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Meine Tassen im Schrank

Depressionen, Michelangelo und ich

(2)
Ellen Forney ist eine junge, lebenslustige Künstlerin. Sie treibt viel Sport, sprüht vor Kreativität, schläft wenig und arbeitet wie eine Verrückte. Meistens. Manchmal ist sie so schwermütig, dass sie es kaum aus dem Bett schafft. Als ihre Therapeutin ihr eröffnet, dass bei ihr eine bipolare Störung vorliegt, beginnt für sie eine Reise in ihre eigene Psyche, zum Kern ihres Selbst. Manisch-depressiv? Was bedeutet das eigentlich? Ellen Forney steht plötzlich der grundlegenden Frage gegenüber, wer sie wirklich ist – und muss lernen, sich selbst kritisch über die Schulter zu gucken.
„Lustig und erschütternd zugleich … Forneys scharfsinnige, lebendige Erzählkunst macht diese Geschichte frech und unterhaltsam.“ (Publishers Weekly)
Rezension
"Lustig und erschütternd zugleich Forneys scharfsinnige, lebendige Erzählkunst macht diese Geschichte frech und unterhaltsam." (Publishers Weekly)
Portrait
Ellen Forney gewann 2012 den Genius Award in der Rubrik Literatur, der von Seattles Stadtmagazin The Stranger verliehen wird. Zusammen mit Sherman Alexie arbeitete sie an dem Roman The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian, der mit dem National Book Award ausgezeichnet wurde. Außerdem schuf sie die beiden Comics I Love Led Zeppelin und Monkey Food, die beide für einen Eisner Award nominiert wurden. Seit 2002 unterrichtet sie am Cornish College of the Arts. Sie wuchs in Philadelphia auf und lebt seit 1989 in Seattle. Ellen schwimmt gerne, macht Yoga und repariert kaputtes Zeug mit Gummibändern und Büroklammern.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 02.10.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-5511-9
Verlag Egmont Graphic Novel
Maße (L/B/H) 216/156/22 mm
Gewicht 550
Originaltitel Marbles
Auflage 1
Buch (Paperback)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Berg- und Talfahrten einer Künstlerin“

Lukas Bärwald, Thalia-Buchhandlung St. Pölten

Eines Tages erhält Ellen die Diagnose: bi-polare Störung. Sie soll manisch-depressiv sein? Und wenn sie nun anfängt Pillen zu schlucken, die ihre Höhen und Tiefen auf ein „gesundes“ Mittelmaß einloten, was wird dann aus ihrer genau deswegen überbordenden Kreativität?

Ellen Forney legt in der Tradition von Alison Bechdel, Chris Ware
Eines Tages erhält Ellen die Diagnose: bi-polare Störung. Sie soll manisch-depressiv sein? Und wenn sie nun anfängt Pillen zu schlucken, die ihre Höhen und Tiefen auf ein „gesundes“ Mittelmaß einloten, was wird dann aus ihrer genau deswegen überbordenden Kreativität?

Ellen Forney legt in der Tradition von Alison Bechdel, Chris Ware und Craig Thompson einen autobiografischen Comic-Roman vor, in dem sie sich mit ihrer Krankheit auseinandersetzt und wie diese sie als Künstlerin, Familienmitglied, Liebhaberin und Freundin beeinflusst. Die gemeinsame Arbeit mit ihrer Psychotherapeutin wird dabei ebenso in den Mittelpunkt gerückt wie die Suche nach der perfekten Medikamentendosis und manisch-depressiven Künstlervorbildern.

Kontrastiert werden diese schonungslos behandelten Themen durch den stark cartoon-haften Zeichenstil, der das Lesen nicht zu einem Versinken in Mitleid verkommen lässt und zudem immer wieder durch ungewöhnliche Panel-Layouts sowie eingeflochtene Tabellen und Diagramme durchbrochen wird.

„Meine Tassen im Schrank“ ist Künstlerroman, Psychostudie und Autobiografie in einem. Der Comic führt einem gleichermaßen die Phasen übersprudelnder Energie wie erdrückender Gefangenschaft in sich selbst vor Augen und berührt ebenso wie er verstört und unterhält und sei insbesondere den LeserInnen von Alison Bechdel ans Herz gelegt.

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Freche Graphic Novel über ein Leben mit Bipolar I Diagnose
von Bücherkrähe am 08.06.2016

Was tun, wenn man mit einer Bipolar I Störung diagnostiziert wird? Ellen Forney wagt die Flucht – nach vorn, wie sie glaubt. Sie weigert sich anfangs, Medikamente zu nehmen, denn in den Hochphasen ihrer Manie fühlt sich Ellen künstlerisch produktiv, kreativ, großartig. In diesen Phasen ist sie überzeugt, dass... Was tun, wenn man mit einer Bipolar I Störung diagnostiziert wird? Ellen Forney wagt die Flucht – nach vorn, wie sie glaubt. Sie weigert sich anfangs, Medikamente zu nehmen, denn in den Hochphasen ihrer Manie fühlt sich Ellen künstlerisch produktiv, kreativ, großartig. In diesen Phasen ist sie überzeugt, dass die Tiefphasen, die sie durchstehen muss, rückblickend gar nicht so schlimm sind, und dass Medikamente, die sie stabilisieren sollen, ihr die Kreativität nehmen würden. Ein Todesurteil für eine Künstlerin. Als sie sich eines Tages doch dazu entschließt, Medikamente zu nehmen, beginnt ein Jahre andauernder Prozess der medikamentösen Einstellung, der oft sehr frustrierend und mitterschmetternd ist. Ellen Forney schreibt und vor allem zeichnet, wie sie anfing ihre Krankheit zu akzeptieren und wie sie lernte, dass Medikamente nicht das Ende ihres künstlerischen Schaffens sind, sondern sie im Gegenteil augleichen und sie so noch mehr Energie hat. Geholfen hat ihr dabei auch die Recherche über andere depressive, bekannte Künstler wie z.B. van Gogh, ob und wie Depressionen und künstlerisches Schaffen zusammenhängen. Am Ende kann sie nur eine Antwort für ich selbst finden, die sie aber zufrieden stellt. Zumindest für den Moment hat sie einen Weg gefunden, ihr Bipolar I Störung zu handhaben. Forney erzählt frech und geradeheraus. Der Zeichenstil ist wie die Sprache schnörkellös, was der Klarheit des Themas zugute kommt. Viele, im erstem Moment komplex erscheinende Sachverhalte werden verständlich dargestellt, und man bekommt einen Einblick in die Denk- und Verhaltensmuster eines Menschen mit Bipolar I Störung. Manches bleibt letztlich vielleicht doch etwas unverständlich, aber wenn es so einfach wäre, wären Therapiemöglichkeiten leichter anzuwenden. Ich fand die Graphic Novel spannend, bisher hatte ich nur ein – wenn überhaupt – rudimentäres Verständnis von dieser Krankheit. Trotzdem hatte sie ein paar Längen und der Zeichenstil unter’m Strich nicht meins.

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