einzelnen Charaktäre sind detailliert und anschaulich ausgearbeitet. Jeder hat seine Stärken und Schwächen, die richtig gut hervorgehoben sind. Meine Sympathien und Antipathien hatte ich daher schnell vergeben. Besonders ins Herz geschlossen habe ich von Anfang an Malte Jacobsen in seiner empathischen, ruhigen, kollegialen Art und mit seinem ganz eigenen Humor. Aber auch der Sohn des Opfers Lukas von Weyen habe ich gleich ins Herz geschlossen. Der Mordfall an sich ist sehr gut nachvollziehbar. Der Spannungsbogen steigt gleich zu Anfang recht hoch und bleibt auch dort, was mich zum einen erstaunt hat, zum anderen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Allerdings hat mich die Autorin, das gebe ich zu, immer wieder auf falsche, sehr gut erdachte Fährten gesetzt, die allerdings im Nichts verlaufen sind. Den Schluss und die Aufklärung hatte ich so nicht erwartet. Die Gegend in der ermittelt wird, wird sehr anschaulich beschrieben. Ich habe Lust bekommen, mir auch dieses Stück Baden-Würtemberg mal näher anzuschauen. Wer einen gut durchdachten Krimi mag, der in einer wunderschönen Gegend spielt, spannend und auch noch informativ ist, der ist hier genau richtig. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich bald wieder mit den beiden sympathischen Kommissaren ermitteln könnte.

Ein Krimi mit schwäbischem Charme, der Gänsehaut erzeugt
von louella2209 am 16.11.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

Zur Handlung: Malte Jacobsen wird von Hamburg ins beschauliche Waiblingen versetzt. Er wagt dort einen Neuanfang und versucht neue Kraft zu schöpfen, nachdem ihm eine tragisch endende Entführung, sehr zu Herzen ging. Doch kaum hat er sich etwas eingelebt, wartet schon der erste Fall auf ihn und seine neue Kollegin Melanie.... Zur Handlung: Malte Jacobsen wird von Hamburg ins beschauliche Waiblingen versetzt. Er wagt dort einen Neuanfang und versucht neue Kraft zu schöpfen, nachdem ihm eine tragisch endende Entführung, sehr zu Herzen ging. Doch kaum hat er sich etwas eingelebt, wartet schon der erste Fall auf ihn und seine neue Kollegin Melanie. Der Leiter einer Backnanger Pfadfindergruppe wird erhängt im Wald aufgefunden. Schnell ist klar, das er ermordet wurde. Die Suche nach Motiv und Täter gestaltet sich schwierig. Er war Mitglied einer hoch angesehenen Familie, die den Pfadfinderbund "Impeesa" einst gründeten. Das Opfer kam mit jedem gut aus und hatte für seine Gruppe immer ein offenes Ohr. Streit gab es nur mit einem Mädchen, das ebenfalls in dieser Nacht ums Leben kam und bald in einem nahegelegenen Gewässer tot aufgefunden wird. War das ein Unfall oder gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Schicksalen? Die Ermittlungen werden für Malte und Melanie immer verzwickter. Bald werden sie mit Missbrauch und Internet-Mobbing konfrontiert und decken düstere Familientragödien auf. Charaktere: Die einzelnen Figuren sind der Autorin Simone Dorra sehr gelungen und sie haucht ihnen viel Leben ein. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und schnell hat man ein klares Bild von der jeweiligen Person. Malte Jacobson, einer der Ermittler, muss man einfach in sein Herz schließen. Er ist sehr empathisch, kollegial und mitfühlend. In der Vergangenheit wurde er zwar schwer vom Schicksal gebeutelt. Ein Fall, der ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen will und an dem er fast zerbrochen wäre. Aber er setzt alles daran, die Schatten der Vergangenheit ruhen zu lassen. Und gerade der erste Fall in seiner neuen Heimat wird zur echten Bewährungsprobe. Melanie, die neue Kollegin von Malte, ist gleichfalls liebenswürdig und sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und es macht richtig Spaß, die beiden durch den Krimi zu begleiten. Bemerkenswert ist auch Melanie`s Feingefühl bei den Befragungen und sie trägt viel dazu bei, das Leben eines jungen Mädchens, zu retten. Die Familie von Weyen, aus der das Opfer stammt, ist zunächst sehr undurchsichtig. Mutter Klara und Tochter Yvonne haben sich anscheinend nicht viel zu sagen und gehen sich aus dem Weg. Warum das so ist, ist anfangs nicht zu erkennen. Im Verlauf des Romans fängt die Fassade langsam an zu bröckeln. Lukas, der gemeinsame Sohn von Peter und Yvonne, ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Ein ehrgeiziger Pfadfinder, der ganz tapfer, mit dem Mord an seinem Vater umgeht und dabei nie sein Ziel vor Augen verliert. Heike, die Schwester von Malte, gibt dem Ermittler ein Zuhause und ein Familienleben, das ihn vom Alltag etwas ablenkt. Sie redet und handelt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist und sorgt für den derzeitigen Halt in Maltes Leben. Meine Meinung: Simone Dorra hat ihren ersten Krimi mit Bravour gemeistert. Der Schreibstil ist fließend und mitreißend, die Spannung teilweise unerträglich. Anfangs sieht das Ganze noch recht klar aus. Familienfehde oder ein heftiger Streit, innerhalb des Pfadfinderbundes. Dann wird der Fall immer komplexer und die Atmosphäre bedrückend dicht. Doch der Autorin gelingt es immer, die Stimmung auch wieder aufzuhellen. Sei es durch schwäbische Mundart oder kulinarische Streifzüge mit Malte und Melanie, die einen zwischendurch zum Schmunzeln bringen. Der Krimi ist so aufgebaut, das man miträtseln möchte, aber es schlichtweg unmöglich ist, hinter die Auflösung zu kommen. Da legt die Autorin, einfach zu geschickt, ihre falschen Fährten. Spannung, Unterhaltung und Lokalkolorit ist hier in der genau richtigen Dosierung. Das Ende ist erschütternd und erzeugt Gänsehaut. Die brisanten Themen die hier aufgezeigt werden, hallen noch lange beim Leser nach. 5 Sterne für diesen erstklassigen Roman, den jeder Krimiliebhaber lesen sollte. Ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen mit Malte und Melanie. Bitte mehr davon!!!

