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Mein Name ist nicht Freitag

(7)

Samuel ist bei Gott. Seltsam nur, dass es im Himmel stockdunkel ist, die Vögel trotzdem singen und dass er gefesselt ist. Als er vor Gottes Angesicht tritt, sieht der eher aus wie Der Teufel. Und Der Teufel nennt ihn Freitag und verkauft ihn als Sklaven an einen weißen Jungen, der gerade mal so alt ist wie Samuel. Für 600 Dollar. Er kommt auf eine Plantage in Mississippi, wo es keinen interessiert, wer er ist, dass er lesen kann, dass er zu seinem kleinen Bruder muss. Aber der Bürgerkrieg rückt immer näher – und damit auch die Hoffnung auf Freiheit.

Portrait

Jon Walter hat Englisch und Theaterwissenschaften studiert, danach verkaufte er eine ganze Zeit lang T-Shirts auf dem Brighton Pier. Er arbeitete als Fotojournalist und legt nun mit „Jenseits des Meeres" sein erstes Buch vor. Jon Walter lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in der englischen Grafschaft East Sussex.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 24.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56020-9
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 21,1/15,1/4,3 cm
Gewicht 657 g
Übersetzer Josefine Haubold
Buch (gebundene Ausgabe)
19,60
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Samuels Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 06.11.2017

Spannend, ergreifend, bedrückend. Ein fesselnder Roman über einen Jungen der zu Zeiten des Bürgerkriegs in die Sklaverei gerät. Samuel erzählt uns wie er aus einem Waisenhaus für Schwarze Jungen in die Sklaverei verkauft wird und seinen Kampf zurück in die Freiheit. Realistisch erzählt zieht die Geschichte uns in ihren Bann.

Hoffnungsvolles Buch über ein schwieriges, aber wichtiges Thema
von Skyline Of Books am 10.08.2017

