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Middlemarch

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The Penguin English Library Edition of Middlemarch by George Eliot 'She did not know then that it was Love who had come to her briefly as in a dream before awaking, with the hues of morning on his wings - that it was Love to whom she was sobbing her farewell as his image was banished by the blameless rigour of irresistible day' George Eliot's most ambitious novel is a masterly evocation of diverse lives and changing fortunes in a provincial community. Peopling its landscape are Dorothea Brooke, a young idealist whose search for intellectual fulfillment leads her into a disastrous marriage to the pedantic scholar Casaubon; the charming but tactless Dr Lydgate, whose marriage to the spendthrift beauty Rosamund and pioneering medical methods threaten to undermine his career; and the religious hypocrite Bulstrode, hiding scandalous crimes from his past. As their stories interweave, George Eliot creates a richly nuanced and moving drama, hailed by Virginia Woolf as 'one of the few English novels written for adult people'. The Penguin English Library - 100 editions of the best fiction in English, from the eighteenth century and the very first novels to the beginning of the First World War.
Portrait

Mary Ann Evans (George Eliot) (1819-80) was a philosopher, journalist and translator before she became a novelist, her first stories being published in 1856. She led an unconventional life, co-editing the liberal journal Westminster Review for three years and living with the married man and philosopher George Henry Lewes. Her novels are among the greatest of the nineteenth century. The Mill on the Floss, Silas Marner and Daniel Deronda are all published in the Penguin English Library.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 944
Erscheinungsdatum 27.09.2012
Sprache Englisch
ISBN 978-0-14-119979-5
Reihe Penguin English Library
Verlag Penguin Books Ltd
Maße (L/B/H) 19,5/13/5,3 cm
Gewicht 647 g
Buch (Taschenbuch, Englisch)
7,99
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Eine Provinzstadt im 19. Jahrhundert
von Mag aus Berlin am 20.12.2011
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Middlemarch" ist eine sozial-kritische Schilderung eines typischen englischen Ortes im 19. Jahrhundert, wobei George Eliot sich nicht der satirischen Schwarz-Weiß-Malerei eines Charles Dickens bedient, sondern ihre Kritik unterschwellig durch genaue Personen- und Situationsschilderungen an den Leser bringt. Die beiden Hauptakteure in dem sehr umfangreichen Werk sind Dorothea Brooke und... "Middlemarch" ist eine sozial-kritische Schilderung eines typischen englischen Ortes im 19. Jahrhundert, wobei George Eliot sich nicht der satirischen Schwarz-Weiß-Malerei eines Charles Dickens bedient, sondern ihre Kritik unterschwellig durch genaue Personen- und Situationsschilderungen an den Leser bringt. Die beiden Hauptakteure in dem sehr umfangreichen Werk sind Dorothea Brooke und Dr. Lydgate. Dorothea Brooke hat so gar nichts mit den überheblichen, gelangweilten Damen der oberen englischen Gesellschaft gemein: Statt sich für Kleidung und Schmuck zu interessieren engagiert sie sich lieber für sozial Schwache und entwirft Wohnungen für ihre Landarbeiter. Als sie den zurückhaltenden, aber mit dem Verfassen eines weltbewegenden Lehrwerks beschäftigten Gelehrten Casaubon kennenlernt, hofft sie auf einen Gleichgesinnten getroffen zu sein, sie verliebt sich in ihn und bald wird geheiratet. Doch diese Ehe ist zum Scheitern verurteilt, nachdem Dorothea erkennen muss, dass sie die Fähigkeiten ihres Mannes maßlos überschätzt hat. Als sie sich seinem leichtlebigen, künstlerisch begabten Cousin freundschaftlich annähert, quittiert ihr Mann dies mit einem recht böswilligen Testament. Die zweite Hauptperson, Dr. Lydgate, ist ein ambitionierter junger Arzt, der die Medizin durch seine wissenschaftlichen Studien voranbringen will und sich, ähnlich wie Dorothea, auch dem Elend der ärmeren Bevölkerungsschichten nicht verschließt. Doch seine hochtrabenden Ideen scheitern an seiner engstirnigen und korrupten Umgebung und den selbstsüchtigen Forderungen seiner schönen, aber egoistischen und an gesellschaftlichem Aufstieg interessierten Ehefrau. George Eliot beschreibt nicht nur ein paar Personen, sondern eine ganze Kleinstadt, mit vielen verschiedenen Charakteren, Ambitionen, Problemen, Hintergrund und Lebensbewältigung, die alle durch ihren Wohnort und die darin notwendigen Interaktionen mehr oder weniger verflochten sind, so dass ein umfassendes Gesellschaftsbild Englands im 19. Jahrhundert entsteht. Das führt zu einem sehr umfangreichen Werk, das sich aber zu lesen lohnt. (Der Kommentar bezieht sich auf eine Taschenbuchausgabe des Werks.)