Verstörende Familiengeschichten
von hasirasi2 aus Dresden am 10.11.2015
Bewertet: Kunststoff-Einband

Der Hamburger Kriminalkommissar Malte Jacobsen wird wegen eines Burnouts nach Waiblingen versetzt. Dass seine Schwester Heike in der Nähe wohnt, macht ihm die Eingewöhnung leicht. In deren Ferienhaus kommt er endlich zur Ruhe und lernt dabei die Pfadfinder Lukas von Weyen und seinen Kumpel Sven kennen, die an einem... Der Hamburger Kriminalkommissar Malte Jacobsen wird wegen eines Burnouts nach Waiblingen versetzt. Dass seine Schwester Heike in der Nähe wohnt, macht ihm die Eingewöhnung leicht. In deren Ferienhaus kommt er endlich zur Ruhe und lernt dabei die Pfadfinder Lukas von Weyen und seinen Kumpel Sven kennen, die an einem Lager in der Nähe teilnehmen. Wenig später wird Lukas’ Vater Peter, der Leiter des Pfadfinderlagers, ermordet aufgefunden und damit zu Jacobsens erstem Fall. Zur selben Zeit wie Peter von Weyen verunglückt auch eine junge Pfadfinderin und schnell stellt sich die Frage, ob die beiden Fälle nicht irgendwie zusammen hängen. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich heraus, dass eigentlich niemand ein Motiv hatte, Peter von Weyen zu ermorden. Er war allseits beliebt und geachtet, setzte sich für die Gemeinde ein und führte eine Bilderbuch-Ehe. Bei der toten Pfadfinderin hingegen sah das ganz anders aus, sie hatte sich einige Feinde gemacht ... Ich möchte hier nicht zu viel zu den Hintergründen des Romans verraten, aber ich fand „Nachtruhe“ zum Teil sehr verstörend und würde ihn fast schon als Thriller bezeichnen. Das Buch hat mich sogar ein bisschen um meinen gesunden Schlaf gebracht. Die fast schon ländliche Idylle des Pfadfinderlagers wird durch den Mord zwar jäh gestört, aber danach verläuft das Leben wieder weitestgehend in geordneten Bahnen. Man weiß als Leser, dass hinter den ruhigen Fassaden erschreckende Dinge geschehen, aber es dringt so gut wie nichts nach außen. Deshalb fällt es Malte und seiner Kollegin Melanie auch so schwer, Motiv und Täter zu ermitteln. Und sie geben sich wirklich alle Mühe. Malte hat seinen Burnout anscheinend überwunden und ist ein sehr fähiger Ermittler. Melanie unterstützt ihn gut: sie ist ungewöhnlich feinfühlig, empathisch und diplomatisch und ergänzt ihn damit ausgezeichnet. Beide sind sehr menschlich dargestellt, leiden mit, sorgen sich um ihre Mitmenschen. Und ich habe mich immer wieder gefragt, geht da vielleicht noch was zwischen ihnen? Vielleicht beim nächsten Fall? Auch Maltes Schwester und deren Familie (insbesondere sein Neffe), sind sehr sympathisch, geben Malte ein neues Heim, Rückhalt und einen Ruhepol bei den aufwühlenden Ermittlungen. Die Handlung ist ungemein verzwickt. Ich war mir z.B. schon relativ früh sicher, den Mörder zu kennen – er war es natürlich nicht. Und so war ich am Ende echt überrascht, dass eine andere Spur die richtige gewesen wäre. Wie schon oben erwähnt, hat mich das Buch ganz schön mitgenommen. Es ist m.E. nichts für schwache Nerven. Aber es hat mich ausgezeichnet unterhalten und so vergebe ich hier sehr gern 5 Sterne.