Klappentext „Samuel ist bei Gott. Seltsam nur, dass es im Himmel stockdunkel ist, die Vögel trotzdem singen und dass er gefesselt ist. Als er vor Gottes Angesicht tritt, sieht der eher aus wie Der Teufel. Und Der Teufel nennt ihn Freitag und verkauft ihn als Sklaven an einen weißen Jungen,... Klappentext „Samuel ist bei Gott. Seltsam nur, dass es im Himmel stockdunkel ist, die Vögel trotzdem singen und dass er gefesselt ist. Als er vor Gottes Angesicht tritt, sieht der eher aus wie Der Teufel. Und Der Teufel nennt ihn Freitag und verkauft ihn als Sklaven an einen weißen Jungen, der gerade mal so alt ist wie Samuel. Für 600 Dollar. Er kommt auf eine Plantage in Mississippi, wo es keinen interessiert, wer er ist, dass er lesen kann, dass er zu seinem kleinen Bruder muss. Aber der Bürgerkrieg rückt immer näher – und damit auch die Hoffnung auf Freiheit.“ Gestaltung Bei dieser Gestaltung passt wirklich alles haargenau aufeinander: die verschiedenen Farben des Covermotivs, die Farben und die Gestaltung des Buches unter dem Schutzumschlag. Das zweigeteilte Motiv auf dem Cover gefällt mir dabei besonders gut, denn die beiden Hände, die einander halten spiegeln sehr schön einen Part der Geschichte wieder. Gleichzeitig gefällt mir das Motiv mit den schwarzen Ästen und der Schattengestalt auch richtig gut. Meine Meinung Der Autor Jon Walter war mir schon durch sein anderes im Königskinder Verlag erschienenes Buch, welches ebenfalls ein ernsteres Thema aufgreift, ein Begriff. Ich hatte es jedoch bisher noch nicht geschafft, eins seiner Werke zu lesen. Mit „Mein Name ist nicht Freitag“ habe ich dies nun geändert. In diesem Buch greift der Autor das Thema der Sklaverei zur Zeit des Bürgerkrieges auf. Eine Thematik, über die ich persönlich bisher noch kein Buch gelesen habe. Und genau deswegen hat mich diese Geschichte auch besonders gereizt. In „Mein Name ist nicht Freitag“ geht es um die Waisenbrüder Samuel und Joshua. Samuel liebt seinen kleinen Bruder so sehr, dass er dessen Schuld auf sich nimmt und dafür auf dem Sklavenmarkt landet, von nun an den Namen Freitag tragend. Zum Glück hat er Gott an seiner Seite, mit dem er immer Zwiesprache halten kann und durch den er Stärke gewinnt, denn sein neues Leben ist alles andere als leicht und dabei muss er doch eigentlich zu seinem kleinen Bruder zurück… Besonders muss ich an dieser Geschichte loben, dass es bei dem Autor nicht einfach nur „Gut und Böse“ gibt. Seine Figuren lassen sich nicht einfach so einer dieser beiden Seiten zuordnen. Vielmehr decken sie ein breites Spektrum ab und regen den Leser zum Nachdenken an. Dabei fand ich vor allem Samuel sehr berührend. Er muss so viel durchmachen und durch seine Ich-Perspektive werden sein Leiden und seine schweren Bürden so nah und greifbar, dass mir das Herz schwer wurde. Besonders berührend war dabei, dass er nie seine Hoffnung verloren hat, so wie es vielleicht bei vielen anderen der Fall gewesen wäre. Das macht Mut und geht einfach unter die Haut. Besonders die schwere Thematik des Buches hat mich zudem beeindruckt. Jon Walter schafft es auf eindrucksvolle Weise uns Lesern, die aus einer ganz anderen Zeit entstammen, die schweren Bürden des jungen Samuel greifbar zu machen. Als freier Mensch geboren und dann all seiner Freiheit beraubt, sieht er sich damit konfrontiert als „niederer“ Mensch angesehen zu werden. Als dumm. Als weniger wert. Als jemand, der nicht einmal eine eigene Identität verdient hat. Jon Walters Buch ist bedrückend und nicht leicht zu lesen, trotz des Hoffnungsschimmers, den Samuel stets mit sich trägt. Dennoch ist dies genau der richtige Weg, um das Leid und die schweren Lasten der Sklaven zu verdeutlichen und sie uns Lesern auf der Gefühlsebene zu übermitteln. „Mein Name ist nicht Freitag“ trifft hier wirklich mitten ins Herz und jagte mir Schauder über die Arme, wenn ich Samuel auf seinem schweren Weg begleitete. Durch seine Worte hat der Autor es geschafft, mir alles bildlich vor Augen erscheinen und real wirken zu lassen. Gleichzeitig zeigt er in seinem Werk aber auch, wie wichtig es ist, nie den Mut zu verlieren. Für Samuel sind seine Gespräche zu Gott hier eine große Hilfe. Mir waren sie manchmal etwas zu viel, aber ich habe durchaus ihren Sinn und ihre Bedeutung für den Jungen verstanden. Was ich sehr berührend fand war auch, dass er trotz der schweren Zeit noch Freundschaften schließt und seine Einstellung zum Leben nicht verliert. So zeigt „Mein Name ist nicht Freitag“ nicht nur auf, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Sklaverei auseinander zu setzen, sondern das Buch verdeutlicht auch, dass man sich nicht unterkriegen lassen sollte. Manchmal sollte man, wie Samuel, manches als Herausforderung sehen, der man sich stellen sollte. Auf diese Weise wird die Unterdrückung der Farbigen nicht zum einzigen Thema des Buches. Fazit Mit „Mein Name ist nicht Freitag“ hat Jon Walter ein Buch geschrieben, das zwischen Hoffnung und Bedrückung schwebt. Es verdeutlicht dem Leser die Bedeutsamkeit, sich mit dem Thema Sklaverei und den damit einhergehenden, unverzeihlichen Schwierigkeiten auseinanderzusetzen, denn das Leid, dass die Menschen erfahren ist für viele von uns unbegreiflich. Gleichzeitig vermittelt das Buch aber auch Mut, Hoffnung und die Botschaft, sich nicht unterkriegen zu lassen. Für mich war der einzige kleine Kritikpunkt, dass Samuel etwas zu häufig Zwiesprache mit Gott gehalten hat, auch wenn ich die Bedeutsamkeit hiervon verstehen konnte. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Hoffnungsvoll, realistisch und sehr bewegend geschrieben - Ein Must Read-Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 30.06.2017

Inhalt: Samuels glaube an Gott ist stark und so glaubt er auch, sich nach eine Missetat in seiner Obhut wieder zu finden. Doch irgendetwas stimmt nicht, denn sollte der Himmel über den Wolken nicht strahlen und eine friedliche Idylle herrschen? Stattdessen findet er sich in Finsternis wieder und vor allem... Inhalt: Samuels glaube an Gott ist stark und so glaubt er auch, sich nach eine Missetat in seiner Obhut wieder zu finden. Doch irgendetwas stimmt nicht, denn sollte der Himmel über den Wolken nicht strahlen und eine friedliche Idylle herrschen? Stattdessen findet er sich in Finsternis wieder und vor allem ist das Gezwitscher der Vögel so intensiv zu hören als wären sie real… Schnell muss er feststellen, dass sein Bild von Gott nicht der Realität entspricht, denn als er seine Augen öffnet, findet er sich im Angesicht mit dem Teufel vor. Sein Name gehört der Vergangenheit an und soll ab diesem Zeitpunkt an „Freitag“ lauten. Nicht nur das, als Sklave verkauft kommt er auf eine Plantage in Mississippi. Dort interessiert keinen von wo er wirklich Abstammt und welche Begabungen er mit im Gepäck hat. Auch der verzweifelte Versuch zu seinem kleinen Bruder zu gelangen, der seine Hilfe benötigt, bleibt unerhört. Hier zählt nur harte Arbeit um zu Überleben. Als sich der Bürgerkrieg ankündigt und immer näher kommt, keimt in Samuel das Gefühl der Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit auf. Aber der Weg ist lang und der tägliche Kampf durchzuhalten lastet enorm auf seinen Schultern! Meine Meinung: Dieses Buch hat mich auf unterschiedliche Weise begeistert. Zum einen haben wir die sehr bewegende und sehr authentische Handlung. Man kann sich einfach sehr intensiv in die Zeit in der die Handlung spielt hinein versetzen. Man spürt die Ängste, wächst mit den Hoffnungen , fällt mit den Schicksalen der Protagonisten und kämpft sich erneut an ihrer Seite wieder hoch um den Kampf zu gewinnen um endlich Frei zu sein. Aber auch die andere Seite, ich nenne sie jetzt mal die „Bösen“,obwohl es in dem Kontext vielleicht nicht so passt, sind klasse dargestellt. Man erkennt den Zwiespalt einiger, die die Sklaven nicht als solche ansehen, sondern auch deren anderen wichtigeren Eigenschaften erkennen. Und auch die, die an Sklaverei und Unterwerfung glauben, auch bei denen kann man sich einfühlen und ihre Ansichten etwas nachvollziehen, obwohl ich kein Fürsprecher für solche Grausamkeiten bin. Dann die Schauorte und das drumherum, einfach klasse. Es hat etwas von sehr bildgewaltiges und lebendiges. Man spürt den Windhauch oder den Schweiß, der durch die harte Arbeit einem über den Rücken rinnt, den Hunger und den Hass der an den Orten herrscht, uvm . Samuel, gläubig, herzlich und reif, auch wenn er unreife Ansichten besitzt. Er ist eben ein Kind und in der falschen Zeit geboren oder eher an den falschen Ort gelangt, alles nur, weil er die Person schützen wollte, die er liebt und die ihm als Einziges von seiner Familie geblieben ist. Ich mochte ihn und es war ein himmlisches und zugleich trauriges Erlebnis seiner Geschichte zu lauschen. Fazit: Ein sehr ergreifender, durchweg realistischer und traurig-himmlischer Roman, der mir auf emotionaler Ebene abgeholt hat und so schnell nicht mehr loslassen wird! Absolut lesenswert!


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